Rating-Agentur: Moody’s stellt Deutschlands Spitzenbonität infrage
Die Rating-Agentur Moody's senkt den Ausblick auf die Zahlungsfähigkeit Deutschlands von stabil auf negativ. Grund sei die steigende Unsicherheit in der Euro-Krise.
© Sean Gallup/GettyImages

Neuwagen von Audi und Volkswagen vor dem Export im Hafen von Emden
Die Rating-Agentur Moody's will die Spitzenratings von Deutschland, den Niederlanden und Luxemburg untersuchen. Sie setzte den Ausblick für alle drei Länder von stabil auf negativ. Das bedeutet, dass eine Herabstufung drohen könnte. Bislang haben die Staaten eine stabile Bestnote von Aaa. Dagegen sieht Moody's Finnlands Spitzenrating weiterhin ungefährdet.
Als Grund für die Überprüfung der Ratings nannte Moody's die steigende Unsicherheit über den Ausgang der Schuldenkrise in Europa. Es sei immer wahrscheinlicher, dass Griechenland die Euro-Zone verlassen müsse, schrieben die Experten der Rating-Agentur. Selbst wenn dies nicht passiere, sei davon auszugehen, dass Länder wie Spanien und Italien weitere Hilfen bräuchten.
Dabei sei davon auszugehen, dass die europäischen Staaten mit einer sehr guten Bonität die neuen Hilfen tragen müssten, führten die Moody's-Analysten weiter aus. Deutschland und die anderen wirtschaftlich starken Länder der Euro-Zone haben die schwächeren Partner bereits finanziell unterstützt.
Bundesfinanzministerium kritisiert Rating-Entscheidung
Das Bundesfinanzministerium kritisierte die Rating-Entscheidung indirekt als einseitig und erklärte, Deutschland sei "weiterhin Stabilitätsanker in der Euro-Zone". Die von der US-Rating-Agentur genannten Risiken in der Euro-Zone seien "nicht neu, wobei die Einschätzung vor allem die kurzfristigen Risiken in den Vordergrund stellt, während längerfristige Stabilisierungsaussichten unerwähnt bleiben". An den internationalen Finanzmärkten sei das Vertrauen in Deutschland hoch.
"Die Euro-Zone hat eine ganze Reihe von Maßnahmen auf den Weg gebracht, die zu einer nachhaltigen Stabilisierung der Euro-Zone führen werden. Deutschland selbst befindet sich unverändert in einer sehr soliden Wirtschafts- und Finanzsituation", hieß es. Deutschland erwarte ab 2014 einen ausgeglichenen Staatshaushalt. Die Kapitalisierung des Bankensektors habe sich deutlich verbessert.
"Die Aussichten für das Wirtschaftswachstum in Deutschland sind solide. Auch an den internationalen Finanzmärkten ist das Vertrauen in Deutschland hoch; dies spiegelt sich in den niedrigen Refinanzierungskosten deutscher Anleihen wider", meldete das Finanzministerium weiter. Die Bundesrepublik werde durch solide Wirtschafts- und Finanzpolitik ihren Status eines sicheren Hafens wahren "und seine Ankerrolle in der Euro-Zone weiterhin verantwortungsvoll ausüben".
Eine Abstufung der Note für die Kreditwürdigkeit kann zu höheren Zinsen bei der Aufnahme neuer Schulden führen. Denn Investoren müssen von einer höheren Wahrscheinlichkeit ausgehen, dass sie ihr Geld nicht zurückbekommen. Im Falle Deutschlands und der anderen Länder dürfte ein Verlust des Spitzenratings indes in erster Linie einen erheblichen Imageschaden bedeuten.
Auch die führende Rating-Agentur Standard & Poor's hatte Deutschlands Topbonität zwischenzeitlich einer Prüfung unterzogen, die Note letztlich aber nicht angetastet. Dagegen haben die USA ihre Bestnote bei S&P bereits verloren – und können sich dennoch zu sehr niedrigen Zinsen frisches Geld leihen. Ein Grund dafür ist, dass viele Investoren angesichts der Schuldenkrise in Europa nicht wissen, wohin mit ihren Milliarden.







Na und - wen interessierts...
