Energiewende: Warum sich eine Solaranlage immer noch lohnt
Förderkürzung hin oder her: Für viele Bürger lohnt sich der Kauf einer Solaranlage weiterhin. Ein Grund sind die sinkenden Preise für die Module.
Wer als gemeiner Hausbesitzer zu Jahresanfang mit der Anschaffung einer privaten Solardachanlage liebäugelte, dürfte die Pläne zwischenzeitlich begraben haben – nicht nur weil der Sommer so verregnet ist: Es begann damit, dass der Bundeswirtschaftsminister eine radikale Kürzung der Fördersätze für Sonnenstrom forderte, der (ehemalige) Umweltminister aber dagegenhielt. Dann einigten sich die beiden im Februar auf einen Kompromiss, auf eine Kürzung um rund 30 Prozent und die Auflage, dass Stromerzeuger einen Teil selbst verbrauchen müssen. Daraufhin rief die Lobby der Solarfirmen zur Großdemo am Brandenburger Tor – angesichts der Pleitewelle unter deutschen Solarmodulherstellern. Dann wurde die Förderkürzung im Bundesrat von den Ländern mit Solarmodulfabriken gestoppt. Der Umweltminister verlor seinen Posten. Das Chaos war perfekt.
Jetzt aber herrscht weitgehend Klarheit, nachdem Bund und Länder sich letztlich im Vermittlungsausschuss über eine Reform des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) geeinigt haben, in dem die Höhe der Einspeisevergütung geregelt ist. Dem Kompromiss nach gibt es für alle Fotovoltaikanlagen, die nach dem 1. April 2012 angeschlossen worden sind, tatsächlich weniger Geld erstattet als im Vorjahr für jede eingespeiste Kilowattstunde. Die Anschaffung von Solar-Modulen rechnet sich für viele Otto-Normal-Hauseigentümer aber noch immer. Und auch wer als Mieter nicht über ein eigenes Dach verfügt, kann Möglichkeiten finden, sich an Solarparks zu beteiligen.
Was grundsätzlich für die Anschaffung spricht, ist die relativ umwelt- und klimafreundliche Form der Stromerzeugung. Zudem könnte man, sofern man einen Teil des Sonnenstroms direkt im Haus nutzen kann, die in den kommenden Jahren mutmaßlich steigenden Preise für Öl und Gas weiter abfedern. Im Fachhandel gibt es eine Vielzahl von technischen Lösungen mit Fotovoltaik oder Solarthermie, teils in Kombination mit Gaswärmepumpen, mit denen man die Energiekosten deutlich drücken kann. Einige Lösungen werden auch von der bundeseigenen KfW-Bank bezuschusst. Handwerksfachbetriebe und die KfW selbst helfen bei der Beratung.
Wer sich zunächst auf die klassische Fotovoltaikanlage für Ein- und Mehrfamilienhäuser (bis zehn Kilowatt Leistung) beschränken will, darf den damit erzeugten Strom – anders als von der Bundesregierung ursprünglich geplant – auch weiterhin vollständig zum staatlich garantierten Preis in das Stromnetz einspeisen. Er erhält dafür künftig 19,50 Cent je eingespeister Kilowattstunde – und zwar volle 20 Jahre lang garantiert.
Der Nachbar, der seine Anlage im Vorjahr angeschlossen hat, erhält zwar 20 Jahre lang deutlich mehr, 24,43 Cent, allerdings dürfte er auch mehr für seine Anlage bezahlt haben. Denn in diesem Jahr sind die Solarmodulpreise kräftig gefallen, da weltweit zu viele produziert worden sind, für die sich auch wegen der Schuldenkrise keine Abnehmer fanden. Heute ist eine handelsübliche Sechs-Kilowatt-Anlage schon für 10.000 bis 15.000 Euro samt Montage und Netzanschluss erhältlich. Dazu kommen die Kosten für Wartung, Reparaturen und Versicherung gegen Sturm und Hagelschlag.
An sehr guten Standorten hierzulande lassen sich mit der Kombination aus Anlagenpreis und Einspeisevergütung immer noch zweistellige Renditen erzielen, also mehr als mit den meisten Geldanlagen. Im Norden Deutschlands und bei nicht optimaler Ausrichtung des Hausdaches geht die Rendite dagegen eher gegen vier Prozent, rechnen Experten vor.
Der Standort eines Daches sollte nach Süden ausgerichtet und nicht von Bäumen überschattet sein. Der Winkel des Daches sollte am besten etwa 30 Grad, maximal 50 Grad betragen. Wie viel Strom eine geplante Anlage erzeugt, lässt sich leicht im Internet berechnen.
Nach durchschnittlich zehn Jahren sollte sich die Anschaffung einer Solaranlage amortisiert haben. Wirtschaftlich ist der Betrieb einer Solarstromanlage sinnvoll, wenn der Staat, wie beschrieben, den Strom zu einem für 20 Jahre festen und attraktiven Preis abnimmt oder wenn der Eigenverbrauch höchstens so viel kostet wie Strom vom Fremdanbieter. Je höher die Preise für Fremdstrom steigen, desto attraktiver wird also die eigene Anlage auf dem Dach. Tatsächlich geht die Entwicklung derzeit in die Richtung: Viele Stromanbieter erhöhen derzeit die Tarife – ironischerweise gerade weil sie die Vergütungszahlungen, die Solarstromerzeuger erhalten, auf die Gemeinschaft aller Stromkunden umlegen. Das ist der Grund warum Kritiker sagen, das Umlagesystem würde sich selbst zerstören.
Eine volkswirtschaftlich sinnvollere Lösung wäre es, wenn Solaranlagenbesitzer den Strom selber nutzen – am besten mittags, wenn der meiste Sonnenstrom erzeugt wird. Da Haushalte mittags gewöhnlich vergleichsweise wenig Strom verbrauchen, sollten Waschmaschinen, Spülmaschine und Trockner so programmiert werden, dass sie bei Sonnenschein laufen. Kühlschränke gibt es bereits mit Kältespeicher. Batteriespeicher für Strom sind noch recht teuer – allerdings gibt es erste Modelle, etwa von der Berliner Firma Solon, die auch ein Finanzierungsmodell anbietet. Zukunftsmusik ist noch die eigene Stromtankstelle in der Garage fürs Elektroauto. Die entsprechenden Kabel aber könnten in Neubauten durchaus schon verlegt werden.
Erschienen im Tagesspiegel





... würde ich gern mal sehen.
Besonders die mit dem zweistelligen Ergebnis... die dürften wohl nur unter eher realitätsfernen Konstellationen zustande kommen.
Ansonsten ein rundweg mäßiger Artikel, eigentlich nicht einmal brauchbar um dem Laien ein halbwegs vernünftiges Bild der Lage zu vermitteln.
Deswegen hier ein etwas aufklärenderer Artikel:
http://www.spiegel.de/wir...
für den privatverbraucher dürfte solarstrom interessant bleiben. er kauft ja nicht an der strombörse, hat also ein ganz anderes preisgefälle.
insgesamt aber ist solarstrom in größenordnung eine vernichtung der kaufkraft der bürger, dank umlage und er leistet für den aufwand fast nichts bei alternativer energie.
einer der milliardenteuren rohrkrepierer der grünen. inzwischen ist auch das märchen von arbeitsplätzen und innovationsvorsprung wieder bei den gebrüdern grimm bzw. grimm-trittin.
... wahrhaftiges zu vermelden? In Ihrem Kommentar habe ich kaum etwas gefunden.
Schließlich muss man den Strom vom Dach auch erst mal komplett selbst verbrauchen können. Ohne die gegenwärtig rar gesääten und noch recht teuren Kleinspeicherlösungen wird man sich mit 30% Eigenverbrauch schon schwertun, zumal es noch kaum SmartGrid-fähige Haushaltsgeräte gibt.
Zudem gibt es keine Vernichtung von Kaufkraft, diese Behauptung ist schlicht dumm.
Der Profit wird von den Strommonopolisten wieder hin zu den Bürgern verlagert... die dafür Steuern zahlen und die Rendite auch nicht irgendwelchen (außländischen) Aktionären ausschütten, sondern wieder in Umlauf bringen.
Außerdem leistet die PV durchaus Beachtliches - sogar so viel, dass mittlerweile die gesamte Kohle/Atomlobby Stimmung gegen die PV macht. Denn die PV ruiniert den Strommonopolisten die Spitzenlastpreise mittags.
Und natürlich schafft und erhält die PV ordentlich Arbeitsplätze - und zwar im Deutschen Handwerk. Etwa 1/3 der Anlagenkosten entfällt auf Installation und Wartung der Anlage, die Modulkosten machen mittlerweile nur noch ca. 1/3 der Gesamtkosten aus... Tendenz weiter fallend. Daher ist es mittlerweile kaum noch relevant, ob die Module nun aus einer deutschen Fabrik stammen oder aus China.
Mal ganz abgesehen davon, dass die meisten großen PV-Projektierer für PV-Kraftwerke weltweit hier in Deutschland sitzen.
Ihre kleine Triade gegen die Grünen ist daher einfach nur billig.
"Zudem gibt es keine Vernichtung von Kaufkraft, diese Behauptung ist schlicht dumm."
ich will mal nur darauf eingehen.
"dumm" ist ein sprachgebrauch, den du, genau wie den restlichen sprachstil, der sich gegen eine person richtet, überdenken solltest.
dem inhalt nach gibt es an meiner these, dass kaufkraft vernichtet wird nichts zu rüttel. die umlage wird ganz wesentlich von privaten haushalten getragen. das heißt, was sie pro KW abfühen müssen, ist bereits versteuertes geld, was ihnen in der haushaltskasse für ihren privaten konsum fehlt. das nennt man kaufkraft und die wird geschmälert.
die subventionsleistung der haushalte und natürlich auch der insustrie, die es trifft, betrug im vergangenen jahr ca 14 milliarden euro.
das heißt, du kannst über 300.000 menschen die zu hause sitzen davon jeden monat 3000 euro überweisen.
du kannst sie auch in eine halle schicken und das arbeitsplätzeschaffung nennen.
es sind nur keine!
es ist eine subventionsblase, entsprechend sind die pleiten bei den herstellern.
solar fehlt es an innovation, wirkungsgrad und speicherung.
es ist ein ökonomomischer und technologischer flop.
einziger gewinner sind fonds und ihre kapitalanleger, finanziert von otto dem normalverbraucher.
... wahrhaftiges zu vermelden? In Ihrem Kommentar habe ich kaum etwas gefunden.
Schließlich muss man den Strom vom Dach auch erst mal komplett selbst verbrauchen können. Ohne die gegenwärtig rar gesääten und noch recht teuren Kleinspeicherlösungen wird man sich mit 30% Eigenverbrauch schon schwertun, zumal es noch kaum SmartGrid-fähige Haushaltsgeräte gibt.
Zudem gibt es keine Vernichtung von Kaufkraft, diese Behauptung ist schlicht dumm.
Der Profit wird von den Strommonopolisten wieder hin zu den Bürgern verlagert... die dafür Steuern zahlen und die Rendite auch nicht irgendwelchen (außländischen) Aktionären ausschütten, sondern wieder in Umlauf bringen.
Außerdem leistet die PV durchaus Beachtliches - sogar so viel, dass mittlerweile die gesamte Kohle/Atomlobby Stimmung gegen die PV macht. Denn die PV ruiniert den Strommonopolisten die Spitzenlastpreise mittags.
Und natürlich schafft und erhält die PV ordentlich Arbeitsplätze - und zwar im Deutschen Handwerk. Etwa 1/3 der Anlagenkosten entfällt auf Installation und Wartung der Anlage, die Modulkosten machen mittlerweile nur noch ca. 1/3 der Gesamtkosten aus... Tendenz weiter fallend. Daher ist es mittlerweile kaum noch relevant, ob die Module nun aus einer deutschen Fabrik stammen oder aus China.
Mal ganz abgesehen davon, dass die meisten großen PV-Projektierer für PV-Kraftwerke weltweit hier in Deutschland sitzen.
Ihre kleine Triade gegen die Grünen ist daher einfach nur billig.
"Zudem gibt es keine Vernichtung von Kaufkraft, diese Behauptung ist schlicht dumm."
ich will mal nur darauf eingehen.
"dumm" ist ein sprachgebrauch, den du, genau wie den restlichen sprachstil, der sich gegen eine person richtet, überdenken solltest.
dem inhalt nach gibt es an meiner these, dass kaufkraft vernichtet wird nichts zu rüttel. die umlage wird ganz wesentlich von privaten haushalten getragen. das heißt, was sie pro KW abfühen müssen, ist bereits versteuertes geld, was ihnen in der haushaltskasse für ihren privaten konsum fehlt. das nennt man kaufkraft und die wird geschmälert.
die subventionsleistung der haushalte und natürlich auch der insustrie, die es trifft, betrug im vergangenen jahr ca 14 milliarden euro.
das heißt, du kannst über 300.000 menschen die zu hause sitzen davon jeden monat 3000 euro überweisen.
du kannst sie auch in eine halle schicken und das arbeitsplätzeschaffung nennen.
es sind nur keine!
es ist eine subventionsblase, entsprechend sind die pleiten bei den herstellern.
solar fehlt es an innovation, wirkungsgrad und speicherung.
es ist ein ökonomomischer und technologischer flop.
einziger gewinner sind fonds und ihre kapitalanleger, finanziert von otto dem normalverbraucher.
Ein bisschen Sachkunde schadet auch im Journalismus nicht. Die Einspeisevergütung nach EEG betrug "im Vorjahr" 28,74 Cent pro Kilowattstunde. Der Satz von 24,43 Cent galt für Anlagen, die zwischen dem 1. Januar und 31. März 2012 erstmals ans Netz gingen.
Und die aktuelle Förderhöhe liegt aktuell für Hausdachanlagen bis 10 kWp bei 18,92 Cent, das heißt: wenn man es schafft, die Anlage bis zum 31. Juli ans Netz zu bringen. Ab dem 1. August gelten: 18,73 Cent - Tendenz monatlich weiter sinkend.
Mit anderen Worten es lohnt sich die mit eigener Stromproduktion den eigenen Verbrauch zu decken.
Oder, auch ohne Förderung ist eine Anlage sinnvolle Zukunftsinvestition. Die Förderung sollte die Möglichkeit solches Gesamtkonzepts der Zukunftenergie steuern.
In der Tat mit sinkenden Preisen der Anlagen, mit der Verbesserung der technischen Möglichkeiten wird die flächendeckende Stromproduktion durch die Privathaushalten ein wichtiger Bestandteil der gesamten Energiestrategie der Zukunft.
Nach 10 Jahren ist die Anlage damit mit eigener Stromproduktion ausgezahlt. Nächsten 20 Jahren kriegt man Strom umsonst, bzw. mit geringeren Wartungskosten.
Und nicht zu vergessen, alles als nur ein Instrument mit Sonnengnade der unvermeidlichen Zukunftsmusik.
Zugegeben, diese Preise sind noch weit weg von Produktionspreisen der Großproduzenten aus herkömmlichen Energiequellen. Gleichzeitig ist zu erinnern dass es gerade darum geht in der ganzen Energiepolitik diese begrenzten Energiequellen zu ersetzen.Ermutigend ist es die Tatsache dass es doch durch einen vernünftigen Princess gelingen kann.
Mit anderen Worten es lohnt sich die mit eigener Stromproduktion den eigenen Verbrauch zu decken.
Oder, auch ohne Förderung ist eine Anlage sinnvolle Zukunftsinvestition. Die Förderung sollte die Möglichkeit solches Gesamtkonzepts der Zukunftenergie steuern.
In der Tat mit sinkenden Preisen der Anlagen, mit der Verbesserung der technischen Möglichkeiten wird die flächendeckende Stromproduktion durch die Privathaushalten ein wichtiger Bestandteil der gesamten Energiestrategie der Zukunft.
Nach 10 Jahren ist die Anlage damit mit eigener Stromproduktion ausgezahlt. Nächsten 20 Jahren kriegt man Strom umsonst, bzw. mit geringeren Wartungskosten.
Und nicht zu vergessen, alles als nur ein Instrument mit Sonnengnade der unvermeidlichen Zukunftsmusik.
Zugegeben, diese Preise sind noch weit weg von Produktionspreisen der Großproduzenten aus herkömmlichen Energiequellen. Gleichzeitig ist zu erinnern dass es gerade darum geht in der ganzen Energiepolitik diese begrenzten Energiequellen zu ersetzen.Ermutigend ist es die Tatsache dass es doch durch einen vernünftigen Princess gelingen kann.
... wahrhaftiges zu vermelden? In Ihrem Kommentar habe ich kaum etwas gefunden.
Schließlich muss man den Strom vom Dach auch erst mal komplett selbst verbrauchen können. Ohne die gegenwärtig rar gesääten und noch recht teuren Kleinspeicherlösungen wird man sich mit 30% Eigenverbrauch schon schwertun, zumal es noch kaum SmartGrid-fähige Haushaltsgeräte gibt.
Zudem gibt es keine Vernichtung von Kaufkraft, diese Behauptung ist schlicht dumm.
Der Profit wird von den Strommonopolisten wieder hin zu den Bürgern verlagert... die dafür Steuern zahlen und die Rendite auch nicht irgendwelchen (außländischen) Aktionären ausschütten, sondern wieder in Umlauf bringen.
Außerdem leistet die PV durchaus Beachtliches - sogar so viel, dass mittlerweile die gesamte Kohle/Atomlobby Stimmung gegen die PV macht. Denn die PV ruiniert den Strommonopolisten die Spitzenlastpreise mittags.
Und natürlich schafft und erhält die PV ordentlich Arbeitsplätze - und zwar im Deutschen Handwerk. Etwa 1/3 der Anlagenkosten entfällt auf Installation und Wartung der Anlage, die Modulkosten machen mittlerweile nur noch ca. 1/3 der Gesamtkosten aus... Tendenz weiter fallend. Daher ist es mittlerweile kaum noch relevant, ob die Module nun aus einer deutschen Fabrik stammen oder aus China.
Mal ganz abgesehen davon, dass die meisten großen PV-Projektierer für PV-Kraftwerke weltweit hier in Deutschland sitzen.
Ihre kleine Triade gegen die Grünen ist daher einfach nur billig.
Hallo fuji,
ihre Zahlenangaben (ca. 1/3 für die Module ca. 1/3 für die Montage + Wartung einer PV Anlage) kann ich nicht nachvollziehen.
Ich habe das Glück einen persönlich zu kennen, der eine solche PV-Anlage besitzt.
Hier die konkreten Daten:
Alter der Anlage. ca. 6 Jahre
Leistung: 8,33 kWp
Damalige Gesamtinvestitionskosten (ohne Umsatzsteuer): 43.300 €
Anteile:
1. Module 33 200 € (ca. 76.6%)
2. 2 Wechselrichter 3600 € (ca. 8,3%)
Müssen etwa alle 10 Jahre ausgetauscht/neu gekauft werden.
3. Kleinteile wie Kabel, Dachhaken, Alu-Schienen etc.
3000 € (ca. 7%)
4. Eigentliche Montagekosten: 3600 € (ca. 8,3%)
Selbst, wenn die Modulpreise inzwischen auf die Hälfte
gesunken sind, komme ich nie auf ein Drittel.
Wartungskosten fallen so gut wie keine an.
Wo kommen eigentlich ihre Zahlen her?
Hallo fuji,
ihre Zahlenangaben (ca. 1/3 für die Module ca. 1/3 für die Montage + Wartung einer PV Anlage) kann ich nicht nachvollziehen.
Ich habe das Glück einen persönlich zu kennen, der eine solche PV-Anlage besitzt.
Hier die konkreten Daten:
Alter der Anlage. ca. 6 Jahre
Leistung: 8,33 kWp
Damalige Gesamtinvestitionskosten (ohne Umsatzsteuer): 43.300 €
Anteile:
1. Module 33 200 € (ca. 76.6%)
2. 2 Wechselrichter 3600 € (ca. 8,3%)
Müssen etwa alle 10 Jahre ausgetauscht/neu gekauft werden.
3. Kleinteile wie Kabel, Dachhaken, Alu-Schienen etc.
3000 € (ca. 7%)
4. Eigentliche Montagekosten: 3600 € (ca. 8,3%)
Selbst, wenn die Modulpreise inzwischen auf die Hälfte
gesunken sind, komme ich nie auf ein Drittel.
Wartungskosten fallen so gut wie keine an.
Wo kommen eigentlich ihre Zahlen her?
Mit anderen Worten es lohnt sich die mit eigener Stromproduktion den eigenen Verbrauch zu decken.
Oder, auch ohne Förderung ist eine Anlage sinnvolle Zukunftsinvestition. Die Förderung sollte die Möglichkeit solches Gesamtkonzepts der Zukunftenergie steuern.
In der Tat mit sinkenden Preisen der Anlagen, mit der Verbesserung der technischen Möglichkeiten wird die flächendeckende Stromproduktion durch die Privathaushalten ein wichtiger Bestandteil der gesamten Energiestrategie der Zukunft.
Nach 10 Jahren ist die Anlage damit mit eigener Stromproduktion ausgezahlt. Nächsten 20 Jahren kriegt man Strom umsonst, bzw. mit geringeren Wartungskosten.
Und nicht zu vergessen, alles als nur ein Instrument mit Sonnengnade der unvermeidlichen Zukunftsmusik.
Zugegeben, diese Preise sind noch weit weg von Produktionspreisen der Großproduzenten aus herkömmlichen Energiequellen. Gleichzeitig ist zu erinnern dass es gerade darum geht in der ganzen Energiepolitik diese begrenzten Energiequellen zu ersetzen.Ermutigend ist es die Tatsache dass es doch durch einen vernünftigen Princess gelingen kann.
jetzt müssen Sie den Strom nur noch (ver)brauchen, wenn gerade die Sonne scheint.
Oder kostengünstig speichern.
Und beten, dass die Anlage auch die 30 Jahre hält.
Sonnengnade .....ohne Förderung lohnend...20 Jahre Strom umsonst....ich mach mir die Welt ....
jetzt müssen Sie den Strom nur noch (ver)brauchen, wenn gerade die Sonne scheint.
Oder kostengünstig speichern.
Und beten, dass die Anlage auch die 30 Jahre hält.
Sonnengnade .....ohne Förderung lohnend...20 Jahre Strom umsonst....ich mach mir die Welt ....
einfach mal ne Milchmädchenrechnung:
15.000 € für eine "normale" Anlage nebst Verzinsung von 5% auf 10 Jahre.
Jährlicher Verbrauch grosszügig geschätzt: 5000 KW a 0,20 Cent = 1000€ im Jahr, die man sparen könnte, verbraucht man den Strom idelaerweise sofort selber.
Nach 15 Jahren wäre der Strom dann umsonst, allerdings kommen dann schon wieder neue Kosten auf einen zu, d.h. Handwerker, Wartungskosten etc.
Zudem ist ja nicht sicher, dass die Sonne so scheint, dass man den Eigenbedarf selber dekcne kann. Mit anderen Worten rechnet sich ein solches Dach nur, wenn man vor hat, sehr alt zu werden. Oder ist da irgendwo in der Berechnung der Wurm drin???
und wenn man statt 5000 KW/h nur 3000 verbraucht, dann sind es 25 Jahre. Vermutlich länger als die Lebensdauer des ganzen Zeugs auf dem Dach.
Lohnenswert ist wohl was anderes.
und wenn man statt 5000 KW/h nur 3000 verbraucht, dann sind es 25 Jahre. Vermutlich länger als die Lebensdauer des ganzen Zeugs auf dem Dach.
Lohnenswert ist wohl was anderes.
"Zudem gibt es keine Vernichtung von Kaufkraft, diese Behauptung ist schlicht dumm."
ich will mal nur darauf eingehen.
"dumm" ist ein sprachgebrauch, den du, genau wie den restlichen sprachstil, der sich gegen eine person richtet, überdenken solltest.
dem inhalt nach gibt es an meiner these, dass kaufkraft vernichtet wird nichts zu rüttel. die umlage wird ganz wesentlich von privaten haushalten getragen. das heißt, was sie pro KW abfühen müssen, ist bereits versteuertes geld, was ihnen in der haushaltskasse für ihren privaten konsum fehlt. das nennt man kaufkraft und die wird geschmälert.
die subventionsleistung der haushalte und natürlich auch der insustrie, die es trifft, betrug im vergangenen jahr ca 14 milliarden euro.
das heißt, du kannst über 300.000 menschen die zu hause sitzen davon jeden monat 3000 euro überweisen.
du kannst sie auch in eine halle schicken und das arbeitsplätzeschaffung nennen.
es sind nur keine!
es ist eine subventionsblase, entsprechend sind die pleiten bei den herstellern.
solar fehlt es an innovation, wirkungsgrad und speicherung.
es ist ein ökonomomischer und technologischer flop.
einziger gewinner sind fonds und ihre kapitalanleger, finanziert von otto dem normalverbraucher.
... den Ton vorgegeben haben mit Begrifflichkeiten wie "rohrkrepierer der grünen" und "märchen von arbeitsplätzen und innovationsvorsprung wieder bei den gebrüdern grimm bzw. grimm-trittin" steht es Ihnen nicht zu sich über meinen Ton zu beklagen.
Zumal dieser auch völlig angemessen ist - was sich auch an Ihrem erneuten Kommentar zeigt.
Ich erklärte Ihnen ja bereits, dass die Kaufkraft verlagert wird und keinesfalls vernichtet.
Zudem werfen Sie selbst mit Begrifflichkeiten um sich, wie z.B. "subventionsleistung" die eher vage sind. Von der Frechheit ganz zu schweigen, dass Sie hier Leute unaufgefordert dutzen.
Darüber hinaus sind Ihre weiteren Behauptungen ganz einfach falsch... und ich gehe mal zu Ihren Gunsten davon aus, dass Sie schlich die Wahrheit nicht kennen und diese nicht bewußt verschweigen.
Daher hier ein weiterer Artikel zu Ihrer Bildung:
http://www.spiegel.de/pol...
meine bildsprache richtet sich gegen politische handlungen, das sind legitime mittel der satire oder des spotts, du greifst direkt einen autor persönlich an, sprich sein denkvermögen wird von dir bewertet.
das ist kein argument.
grundsätzlich spreche ich virtuelle kunstfiguren nicht mit sie an. ein blick auf die lustigen avatar namen sollte da einleuchtend wirken, oder auch die karrikatur dieser steifn haltung von loriot, die nummer mit der ente und denn zwei mann in der wanne.
solar bin ich sehr gut in der szene. ich muss da keinen spiegel lesen. es ist so wie ich geschrieben habe. auch die kaufkraftvernichtung bleibt, denn deine "verlagerung" ist der ausbau der schere zwischen arm und reich. die masse zahlt, eine minderheit akkumuliert. letzteres ist keine kaufkraft mehr, sondern kapitalvermehrung, die zur täglichen binnenkonjuktur gar nichts beiträgt.
so, ende im gelände ... wie bei q-zells, solon, solarhybrid und anderen. viele werden noch folgen, wie zum beispiel first solar ...
... den Ton vorgegeben haben mit Begrifflichkeiten wie "rohrkrepierer der grünen" und "märchen von arbeitsplätzen und innovationsvorsprung wieder bei den gebrüdern grimm bzw. grimm-trittin" steht es Ihnen nicht zu sich über meinen Ton zu beklagen.
Zumal dieser auch völlig angemessen ist - was sich auch an Ihrem erneuten Kommentar zeigt.
Ich erklärte Ihnen ja bereits, dass die Kaufkraft verlagert wird und keinesfalls vernichtet.
Zudem werfen Sie selbst mit Begrifflichkeiten um sich, wie z.B. "subventionsleistung" die eher vage sind. Von der Frechheit ganz zu schweigen, dass Sie hier Leute unaufgefordert dutzen.
Darüber hinaus sind Ihre weiteren Behauptungen ganz einfach falsch... und ich gehe mal zu Ihren Gunsten davon aus, dass Sie schlich die Wahrheit nicht kennen und diese nicht bewußt verschweigen.
Daher hier ein weiterer Artikel zu Ihrer Bildung:
http://www.spiegel.de/pol...
meine bildsprache richtet sich gegen politische handlungen, das sind legitime mittel der satire oder des spotts, du greifst direkt einen autor persönlich an, sprich sein denkvermögen wird von dir bewertet.
das ist kein argument.
grundsätzlich spreche ich virtuelle kunstfiguren nicht mit sie an. ein blick auf die lustigen avatar namen sollte da einleuchtend wirken, oder auch die karrikatur dieser steifn haltung von loriot, die nummer mit der ente und denn zwei mann in der wanne.
solar bin ich sehr gut in der szene. ich muss da keinen spiegel lesen. es ist so wie ich geschrieben habe. auch die kaufkraftvernichtung bleibt, denn deine "verlagerung" ist der ausbau der schere zwischen arm und reich. die masse zahlt, eine minderheit akkumuliert. letzteres ist keine kaufkraft mehr, sondern kapitalvermehrung, die zur täglichen binnenkonjuktur gar nichts beiträgt.
so, ende im gelände ... wie bei q-zells, solon, solarhybrid und anderen. viele werden noch folgen, wie zum beispiel first solar ...
jetzt müssen Sie den Strom nur noch (ver)brauchen, wenn gerade die Sonne scheint.
Oder kostengünstig speichern.
Und beten, dass die Anlage auch die 30 Jahre hält.
Sonnengnade .....ohne Förderung lohnend...20 Jahre Strom umsonst....ich mach mir die Welt ....
Man kann es nicht unabhängig von allen Interessen, Produktivität, (Un)bequemlichkeiten für den Verbraucher, bestreiten. Dieser Beitrag der gesamten Energiebedarf ist nicht zu unterschätzen, selbstverständlich als ein bestandteil der gesamten Energieproduktion der Zukunft.
Übrigens auf vielen Standorten weltweit wo kein Strom vorhanden ist lässt sich mit eine PV-Anlage ausrechend ein Haushalt mit allen seinen Bedürfnissen versorgen und dazu gehören so oft andere übliche Maschinen oder Werkzeuge die fürs Leben notwendig sind.
Die Attraktivität der erneuerbaren Energie einfach von Gewohnheiten und Bequemlichkeiten der höchst entwickelten Standorten und ihren Endverbraucher analysieren zu wollen, ist eine vergebliche Unternehmung, auch dann wenn man die schon bestätigten Fakten ernstlich nehmen würde.
Man kann es nicht unabhängig von allen Interessen, Produktivität, (Un)bequemlichkeiten für den Verbraucher, bestreiten. Dieser Beitrag der gesamten Energiebedarf ist nicht zu unterschätzen, selbstverständlich als ein bestandteil der gesamten Energieproduktion der Zukunft.
Übrigens auf vielen Standorten weltweit wo kein Strom vorhanden ist lässt sich mit eine PV-Anlage ausrechend ein Haushalt mit allen seinen Bedürfnissen versorgen und dazu gehören so oft andere übliche Maschinen oder Werkzeuge die fürs Leben notwendig sind.
Die Attraktivität der erneuerbaren Energie einfach von Gewohnheiten und Bequemlichkeiten der höchst entwickelten Standorten und ihren Endverbraucher analysieren zu wollen, ist eine vergebliche Unternehmung, auch dann wenn man die schon bestätigten Fakten ernstlich nehmen würde.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren