Griechenland: "Die Troika ist schuld"
Die Probleme Griechenlands sind durch die Troika noch viel größer geworden, sagt der griechische Ökonom Savvas Robolis. Er fordert einen zweiten Schuldenschnitt.
ZEIT ONLINE: Herr Robolis, in welchem Zustand befindet sich die griechische Wirtschaft?
Savvas Robolis: In einem sehr ernsten Zustand. Die Wirtschaftsleistung ist seit 2008 summiert um 22 Prozent gefallen – zehn Prozent mehr als von Griechenlands öffentlichen Gläubigern prognostiziert. Gleichzeitig sind die Löhne und Gehälter um bis zu 30 Prozent gesunken. Rechnet man den Anstieg der direkten und indirekten Steuern dazu, hat sich das durchschnittliche Haushaltseinkommen in Griechenland im Vergleich zum Jahre 2008 um 50 Prozent verringert. Die Kaufkraft ist auf das Niveau der zweiten Hälfte der siebziger Jahre geschrumpft.
ZEIT ONLINE: Wie hat sich das durchschnittliche Netto-Monatsgehalt in Griechenland entwickelt?
Robolis: Im Jahre 2008 betrug es 1.200 Euro, jetzt sind es noch 700 Euro.
ZEIT ONLINE: Die Troika aus Europäischer Union, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds argumentiert, dass durch die innere Abwertung, also durch die Reduzierung von Gehältern, Löhnen und Renten, die niedrige Wettbewerbsfähigkeit des Landes steigen wird – und damit die Beschäftigung wieder zunehmen wird.
Der 65-Jährige ist Professor für Wirtschafts- und Sozialpolitik an der angesehenen Athener “Panteion”-Universität und Wissenschaftlicher Leiter des gewerkschaftlichen Instituts für Arbeitsfragen (INE)
Robolis: Der Fall Griechenland belegt: Das ist nachweislich falsch. Während die Arbeitsproduktivität in der Periode der Boomphase von 2005 bis 2008 um sechs Prozent gestiegen ist, ist sie in der Krise von 2008 bis 2011 um 5,6 Prozent gesunken. Und: Obwohl die Lohnstückkosten in Griechenland um acht Prozent gefallen sind, ist Griechenlands Wettbewerbsfähigkeit nicht gestiegen. Das Gegenteil ist der Fall: Das Produktionsvolumen in Griechenland ist um zwölf Prozent gefallen.
ZEIT ONLINE: Ist Griechenland ein Sonderfall?
Robolis: Wir haben der Troika schon von Beginn an gesagt, dass das Griechenland-Programm in dieser Form zum Scheitern verurteilt ist. Die Troika ist davon ausgegangen, dass Griechenland bereits im Jahre 2011 wieder an die internationalen Finanzmärkte zurückkehrt. Das ist nicht passiert. Nun behauptet die Troika, Griechenland werde 2014 an die internationalen Finanzmärkte zurückkehren – auch das wird nicht eintreten.
ZEIT ONLINE: Weshalb?
Robolis: Es stimmt zwar, dass der Schlüssel zum Erfolg der Anstieg der Wettbewerbsfähigkeit ist. Aber die innere Abwertung hat genau dazu nicht geführt. Stattdessen sind die Unternehmensgewinne gestiegen. Während sie in der Boomphase von 2005 bis 2008 stagnierten oder bestenfalls leicht wuchsen, erhöhen sie sich seither stetig.




"Die Troika ist davon ausgegangen, dass Griechenland bereits im Jahre 2011 wieder an die internationalen Finanzmärkte zurückkehrt." Ist ja interessant. Vielleicht erwaehnt man in diesem Zusammenhang auch mal, dass man allerorts auch davon ausgegangen ist, dass Griechenland seine Hausaufgaben macht. Ist aber nicht so ... Was soll die ganze Diskussion. Laut einer Umfrage halten sich die Griechen selber ja fuer die fleissigsten, ehrlichsten, produktivsten in ganz Europa. Man kann es schon lange (und zwar in ganz Europa) nicht mehr hoeren - immer sind die anderen schuld.