Schulden BRD:
- 2,1 Billionen €
- 0,5 Billionen € Schattenhaushalte
- 2,5 Billionen € Diäten- und Pensionsbelastungen
- 0,7 Billionen € ESM und ESFS
Dazu folgende Tatsachen:
- 8 Millionen Niedrigslöhner (Sozialrentenfälle)
- Kinderarmut/mangel
- Problemmigration
- Exportabhängigkeit (zerstörter Binnenmarkt)
- Öffentliche tolerierte Korruption (Wulff)
Warum meinen Sie, dass Bundesrepublik ein AAA verdient hätte? Höhö! Was für ein Witz, die Spanier haben wenigsten nagelneue Häuser und Flughäfen - was bleibt BRD nach der Reform/Hyperinflation?
...dann gleicht sich eben die Kreditwürdigkeit irgendwann an die der Schuldner an, weil wir ja für fremde Schulden aufkommen müssen. Wenigstens hat sich Merkel bisher erfolgreich gegen die Eurobonds gewehrt. Wenn ab 2013 rot-grün regiert, kann das aber schnell anders werden.
Moody spricht die Wahrheit aus, ist aber nicht dafür verantwortlich.
Schulden BRD:
- 2,1 Billionen €
- 0,5 Billionen € Schattenhaushalte
- 2,5 Billionen € Diäten- und Pensionsbelastungen
- 0,7 Billionen € ESM und ESFS
Dazu folgende Tatsachen:
- 8 Millionen Niedrigslöhner (Sozialrentenfälle)
- Kinderarmut/mangel
- Problemmigration
- Exportabhängigkeit (zerstörter Binnenmarkt)
- Öffentliche tolerierte Korruption (Wulff)
Warum meinen Sie, dass Bundesrepublik ein AAA verdient hätte? Höhö! Was für ein Witz, die Spanier haben wenigsten nagelneue Häuser und Flughäfen - was bleibt BRD nach der Reform/Hyperinflation?
...dann gleicht sich eben die Kreditwürdigkeit irgendwann an die der Schuldner an, weil wir ja für fremde Schulden aufkommen müssen. Wenigstens hat sich Merkel bisher erfolgreich gegen die Eurobonds gewehrt. Wenn ab 2013 rot-grün regiert, kann das aber schnell anders werden.
Moody spricht die Wahrheit aus, ist aber nicht dafür verantwortlich.
...in den internationalen Medien besprochen und erwartet, so dass man zum Teil glaubt, der nächste große Deal wären steigende Zinsen für Bunds. Persönlich glaube ich, das ist ein wenig zu früh, aber die Logik ist zwingend und wird sich durchsetzen. Deutschlands Position ist schlechter geworden. Darin besteht kein Zweifel. Die gemachten Zusagen und Auszahlungen sind bereits so hoch, dass die Politik beschränkt ist und viele Dinge nicht mehr entscheiden kann, weil das Geld fehlt. Das wird sich nach Einführung des ESM verstärken. Man hat den Paulson Augenblick vermutlich auch verpasst, so dass ein Bazooka zu zeigen nicht mehr genügt. Man muss ihn schon einsetzen und richtet den Schaden an, den man hätte verhindern können, hätte man auf die Ausländer gehört.
Antwort auf 2:
Es ist mir egal, wie Deutschland von Leuten, die heute Schweinehälften, morgen Trinkwasser, Immobilienblasen, Derivatives verscherbeln, bewertet wird. Aber ein, wie Sie schreiben "Bazooka", hat hier nichts zu suchen. Ich befürchte jedoch, dass diese Art Kriegsspielzeug in den Köpfen derjenigen ist, die Börse und international Finances spielen, als wäre es so etwas wie ein täglicher Vietnamkrieg.Ab in den Sandkasten mit diesen Leuten.
"Paulson Augenblick", es gibt auch kein "Bazooka" , was es in der Branche aber schon gibt ist unheimlich viel Geschwätz und die dazugehörigen Schwätzer.
Antwort auf 2:
Es ist mir egal, wie Deutschland von Leuten, die heute Schweinehälften, morgen Trinkwasser, Immobilienblasen, Derivatives verscherbeln, bewertet wird. Aber ein, wie Sie schreiben "Bazooka", hat hier nichts zu suchen. Ich befürchte jedoch, dass diese Art Kriegsspielzeug in den Köpfen derjenigen ist, die Börse und international Finances spielen, als wäre es so etwas wie ein täglicher Vietnamkrieg.Ab in den Sandkasten mit diesen Leuten.
"Paulson Augenblick", es gibt auch kein "Bazooka" , was es in der Branche aber schon gibt ist unheimlich viel Geschwätz und die dazugehörigen Schwätzer.
ist keiner mehr in der Lage noch Saft abzugeben.
Wer presst denn mal diese Ratingagenturen und Banken aus um zu schauen, wie lange sie in der Lage sind das Wirtschaftssystem der Erde tragen zu können?
Ok, ist ein Wunsch, doch dann würden die Verursacher der sogenannten Krise ihren Beitrag dazu leisten, dass alles wieder in Balance kommen würde.
Nehmen wir mal die angehäuften Vermögen und stellen sie gegen die Schulden, dann sollten wir wieder auf einen vernünftigen Level kommen können!
Letzten Endes sehe ich in erster Instanz die Schuldenmacher als Verursacher der Kriese, in zweiter Instanz jene, die den Banken erlaubt haben mehr zu verleihen als sie selbst als Kapital haben.
"Wer presst denn mal diese Ratingagenturen und Banken aus um zu schauen, ..."
Weil hinter den Banken und den Ratingagenturen die Mächtigen dieser Welt stehen!!! Die bestimmen die Regeln!
Kann dazu nur einen Beitrag von Werner Rügemer "Ein zutiefst korruptes System" empfehlen. Wurde in verschiedenen Zeitungen abgedruckt.
Letzten Endes sehe ich in erster Instanz die Schuldenmacher als Verursacher der Kriese, in zweiter Instanz jene, die den Banken erlaubt haben mehr zu verleihen als sie selbst als Kapital haben.
"Wer presst denn mal diese Ratingagenturen und Banken aus um zu schauen, ..."
Weil hinter den Banken und den Ratingagenturen die Mächtigen dieser Welt stehen!!! Die bestimmen die Regeln!
Kann dazu nur einen Beitrag von Werner Rügemer "Ein zutiefst korruptes System" empfehlen. Wurde in verschiedenen Zeitungen abgedruckt.
Letzten Endes sehe ich in erster Instanz die Schuldenmacher als Verursacher der Kriese, in zweiter Instanz jene, die den Banken erlaubt haben mehr zu verleihen als sie selbst als Kapital haben.
...und in dritter Instanz diejenigen, die daran verdienen?
... der die Staaten von ihrem Hoheitsrecht auf Steuern, Abgaben und die Parlamente um ihre Budgetverantwortung gebracht hat das diese sich anstatt Steuern einzuziehen mit Krediten bei den privaten geschäftsbanken finanziern müssen?
Besteuert werden nur noch Lohn (nicht Boni und andere Gefälligkeiten) und Konsum. Steuern und Abgaben aus Kapitaltransaktionen sind praktisch eliminiert.
Alles Neoliberale Verbrecher die ihre pervertierte Logik über Jahre unter die Leute gebracht haben.
Nur, warum stehen die privaten Geschäftsbanken zwischen der Geldausgabe, den Krediten und dem Rest der Gesellschaft und sind in der Lage durch das Giralgeld quasi Kredite aus dem nichts zu generieren und keine Nationalbank kann diese Kreditvergabe steuern...
Für die dadurch entstanden Verluste aber dürfen wir alle hinstehen... warum nicht die Aktionäre der Banken die über Jahre Milliarden an Profiten eingesteckt haben? Warum nicht die Aktionäre überhaupt?
Die Aktionäre sind in der Lage ihre Profite alle 3 Monate aus den Unternehmen zu transferieren und abzusichern. Für kommende Verluste stehen die aber mit ihren vergangenen Gewinnen nicht gerade... im Gegenteil, man hat die Profite gleich auch noch steuerbefreit...
usw.
