Euro-Krise: Finnische Finanzministerin droht mit Euro-Austritt
Keine Bankenunion, keine gemeinsame Haftung: Finnlands Finanzministerin Urpilainen kündigt eine "harte Haltung" im Euro-Streit an und stellt sich gegen den Rettungskurs.
© David Cannon/AFP/Getty Images

Finnlands Finanzministerin Jutta Urpilainen
Finnlands Finanzministerin Jutta Urpilainen hat damit gedroht, dass ihr Land den Euro verlässt, falls es zu einer gemeinsamen Haftung von europäischen Schulden kommt. "Finnland ist ein überzeugtes Mitglied der Euro-Zone und wir glauben daran, dass der Euro Finnland nutzt", sagte sie in einem Interview. Zugleich aber schränkte sie ein: "Finnland wird nicht um jeden Preis am Euro festhalten." Man sei auf "alle Szenarien vorbereitet, auch auf einen Ausstieg aus dem Euro".
Damit verschärft Finnland die Tonlage kurz vor dem Treffen der Finanzminister in Brüssel am kommenden Montag. Dort will das Gremium darüber beraten, wie die Gipfelergebnisse der vergangenen Woche umgesetzt werden können. Ein Streitpunkt ist die Errichtung einer Bankenunion, bei der eine gemeinsame Bankenaufsicht über den europäischen Bankensektor wacht und notleidende Banken im Zweifel direkt mit Kapital versorgt werden können.
Urpilainen kündigte an, dass sie einer solchen Bankenunion nicht zustimmen werde. Auch einer anderen gemeinsamen Haftung werde man die Stimme verweigern. Finnland werde eine harte Haltung einnehmen, wenn es um die Rettungspläne geht, sagte die Ministerin. "Wir sind konstruktiv und wollen die Krise lösen, aber nicht zu jeder Bedingung." Finnland ist eines der wenigen Euroländer, die noch mit der höchsten Kreditwürdigkeit "AAA" bewertet werden.
Der Beschluss des EU-Gipfels in Brüssel aus der vergangenen Woche, wonach der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) künftig auch Staatsanleihen von Spanien und anderen unter Druck geratenen Euroländern aufkaufen darf, war in Helsinki ebenfalls auf Bedenken gestoßen. Die finnische Regierung hat für die kommende Woche bilaterale Gespräche mit Spanien angekündigt. Finnland will dem Rettungspaket für die Iberer erst zustimmen, wenn Madrid zusätzliche Garantien bereitstellt.
Finnland hatte immer wieder strikte Bedingungen für Hilfspakete an schwächelnde Eurostaaten gefordert. Dem zweiten Rettungspaket für Griechenland hatte Finnland ebenfalls erst zugestimmt, nachdem Athen in bilateralen Verhandlungen im Oktober 2011 weitere Garantien abgegeben hatte.
Urpilainens Sprecher Matti Hirvola sagte, die Äußerungen der Ministerin bedeuteten nicht, dass Finnland einen Ausstieg aus der Eurozone plane. Derartige Behauptungen seien "schlicht falsch".







Wo doch Urpilainens Sprecher Matti Hirvola sagte, die Äußerungen der Ministerin bedeuteten nicht, dass Finnland einen Ausstieg aus der Eurozone plane. Derartige Behauptungen seien "schlicht falsch".
Das ist doch amtlich!
Wir haben nicht den Plan, aus der EU auszutreten: Im moment wollen wir das noch nicht.
Eine Regierung sollte immer für alles Pläne im Keller haben. Natürlich kommt das bei dem dummen Wahlvolk, dass nicht abwägen, analysieren und interpretieren kann schlecht an. Ich würde aber mal sagen, dass es in der jetzigen Situation sehr sehr verantwortungslos ist, wenn man keinen Notfallplan erarbeitet.
Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht aus der EU austreten würden, wenn andere Interessen vernachlässigt würden.
bedenken Sie doch: wenn man eine Überschrift sachlich formuliert, interessiert sich nur noch die Hälfte der Leser dafür - wenn überhaupt.
