WohnungsmarktWie der Mietwucher gestoppt werden kann

Wohnen wird vielerorts richtig teuer. Dabei könnte die Regierung die Mietsteigerung begrenzen. Dieser Schritt zu mehr Gerechtigkeit ist nicht in Sicht. Von Z. Zacharakis von 

Wenn man über die steigenden Mieten in deutschen Städten diskutiert, wird immer wieder ein Argument vorgebracht: München , Hamburg und Düsseldorf seien doch viel günstiger als Paris, London oder New York . In diesen Städten müssten bis zu 50 Prozent des Monatsgehalts allein für die Miete aufgewandt werden. Deshalb sei es völlig normal, dass in Deutschland die Mieten vor allem in den großen Städten steigen.

Doch dem müsste nicht so sein. Es wäre Sache der Politik zu entscheiden, ob in Deutschland Verhältnisse wie in den internationalen Metropolen herrschen sollen. Familien mit mittlerem oder geringem Einkommen können sich dort in den Innenstädten keine angemessene Wohnung mehr leisten. Wollen wir, dass es auch in Deutschland so weit kommt?

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Seit 2010 haben sich die Immobilienpreise in Deutschland um bis zu 4,5 Prozent erhöht, hat eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) ergeben. Das ist deutlich über der Inflationsrate. Die Mieten haben laut IW in einem ähnlichen Rahmen zugelegt. Für Menschen mit geringem Einkommen wird es jetzt schon immer schwerer, in den Ballungszentren bezahlbare Wohnungen zu finden.

Preisanstieg wird durch Rechtslage begünstigt

Ein Grund für die Entwicklung ist die Finanz- und Wirtschaftskrise . Die Investoren suchen Sicherheit; viele stecken ihr Geld in Immobilien. Gewaltige Summen fließen in den deutschen Wohnungsmarkt, der als besonders wertbeständig gilt. Wegen der hohen Nachfrage steigen die Preise für den Neukauf einer Immobilie momentan rasant. Wollen die Käufer, dass sich ihre hohe Investition lohnt, müssen sie auch die Mietpreise anheben.

Die Preis-Spirale wird durch die geltende Rechtslage begünstigt: Wird ein neuer Mietvertrag abgeschlossen, kann der Vermieter die Miete beliebig erhöhen. Eine gesetzliche Obergrenze existiert nicht. Hinzu kommt, dass Mieter in Deutschland recht häufig ihre Wohnung wechseln – statistisch gesehen alle zehn Jahre. Jedes Mal kann der Eigentümer einen höheren Preis für das Überlassen seiner Wohnung verlangen. Dem Deutschen Mieterbund zufolge werden in Ballungsgebieten die Mieten um bis zu 30 Prozent angehoben, wenn ein neuer Mietvertrag abgeschlossen wird. In beliebten Lagen in Hamburg oder Berlin ist eine Erhöhung von 60 Prozent keine Seltenheit.

Die Bundesregierung könnte etwas dagegen unternehmen. Die SPD will die Mieterhöhung bei Neuabschluss eines Vertrags auf zehn Prozent im Vergleich zum örtlichen Mietspiegel deckeln. So könnte man das soziale Gleichgewicht in den Städten besser schützen. Doch es ist nicht zu erwarten, dass Schwarz-Gelb der Regelung zustimmt. Die Koalition vertraut lieber auf die regulativen Kräfte des Marktes. Das aber könnte zur Folge haben, dass die Innenstädte bald nur von wohlhabenden Menschen bewohnt werden und Geringverdiener an die Stadtränder abwandern müssen.

Leserkommentare
    • thbode
    • 03. August 2012 19:56 Uhr

    Die Finanzkrise lässt also die Mieten steigen.
    Ganz simpel- so funktioniert der Markt.
    Und der Markt soll also dafür sorgen dass Mieten erschwinglich bleiben? Absurd.
    Die "unsichtbare Hand" ist nicht nur unsichtbar sondern tatsächlich nicht existent.

    Die CDU lässt wie immer die FDP die Drecksarbeit machen und versucht sich hinter dieser 4,9%-Partei zu verstecken. Armselig..
    Schön übrigens dass hier mal nicht von "Schuldenkrise" geschrieben wird. Denn das ist eine Schlag-Wort, oder eine Wort-Waffe im Verteilungskrieg. Der bisher ausschließlich Opfer unter den Finanzschwachen fordert. Es ist doch nur zu maximal einem Drittel eine Ausgaben-Krise, sonder ebenso eine Einnahmen-Krise und eine Systemkrise (Deregulierung, usw.). Das nur nebenbei...

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    • pursche
    • 03. August 2012 20:03 Uhr

    "Und der Markt soll also dafür sorgen dass Mieten erschwinglich bleiben?"
    ------------
    Das ist ganz und gar nicht absurd. Steigen die Mieten, so werden aufgrund der Lukrativität mehr Wohnungen gebaut.
    Na ja, die Rechtslage zu Ungunsten der Vermieter hält natürlich viele vom Bauen ab, ich würde mir das auch nicht mehr antun.

    Außerdem kann man ja auch auf dem Land oder in kleineren Städten wohnen, auch wenn es nicht so en vogue ist. Es gibt genügend bezahlbare Wohnungen.

    Das ganze billige Zentralbankgeld fließt in Deutschland zurzeit nun mal in Immobilien.
    Genauso wie die letzten 10 Jahre in den USA, Spanien, Irland.. bis es halt kracht.

    Bezüglich der schwachsinnigen, aber immer wieder aufkommenden Forderungen von Staatsintervention:
    http://de.wikipedia.org/w...

    Die "der Markt regelt sich von alleine" Theorie hinkt gewaltig. Und zwar immer dort, wo Abhängigkeiten bestehen. Und das ist beim Arbeitsplatz und beim Wohnungsmarkt der Fall. Man kann nicht einfach mal seinen Job kündigen wenn der schlecht bezahlt wird oder die Wohnung wechseln und in eine andere Region ziehen (woran im übrigen auch wieder der Job hängt)

    • Medley
    • 04. August 2012 14:01 Uhr

    "Und der Markt soll also dafür sorgen dass Mieten erschwinglich bleiben? Absurd."

    Ja. Absurd, denn der Markt ist nicht dafür da, dass Mieten zum Vorteil des Mieters erschwinglich bleiben. Wie kommen sie denn auf solch' lustige Ideen? Genauso wenig ist der Markt aber auch dazu da, dass die Mieten zum Vorteil der Vermieters exorbitant hoch sind. Der Markt ist vielmehr dafür da, dass die Nachfrage und das Angebot in Enklang,also in einem Gleichgewicht(-szustand) geraten. Und dieses Gleichgewicht, dass kann sich sich nunmal darin äußern, dass die Mieten wie von dem Jahr 1994 bis ca. Mitte 2009 inflationsbereinigt fallen, oder, -wie aktuell- so ab Mitte des Jahres 2009 bis heute stark oder sogar auch sehr stark steigen. That's life. Sometimes rainy, sometimes sunny.

    • pursche
    • 03. August 2012 20:03 Uhr

    "Und der Markt soll also dafür sorgen dass Mieten erschwinglich bleiben?"
    ------------
    Das ist ganz und gar nicht absurd. Steigen die Mieten, so werden aufgrund der Lukrativität mehr Wohnungen gebaut.
    Na ja, die Rechtslage zu Ungunsten der Vermieter hält natürlich viele vom Bauen ab, ich würde mir das auch nicht mehr antun.

    Außerdem kann man ja auch auf dem Land oder in kleineren Städten wohnen, auch wenn es nicht so en vogue ist. Es gibt genügend bezahlbare Wohnungen.

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    "Außerdem kann man ja auch auf dem Land oder in kleineren Städten wohnen, auch wenn es nicht so en vogue ist. Es gibt genügend bezahlbare Wohnungen."

    Für Erwerbstätige ist eine bezahlbare Wohnung in einer Gegend, in der sie keine Arbeit finden können, leider kein annehmbares Angebot. Renter mögen das anders sehen - solange sie gesund sind. Von ernstlich erkrankten Rentnern habe ich schon einige Male Klagen über die beschwerlichen Wege zum nächstgelegenen Facharzt und zum Kreiskrankenhaus gehört.

    Ich weiß natürlich, dass die Befindlichkeiten Arbeitssuchender ebenso wie die Befindlichkeiten kränkelnder Rentner keine politischen Faktoren auf dem Wohnungsmarkt sind. Damit sich politisch etwas ändert, müssten schon die in den Ballungszentren tonangebenen Großbetriebe bei der Personalgewinnung in Schwierigkeiten geraten. Mal sehen, wie lange es noch dauert, bis die Autobauer in München und Stuttgart ihre Wehklagespezialisten mit dem Thema befassen.

    Der Markt sorgt bei einem Nachfrageüberhang über den Preisanstieg jedenfalls grundsätzlich dafür, dass es einen Anreiz gibt, das Angebot auszuweiten. Soweit die Theorie. In der Praxis des Wohnungsbaus kann das schon mangels geeigneten Baulands schwierig werden. Ohne staatliche Intervention könnte es für Mieter mit geringerem Einkommen in Großstädten wie Hamburg bald auch kein bezahlbares Angebot mehr geben. Warum sollte ich als Investor auch für geringe Rendite und hohes Risiko für wirtschaftlich schwachbrüstige Mieter bauen, wenn ich in der gleichen Lage an eine betuchtere Klientel Eigentumswohnungen mit EUR 3.500 pro m² und besser verkaufen kann? In Paris und London hat man die Geringverdiener schon in die Vorstädte entsorgt mit stundenlangen Anreisewegen zu ihren Arbeitsplätzen. In Frankreich sagt man Metro – boulot – dodo, was man wohl mit Pendeln, Malochen, Pennen übersetzen kann.

    • Bommel
    • 04. August 2012 14:32 Uhr

    "Außerdem kann man ja auch auf dem Land oder in kleineren Städten wohnen, auch wenn es nicht so en vogue ist. Es gibt genügend bezahlbare Wohnungen."

    Städte leben nicht allein von den besser Verdienenden. Ich weiß, dass Pflegedienste und andere Dienstleister, die gering Verdienende beschäftigen, unter Personalmangel leiden, weil potentielle Mitarbeiter in der Stadt keine bezahlbare Wohnung finden. Und Pendeln lohnt sich bei geringen Gehältern auch nicht.

    Davon abgesehen ist das auch eine befremdliche Idee: Die Stadt als Terrain für eine homogene Gruppe von besser Verdienenden? Alle anderen ab in die Pampa?

    • Mike M.
    • 04. August 2012 14:49 Uhr

    ...festschreiben. Irgendwann sieht der verfügbare Wohnraum dann aus wie in der DDR, weil es sich für Hausbesitzer nicht mehr lohnt zu investieren. Festgeschriebe Mieten bei Wohnungsknappheit führen oft auch zu Korruption - z.B. dazu, dass Verwalter Schmiergeld nehmen, Mieter ihre günstige Wohnung nicht aufgeben, sondern teurer untervermieten (z.B. in Stockholm) oder eben sich den Auszug teuer bezahlen lassen. Von Maklern möchte ich hier gar nicht reden. Wenn Dritte den Reibach machen, davon hat auch niemand etwas. Wir brauchen einfach ausreichend Wohnraum, dann stimmen auch die Mietpreise.

    Private Investoren wird man kaum mit festgeschriebenen Mieten locken können. Zudem sollten die Städte vielleicht auch mehr Baugebiete ausweisen.

    • Laoyafo
    • 05. August 2012 19:10 Uhr

    behandeln Wohnungen wie jede andere Ware. Das sind sie aber nicht. Sie sind Lebensgrundlage und nicht beliebig austauschbar. Es gibt da kein "take it or leave it", das ist kein Luxusgut, das man sich auch mal verkneifen kann. Sondern eine Notwendigkeit, vor allem für Berufstätige, die nicht beliebig weit weg von der Arbeit wohnen können.
    Leute, die so argumentieren, mögen sich bitte mal vorstellen, sie würden durch die Umstände gezwungen, in einer beträchtlichen Entfernung von öffentlichen Verkehrsmitteln oder in einer gesundheitschädlichen Lage (Hauptstraße) zu wohnen. Die so argumentieren, haben es meist nett im Grünen und zwei Autos vor der Tür.

  1. Wenn die Leute in die Großstädte ziehen, ist das v.a. ein Warnsignal, dass der ländliche Raum und die Mittelstädte zu wenig attraktiv sind. Das liegt nicht zuletzt daran, dass dir Metropolen über das Stadtstaatenprivileg im Länderfinanzausgleich bevorzugt werden (Hamburg, Berlin) bzw. als Landeshauptstadt die öffentlichen Mittel an sich ziehen (München, Düsseldorf).
    Das flache Land bekommt vor allem Straßenbau ab, der den Regionem eher schadet, oder nicht in die Struktur passende Großprojekte.
    Mit dem Geld für den Nürburgring beispielsweise hätte man tausend Lebensmittelgeschäften in Orten ohne vernünftige Einkaufsmöglichkeiten einen soliden Zuschuss zu den Fixkosten für die Dauer einer Generation geben können. Aber die "kleinen Bedürfnisse" auf dem Land liegen offenbar unter der Sicht der städtischen Ministerialbürokratie.

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    Lesen Sie unter http://de.wikipedia.org/w... selbst nach.
    Hamburg hat seit 150 nur zwei Jahre etwas aus dem Länderfinanzausgleich erhalten und zwei Jahre nichts einbezahlt (Vergleich: Bayern (eher ländlich): 37 Jahre etwas aus dem Länderfinanzausgleich erhalten, zwei Jahre nicht einbezahlt.

    es könnte auch daran liegen das die besitz und lebensverhältnisse in kleinstädtischen und ländlichen gebieten noch verkrusteter ist als in den städten und jungen nicht-erben ausser unterordnung keinerlei perspektive bietet
    in den städten können sie wenigstens eigenverantwortlich scheitern
    an diesen besitz und lebensverhältnissen liegt ja sowohl die unterentwicklung des öpnv wie das veröden der ortskerne zugunsten der mals

  2. 4. [...]

    Aufgrund eines Doppelposts entfernt. Danke, die Redaktion/mo.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ... sie führen dazu, dass Wohnungen gar nicht erst zur Vermietung kommen, also nur noch im Eigentum zur Verfügung stehen (vgl. Italien) oder dass sich ein Vermieter, weil sie/er es sich ka auss uchen kann, im Zweifel den solventeren Mieter aussucht. Und z.B. bestimmt nicht an eine WG oder Familie mit Kindern vermietet, wenn dieselbe "ermäßigte" Miete auch von einem Single gezahlt würde.

    • Tarkli
    • 03. August 2012 20:05 Uhr

    http://www.focus.de/immob...

    Zudem gibt es in den Städten sehr wohl (reichlich) finanzielle Förderungen für den Wohnungsbau mit entsprechender Mietpreisbindung (was dazu führt, dass eben die beschriebene Spaltung in Mega-Reich und Mega-Arm beschleunigt wird).

    Das Problem der Miete ist das Problem der aussterbenden Mittelschicht.

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    Genau das wollte ich auch schreiben.
    Ich kenne Vermieter, die zahlreiche Wohnungen besitzen. Nach deren Auskunft sind die Mieten in den letzten 10 Jahren nicht gestiegen, inflationsbereinigt sind die billiger geworden.

    Nur sind die Löhne im Verhältnis stark gesunken, was aber nicht das Problem der Vermieter sein kann.

    Was jeder gerne vergisst: Vermieter sind Investoren, die fremden Leuten, den Mietern, erhebliche Werte anvertrauen und akzeptieren müssen, dass Schäden eine *normale Abnutzung* sind.

    • pursche
    • 03. August 2012 20:14 Uhr

    Aufgrund eines Doppelposts entfernt. Danke, die Redaktion/mo.

    • pursche
    • 03. August 2012 20:14 Uhr

    "Das Problem der Miete ist das Problem der aussterbenden Mittelschicht."
    -------------------------
    Nur schein diese selber weniger ein Problem darin zu sehen. Warum sonst würde sie mehrheitlich Parteien wählen, die nachweislich die Mittelschicht schröpfen? Vor allem die beiden großen Parteien? So schlimm kann es dann ja nicht sein.

    • pursche
    • 03. August 2012 20:16 Uhr

    Entfernt: Mehrfachposting. Die Redaktion/ds

    • pursche
    • 03. August 2012 20:17 Uhr

    Entfernt: Mehrfachposting. Die Redaktion/ds

    • joG
    • 03. August 2012 21:55 Uhr

    ....wenn man mehr und billiger bauen dürfte. Man kann aber nicht das bauen beschränken und Auflagen machen, die den Bau verteuern und hoffen, dass die resultierenden Mieten niedrig sind. Nur ein Idiot konnte glauben, dass das nicht geschieht, zumal es teurer wird in den Vorstädten zu leben.

  3. Genau das wollte ich auch schreiben.
    Ich kenne Vermieter, die zahlreiche Wohnungen besitzen. Nach deren Auskunft sind die Mieten in den letzten 10 Jahren nicht gestiegen, inflationsbereinigt sind die billiger geworden.

    Nur sind die Löhne im Verhältnis stark gesunken, was aber nicht das Problem der Vermieter sein kann.

    Was jeder gerne vergisst: Vermieter sind Investoren, die fremden Leuten, den Mietern, erhebliche Werte anvertrauen und akzeptieren müssen, dass Schäden eine *normale Abnutzung* sind.

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    Redaktion

    Sehr geehrte Nomandenseele,

    Sie sagen es selbst: Vermieter sind Investoren. Sie überlassen den Mietern also nicht aus reiner Freundlichkeit und Menschenliebe ihren Eigentum. Sie wollen mit der Vermietung einer Wohnung in erster Linie Geld verdienen. Die Frage ist nur, ob das in einem angemessenen Rahmen geschieht oder eben nicht.

    Beste Grüße,
    Zacharias Zacharakis

  4. Lesen Sie unter http://de.wikipedia.org/w... selbst nach.
    Hamburg hat seit 150 nur zwei Jahre etwas aus dem Länderfinanzausgleich erhalten und zwei Jahre nichts einbezahlt (Vergleich: Bayern (eher ländlich): 37 Jahre etwas aus dem Länderfinanzausgleich erhalten, zwei Jahre nicht einbezahlt.

    Antwort auf "Ursachen angehen"
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    ... Hamburg zahlt im Landesfinanzausgleich, weil es wohlhabend ist. Es bekommt aber einen Bonus, weil Stadtstaatenprivileg.
    Dazu kommt, dass im Finanzausgleich auch die Altersgruppe unzureichend berücksichtigt wird, die besonders hohe öffentliche Ausgaben verursacht, nämlich die Kinder und Jugendlichen. Die ziehen dann oft anschließend in die Großstädte, die dann davon profitieren und nicht an den Kosten, neudeutsch könnte man sagen des aufziehenden "human capitals", beteiligt werden.

    ... Hamburg zahlt im Landesfinanzausgleich, weil es wohlhabend ist. Es bekommt aber einen Bonus, weil Stadtstaatenprivileg.
    Dazu kommt, dass im Finanzausgleich auch die Altersgruppe unzureichend berücksichtigt wird, die besonders hohe öffentliche Ausgaben verursacht, nämlich die Kinder und Jugendlichen. Die ziehen dann oft anschließend in die Großstädte, die dann davon profitieren und nicht an den Kosten, neudeutsch könnte man sagen des aufziehenden "human capitals", beteiligt werden.

    • pursche
    • 03. August 2012 20:14 Uhr
    8. [...]

    Aufgrund eines Doppelposts entfernt. Danke, die Redaktion/mo.

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