Euro-Krise: Vermögende besteuern, europaweit
In der Euro-Krise rettet die europäische Mittelschicht das Vermögen der Reichen. Diese Ungerechtigkeit muss endlich beendet werden.
Alle Jahre wieder. SPD-Chef Sigmar Gabriel fordert gemeinsam mit den Gewerkschaften höhere Steuern für die Reichen, weil die Lasten der Krise gerechter verteilt werden müssten. Gabriel nennt das "sozialen Patriotismus". Prompt stellen sich Union und Liberale schützend vor die Besserverdienenden und geißeln das als "Griff in die Mottenkiste" des Sozialismus. Und so erscheint die Debatte nur als langweilige Wiederauflage eines alten Wahlkampfschlagers.
Der Eindruck täuscht. Die seit vielen Jahren wachsende Ungleichverteilung von Einkommen und Vermögen ist längst nicht mehr nur eine Frage von Gerechtigkeit. Tatsächlich ist sie eine der wesentlichen Ursachen für die laufenden Banken- und Schuldenkrisen. Weil sich immer mehr Vermögen bei einer kleinen Minderheit konzentriert, erzeugt ein stetig wachsender Teil des Volkseinkommens keine Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen mehr, sondern nur noch nach Finanzanlagen.
Darum legten Europas Vermögende ihr Geld in gut verzinste Bank-, Immobilien- und Staatsanleihen aus Irland, Portugal, Griechenland und Spanien an. So finanzierten sie gigantische Fehlinvestitionen in leerstehende Immobilien, ungenutzte Autobahnen oder aberwitzige Rüstungsprojekte, die diese Länder aus eigener Kraft niemals hätten stemmen können. Im Kern dienen die Überbrückungskredite aus den Krisenfonds der Euro-Zone also lediglich dem Zweck, diese Staaten und ihre Banken zahlungsfähig zu halten, damit sie ihre Schulden bei den Fehlinvestoren bedienen können. Nicht die Deutschen (oder Holländer, Finnen usw.) retten die Griechen, Iren oder Spanier, sondern die steuerzahlende europäische Mittelschicht rettet das Vermögen der europäischen Reichen.
Gleichzeitig tragen gerade diese erbärmlich wenig zur Finanzierung der Staatshaushalte bei. Die Euro-Länder schufen zwar eine Währungsunion, aber eine gemeinsame Steuerpolitik brachten sie nicht zustande. Stattdessen verstrickten sie sich in einen Steuersenkungswettlauf um die Anlockung von Kapital. Im Ergebnis sanken die Steuern auf Kapitalerträge auf niedrigstes Niveau, während die privaten Vermögen europaweit auf das Zwei- bis Dreifache der Staatsverschuldung anwuchsen.
Vor diesem Hintergrund ist es geboten, die Vermögenden an den Kosten für die Fehlinvestitionen zu beteiligen. Doch für den Wahlkampf auf nationaler Bühne ist das Thema viel zu wichtig. Stattdessen gilt es, endlich auf die Korrektur der falschen Rettungspolitik zu drängen. Bisher erzwingen die Schuldeneintreiber der EU in den Krisenländern nur die Kürzung von Sozialleistungen und Steuererhöhungen auf Kosten der kleinen Leute. Griechenlands Reeder, Irlands Immobilienkönige und Spaniens Superreiche zahlen indes fast keine Steuern oder verschieben ihr Geld in Steueroasen.
Diesen Missstand zu bekämpfen, müsste die erste Priorität der Euro-Retter sein. So könnten selbst die Beamten der verhassten Troika doch noch zu europäischen Helden werden.





das die superreichen trotzdem davonkommen.
aus dem wissen heraus, dass dieses system für die superreichen geschaffen ist, oder...?
...bis auf wenige Ausnahmen auch aus dem Jahre 1970 sein könnte. Und alle Jahre lesen wir es wieder - gefühlte 100 mal.
"Vermögende besteuern, europaweit"
Das liest sich stilistisch wie ein Schlagspruch ala "Mieten runter! Sofort!" oder "Sozialismus Jetzt!" Und solche Schlagsprüche gehen bei mir zum linken Ohr rein und zum rechten wieder raus...
....vom Hintern aufzusäumen? Wenn die SPD die Gesellschaft grundlegend verbessern will, dann muss sie eine anständige Kontrolle der Politker durch die Bürger durchsetzen. Da ist die Besteuerung Thema Verfehlt. Auch die Gestern berichtete Neuordnung der EU mit Volksbefragung war ziemlich mager, wenn man bedenkt, wie viel Zeit die Buben und Mädels nun hatten, darüber nachzudenken, was man tun muss, um eine legitime neue Verfasstheit herzustellen. Nein, wenn ich's mir bedenke, eher weniger mager als peinlich.
aus dem wissen heraus, dass dieses system für die superreichen geschaffen ist, oder...?
...bis auf wenige Ausnahmen auch aus dem Jahre 1970 sein könnte. Und alle Jahre lesen wir es wieder - gefühlte 100 mal.
"Vermögende besteuern, europaweit"
Das liest sich stilistisch wie ein Schlagspruch ala "Mieten runter! Sofort!" oder "Sozialismus Jetzt!" Und solche Schlagsprüche gehen bei mir zum linken Ohr rein und zum rechten wieder raus...
....vom Hintern aufzusäumen? Wenn die SPD die Gesellschaft grundlegend verbessern will, dann muss sie eine anständige Kontrolle der Politker durch die Bürger durchsetzen. Da ist die Besteuerung Thema Verfehlt. Auch die Gestern berichtete Neuordnung der EU mit Volksbefragung war ziemlich mager, wenn man bedenkt, wie viel Zeit die Buben und Mädels nun hatten, darüber nachzudenken, was man tun muss, um eine legitime neue Verfasstheit herzustellen. Nein, wenn ich's mir bedenke, eher weniger mager als peinlich.
langsam muesste auch dem letzten klar sein, das euro-rettungsschirme letztendlich nur dem erhalt des vermoegens reicher und ultrareicher gilt. es werden naemlich nicht "die griechen oder spanier "gerettet, sondern die reichen dieser laender sowie vermoegen reicher menschen in unserem lebensraum. normale steuern werden sowohl in "pleitelaender"als bei uns nur durch steuerpflichtige buerger bezahlt bei den am monatsende steuern einbehalten werden.wir muessen nicht gegen die griechen, spanier usw. protestieren, sondern gegen reiche die ihre steuer hinterziehen und ihre fehlinvestitonen durch uns steuerzahler ersetzt bekommen.
Rainer60 hat den Nagel auf den Kopf getroffen!
...und auch nicht unbedingt gegen die Reichen und Ultrareichen. Wir müssen gegen die Regierungen protestieren, die das ermöglichen. Solange es möglich ist, dass mir ein Bankmitarbeiter am Schalter in die Augen schaut und sagt: "Tut mir leid, ihr Geld ist weg. - Ach ja, für unsere Leistungen erlauben wir uns eine Bankmarge in Höhe von... zu berechnen"...
...solange das in unserem System in Ordnung ist, kann ich nicht auf Bänker schimpfen. Und dass Reiche, Superreiche, Fondmanager nicht auf Knien darum betteln werden, dass sie vielleicht doch etwas mehr zur Krisenbewältigung zahlen dürfen...also, das ist auch klar. Nur, auf was wartet die Politik? Das die Bänker in 30 Jahren vielleicht nettere Menschen sind? Also, der rauschebärtige Onkel Bänker, der dann von sich aus mit dem Investment Banking aufhört? Es klingt naiv, aber langsam weiß ich echt nicht mehr, worauf man noch wartet. Die Bänker von morgen lernen im System von heute. Und sie entwickeln sich weiter. Also, einfacher wirds nicht...
ihre einschaetzung ist korrekt. aber wer souffliert diese regierungen bei der regierung ? lobbyisten der habenden.
....dass der Rettungsschirm einzig einem Ziel dient. Es gibt viele Ziele. Ja, er würde auch Vermögen retten, die Reichen gehören. Diese haben schließlich den größten Teil am Vermögen. Also haben sie bei der Rettung der Commerzbank oder Griechenlands vermutlich am meisten auch verloren, als die Aktien an den Staat gingen oder die Privaten das Haar geschnitten bekamen. Ähnlich wäre das vermutlich auch, wenn Spanien oder Italien unter den Schirm schlüpfen.
Aber es gibt andere Interessen. Wenn BMW keine Autos mehr exportiert, oder die Versorgungskasse der TÜVs Verluste macht, weil die Aktien der BMW dann fallen, sind es die Kleinen Leute am Fließband oder früher prüften. Die einen sitzen unter der Brücke die anderen können den teuer werdenden Strom nicht zahlen.
Aber es gibt andere, die Interesse haben, weil sie einen Sitz im EU Parlament haben oder hoffen in Rheinlandpfalz oder Berlin ausgemustert in Luxemburg eine fette Stelle zu bekommen.
Alle diese Leute haben ein Interesse, dass das Finanzsystem so weit gerettet wird, dass wir keine Depression bekommen oder Europas Bürokratie uns nicht um die Ohren fliegt.
Rainer60 hat den Nagel auf den Kopf getroffen!
...und auch nicht unbedingt gegen die Reichen und Ultrareichen. Wir müssen gegen die Regierungen protestieren, die das ermöglichen. Solange es möglich ist, dass mir ein Bankmitarbeiter am Schalter in die Augen schaut und sagt: "Tut mir leid, ihr Geld ist weg. - Ach ja, für unsere Leistungen erlauben wir uns eine Bankmarge in Höhe von... zu berechnen"...
...solange das in unserem System in Ordnung ist, kann ich nicht auf Bänker schimpfen. Und dass Reiche, Superreiche, Fondmanager nicht auf Knien darum betteln werden, dass sie vielleicht doch etwas mehr zur Krisenbewältigung zahlen dürfen...also, das ist auch klar. Nur, auf was wartet die Politik? Das die Bänker in 30 Jahren vielleicht nettere Menschen sind? Also, der rauschebärtige Onkel Bänker, der dann von sich aus mit dem Investment Banking aufhört? Es klingt naiv, aber langsam weiß ich echt nicht mehr, worauf man noch wartet. Die Bänker von morgen lernen im System von heute. Und sie entwickeln sich weiter. Also, einfacher wirds nicht...
ihre einschaetzung ist korrekt. aber wer souffliert diese regierungen bei der regierung ? lobbyisten der habenden.
....dass der Rettungsschirm einzig einem Ziel dient. Es gibt viele Ziele. Ja, er würde auch Vermögen retten, die Reichen gehören. Diese haben schließlich den größten Teil am Vermögen. Also haben sie bei der Rettung der Commerzbank oder Griechenlands vermutlich am meisten auch verloren, als die Aktien an den Staat gingen oder die Privaten das Haar geschnitten bekamen. Ähnlich wäre das vermutlich auch, wenn Spanien oder Italien unter den Schirm schlüpfen.
Aber es gibt andere Interessen. Wenn BMW keine Autos mehr exportiert, oder die Versorgungskasse der TÜVs Verluste macht, weil die Aktien der BMW dann fallen, sind es die Kleinen Leute am Fließband oder früher prüften. Die einen sitzen unter der Brücke die anderen können den teuer werdenden Strom nicht zahlen.
Aber es gibt andere, die Interesse haben, weil sie einen Sitz im EU Parlament haben oder hoffen in Rheinlandpfalz oder Berlin ausgemustert in Luxemburg eine fette Stelle zu bekommen.
Alle diese Leute haben ein Interesse, dass das Finanzsystem so weit gerettet wird, dass wir keine Depression bekommen oder Europas Bürokratie uns nicht um die Ohren fliegt.
Steuerrecht ist zum legalen Betrügen da. Wäre dem nicht so würden die Regeln anders ausfallen.
Es könnte so einfach sein, z.b. mit einer Flattax auf den Cashflow
Was ist denn das? Steuern auf die Zahlungsmittel?
"Flat Tax" von 50% auf Konsum, Abschaffung der Einkommens- und Unternehmenssteuers und Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens!
Was ist denn das? Steuern auf die Zahlungsmittel?
"Flat Tax" von 50% auf Konsum, Abschaffung der Einkommens- und Unternehmenssteuers und Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens!
...da ist der gewaltige Haken.
Es macht keinen Sinn höhere Steuern für Reiche zu verlangen oder gar einzuführen wenn die das Geld vom SchlafzimmerPC - oder vom Privatsekretär - nach Aruba, Cayman, Jersey, Luxemburg, Schweiz etc. überweisen können.
Unser ganzes Wirtschaftsystem ist dazu aufgebaut die Reichen zu beschützen, ja Reichtum auch nur in Frage zu stellen ist Verfassungs und Menschenrechtswidrig.
Es ist halt mehr beim Mittelstand zu holen der das nicht kann weil er sein Geld mit Arbeit verdient und nicht damit aus Geld mehr Geld zu machen.
...das Steuersystem, es wäre vermutlich relativ leicht, in D sämtliche Banktransaktionen ins Ausland zu überwachen. Defakto macht man das ja meines Wissens wegen der Geldwäsche sowieso.
Man müsste das Geld nur ordentlich besteuern, aber das widerspricht der europäischen Kapitalfreizügigkeit, weswegen es die EU überhaupt erst gibt. Die direkten Abflüsse über die Grenzen kontrollieren, ist erheblich schwerer und (was auch sonst) nicht mit Schengen vereinbar.
So langsam dämmert auch dem Letzten, dass "mehr Freiheit" idR nur bedeutet "mehr Freiheit für die Mächtigen". Oder wie es in einem Lied so schön heißt "Freedom is just another word for nothing left to loose"...
zB mit einem Gesetz, dass die uneingeschränkte Steuerpflicht in der EU für alle EU-Bürger - unabhängig vom Wohnsitz des Bürgers - und auf alle Einkommensarten - unabhängig vom Land wo diese erzielt werden - festlegt.
Und dann eine schlagkräftige global agierende Steuerfahndung und INTERPOL auf die Gesetzesbrecher ansetzen.
Würde schon gehen, bloss die da oben wolllen das natürlich nicht.
...das Steuersystem, es wäre vermutlich relativ leicht, in D sämtliche Banktransaktionen ins Ausland zu überwachen. Defakto macht man das ja meines Wissens wegen der Geldwäsche sowieso.
Man müsste das Geld nur ordentlich besteuern, aber das widerspricht der europäischen Kapitalfreizügigkeit, weswegen es die EU überhaupt erst gibt. Die direkten Abflüsse über die Grenzen kontrollieren, ist erheblich schwerer und (was auch sonst) nicht mit Schengen vereinbar.
So langsam dämmert auch dem Letzten, dass "mehr Freiheit" idR nur bedeutet "mehr Freiheit für die Mächtigen". Oder wie es in einem Lied so schön heißt "Freedom is just another word for nothing left to loose"...
zB mit einem Gesetz, dass die uneingeschränkte Steuerpflicht in der EU für alle EU-Bürger - unabhängig vom Wohnsitz des Bürgers - und auf alle Einkommensarten - unabhängig vom Land wo diese erzielt werden - festlegt.
Und dann eine schlagkräftige global agierende Steuerfahndung und INTERPOL auf die Gesetzesbrecher ansetzen.
Würde schon gehen, bloss die da oben wolllen das natürlich nicht.
indem immer die Reichen schuld sind.
Bitte beteiligen Sie sich sachlich und konstruktiv. Danke, die Redaktion/lv
Die Reichen sind eigentlich nicht Schuld am Dilemma. Sie spielen grenzwärtig mit den Regeln die uns das System vorgibt. Und da wir nach dem Prinzip des homo oeconomicus wirtschaften schaut jeder darauf seinen Eigennutzen zu maximieren. Daran ist auch nichts verwerflich.
Anderseits werden die Rechte der weniger mündigen Mittel- und Unterschicht nicht durch gut bezahlte Lobbyisten unterstützt, was langfristig zu einen enormen Ungleichgewicht führen muss.
Darüber hinaus ist unser Geldsystem auf äußerst fragwürdigen Regeln aufgebaut, welche sogar den meisten Weltreligion zuwiderlaufen (kein unnatürlicher Zins: Christentum/Islam)
... indem man Argumentation durch Diffamierung ersetzt.
indem man einfach alle Finanztransaktionen mit einem kleinen Obulus belegt. Dabei darf die Art des Konstrukts oder die Laufzeit des selben keine Rolle spielen. Verluste dürfen hier auch nicht absetzbar sein. Belegt man sämtliche Transaktionen mit 0,5 %, wird man kaum Investitionen in Unternehmen verhindern, wohl aber den kompletten automatisierten Handel stark einschränken (man verstärkt keine Tendenzen mehr, weil man mehr Verlust machen könnte, als man mit Gewinn dabei rausholt), man unterbindet Spekulation im Handstreich, weil diese auch kurzfristig angelegt ist, das Handelsvolumen wird reduziert und man unterbindet, dass immer neue und immer verworrenere Produkte entstehen, weil die Abgabe immer dieselbe ist.
Der einzige Haken, und Haken gibts halt immer, ist, dass sämtliche Industriestaaten eine solche Abgabe in gleicher Höhe einführen müssten.
vielleicht sollten wir unsere gedanken mal auf das wesentliche konzentrieren. diese gedanken einfach mit der neidkeule niederzubuegeln ist der einfache weg.
eher sind es die, die für die Schieflage verantwortlich sind. Ich weiß, auch das klingt einfach - aber es ist so. Und deshalb wird es sich auch nicht ändern. Hilflos klingen da die Forderungen von SPD und Gewerkschaften - liebe SPD: auch wenn ihr euch einen J. Habermas als Ghostwriter ausgesucht habt, es bleibt hilflos und ein stumpfes Schwert, das ihr da einsetzt. Es erfordert mehr, viel mehr, um eine Kehrtwende bei der Schuldenlast herbeizuführen.
Versuchen Sie doch einfach zu erklaeren warum die von Schumann vorgebrachten Argumente falsch sind. Offensichtlich faellt Ihnen dazu wenig ein oder?
Die Reichen sind eigentlich nicht Schuld am Dilemma. Sie spielen grenzwärtig mit den Regeln die uns das System vorgibt. Und da wir nach dem Prinzip des homo oeconomicus wirtschaften schaut jeder darauf seinen Eigennutzen zu maximieren. Daran ist auch nichts verwerflich.
Anderseits werden die Rechte der weniger mündigen Mittel- und Unterschicht nicht durch gut bezahlte Lobbyisten unterstützt, was langfristig zu einen enormen Ungleichgewicht führen muss.
Darüber hinaus ist unser Geldsystem auf äußerst fragwürdigen Regeln aufgebaut, welche sogar den meisten Weltreligion zuwiderlaufen (kein unnatürlicher Zins: Christentum/Islam)
... indem man Argumentation durch Diffamierung ersetzt.
indem man einfach alle Finanztransaktionen mit einem kleinen Obulus belegt. Dabei darf die Art des Konstrukts oder die Laufzeit des selben keine Rolle spielen. Verluste dürfen hier auch nicht absetzbar sein. Belegt man sämtliche Transaktionen mit 0,5 %, wird man kaum Investitionen in Unternehmen verhindern, wohl aber den kompletten automatisierten Handel stark einschränken (man verstärkt keine Tendenzen mehr, weil man mehr Verlust machen könnte, als man mit Gewinn dabei rausholt), man unterbindet Spekulation im Handstreich, weil diese auch kurzfristig angelegt ist, das Handelsvolumen wird reduziert und man unterbindet, dass immer neue und immer verworrenere Produkte entstehen, weil die Abgabe immer dieselbe ist.
Der einzige Haken, und Haken gibts halt immer, ist, dass sämtliche Industriestaaten eine solche Abgabe in gleicher Höhe einführen müssten.
vielleicht sollten wir unsere gedanken mal auf das wesentliche konzentrieren. diese gedanken einfach mit der neidkeule niederzubuegeln ist der einfache weg.
eher sind es die, die für die Schieflage verantwortlich sind. Ich weiß, auch das klingt einfach - aber es ist so. Und deshalb wird es sich auch nicht ändern. Hilflos klingen da die Forderungen von SPD und Gewerkschaften - liebe SPD: auch wenn ihr euch einen J. Habermas als Ghostwriter ausgesucht habt, es bleibt hilflos und ein stumpfes Schwert, das ihr da einsetzt. Es erfordert mehr, viel mehr, um eine Kehrtwende bei der Schuldenlast herbeizuführen.
Versuchen Sie doch einfach zu erklaeren warum die von Schumann vorgebrachten Argumente falsch sind. Offensichtlich faellt Ihnen dazu wenig ein oder?
...sei das Video hier empfohlen:
http://www.youtube.com/wa...
Die Reichen sollten wollen, dass sie besteuert werden.
...findet sich hier:
http://www.misik.at/texte...
...findet sich hier:
http://www.misik.at/texte...
Es sind natürlich die bösen Superreichen, die den Staaten sooooo viel Geld geliehen haben, dass diese einfach Schulden machen mussten. Wie dumm (oder vorurteilsbehaftet) muss man als ZEIT-Autor eigentlich sein? Denn:
1. Die Superreichen haben den weitaus überwiegenden Teil ihrer Vermögen in Firmen angelegt (z. B. Quand, Würth, Bloomberg, Jobs, Gates, ...), und vielleicht hier und da 'mal eine Milliarde in einen Hedgefonds.
2. Es sind Pensionsfonds u. ä. die den Löwenanteil an Staatsanleihen halten - im Vertrauen darauf, und auch von Gesetzen gezwungen, dass diese Anlagen sicher sind. Und es sind zunehmend Banken, die dort einstiegen. Billiges Geld bei der Zentralbank leihen, hoch verzinste Staatsanleihen kaufen.
Wären es nämlich wirklich die Suuuhuperreichen, dann bräuchte es auch keine Vermögenssteuer. Ein Schuldenschnitt wäre einfacher.
[...]
Bitte achten Sie auf einen angemessenen Diskussionston. Danke, die Redaktion/lv
Sie zerstören die Illusion des kleinen Muck von der Finanzkrise.
Herr Gabriel und der Kommentator sprechen von den Superreichen, die einen Großteil ihres Vermögens nicht mehr konsumieren "können", weil sie schon alles haben und ihnen nichts neues zu kaufen mehr einfällt. Die sollen nun wie auch immer belastet werden.
Treffen wird es natürlich andere: nicht die oberen 1%, sondern die folgenden 20%. Da ist Geld einfach über Einkommensteuer oder die Belastung des (meist immobilen) Vermögens zu holen. Die sog. Reichensteuer war ein Anfang.
Das ist die durchsichtige Argumtentation: von Superreichen sprechen, aber bei Wohlhabenden kassieren.
Vermögende appellieren an die Politik
"Nein, wir zahlen nicht genug!"
"Ein paar Dutzend Millionäre fordern schon seit Jahren in einem Appell eine Vermögensabgabe und die Wiedereinführung der Vermögenssteuer."
http://tiny.cc/5p1niw
"Übrigens - schauen Sie sich doch einmal unsere "Reichtumsuhr" an, die Staatsschulden und Privatvermögen nebeneinander stellt. Sie werden staunen, mit welcher Geschwindigkeit sich die Vermögen im Vergleich zu den Schulden nach oben bewegen!"
http://tiny.cc/cr1niw
Das besitzen deutsche Millionäre:
"Die Statistik zeigt das Vermögen der Millionäre in Deutschland in den Jahren von 2006 bis 2011 (in Milliarden Euro). Insgesamt verfügten Deutschlands Millionäre im Jahr 2011 über rund 2,18 Billionen Euro."
Vermögen der Millionäre in DE bis 2011
http://tiny.cc/df4miw
(2009 lebten laut World Wealth Report 862.000 Dollar-Millionäre in Deutschland)
Als es noch den "Sozialistischen Staatenblock" als Konkurrrenz gab, da haben die Reichen auf etwas Wohlstand verzichtet. Die eigenen Bürger mussten so wohlhabend sein, dass sie sich besser als die "sozialistischen Menschen" fühlen konnten.
Seit die Konkurrenz weg ist, hat eine gnadenlose Umverteilung begonnen, die sich in den letzten zwanzig Jahren stark beschleunigt hat. Es geht um Umverteilung von unten nach oben, um das Sparen bei Volk und Mittelstand. So etwas hat aber schon im letzten Jahrhundert zu dramatischen Ergebnissen geführt.
http://www.wiwo.de/untern...
die quandts zb nagen sicherlich nicht am hungertuch wenn es zb bmw nicht mehr geben wuerde.
der hinweis mit den pensionsfonds/ versicherungen ist sicherlich korrekt - duerfte auch der grund sein warum die politik erpressbar ist. sie muesste den menschen zuerst erklaeren, das geld doch nicht so gut arbeitet...schon gar nicht gefahrlos und mit sicherer rendite auf lebenszeit.
Können Sie die Behauptung "Es sind Pensionsfonds u. ä. die den Löwenanteil an Staatsanleihen halten - im Vertrauen darauf, und auch von Gesetzen gezwungen, dass diese Anlagen sicher sind. Und es sind zunehmend Banken, die dort einstiegen." belegen und mal quantifizieren?
Danke im Voraus.
Zwar mag es sein, daß der Löwenanteil der Pensionsfonds sein Geld in Staatsanleihen anlegt, aber kann das überhaupt der Löwenanteil der Staatsanleihen sein der von diesen gehalten wird?
Sie zerstören die Illusion des kleinen Muck von der Finanzkrise.
Herr Gabriel und der Kommentator sprechen von den Superreichen, die einen Großteil ihres Vermögens nicht mehr konsumieren "können", weil sie schon alles haben und ihnen nichts neues zu kaufen mehr einfällt. Die sollen nun wie auch immer belastet werden.
Treffen wird es natürlich andere: nicht die oberen 1%, sondern die folgenden 20%. Da ist Geld einfach über Einkommensteuer oder die Belastung des (meist immobilen) Vermögens zu holen. Die sog. Reichensteuer war ein Anfang.
Das ist die durchsichtige Argumtentation: von Superreichen sprechen, aber bei Wohlhabenden kassieren.
Vermögende appellieren an die Politik
"Nein, wir zahlen nicht genug!"
"Ein paar Dutzend Millionäre fordern schon seit Jahren in einem Appell eine Vermögensabgabe und die Wiedereinführung der Vermögenssteuer."
http://tiny.cc/5p1niw
"Übrigens - schauen Sie sich doch einmal unsere "Reichtumsuhr" an, die Staatsschulden und Privatvermögen nebeneinander stellt. Sie werden staunen, mit welcher Geschwindigkeit sich die Vermögen im Vergleich zu den Schulden nach oben bewegen!"
http://tiny.cc/cr1niw
Das besitzen deutsche Millionäre:
"Die Statistik zeigt das Vermögen der Millionäre in Deutschland in den Jahren von 2006 bis 2011 (in Milliarden Euro). Insgesamt verfügten Deutschlands Millionäre im Jahr 2011 über rund 2,18 Billionen Euro."
Vermögen der Millionäre in DE bis 2011
http://tiny.cc/df4miw
(2009 lebten laut World Wealth Report 862.000 Dollar-Millionäre in Deutschland)
Als es noch den "Sozialistischen Staatenblock" als Konkurrrenz gab, da haben die Reichen auf etwas Wohlstand verzichtet. Die eigenen Bürger mussten so wohlhabend sein, dass sie sich besser als die "sozialistischen Menschen" fühlen konnten.
Seit die Konkurrenz weg ist, hat eine gnadenlose Umverteilung begonnen, die sich in den letzten zwanzig Jahren stark beschleunigt hat. Es geht um Umverteilung von unten nach oben, um das Sparen bei Volk und Mittelstand. So etwas hat aber schon im letzten Jahrhundert zu dramatischen Ergebnissen geführt.
http://www.wiwo.de/untern...
die quandts zb nagen sicherlich nicht am hungertuch wenn es zb bmw nicht mehr geben wuerde.
der hinweis mit den pensionsfonds/ versicherungen ist sicherlich korrekt - duerfte auch der grund sein warum die politik erpressbar ist. sie muesste den menschen zuerst erklaeren, das geld doch nicht so gut arbeitet...schon gar nicht gefahrlos und mit sicherer rendite auf lebenszeit.
Können Sie die Behauptung "Es sind Pensionsfonds u. ä. die den Löwenanteil an Staatsanleihen halten - im Vertrauen darauf, und auch von Gesetzen gezwungen, dass diese Anlagen sicher sind. Und es sind zunehmend Banken, die dort einstiegen." belegen und mal quantifizieren?
Danke im Voraus.
Zwar mag es sein, daß der Löwenanteil der Pensionsfonds sein Geld in Staatsanleihen anlegt, aber kann das überhaupt der Löwenanteil der Staatsanleihen sein der von diesen gehalten wird?
Die Reichen sind eigentlich nicht Schuld am Dilemma. Sie spielen grenzwärtig mit den Regeln die uns das System vorgibt. Und da wir nach dem Prinzip des homo oeconomicus wirtschaften schaut jeder darauf seinen Eigennutzen zu maximieren. Daran ist auch nichts verwerflich.
Anderseits werden die Rechte der weniger mündigen Mittel- und Unterschicht nicht durch gut bezahlte Lobbyisten unterstützt, was langfristig zu einen enormen Ungleichgewicht führen muss.
Darüber hinaus ist unser Geldsystem auf äußerst fragwürdigen Regeln aufgebaut, welche sogar den meisten Weltreligion zuwiderlaufen (kein unnatürlicher Zins: Christentum/Islam)
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