Dies scheint allerdings bei fast allen Überschriften (Einleitungen) fast aller Zeitungen heutzutage Gang und Gäbe zu sein.
Ich wäre mal für verbale Abrüstung und mehr Sachlichkeit.
.....gesagt zu haben, dass sie sich auch darauf vorbereitet habe, sollte es notwendig werden, würden die Brüsseler Beschlüsse so durchgeführt würden, wie sie uns hier kolportiert worden sind. Das ist wohl keine Drohung; nur eine Feststellung. Für einen Eurokraten jedoch muss es sich anfühlen wie eine Drohung.
mit einer falschen Überschrift, die hier schon mehrfach gerügt wurde, entsteht der Eindruck einer Meinungsmache. In der journalistischen Aufgabe steckt aber die wahrhafte Unterrichtung, von der Zeit-Medienkunde so formuliert:
““ Der Journalismus hat den rechtlichen Auftrag, eine Kritik- und Kontrollfunktion in der
Gesellschaft wahrzunehmen: also Missstände aufzudecken, Gegebenheiten zu hinterfragen und Kritik zu üben. ““
http://blog.zeit.de/schue...
Auch im Pressekodex ist festgehalten, dass durch eine Überschrift der Artikelinhalt
“weder entstellt noch verfälscht“
werden darf.
Das sind wesentliche Kriterien, denn so entstehen falsche Meinungsgrundlagen.
Jutta Urpilainens (finnische Fianzminsterin) Sprecher Matti Hirvola sagt, aus finanzen.net.,06. 07. 2012:
.... Die kollektive Verantwortung für Schulden und Risiken anderer Staaten ist nicht das, worauf wir uns vorbereiten sollten", sagte die finnische Finanzministerin Jutta Urpilainen .... "Finnland wird nicht um jeden Preis am Euro festhalten und ist auf alle Szenarien vorbereitet." ....
Urpilainens Sprecher Matti Hirvola sagte dazu der Nachrichtenagentur AFP, dies sei eine falsche Interpretation der Äußerungen der Ministerin. Die Darstellung, dass Finnland einen Ausstieg aus der Eurozone plane, sei "schlicht falsch". ....““
http://www.finanzen.net/n...
Öffentlich den Austritt unter gewissen Umständen zu erwägen, ist nicht die Ankündigung des Vollzugs einer alternativen "Planung", sondern ein Verhandlungsbeitrag. Der wirkt natürlich als Druckmittel. Insofern auch als Drohung. Wird aber bislang nur als "Ultima Ratio" geltend gemacht.
Am Titel kann ich insofern nichts Reißerisches finden.
Wo also ist Ihr Problem?
Wir haben nicht den Plan, aus der EU auszutreten: Im moment wollen wir das noch nicht.
Eine Regierung sollte immer für alles Pläne im Keller haben. Natürlich kommt das bei dem dummen Wahlvolk, dass nicht abwägen, analysieren und interpretieren kann schlecht an. Ich würde aber mal sagen, dass es in der jetzigen Situation sehr sehr verantwortungslos ist, wenn man keinen Notfallplan erarbeitet.
Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht aus der EU austreten würden, wenn andere Interessen vernachlässigt würden.
bedenken Sie doch: wenn man eine Überschrift sachlich formuliert, interessiert sich nur noch die Hälfte der Leser dafür - wenn überhaupt.
Dies scheint allerdings bei fast allen Überschriften (Einleitungen) fast aller Zeitungen heutzutage Gang und Gäbe zu sein.
Ich wäre mal für verbale Abrüstung und mehr Sachlichkeit.
.....gesagt zu haben, dass sie sich auch darauf vorbereitet habe, sollte es notwendig werden, würden die Brüsseler Beschlüsse so durchgeführt würden, wie sie uns hier kolportiert worden sind. Das ist wohl keine Drohung; nur eine Feststellung. Für einen Eurokraten jedoch muss es sich anfühlen wie eine Drohung.
mit einer falschen Überschrift, die hier schon mehrfach gerügt wurde, entsteht der Eindruck einer Meinungsmache. In der journalistischen Aufgabe steckt aber die wahrhafte Unterrichtung, von der Zeit-Medienkunde so formuliert:
““ Der Journalismus hat den rechtlichen Auftrag, eine Kritik- und Kontrollfunktion in der
Gesellschaft wahrzunehmen: also Missstände aufzudecken, Gegebenheiten zu hinterfragen und Kritik zu üben. ““
http://blog.zeit.de/schue...
Auch im Pressekodex ist festgehalten, dass durch eine Überschrift der Artikelinhalt
“weder entstellt noch verfälscht“
werden darf.
Das sind wesentliche Kriterien, denn so entstehen falsche Meinungsgrundlagen.
Jutta Urpilainens (finnische Fianzminsterin) Sprecher Matti Hirvola sagt, aus finanzen.net.,06. 07. 2012:
.... Die kollektive Verantwortung für Schulden und Risiken anderer Staaten ist nicht das, worauf wir uns vorbereiten sollten", sagte die finnische Finanzministerin Jutta Urpilainen .... "Finnland wird nicht um jeden Preis am Euro festhalten und ist auf alle Szenarien vorbereitet." ....
Urpilainens Sprecher Matti Hirvola sagte dazu der Nachrichtenagentur AFP, dies sei eine falsche Interpretation der Äußerungen der Ministerin. Die Darstellung, dass Finnland einen Ausstieg aus der Eurozone plane, sei "schlicht falsch". ....““
http://www.finanzen.net/n...
Öffentlich den Austritt unter gewissen Umständen zu erwägen, ist nicht die Ankündigung des Vollzugs einer alternativen "Planung", sondern ein Verhandlungsbeitrag. Der wirkt natürlich als Druckmittel. Insofern auch als Drohung. Wird aber bislang nur als "Ultima Ratio" geltend gemacht.
Am Titel kann ich insofern nichts Reißerisches finden.
Wo also ist Ihr Problem?
Die Einsicht, dass am Euro nicht um jeden Preis festgehalten werden sollte, müsste sich langsam auch mal in den Köpfen der bundesdeutschen Hochpolitik breit machen...
Dass Finnlands Finanzministerin Urpilainen hat droht, dass ihr Land den Euro verlässt, falls es zu einer gemeinsamen Haftung von europäischen Schulden kommt, ist nicht mehr und weniger als Ausdruck gesunden Menschenverstands!
Titel entfernt. Bitte achten Sie auf eine sachliche Wortwahl. Danke, die Redaktion/lv
Endlich jemand der Klartext redet und sich von Merkel und den anderen Dienern der Hochfinanz nicht an der Nase herum führen läßt.
Es gibt noch Hoffnung!
Griechenland könnte austreten und um 50% abwerten. Sie hätten Inlandsnachfrage und könnten exportieren , aber sie könnten nicht mehr importieren. Also vielleicht noch Erdöl und Kohle. Aber keine deutschen Waren mehr. Und die Griechen kaufen dann auch keine europäische Waren mehr. Den gleichen Effekt würden die Griechen auch erreichen, wenn sie ihre Kosten und Löhne innerhalb der Eurozone um 50% reduzieren!
Es fragt sich dann aber, welches betroffene (kleine) Land als nächstes austritt!
Wenn Deutschland austritt, würde die DM sehr wahrscheinlich aufgewertet, weil wir derzeit für unsere Staatskredite keine Zinsen bezahlen. Wir bekämen für eine DM vielleicht 2$ anstatt 1$. Wir könnten sehr billig importieren und einkaufen, aber wir exportierten immer weniger und verdienten damit weniger Geld. Im Gegensatz zu Griechenland bräche unser Binnenmarkt weg, weil sich unsere Importe verbilligten und mehr und mehr deutsche Firmen nicht mehr konkurrenzfähig wären.
Deutsche Firmen würden schlimmsten Falles erst wieder wettbewerbsfähig, wenn das Geld für Importe fehlte und sich ein neuer Binnenmarkt ausbildete. Allerdings würde auch der Wechselkurs der DM fallen, was stabilisierend wirkte, weil sich die Exportfähigkeit wieder verbessern würde. Es stellt sich jedoch die Frage, ob die Firmen, welche exportfähige Waren produzieren, dann noch immer existent sind.