....Unrecht? Das ist ganz typisch. Das ist hier im Forum auch so. Erinnern Sie sich als man den Eurolandern vor zwei Jahren sagte, sie sollten entschieden handeln, weil sonst die Probleme wüchsen? Was hat man da über Geithner geschimpft.
....Unrecht? Das ist ganz typisch. Das ist hier im Forum auch so. Erinnern Sie sich als man den Eurolandern vor zwei Jahren sagte, sie sollten entschieden handeln, weil sonst die Probleme wüchsen? Was hat man da über Geithner geschimpft.
und kommt dann mit diesem Spruch: Die Troika ist schuld!
"Sie trägt mittlerweile 70 Prozent der Schuld für die heutigen Probleme in Griechenland, die griechische Seite bestenfalls 30 Prozent."
3 einhalb erfüllte Reformen zu 1 einhalb nicht erfüllter reformen.
Bei den Rechenkünsten, kommen Die nie auf eigene Füsse!
kein Wunder das die Eliten und Bankster die Bevölkerungen der Eurostaaten seit 2008 komplett ausrauben.
Sie versuchen die Krise mit der Schlitzohrikeit der Griechen zu erklären. Wie naiv kann man den bitte sein ?
Es war doch in der EU bekannt das die Griechen falsche Zahlen präsentieren. So wie die Italiener auch teilweise falsche Zahlen präsentiert haben.
Es geht doch hier nicht um einen Länderkampf. Die deutsche Staatdsverschuldung liegt bei 80%. Da waren die Griechen 2006 auch. Die Bevölkerungen werden ausgebeutet. Das Grieche Einkommen ist um 50% gesunken in den letzten Jahren. Sie will ich mal sehen wenn sie im April 2000 Euro verdienen und im Mai nur noch 800 für den selben Job. Obwohl sie ihre Steuern bezahlt haben und nicht an der Börse aktiv sind.
Viele der Kommentare hier sind einfach nur dumm. Wir haben hier keinen Kapitalismus sondern einen Sozialsmus für Reiche. Die Rasse ist ganz egal. Geld ist das Entscheidende.
Der Mann hat doch Recht. Die Lage in Griechenland ist durch die Troika deutlich schlechter geworden. Die Schulden der GIIPS Staaten sind ingesamt bei ca. 3,5 Billionen ( Deutschland 2 Bil.). Die Schulden der privaten Banken in diesen Ländern liegen bei über 10 Billionen. Jetzt wird den kleinen Leuten in ganz Europa alles genommen damit die Bänker und ihre Gläubiger überleben. Wer Geld verleiht hat ein Risiko und muss pleite gehen wenn er den Schuldner falsch einschätzt.
Dieses Nationlistische Geplapper ist doch Mist.
kein Wunder das die Eliten und Bankster die Bevölkerungen der Eurostaaten seit 2008 komplett ausrauben.
Sie versuchen die Krise mit der Schlitzohrikeit der Griechen zu erklären. Wie naiv kann man den bitte sein ?
Es war doch in der EU bekannt das die Griechen falsche Zahlen präsentieren. So wie die Italiener auch teilweise falsche Zahlen präsentiert haben.
Es geht doch hier nicht um einen Länderkampf. Die deutsche Staatdsverschuldung liegt bei 80%. Da waren die Griechen 2006 auch. Die Bevölkerungen werden ausgebeutet. Das Grieche Einkommen ist um 50% gesunken in den letzten Jahren. Sie will ich mal sehen wenn sie im April 2000 Euro verdienen und im Mai nur noch 800 für den selben Job. Obwohl sie ihre Steuern bezahlt haben und nicht an der Börse aktiv sind.
Viele der Kommentare hier sind einfach nur dumm. Wir haben hier keinen Kapitalismus sondern einen Sozialsmus für Reiche. Die Rasse ist ganz egal. Geld ist das Entscheidende.