....zum Artikel interessant. Da sehen wir die Stärke Deutschlands abgebildet. SUVs emittieren große Mengen CO2. Davon leben wir. Sind es die Käufer, die das Klima (nach aussage unserer Parteien) killen? Und wir liefern lediglich das Gerät dazu?
es ist immer noch die verantwortung der bank, die kreditwürdigkeit eines kunden zu überprüfen. bei "kleinen" kunden sind die banken auch nicht zimperlich beim ablehnen - geht's aber um einen staat wie griechenland, bei dem jeder wusste was sache ist, da vergibt man trotzdem grosszügig kredite. die banken wussten sehr genau, dass die anderen euroteilnehmer einspringen werden - und haben dieses faktum bis aufs letzte ausgenutzt.
...und in dritter Instanz diejenigen, die daran verdienen?
... der die Staaten von ihrem Hoheitsrecht auf Steuern, Abgaben und die Parlamente um ihre Budgetverantwortung gebracht hat das diese sich anstatt Steuern einzuziehen mit Krediten bei den privaten geschäftsbanken finanziern müssen?
Besteuert werden nur noch Lohn (nicht Boni und andere Gefälligkeiten) und Konsum. Steuern und Abgaben aus Kapitaltransaktionen sind praktisch eliminiert.
Alles Neoliberale Verbrecher die ihre pervertierte Logik über Jahre unter die Leute gebracht haben.
Nur, warum stehen die privaten Geschäftsbanken zwischen der Geldausgabe, den Krediten und dem Rest der Gesellschaft und sind in der Lage durch das Giralgeld quasi Kredite aus dem nichts zu generieren und keine Nationalbank kann diese Kreditvergabe steuern...
Für die dadurch entstanden Verluste aber dürfen wir alle hinstehen... warum nicht die Aktionäre der Banken die über Jahre Milliarden an Profiten eingesteckt haben? Warum nicht die Aktionäre überhaupt?
Die Aktionäre sind in der Lage ihre Profite alle 3 Monate aus den Unternehmen zu transferieren und abzusichern. Für kommende Verluste stehen die aber mit ihren vergangenen Gewinnen nicht gerade... im Gegenteil, man hat die Profite gleich auch noch steuerbefreit...
usw.
....zum Artikel interessant. Da sehen wir die Stärke Deutschlands abgebildet. SUVs emittieren große Mengen CO2. Davon leben wir. Sind es die Käufer, die das Klima (nach aussage unserer Parteien) killen? Und wir liefern lediglich das Gerät dazu?
es ist immer noch die verantwortung der bank, die kreditwürdigkeit eines kunden zu überprüfen. bei "kleinen" kunden sind die banken auch nicht zimperlich beim ablehnen - geht's aber um einen staat wie griechenland, bei dem jeder wusste was sache ist, da vergibt man trotzdem grosszügig kredite. die banken wussten sehr genau, dass die anderen euroteilnehmer einspringen werden - und haben dieses faktum bis aufs letzte ausgenutzt.
...Deutschland mit +80% Staatsschulden (mehr als Spanien!!) und abhängig von Exportüberschüssen die sich wegen der Krise nicht halten können. Auch wenn nur etwa ein Viertel der Exporte in die EUROZone geht trifft es doch auch die Nicht EUROLänder weltweit denn auch denen bricht der span. ital. etc. Markt weg was deren Nachfrage nach deutschen Produkten senken wird - hängt ja alles zusammen.
Dann auch noch die Garantie für +100 Milliarden von EMS Krediten...
Überraschend ist mMn nur das es erst jetzt zum Negativ kommt.
Nachdem die Traumrenditen bei griechischen Staatsanleihen seit gestern in Frage gestellt sind, sucht sich die Hochfinanz weitere lukrative Anlagemöglichkeiten. Wenn Deutschland herabgestuft wird, muss man das fast schon als Kompliment werten: Das bedeutet nämlich, dass Warren Buffet glaubt, er könnte mit uns ein gutes Geschäft machen. Warum fragt eigentlich niemand jemals, wer sich hinter Schmuddelfirmen wie Moodys versteckt und wie diese Leute ihr Geld verdienen?
http://politpoems.blogspo...
http://politpoems.blogspo...