Fangen wir uns auf dem Niveau von Frankreich, Italien, Spanien oder Griechenland? Darauf hätte ich gerne eine Antwort.
"Das Spiel ist erst verloren, wenn ich aufhöre zu spielen." (sagt der Zocker im Casino, der gerade mehrere Tausend Euro verspielt hat)
Entfernt. Fragen zur Moderation, richten Sie gerne an community@zeit.de. Danke, die Redaktion/ls
Tja, für diese Aussage wird Finnland sicherlich nicht mehr lange das AAA Rating behalten, genauso wie Dänemark der Untergang vorrausgesagt wurde, nachdem die dänische Bevölkerung in 2 Referenden sich gegen den Euro entschieden hat....
Endlich jemand der Klartext redet und sich von Merkel und den anderen Dienern der Hochfinanz nicht an der Nase herum führen läßt.
Es gibt noch Hoffnung!
Griechenland könnte austreten und um 50% abwerten. Sie hätten Inlandsnachfrage und könnten exportieren , aber sie könnten nicht mehr importieren. Also vielleicht noch Erdöl und Kohle. Aber keine deutschen Waren mehr. Und die Griechen kaufen dann auch keine europäische Waren mehr. Den gleichen Effekt würden die Griechen auch erreichen, wenn sie ihre Kosten und Löhne innerhalb der Eurozone um 50% reduzieren!
Es fragt sich dann aber, welches betroffene (kleine) Land als nächstes austritt!
Wenn Deutschland austritt, würde die DM sehr wahrscheinlich aufgewertet, weil wir derzeit für unsere Staatskredite keine Zinsen bezahlen. Wir bekämen für eine DM vielleicht 2$ anstatt 1$. Wir könnten sehr billig importieren und einkaufen, aber wir exportierten immer weniger und verdienten damit weniger Geld. Im Gegensatz zu Griechenland bräche unser Binnenmarkt weg, weil sich unsere Importe verbilligten und mehr und mehr deutsche Firmen nicht mehr konkurrenzfähig wären.
Deutsche Firmen würden schlimmsten Falles erst wieder wettbewerbsfähig, wenn das Geld für Importe fehlte und sich ein neuer Binnenmarkt ausbildete. Allerdings würde auch der Wechselkurs der DM fallen, was stabilisierend wirkte, weil sich die Exportfähigkeit wieder verbessern würde. Es stellt sich jedoch die Frage, ob die Firmen, welche exportfähige Waren produzieren, dann noch immer existent sind.
Fangen wir uns auf dem Niveau von Frankreich, Italien, Spanien oder Griechenland? Darauf hätte ich gerne eine Antwort.
"Das Spiel ist erst verloren, wenn ich aufhöre zu spielen." (sagt der Zocker im Casino, der gerade mehrere Tausend Euro verspielt hat)
Entfernt. Fragen zur Moderation, richten Sie gerne an community@zeit.de. Danke, die Redaktion/ls
Tja, für diese Aussage wird Finnland sicherlich nicht mehr lange das AAA Rating behalten, genauso wie Dänemark der Untergang vorrausgesagt wurde, nachdem die dänische Bevölkerung in 2 Referenden sich gegen den Euro entschieden hat....
Ich warte schon lange drauf, daß die Niederlande und Finnland noch vor Deutschland (Weltkrieg II, man lese das Buch von Th. Sarrazin) sich vor dem Ausbluten durch Transfers retten.
Endlich mal jemand der an die Bürger des Landes denkt und nicht an Interessen einiger weniger(Banken,reiche Privatpersonen).
"...und stellt sich gegen den Rettungskurs."
Im Gegenteil! Finnland würde ich Vertragsgemäß verhalten:
Nichtbeistands-Klausel (No-Bailout), in Art. 125 AEU-Vertrag festgelegt. Sie schließt die Haftung der Europäischen Union sowie aller Mitgliedstaaten für Verbindlichkeiten anderer Mitgliedstaaten aus.