Der Mann hat doch Recht. Die Lage in Griechenland ist durch die Troika deutlich schlechter geworden. Die Schulden der GIIPS Staaten sind ingesamt bei ca. 3,5 Billionen ( Deutschland 2 Bil.). Die Schulden der privaten Banken in diesen Ländern liegen bei über 10 Billionen. Jetzt wird den kleinen Leuten in ganz Europa alles genommen damit die Bänker und ihre Gläubiger überleben. Wer Geld verleiht hat ein Risiko und muss pleite gehen wenn er den Schuldner falsch einschätzt.
Dieses Nationlistische Geplapper ist doch Mist.
...in Griechenland, zeigt ein aufschlußreicher Vergleich zweier vergleichbarer europäischer Staaten, der eine mit, der andere ohne den Euro: Griechenland und Tschechien:http://ef-magazin.de/2011/06/21/3048-griechenland-und-tschechien-wo-der-boehmische-loewe-sitzt-muss-die-attische-eule-erst-hin.
Man kann Tschien und Griecheland kaum vergleich.
In Tschechien kriegen Sie, vom Auto bis zum Sprengstoff alles was sie wollen und in "high-end" Qualität, wenn sie es wollen.
Dazu Bier, BUM-"Rum", Wein, Obst und Gemüse.
Diese ganzen Sachen hat Griechenland nicht, bis auf die Landwirtschaft.
Es hat eine Menge Reeder, Tourismus und Bau-Industrie.
Der Vergleich Tschechien vs. Griechenland klappt qualitativ nicht, da mag das "number crunching" noch soi toll sein.
Dirk Müller hat mal bei Anne Will angeführt:
Die zwei größten Werte an der Athe Börse sind Coca-Cola und ein Glücksspiel-Anbieter.
Man müsste die gesamte Industrie Struktur neu aufbauen, die zwar zum Teiul vorhanden iost, aber nicht auf dem Lever wie in Tschechien.
Man kann Tschien und Griecheland kaum vergleich.
In Tschechien kriegen Sie, vom Auto bis zum Sprengstoff alles was sie wollen und in "high-end" Qualität, wenn sie es wollen.
Dazu Bier, BUM-"Rum", Wein, Obst und Gemüse.
Diese ganzen Sachen hat Griechenland nicht, bis auf die Landwirtschaft.
Es hat eine Menge Reeder, Tourismus und Bau-Industrie.
Der Vergleich Tschechien vs. Griechenland klappt qualitativ nicht, da mag das "number crunching" noch soi toll sein.
Dirk Müller hat mal bei Anne Will angeführt:
Die zwei größten Werte an der Athe Börse sind Coca-Cola und ein Glücksspiel-Anbieter.
Man müsste die gesamte Industrie Struktur neu aufbauen, die zwar zum Teiul vorhanden iost, aber nicht auf dem Lever wie in Tschechien.
Der Mann hat teilweise recht!!
Das Insolvenzverfahren für Griechenland wurde doch ver-
schleppt und sollte schon vor drei Jahren mit der Rück-
kehr zur Drachme eingeleitet worden sein.
Was will man auch von den eifrigen Europafahnenschwen-
kern, die nur an ein krisenloses Europa gewöhnt waren,
anderes erwarten, als Schulden mit Schulden zu bekämp-
fen, was sich jetzt, zu Lasten der BRD Steuerzahler,
bitter zu rächen beginnt.
"Das Insolvenzverfahren für Griechenland wurde doch ver-
schleppt und sollte schon vor drei Jahren mit der Rück-
kehr zur Drachme eingeleitet worden sein."
...vor der Berlinwahl 2012 wegen dessen Äußerung "Man muss über eine geordnete Insolvenz Griechenlands nachdenken dürfen" in den Stand eines Rechtspolulisten gehoben.
Ich lasse es einfach mal im Raum stehen...
Vielleicht sollten sich die Grünen auf ihre Kernkompetenzen wie z.B. den Nachweis von Nationalistischem Gedankengut bei Fahnenschwänkenden Fußballfans o.Ä., konzentrieren.
"Das Insolvenzverfahren für Griechenland wurde doch ver-
schleppt und sollte schon vor drei Jahren mit der Rück-
kehr zur Drachme eingeleitet worden sein."
...vor der Berlinwahl 2012 wegen dessen Äußerung "Man muss über eine geordnete Insolvenz Griechenlands nachdenken dürfen" in den Stand eines Rechtspolulisten gehoben.
Ich lasse es einfach mal im Raum stehen...
Vielleicht sollten sich die Grünen auf ihre Kernkompetenzen wie z.B. den Nachweis von Nationalistischem Gedankengut bei Fahnenschwänkenden Fußballfans o.Ä., konzentrieren.
Argentiniens folgen, und die Zusammenarbeit einstellen und dann auf eigene Faust und mit eigener Währung fortfahren.
Wenn Unternehmen bei günstigen Lohnstückkosten trotzdem immer weiter die Preise erhöhen und so die Gewinne steigern, ist das ein Fall mangelnder Konkurrenz. Also hinsetzen und die Innovation vorantreiben. Falls die staatliche Bürokratie jedoch Newcomer auf dem Markt behindert, muss man den Beamten Feuer unterm Gesäß machen.
Wenn man aber das alles nicht will, ist es auch kein Geschäftsmodell rumzujammern und andere um Geld anzupumpen.
Die haben nämlich auch keine Lust, eine ineffiziente Verwaltung und Wirtschaft mit unsinnigen Renditeerwartungen per Spenden am Leben zu erhalten.
"Fazit: Dreieinhalb Reformen sind verwirklicht und eineinhalb nicht." Obwohl man in der Schweiz willig und vertraglich sogar dazu verpflichtet ist, Auskunft zu geben, hat man seitens Griechenlands in den letzten 2 Jahren noch nicht einmal eine offizielle Anfrage hinsichtlich griechischer Vermoegen gestellt. 2 Jahre und NULL Fortschritte in der Steuerfrage und vernachlaessigbar wenig bei der Privatisierung ist den Geldgebern nicht zumutbar. Genau diese Schritte wuerden die Einnahmenseite des griechischen Staates erhoehen und den einfachen griechischen Steuerzahler entlasten, die Glaeubiger besaenftigen, Vertrauen in die Ernshaftigkeit der griechischen Bemuehungen wecken und eine gemeinsame Perspektive vorstellbar machen. Da es aber in Griechenland anscheinend am Willen (und Know-How - obwohl man sich das holen kann) mangelt, rutscht Griechenland unvermeidlich weiter ab. Was auffaellig und keinem in Europa oder sonstwo in der Welt mehr vermittelbar ist, ist die griechische Fixierung auf ihre Opferrolle. Anscheindend tut man alles um dieser Projektion gerecht zu werden. Das kann ja nur in die Hosen gehen.
...und will den Schaden von anderen übernommen haben - die Griechen sind nicht ganz bei Trost.
... für alle Vermögensbesitzer mit griechischem Pass, statt die Steuerzahler anderer Länder anzupumpen?! Dann kommt auch keine Troika.
Lieber lassen sich griechische und deutsche Normalsteuerzahler gegeneinander aufhetzen, als das ein Reicher aus einem der beiden Länder auch nur für einen Euro Verantwortung übernimmt.
Die sozialistische Internationale ist längst gescheitert. Die Internationale der korrupten Steuerhinterzieher steht zusammen wie ein Mann.
Lieber lassen sich griechische und deutsche Normalsteuerzahler gegeneinander aufhetzen, als das ein Reicher aus einem der beiden Länder auch nur für einen Euro Verantwortung übernimmt.
Die sozialistische Internationale ist längst gescheitert. Die Internationale der korrupten Steuerhinterzieher steht zusammen wie ein Mann.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren