Wohnungsmarkt: Mieterbund verlangt Obergrenze bei Neuvermietung
In Neuverträgen erhöhen die Eigentümer die Miete um bis zu 30 Prozent, kritisiert der Mieterbund. Er fordert, auch neue Verträge an örtliche Vergleichsmieten zu koppeln.
Der Deutsche Mieterbund tritt für eine gesetzliche Obergrenze bei Mietsteigerungen in Neuverträgen ein. Der Direktor des Mieterbunds, Lukas Siebenkotten, kritisierte drastische Preissteigerungen: "In attraktiven Citylagen schlagen Eigentümer bei einem Mieterwechsel bis zu 30 Prozent auf die Mieten drauf", sagte Siebenkotten.
Bei bereits bestehenden Mietverhältnissen würden Mietsteigerungen von der ortsüblichen Vergleichsmiete begrenzt, erklärte Siebenkotten. Bei Neuverträgen gebe es hingegen keine Regelung. Der Mieterbund schlägt vor, die Neuverträge ebenfalls an die ortsübliche Vergleichsmiete zu koppeln: "Der Mietpreis nach Neuvermietung sollte nicht mehr als zehn Prozent darüber liegen dürfen."
Besorgt zeigte sich Siebenkotten über die Entwicklung bei den Nebenkosten: "Die Strompreise und die Heizkosten sind in den letzten Jahren überproportional stark gestiegen." Für Einkommensschwache werde die Wohnkostenbelastung zum Problem. Bei einem Nettoeinkommen von maximal 1.500 Euro im Monat – das betrifft 44 Prozent aller Haushalte – liege der Anteil der Wohnkosten an den Ausgaben bei deutlich über 40 Prozent.





Je weniger sich der Bau von Mietwohnungen rentiert, desto weniger werden gebaut. Und je komplizierter und risikoreicher die Vermietung von Wohnungen wird, desto weniger Hausbesitzer werden sich das antun.
Und desto teurer werden die Wohnungen werden.
Dem kann ich erwidern:
Je komplizierter und risikoreicher die Vermietung von Wohnungen wird, um so weniger werden mehr als die eine Wohnung kaufen, in der sie selbst wohnen. Dadurch sinkt von dieser Seite die Nachfrage und amit die Wohnungspreise. Und umso mehr Familien, die jetzt wegen der unerschwinglichen Wohnungspreise zur Miete wohnen müssen, werden sich eine Wohnung mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln kaufen können, was den Preis auf einem vernünftigen Niveau stabilisieren wird.
Marilena32 schreibt: "Je weniger sich der Bau von Mietwohnungen rentiert, desto weniger werden gebaut. Und je komplizierter und risikoreicher die Vermietung von Wohnungen wird, desto weniger Hausbesitzer werden sich das antun.
Und desto teurer werden die Wohnungen werden."
In Ihrer Betrachtung fehlen leider gleich diverse wichtige Größen:
* Der Neubau von Mietwohnungen im Standardmarkt (also übliche Größe, Ausstattung und Mietniveau) ist in Deutschland schon vor Jahrzehnten mit dem Ende des "sozialen Wohnungsbaus" so gut wie zum Erliegen gekommen.
* Relevant ist dagegen der Markt für Sanierungen. Faktisch gehört auch Abriss + Neubau zu den Sanierungen. Dabei gibt es sowohl Standardsanierungen (nicht mehr bewohnbare Wohnungen werden auf Standardmarktniveau gehoben) als auch Luxussanierungen. Macht man Luxussanierungen durch großflächige Mietpreisbindungen in den Innenstädten unattraktiv, wird folglich weniger Wohnfläche dem Standardmarkt entzogen, und das dortige Angebot *steigt*. Zahlungskräftige Käufer werden sich dann wieder verstärkt, wie auch früher schon mal, Richtung Stadtrand orientieren.
* Bei Baukosten von 1000 bis 1500 €/m², 3 % Zins und 2 % AfA ergeben sich Mieten von 4,16 bis 6,25 € pro Monat und Quadratmeter. Wenn die Mieten in vielen Städten deutlich höher liegen, dann wegen der exorbitanten Grundstückskosten. Eine Mietpreisbindung würde übrigens sofort den kalkulatorischen Wert vieler Grundstücke drastisch senken.
Jag
Dem kann ich erwidern:
Je komplizierter und risikoreicher die Vermietung von Wohnungen wird, um so weniger werden mehr als die eine Wohnung kaufen, in der sie selbst wohnen. Dadurch sinkt von dieser Seite die Nachfrage und amit die Wohnungspreise. Und umso mehr Familien, die jetzt wegen der unerschwinglichen Wohnungspreise zur Miete wohnen müssen, werden sich eine Wohnung mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln kaufen können, was den Preis auf einem vernünftigen Niveau stabilisieren wird.
Marilena32 schreibt: "Je weniger sich der Bau von Mietwohnungen rentiert, desto weniger werden gebaut. Und je komplizierter und risikoreicher die Vermietung von Wohnungen wird, desto weniger Hausbesitzer werden sich das antun.
Und desto teurer werden die Wohnungen werden."
In Ihrer Betrachtung fehlen leider gleich diverse wichtige Größen:
* Der Neubau von Mietwohnungen im Standardmarkt (also übliche Größe, Ausstattung und Mietniveau) ist in Deutschland schon vor Jahrzehnten mit dem Ende des "sozialen Wohnungsbaus" so gut wie zum Erliegen gekommen.
* Relevant ist dagegen der Markt für Sanierungen. Faktisch gehört auch Abriss + Neubau zu den Sanierungen. Dabei gibt es sowohl Standardsanierungen (nicht mehr bewohnbare Wohnungen werden auf Standardmarktniveau gehoben) als auch Luxussanierungen. Macht man Luxussanierungen durch großflächige Mietpreisbindungen in den Innenstädten unattraktiv, wird folglich weniger Wohnfläche dem Standardmarkt entzogen, und das dortige Angebot *steigt*. Zahlungskräftige Käufer werden sich dann wieder verstärkt, wie auch früher schon mal, Richtung Stadtrand orientieren.
* Bei Baukosten von 1000 bis 1500 €/m², 3 % Zins und 2 % AfA ergeben sich Mieten von 4,16 bis 6,25 € pro Monat und Quadratmeter. Wenn die Mieten in vielen Städten deutlich höher liegen, dann wegen der exorbitanten Grundstückskosten. Eine Mietpreisbindung würde übrigens sofort den kalkulatorischen Wert vieler Grundstücke drastisch senken.
Jag
Alles was sich staatliche Preisregulierung, Deckelung oder sonst wie nennt führt doch schnell zu Vetternwirtschaft, KOrruption und Schiebereien.
Das gab es doch jahrzehntelang.
Das sind eben die Auswirkungen ser staatlich verordneten Völkerwanderung in die Zentren.
Die Deutschen können doch froh sein, daß sie nicht solche Zentren haben wie Paris oder London mit all den Problemen.
Aber wenn die Politil so weiter schläft haben wir bald mehrere davon.
Unsere Anti-Regulierer in der Regierung blockieren derzeit gemeinsam mit den Saudis ein Anti-Korruptions.Abkommen.
Traditionell maximale Regulierer wie die Skandinavier sind am wenigsten korrupt weltweit. So weit zu Ihrer Logik.
Unsere Anti-Regulierer in der Regierung blockieren derzeit gemeinsam mit den Saudis ein Anti-Korruptions.Abkommen.
Traditionell maximale Regulierer wie die Skandinavier sind am wenigsten korrupt weltweit. So weit zu Ihrer Logik.
Die FDP ist natürlich gegen eine Regulierung. Und die CDU tut so als sei sie ein bisschen dafür, aber leider leider seien ihr die Hände gebunden.
Regulierung ist nun mal etwas das per se im Ruch des Perversen steht, gegen die göttlichen Gesetze des Marktes verstößt, der doch mit unsichtbarer Hand und unendlicher Weisheit für ein gutes Funktionieren unserer menschlichen Gesellschaft sorgt.
Die zu schwach sind werden ausgemerzt, sorry, - müssen erkannt werden als Minderleister die sie sind, die dann ganz natürlich von den heiligen Natur/-Marktgesetze selektiert werden und bestenfalls, wenn man es sich leisten kann, ihr Gnadenbrot fristen dürfen (man ist ja kein Unmensch). In nicht vorhandenen Sozial-Wohnungen oder Obdachlosen-Containern. In stadtfernen Randzonen oder dergleichen.
Klingt übertrieben, ist es aber nicht. Hinter dieser Markt-Religion steht ein Menschen- und Gesellschaftsbild das nicht von gleichen Rechten und gleicher Würde ausgeht. Womit es daher Ähnlichkeit kann sich jeder selbst denken.
Dem kann ich erwidern:
Je komplizierter und risikoreicher die Vermietung von Wohnungen wird, um so weniger werden mehr als die eine Wohnung kaufen, in der sie selbst wohnen. Dadurch sinkt von dieser Seite die Nachfrage und amit die Wohnungspreise. Und umso mehr Familien, die jetzt wegen der unerschwinglichen Wohnungspreise zur Miete wohnen müssen, werden sich eine Wohnung mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln kaufen können, was den Preis auf einem vernünftigen Niveau stabilisieren wird.
will fremdes Eigentum reglementieren.
Lustiger Verein.
@ 4 Die Milchmädchen-Rechnung ist von Ihnen, denn sie setzt voraus, sich mit der Reglementierung ins gemachte Nest "vorhandener Wohnungsbestand" zu setzen.
Dieses bequeme Nest kommt aber nicht zustande je weniger interessant Investitionen in Wohnungen (je komplizierter und risikoreicher die Vermietung von Wohnungen) sind.
Aber was interessiert einen Umverteiler, woher der umzuverteilende "Reichtum" kommt.
Was Sie als eine Milchmädchenrechnung präsentieren, ist eine richtige Rechnung, während sich Ihre eigene Überlegung als eine Milchmädchenrechnung herausstellt:
Dem Markt ist es egal, ob der Erwerber einer Wohnung diese selbst bewohnen wird oder nicht. Es kommt immer darauf an, ob die Nachfrage nach Wohnungseigentum größer ist als der Bestand. Ein gewerblicher Erwerber oder jemand, der sie vermieten wird, kann vielleicht noch einen interessanteren Preis heraushandeln als jemand, der sich eine einzige Wohnung für den Eigenbedarf kauft. In jedem Fall aber ist es wichtig, dass Wohnungen überhaupt gebaut werden. Und an Neubauten herrscht zur Zeit in den Ballungsräumen Mangel. Da steckt zum einen die gesamte Logistik dahinter, zum anderen ist der Platzmangel und zum dritten der momentane Trend zurück in die Stadt (das kann sich wieder ändern).
Solange aber Leute verstärkt in die Stadt drängen, werden sich die Immobilienpreise dort nach oben bewegen. Auch in den Außenbezirken! Und das unabhängig davon, ob die Wohnungen für den Eigenbedarf gekauft werden oder zur Vermietung. Es kommt nur auf die Nachfrage nach Wohnraum (ob gemietet oder gekauft) an.
Und im übrigen: Es ist - rein ökonomisch betrachtet - immer noch günstiger, Wohnraum zu mieten als zu kaufen. Die Renditen am Wohnungsmarkt sind gering. Sie rechnen sich nur dann, wenn man von stetig steigenden Immobilienpreisen ausgeht. Dass das aber nicht immer der Fall ist, haben wir in den letzten 15 Jahren und vor allem 2008 gemerkt.
dann werden wir ganz ganz bald paradiesische Zustände auf dem Wohnungs- und auf dem Mietmarkt haben.
will fremdes Eigentum reglementieren.
Lustiger Verein.
@ 4 Die Milchmädchen-Rechnung ist von Ihnen, denn sie setzt voraus, sich mit der Reglementierung ins gemachte Nest "vorhandener Wohnungsbestand" zu setzen.
Dieses bequeme Nest kommt aber nicht zustande je weniger interessant Investitionen in Wohnungen (je komplizierter und risikoreicher die Vermietung von Wohnungen) sind.
Aber was interessiert einen Umverteiler, woher der umzuverteilende "Reichtum" kommt.
Was Sie als eine Milchmädchenrechnung präsentieren, ist eine richtige Rechnung, während sich Ihre eigene Überlegung als eine Milchmädchenrechnung herausstellt:
Dem Markt ist es egal, ob der Erwerber einer Wohnung diese selbst bewohnen wird oder nicht. Es kommt immer darauf an, ob die Nachfrage nach Wohnungseigentum größer ist als der Bestand. Ein gewerblicher Erwerber oder jemand, der sie vermieten wird, kann vielleicht noch einen interessanteren Preis heraushandeln als jemand, der sich eine einzige Wohnung für den Eigenbedarf kauft. In jedem Fall aber ist es wichtig, dass Wohnungen überhaupt gebaut werden. Und an Neubauten herrscht zur Zeit in den Ballungsräumen Mangel. Da steckt zum einen die gesamte Logistik dahinter, zum anderen ist der Platzmangel und zum dritten der momentane Trend zurück in die Stadt (das kann sich wieder ändern).
Solange aber Leute verstärkt in die Stadt drängen, werden sich die Immobilienpreise dort nach oben bewegen. Auch in den Außenbezirken! Und das unabhängig davon, ob die Wohnungen für den Eigenbedarf gekauft werden oder zur Vermietung. Es kommt nur auf die Nachfrage nach Wohnraum (ob gemietet oder gekauft) an.
Und im übrigen: Es ist - rein ökonomisch betrachtet - immer noch günstiger, Wohnraum zu mieten als zu kaufen. Die Renditen am Wohnungsmarkt sind gering. Sie rechnen sich nur dann, wenn man von stetig steigenden Immobilienpreisen ausgeht. Dass das aber nicht immer der Fall ist, haben wir in den letzten 15 Jahren und vor allem 2008 gemerkt.
dann werden wir ganz ganz bald paradiesische Zustände auf dem Wohnungs- und auf dem Mietmarkt haben.
Der Mieterbund verlangt eine Obergrenze BEVOR überhaupt zwischen zwei Parteien ein Mietvertrag geschlossen wird?
Der Mieterbund möchte also den ANGEBOTSPREIS staatlich regeln?
Ist das der gleiche Mieterbund, der auch die fehlenden neuen Mietwohnungen beklagt?
Der Wohnungsmarkt als Spekulationsspielwiese ist eine der widerlichsten Auswüchse unseres Spätkapitalismus.
Die Situation in den Städten stellt sich wie folgt dar:
Zuwenig Wohnungen für Geringverdiener, die aber Zugang zum geförderten Wohnraum haben. Für Wohlhabende ein Angebot, dass alles alle Bedürfnisse befriedigt.
Der Durchschnittsverdiener hat keinen Zugang zum geförderten Wohnraum, der freie Markt ist unbezahlbar - hohe Startmiete und Staffel- oder Indexmiete sind Standard.
Für Durchschnittsverdiener gibt es nur Genossenschaften, aber die deren attraktive Wohnlagen sind auf Jahre hinaus ausgebucht.
Der Wohnungsmarkt als Spekulationsspielwiese ist eine der widerlichsten Auswüchse unseres Spätkapitalismus.
Die Situation in den Städten stellt sich wie folgt dar:
Zuwenig Wohnungen für Geringverdiener, die aber Zugang zum geförderten Wohnraum haben. Für Wohlhabende ein Angebot, dass alles alle Bedürfnisse befriedigt.
Der Durchschnittsverdiener hat keinen Zugang zum geförderten Wohnraum, der freie Markt ist unbezahlbar - hohe Startmiete und Staffel- oder Indexmiete sind Standard.
Für Durchschnittsverdiener gibt es nur Genossenschaften, aber die deren attraktive Wohnlagen sind auf Jahre hinaus ausgebucht.
Unsere Anti-Regulierer in der Regierung blockieren derzeit gemeinsam mit den Saudis ein Anti-Korruptions.Abkommen.
Traditionell maximale Regulierer wie die Skandinavier sind am wenigsten korrupt weltweit. So weit zu Ihrer Logik.
Wie kommen sie auf den Zusammenhang "maximale Regulierer" und "die Skandinavier"? Irgendeine Quelle? Finde mit google nur was zu "Labour Regulation" (vorne: Portugal, Panama; Schweden und Norwegen sind in den 90ern von 123 Ländern) und denke bei "maximale Regulierer" eher an Länder wie Kenia oder Mozambique, wo einige Regulierungen nur dem Zweck dienen, Beamten einen Schmiergeldforderungsgrund zu verschaffen.
(Hab mal von einem Land im Süden Afrikas gelesen, in dem man über über 200% seines Einkommens an Steuern zahlen müsste, wenn man sich an alle nationalen und lokalen Gesetze hielt.
Nein, leider keine Quelle zur Hand, und mit google finde ich nur -- durchaus interessante -- Aspekte bzgl. marginaler Steuersätze: http://en.wikipedia.org/w... ;-)).
Wie kommen sie auf den Zusammenhang "maximale Regulierer" und "die Skandinavier"? Irgendeine Quelle? Finde mit google nur was zu "Labour Regulation" (vorne: Portugal, Panama; Schweden und Norwegen sind in den 90ern von 123 Ländern) und denke bei "maximale Regulierer" eher an Länder wie Kenia oder Mozambique, wo einige Regulierungen nur dem Zweck dienen, Beamten einen Schmiergeldforderungsgrund zu verschaffen.
(Hab mal von einem Land im Süden Afrikas gelesen, in dem man über über 200% seines Einkommens an Steuern zahlen müsste, wenn man sich an alle nationalen und lokalen Gesetze hielt.
Nein, leider keine Quelle zur Hand, und mit google finde ich nur -- durchaus interessante -- Aspekte bzgl. marginaler Steuersätze: http://en.wikipedia.org/w... ;-)).
...und reine Wahlkampfhilfe für die SPD, die sicher traditionell eine Heimat für die Mieter ist, selbst wenn einige das halbe Jahr in der Toskana zu Eigentum wohnen.
Dafür gíbt es einfache und nachvollziehbare Gründe:
1. Die ortsübliche Miete kann nur dann relativ problemlos festgestellt werden, wenn es einen qualifizierten Mietspiegel gibt. Denn gibt es aber vielerorts nicht.
2. Selbst wenn es einen Mietspiegel gibt, wird man sich nach Einzug darüber streiten, wie die Ausstattungsmerkmale der Wohnung sind, und versuchen, den Mietzins nachträglich zu drücken.
3. Wenn man aber Mietspiegel nur für einige Gegenden, typischerweise Großstädte macht, dann haben wir einen Dirigismus, der wirklkürlich an sich gleiche Sachverhalte ungleich behandelt.
4. Je kleiner eine Gemeinde ist, umso weniger habe ich genau vergleichbare Wohnungen, und umso weniger kann ich einen qualifizierten Mietspiegel erstellen, selbst wenn ich wollte.
5. Von der Unlust eines Bürgers, bei solcher Deckelung überhaupt in eine Mietwohnung zu investieren, will ich gar nicht sprechen.
will fremdes Eigentum reglementieren.
Lustiger Verein.
@ 4 Die Milchmädchen-Rechnung ist von Ihnen, denn sie setzt voraus, sich mit der Reglementierung ins gemachte Nest "vorhandener Wohnungsbestand" zu setzen.
Dieses bequeme Nest kommt aber nicht zustande je weniger interessant Investitionen in Wohnungen (je komplizierter und risikoreicher die Vermietung von Wohnungen) sind.
Aber was interessiert einen Umverteiler, woher der umzuverteilende "Reichtum" kommt.
Ich hab Ihre Argumentation angegriffen und nicht die im Artikel geforderte Reglementierung des Mieterbundes unterstützt. Würde der Staat SELBSTGENUTZTES Wohneigentum so fördern, dass niedrige Einkommen daraus einen größeren Vorteil ziehen als hohe und Wohneigentum als Kapitalanlage nicht, würden die Preise sich nach der Kaufkraft derjenigen einpegeln, die eine Wohnung zur Selbstnutzung erwerben wollen.
Dann würde sich das oben angsprochene Problem schon deshalb entschärfen, weil mehr Familien mit Durchschnittseinkommen eine Eigentumswohnung haben und nicht gezwungen sind, einen Vertrag mit Leuten abzuschließen, die einfach nur aus ihrer Kapitalanlage die maximale Rendite herauszuholen wollen.
Ich hab Ihre Argumentation angegriffen und nicht die im Artikel geforderte Reglementierung des Mieterbundes unterstützt. Würde der Staat SELBSTGENUTZTES Wohneigentum so fördern, dass niedrige Einkommen daraus einen größeren Vorteil ziehen als hohe und Wohneigentum als Kapitalanlage nicht, würden die Preise sich nach der Kaufkraft derjenigen einpegeln, die eine Wohnung zur Selbstnutzung erwerben wollen.
Dann würde sich das oben angsprochene Problem schon deshalb entschärfen, weil mehr Familien mit Durchschnittseinkommen eine Eigentumswohnung haben und nicht gezwungen sind, einen Vertrag mit Leuten abzuschließen, die einfach nur aus ihrer Kapitalanlage die maximale Rendite herauszuholen wollen.
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