"Das Beispiel Island zeigt jedoch, dass das Mantra von den systemrelevanten Banken nicht haltbar ist. Man hat seine „systemrelevanten“ Banken einfach zu Lasten der Inhaber und der internationalen Gläubiger pleite gehen lassen und die realwirtschaftlich relevanten Teile herausgelöst, verstaatlicht und neu firmiert. Und siehe da – das Land ist nicht zusammengebrochen, es ist noch nicht einmal isoliert."
http://www.nachdenkseiten...
Ein Land in der EU muss endlich den Anfang machen!!!
"...und stellt sich gegen den Rettungskurs."
Im Gegenteil! Finnland würde ich Vertragsgemäß verhalten:
Nichtbeistands-Klausel (No-Bailout), in Art. 125 AEU-Vertrag festgelegt. Sie schließt die Haftung der Europäischen Union sowie aller Mitgliedstaaten für Verbindlichkeiten anderer Mitgliedstaaten aus.
"Das Beispiel Island zeigt jedoch, dass das Mantra von den systemrelevanten Banken nicht haltbar ist. Man hat seine „systemrelevanten“ Banken einfach zu Lasten der Inhaber und der internationalen Gläubiger pleite gehen lassen und die realwirtschaftlich relevanten Teile herausgelöst, verstaatlicht und neu firmiert. Und siehe da – das Land ist nicht zusammengebrochen, es ist noch nicht einmal isoliert."
http://www.nachdenkseiten...
Ein Land in der EU muss endlich den Anfang machen!!!
Finnland ist vom Euro abhängig wie kein anderes Land, wenn der Russe anklopft möchten sie lieber nicht allein sein.
Die Finnen haben (aus ihrer Erfahrung völlig zurecht) die Sorge das Russland eines Tages noch mehr will als nur Karelien aber was hat das mit dem Euro zu tun?
Oder war Ihr Beitrag als Ironie gedacht nach dem Motto wer den Euro als Währung hat braucht keine Abschreckung mehr?
Die Finnen haben sich mit viel Verhandlungsgeschick ihre Unabhängigkeit von Russland erkämpft und nach dem 2. Weltkrieg mit noch mehr Verhandlungseinsatz Stück für Stück ihre Unabhängigkeit zurück geholt. In den folgenden 4 Jahrzehnten lebten sie dann gut von einer Vermittlerrolle zwischen den Blöcken.
Wenn man so will spielen die Politiker Finnlands in der Champions League der Verhandlungsprofis und bei der Stimmung die im Lande herrscht (Stichwort wahre Finnen) müssen, wollen und werden die Zuhause etwas liefern.
Das ist aber eine Strategie die nur Politiker kleiner Länder (z.B. Slowakei nix für GR) anwenden können. Würde Mutti oder Schäuble den gleichen Satz sagen wäre das, allein wegen der Größe Deutschlands, keine Verhandlungsposition sondern ein Diktat.
Euro Austritt, nicht EU Austritt...
Der Russe hat heute nicht mehr die Angst-Funktion für Finnen, wie zu Zeiten Stalins oder Breschnews. C'est finit !
was meinen Sie damit? Finnland ist und bleibt in der NATO, das ist die Absicherung genug gegen hypothetische Drohungen aus dem russischen Osten, es geht hier um Währungsunion, nicht um Militärbündnis!
...
Was hat denn das mit dem Euro zu Tun?
Das eine hat mit dem anderen nix zu tun. Aufgrund seiner wirtschaftlichen Strukturen und den derzeitigen Wirtschaftszahlen Finnlands kann es sich kaum eine andere Nation so einfach erlauben aus dem Euro auszutreten wie Finnland....
Auch wenn das oft und gerne verschleiert wird.
Dänemark und Schweden geht es hervorragend ohne Euro.
Und Polen und Tschechien stehen auch nicht mehr Schlange.
In der jetzigen Lage werden sie den Teufel tun und Transferleister werden.
Die Finnen haben (aus ihrer Erfahrung völlig zurecht) die Sorge das Russland eines Tages noch mehr will als nur Karelien aber was hat das mit dem Euro zu tun?
Oder war Ihr Beitrag als Ironie gedacht nach dem Motto wer den Euro als Währung hat braucht keine Abschreckung mehr?
