Für Interessierte:
Der Film "Das Erbe der Bergler - Ein Wildheuerfilm", 2006, von
Erich Langjahr gibt einen eindrucksvollen und ausführlichen Einblick in diese Thematik.
Das Wildheuen ist ein wichtiger Beitrag zum Lawinenschutz. An nicht gemähten Hanglagen werden die Grashalme im Herbst durch Regen und ersten Schnee in Fallrichtung geordnet zu Boden gedrückt und definieren so eine Gleitebene ähnlich einem Reetdach.
(http://de.wikipedia.org/w...)
Warum aber tun die Schweizer diese gefaehrliche Arbeit? Waere es nicht besser auf das wenig Gras zu verzichten und in den steilen Haengen Baeume zu pflanzen? Schliesslich verhindern Baeume Schlamm- und Schneelawienen.
Es geht um Wiesen, nicht um mit Büschen und kleinen Tannen durchsetzte Hänge. Gras bietet keinen Halt für Schnee, wenn es über eine Länge hinauswächst, bei der es schon durch einfachste Winde in Richtung Falllinie gedrückt werden kann.
Bewuchs verhindert also nur dann Lawinen, wenn er Umwelteinwirkungen trotzt und als eine Art Barriere aufrecht steht.
Abgesehen davon wird Bewuchs als Gefahrenminderung m.E. deutlich überschätzt. Je nach Schneedeckenaufbau spielt er manchmal sogar so gut wie gar keine Rolle, wie zahlreiche Lawinenabgänge in lichten Wäldern mit nur kleiner Zusatzbelastung jedes Jahr beweisen.
aus purem Altruismus und Liebe zur Natur...es gibt naemlich einen Flaechenbeitrag und Hangbeitrag (je mehr Steigung, desto mehr Beitrag). Deshalb maeht jeder Bauer noch so gerne jeden Quadratmeter, den er zur Verfuegung hat.
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Wie funktioniert das? Wie verhindert eine kurz geschnittene Wiese Lawinen? Und wie löst eine nicht-gemähte welche aus?
Für Interessierte:
Der Film "Das Erbe der Bergler - Ein Wildheuerfilm", 2006, von
Erich Langjahr gibt einen eindrucksvollen und ausführlichen Einblick in diese Thematik.
Das Wildheuen ist ein wichtiger Beitrag zum Lawinenschutz. An nicht gemähten Hanglagen werden die Grashalme im Herbst durch Regen und ersten Schnee in Fallrichtung geordnet zu Boden gedrückt und definieren so eine Gleitebene ähnlich einem Reetdach.
(http://de.wikipedia.org/w...)
Das gilt dann aber nur für Grashalme?
Ansonsten habe ich überwiegend gelesen, dass Bewuchs Lawinen verhindert. Je mehr desto besser.
Auf einer fleißig gemähten Wiese kommt dann zumindest kein Gebüsch auf.
Wenn aber dann gar kein Gras da ist, gleitet der Schnee nicht dann umso besser?
Eigentlich hätte die Zeit das recherchieren sollen, wenn man schon eine Fotostrecke dazu veröffentlicht.
Warum aber tun die Schweizer diese gefaehrliche Arbeit? Waere es nicht besser auf das wenig Gras zu verzichten und in den steilen Haengen Baeume zu pflanzen? Schliesslich verhindern Baeume Schlamm- und Schneelawienen.
Es geht um Wiesen, nicht um mit Büschen und kleinen Tannen durchsetzte Hänge. Gras bietet keinen Halt für Schnee, wenn es über eine Länge hinauswächst, bei der es schon durch einfachste Winde in Richtung Falllinie gedrückt werden kann.
Bewuchs verhindert also nur dann Lawinen, wenn er Umwelteinwirkungen trotzt und als eine Art Barriere aufrecht steht.
Abgesehen davon wird Bewuchs als Gefahrenminderung m.E. deutlich überschätzt. Je nach Schneedeckenaufbau spielt er manchmal sogar so gut wie gar keine Rolle, wie zahlreiche Lawinenabgänge in lichten Wäldern mit nur kleiner Zusatzbelastung jedes Jahr beweisen.
aus purem Altruismus und Liebe zur Natur...es gibt naemlich einen Flaechenbeitrag und Hangbeitrag (je mehr Steigung, desto mehr Beitrag). Deshalb maeht jeder Bauer noch so gerne jeden Quadratmeter, den er zur Verfuegung hat.
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