Mal überlegt wo das Geld für deine private Rentenversicherung, dein Fondssparen, deine Riesterversicherung liegt?
Die Angaben von Moodies werden verwendet, um *Dein* Geld nach mehr mehr oder weniger objektiven Kriterien sicher anzulegen. Um nicht von einer Agentur abhängig zu sein, wird bei den meisten Vermögensverwalter das Durchschnittsrating verwendet.
... sich an solchen Geschäften beteiligt, halte ich für unwahrscheinlich. Es würde seiner persönlichen Investmentphilosophie völlig widersprechen. Sehen Sie sich doch einmal das Portfolio von Berkshire Hathaway an. Ist im Netz sehr leicht zu finden.
Soros? Ja, sogar wahrscheinlich. Buffett höchst unwahrscheinlich. Dafür bitte Belege.
Danke.
Was soll denn diese unverschämte Unterstellung, dass Warren Buffet daran verdienen soll?
Das ist vermutlich neben Kostolany der anständigste Investor den es gibt bzw. gegeben hat. Im Gegensatz zu Sorros ist er nämlich INVESTOR und nicht Spekulant.
Die Welt könnte froh sein, wenn es mehr Warren Buffets gäbe.
Allerdings bin ich der Meinung, daß diese Leute ihr Geld nicht verdienen.
Ein Einbrecher verdient ja sein Geld auch nicht.
Nicht einmal bei handwerklich guter Arbeit.
Mal überlegt wo das Geld für deine private Rentenversicherung, dein Fondssparen, deine Riesterversicherung liegt?
Die Angaben von Moodies werden verwendet, um *Dein* Geld nach mehr mehr oder weniger objektiven Kriterien sicher anzulegen. Um nicht von einer Agentur abhängig zu sein, wird bei den meisten Vermögensverwalter das Durchschnittsrating verwendet.
... sich an solchen Geschäften beteiligt, halte ich für unwahrscheinlich. Es würde seiner persönlichen Investmentphilosophie völlig widersprechen. Sehen Sie sich doch einmal das Portfolio von Berkshire Hathaway an. Ist im Netz sehr leicht zu finden.
Soros? Ja, sogar wahrscheinlich. Buffett höchst unwahrscheinlich. Dafür bitte Belege.
Danke.
Was soll denn diese unverschämte Unterstellung, dass Warren Buffet daran verdienen soll?
Das ist vermutlich neben Kostolany der anständigste Investor den es gibt bzw. gegeben hat. Im Gegensatz zu Sorros ist er nämlich INVESTOR und nicht Spekulant.
Die Welt könnte froh sein, wenn es mehr Warren Buffets gäbe.
Allerdings bin ich der Meinung, daß diese Leute ihr Geld nicht verdienen.
Ein Einbrecher verdient ja sein Geld auch nicht.
Nicht einmal bei handwerklich guter Arbeit.
...und in dritter Instanz diejenigen, die daran verdienen?
...davor kommen die, die noch weitere Schulden machen wollen - und dass obwohl doch jeder gerade die Auswirkungen (trotz rekordverdächtig niedriger Zinsen) sehen kann.
...davor kommen die, die noch weitere Schulden machen wollen - und dass obwohl doch jeder gerade die Auswirkungen (trotz rekordverdächtig niedriger Zinsen) sehen kann.
Ob Schüler, Arbeiter, Angestellter, Erwerbsloser, Student, Akademiker oder Rentner; wir halten zusammen. Für Europa sind wir alle bereit, notfalls den Gürtel enger zu schnallen. Jeder wird sein Opfer, seinen Teil zum dauerhaften Erhalt des Euros beisteuern müssen. Die einen mehr, die anderen weniger.
Denn es gibt wichtigeres als Konsum und den schnöden Mamnon, es gibt keinen zu hohen Preis für den Frieden in Europa.
Mögen die Ratingagenturen uns auch auf griechisches Niveau abstufen, wir werden zusammen halten. Als Nation wie auch als Kontinent.
"...Jeder wird sein Opfer, seinen Teil zum dauerhaften Erhalt des Euros beisteuern müssen. Die einen mehr, die anderen weniger...ff"
-----------------
Falls das Ironie sein sollte, so bitte ich um Kennzeichnung.
Sofern nicht, so hoffe ich darauf, dass jeder nach seinem Vermögen haftet. Gegenwärtig haftet nur die Masse, der reiche Rest verp...t sich.
http://www.fondsprofessionell.de/news/marktanalysen/nid/frankreichs-reiche-machen-privatjets-zur-steuerflucht-startklar/gid/1004628/?tx_fp_pi1[ref]=4
Alle Bürgerinnen und Bürger haben hierzulande davon profitiert, dass wir über unsere Verhältnisse gelebt haben. Wir alle tragen also eine Teilschuld an der Staatsverschuldung.
Ich rede dabei aber nicht von den - im Falle einer griechischen Pleite - fälligen Bürgschaften. Das sind Peanuts - man verzeihe mir diesen Ausdruck - im Verglech zu den seit 1949 angehäuften Staatsschulden, insbesondere nach 1990.
Die Schuldenbremse ist gesetzlich verankert, wenn es für Deutschland nun schwieriger werden sollte sich zu rekapitalisieren, dann müssen wir alle eben auch den Gürtel enger schnallen.
Wichtig ist doch zunächst das Vertrauen der Märkte und Banken zurück zu gewinnen. Auch hierzulande werden Kürzungen unumgänglich sein; ob nun 10 Prozent pauschale Kürzung der Transferleistungen, Zwangsgrundschuld für Immobilienbesitzer, Abschaffung der "Pendlerpauschle" oder eine Art europäischer Solidaritätszuschlag. Wir werden weder daran zu Grunde gehen, noch verarmen.
Unsere Eltern haben viel schlimmeres überstanden (Hunger- bzw. Rübenwinter), dann müssen wir eben wieder lernen auch auf etwas verzichten zu können.
Um es mit den Worten von Baroso zu sagen: "Wer an der Europäischen Union zweifelt, soll einen Soldatenfriedhof besuchen."
"der reiche Rest..."
Reich. Was bedeutet das schon? Wohlstand ist etwas sehr relatives. Ein Erwerbsloser mag einen berufstätigen für wohlhabend halten, aber schauen Sie doch nach Afrika. Im Gegensatz zu den dortigen Verhältnissen leben viele Empfänger von Transferleistungen wie Könige.
Man sollte immmer das ganze immer im Verhältnis sehen.
Bei dem hiesigen Spitzensteuersatz ist Flucht doch kein so abwägiger Gedanke, oder?
"Jeder wird sein Opfer, seinen Teil zum dauerhaften Erhalt des Euros beisteuern müssen. Die einen mehr, die anderen weniger."
Völlig richtig. Die Banken weniger, die Angestellten mehr.
"Denn es gibt wichtigeres als Konsum und den schnöden Mamnon, es gibt keinen zu hohen Preis für den Frieden in Europa."
Die Alternative "Euro oder Krieg" ist doch komplett abstrus.
Gibt es auch rationale Gründe für das Festhalten am Euro?
als allererstes mal bitte nur für sich selbst, nicht für mich!
Danke.
---
Zum €uro, dem daranfesthalten, den Kosten...
--> Eine gemeinsame Währung in Europa ist sicher eine gute Idee, allerdings ist der €uro so wie er ist dermaßen scghlecht "konstruiert", daß er scheitern muss und wird.
Schade eigentlich, mit einem funktionierenden und damit stabilen Euro wäre es eigentlich ein leichtes, den schwächelnden Dollar als Weltleitwährung abzulösen.
Aber so lange Europas Eliten zu dämlich dazu sind, überhaupt mal zu erkennen daß der eigentliche "Feind" der US-Dollar (=FED)ist, erübrigt sich jegliche Diskussion...
---
---
Falsch ist auch, daß "wir alle" profitiert haben.
Fragen Sie mal einen Harz-4 Empfänger nach seinen Profiten. Einen Leiharbeiter oder befristet Beschäftigten.
Einen Akademiker, der sein x-tes unbezahltes Praktikum macht.
Falsch ist auch, daß alle ihren Teil beitragen.
Die Milliarden der sog. "Eliten" werden sicher nicht in Steueroasen geparkt, um bei Bedarf die Sozialsysteme zu stützen...
" Ob Schüler, Arbeiter, Angestellter, Erwerbsloser, Student, Akademiker oder Rentner; wir halten zusammen. Für Europa sind wir alle bereit, notfalls den Gürtel enger zu schnallen. Jeder wird sein Opfer, seinen Teil zum dauerhaften Erhalt des Euros beisteuern müssen. Die einen mehr, die anderen weniger.
Denn es gibt wichtigeres als Konsum und den schnöden Mamnon, es gibt keinen zu hohen Preis für den Frieden in Europa. "
...aber einiges zusammenhalten, auf der gemeinsamen Zugfahrt gegen die Wand, weil "wir" zu dumm oder zu feige sind, die hochfahrlässigen Lokführer zu entmachten, halte ich nur noch für maximal bescheuert.
Die Brandstifter die Jahre vom ökonomischen, sozialen und ökologischen Zündeln profitierten, fordern jetzt Solidarität für den Schutz ihrer Privilegien von ihren Opfern ein!
Sklavenhalter und Sklaven in der Not als "wir" vereint.
Der Gipfel der Dämlichkeit ist dann, um Anstrengung und Opfer zu bitten, damit die Finanzmärkte doch bitte wieder an "uns" Glauben können!
Wie ein psychopathischer König, der "sein" Volk doch bitte wieder lieb haben sollte.
Ist der Wunsch, Untertan zu sein, echt so groß, dass man sich nun schon Banken und Spekulanten an den Hals werfen muss?
Entfernt. Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke, die Redaktion/mk
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich, Danke. Die Redaktion/kvk
...aber mein Gürtel ist schon auf dem letzten Loch.
Davon abgesehen: Frieden schafft man mit Euro und Co. ganz bestimmt nicht. Damit schafft man dauerhafte Verelendung in weiten Teilen Europas, Unfrieden, Missgunst und Lohndumping.
Dieser Währung, die ich nie wollte, werde ich keine Träne nachweinen.
"...Jeder wird sein Opfer, seinen Teil zum dauerhaften Erhalt des Euros beisteuern müssen. Die einen mehr, die anderen weniger...ff"
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Falls das Ironie sein sollte, so bitte ich um Kennzeichnung.
Sofern nicht, so hoffe ich darauf, dass jeder nach seinem Vermögen haftet. Gegenwärtig haftet nur die Masse, der reiche Rest verp...t sich.
http://www.fondsprofessionell.de/news/marktanalysen/nid/frankreichs-reiche-machen-privatjets-zur-steuerflucht-startklar/gid/1004628/?tx_fp_pi1[ref]=4
Alle Bürgerinnen und Bürger haben hierzulande davon profitiert, dass wir über unsere Verhältnisse gelebt haben. Wir alle tragen also eine Teilschuld an der Staatsverschuldung.
Ich rede dabei aber nicht von den - im Falle einer griechischen Pleite - fälligen Bürgschaften. Das sind Peanuts - man verzeihe mir diesen Ausdruck - im Verglech zu den seit 1949 angehäuften Staatsschulden, insbesondere nach 1990.
Die Schuldenbremse ist gesetzlich verankert, wenn es für Deutschland nun schwieriger werden sollte sich zu rekapitalisieren, dann müssen wir alle eben auch den Gürtel enger schnallen.
Wichtig ist doch zunächst das Vertrauen der Märkte und Banken zurück zu gewinnen. Auch hierzulande werden Kürzungen unumgänglich sein; ob nun 10 Prozent pauschale Kürzung der Transferleistungen, Zwangsgrundschuld für Immobilienbesitzer, Abschaffung der "Pendlerpauschle" oder eine Art europäischer Solidaritätszuschlag. Wir werden weder daran zu Grunde gehen, noch verarmen.
Unsere Eltern haben viel schlimmeres überstanden (Hunger- bzw. Rübenwinter), dann müssen wir eben wieder lernen auch auf etwas verzichten zu können.
Um es mit den Worten von Baroso zu sagen: "Wer an der Europäischen Union zweifelt, soll einen Soldatenfriedhof besuchen."
"der reiche Rest..."
Reich. Was bedeutet das schon? Wohlstand ist etwas sehr relatives. Ein Erwerbsloser mag einen berufstätigen für wohlhabend halten, aber schauen Sie doch nach Afrika. Im Gegensatz zu den dortigen Verhältnissen leben viele Empfänger von Transferleistungen wie Könige.
Man sollte immmer das ganze immer im Verhältnis sehen.
Bei dem hiesigen Spitzensteuersatz ist Flucht doch kein so abwägiger Gedanke, oder?
"Jeder wird sein Opfer, seinen Teil zum dauerhaften Erhalt des Euros beisteuern müssen. Die einen mehr, die anderen weniger."
Völlig richtig. Die Banken weniger, die Angestellten mehr.
"Denn es gibt wichtigeres als Konsum und den schnöden Mamnon, es gibt keinen zu hohen Preis für den Frieden in Europa."
Die Alternative "Euro oder Krieg" ist doch komplett abstrus.
Gibt es auch rationale Gründe für das Festhalten am Euro?
als allererstes mal bitte nur für sich selbst, nicht für mich!
Danke.
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Zum €uro, dem daranfesthalten, den Kosten...
--> Eine gemeinsame Währung in Europa ist sicher eine gute Idee, allerdings ist der €uro so wie er ist dermaßen scghlecht "konstruiert", daß er scheitern muss und wird.
Schade eigentlich, mit einem funktionierenden und damit stabilen Euro wäre es eigentlich ein leichtes, den schwächelnden Dollar als Weltleitwährung abzulösen.
Aber so lange Europas Eliten zu dämlich dazu sind, überhaupt mal zu erkennen daß der eigentliche "Feind" der US-Dollar (=FED)ist, erübrigt sich jegliche Diskussion...
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Falsch ist auch, daß "wir alle" profitiert haben.
Fragen Sie mal einen Harz-4 Empfänger nach seinen Profiten. Einen Leiharbeiter oder befristet Beschäftigten.
Einen Akademiker, der sein x-tes unbezahltes Praktikum macht.
Falsch ist auch, daß alle ihren Teil beitragen.
Die Milliarden der sog. "Eliten" werden sicher nicht in Steueroasen geparkt, um bei Bedarf die Sozialsysteme zu stützen...
" Ob Schüler, Arbeiter, Angestellter, Erwerbsloser, Student, Akademiker oder Rentner; wir halten zusammen. Für Europa sind wir alle bereit, notfalls den Gürtel enger zu schnallen. Jeder wird sein Opfer, seinen Teil zum dauerhaften Erhalt des Euros beisteuern müssen. Die einen mehr, die anderen weniger.
Denn es gibt wichtigeres als Konsum und den schnöden Mamnon, es gibt keinen zu hohen Preis für den Frieden in Europa. "
...aber einiges zusammenhalten, auf der gemeinsamen Zugfahrt gegen die Wand, weil "wir" zu dumm oder zu feige sind, die hochfahrlässigen Lokführer zu entmachten, halte ich nur noch für maximal bescheuert.
Die Brandstifter die Jahre vom ökonomischen, sozialen und ökologischen Zündeln profitierten, fordern jetzt Solidarität für den Schutz ihrer Privilegien von ihren Opfern ein!
Sklavenhalter und Sklaven in der Not als "wir" vereint.
Der Gipfel der Dämlichkeit ist dann, um Anstrengung und Opfer zu bitten, damit die Finanzmärkte doch bitte wieder an "uns" Glauben können!
Wie ein psychopathischer König, der "sein" Volk doch bitte wieder lieb haben sollte.
Ist der Wunsch, Untertan zu sein, echt so groß, dass man sich nun schon Banken und Spekulanten an den Hals werfen muss?
Entfernt. Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke, die Redaktion/mk
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich, Danke. Die Redaktion/kvk
...aber mein Gürtel ist schon auf dem letzten Loch.
Davon abgesehen: Frieden schafft man mit Euro und Co. ganz bestimmt nicht. Damit schafft man dauerhafte Verelendung in weiten Teilen Europas, Unfrieden, Missgunst und Lohndumping.
Dieser Währung, die ich nie wollte, werde ich keine Träne nachweinen.
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