Die Finnen haben sich mit viel Verhandlungsgeschick ihre Unabhängigkeit von Russland erkämpft und nach dem 2. Weltkrieg mit noch mehr Verhandlungseinsatz Stück für Stück ihre Unabhängigkeit zurück geholt. In den folgenden 4 Jahrzehnten lebten sie dann gut von einer Vermittlerrolle zwischen den Blöcken.
Wenn man so will spielen die Politiker Finnlands in der Champions League der Verhandlungsprofis und bei der Stimmung die im Lande herrscht (Stichwort wahre Finnen) müssen, wollen und werden die Zuhause etwas liefern.
Das ist aber eine Strategie die nur Politiker kleiner Länder (z.B. Slowakei nix für GR) anwenden können. Würde Mutti oder Schäuble den gleichen Satz sagen wäre das, allein wegen der Größe Deutschlands, keine Verhandlungsposition sondern ein Diktat.
Euro Austritt, nicht EU Austritt...
Der Russe hat heute nicht mehr die Angst-Funktion für Finnen, wie zu Zeiten Stalins oder Breschnews. C'est finit !
was meinen Sie damit? Finnland ist und bleibt in der NATO, das ist die Absicherung genug gegen hypothetische Drohungen aus dem russischen Osten, es geht hier um Währungsunion, nicht um Militärbündnis!
...
Was hat denn das mit dem Euro zu Tun?
Das eine hat mit dem anderen nix zu tun. Aufgrund seiner wirtschaftlichen Strukturen und den derzeitigen Wirtschaftszahlen Finnlands kann es sich kaum eine andere Nation so einfach erlauben aus dem Euro auszutreten wie Finnland....
Auch wenn das oft und gerne verschleiert wird.
Dänemark und Schweden geht es hervorragend ohne Euro.
Und Polen und Tschechien stehen auch nicht mehr Schlange.
In der jetzigen Lage werden sie den Teufel tun und Transferleister werden.
..sollte man sich endlich langsam überlegen, entweder Balast abzuwerfen, oder in die Rettungsboote zu steigen.
Welche Rettungsboote?
Finnland wird das Rettungsboot vorziehen, bevor das sinkende Schiff das Land mit herunterzieht.
Endlich mal wird Klarheit geschaffen, wenn sich jetzt noch die Niederlande daran anschliessen, dann kann Deutschland mit einem gestärkten Rücken in die Verhandlungen gehen, denn der Großteil der deutschen Bevölkerung sieht es ähnlich, dass eine gemeinsame Haftung der Schulden nicht in ihrem Sinne ist.
Welche Rettungsboote?
Finnland wird das Rettungsboot vorziehen, bevor das sinkende Schiff das Land mit herunterzieht.
Endlich mal wird Klarheit geschaffen, wenn sich jetzt noch die Niederlande daran anschliessen, dann kann Deutschland mit einem gestärkten Rücken in die Verhandlungen gehen, denn der Großteil der deutschen Bevölkerung sieht es ähnlich, dass eine gemeinsame Haftung der Schulden nicht in ihrem Sinne ist.
Wir haben nicht den Plan, aus der EU auszutreten: Im moment wollen wir das noch nicht.
Eine Regierung sollte immer für alles Pläne im Keller haben. Natürlich kommt das bei dem dummen Wahlvolk, dass nicht abwägen, analysieren und interpretieren kann schlecht an. Ich würde aber mal sagen, dass es in der jetzigen Situation sehr sehr verantwortungslos ist, wenn man keinen Notfallplan erarbeitet.
Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht aus der EU austreten würden, wenn andere Interessen vernachlässigt würden.
Entfernt, bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/se
Entfernt, bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/se
bedenken Sie doch: wenn man eine Überschrift sachlich formuliert, interessiert sich nur noch die Hälfte der Leser dafür - wenn überhaupt.
Dies scheint allerdings bei fast allen Überschriften (Einleitungen) fast aller Zeitungen heutzutage Gang und Gäbe zu sein.
Ich wäre mal für verbale Abrüstung und mehr Sachlichkeit.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren