Energiewende: Der Süden entdeckt die Windkraft
Die Energiewende ist zum Wettlauf geworden. Bayern und Baden-Württemberg forcieren jetzt den Ausbau der Windkraft – was der Norden macht, ist ihnen egal.
© dpa

Ein Windrad nahe Beratzhausen (Oberpfalz) in einem Wald der bayerischen Staatsforsten
Das kleine Wildpoldsried im Allgäu nennt sich inzwischen Das Energiedorf. Gleich neun Windräder drehen sich auf den sanften Hügeln um den 2.500-Einwohnerort. Damit sind die Allgäuer energieautark: Sie erzeugen drei Mal so viel Strom, wie sie selbst verbrauchen.
Zwei weitere Windräder sind zurzeit im Bau. Alle Bürger aus Wildpoldsried haben die Windräder mitfinanziert. Sie profitieren im Gegenzug von der Vergütung, die das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantiert. Lautstarker Widerstand gegen die Windräder? Bislang nicht bekannt.
Geht es nach der bayrischen Landesregierung, dann soll Wildpoldsried Schule machen. Deutschlands größtes Bundesland hat sich ambitionierte Ziele für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und vor allem der Windenergie gesetzt. Bis 2012 soll der Anteil der Windkraft am Stromverbrauch auf rund zehn Prozent steigen - aktuell ist es lediglich knapp ein Prozent.
Jahrelang sorgte sich die Landesregierung vor allem um das Landschaftsbild und blockierte jede Windmühle auf einem Bergkamm. Zurzeit drehen sich dort gerade einmal rund 400 Windräder. In den kommenden Jahren sollen jetzt rund 1.500 Windräder dazukommen.
Früher wurde fast jedes Windrad blockiert
Ähnlich sieht die Lage im Nachbarland aus. Bislang nutzt Baden-Württemberg kaum Windkraft. Im Bundesländer-Vergleich landen die Schwaben seit Jahren auf einem der letzten Plätze. Das Land hat sich lange auf seine Atomkraftwerke verlassen. Der Windkraftanteil am gesamten Strommix liegt bei gerade einmal 0,9 Prozent. Zum Vergleich: Schleswig-Holstein kommt mittlerweile auf mehr als 45 Prozent.
Die früher unionsgeführte Landesregierung hielt wenig von der Windkraft. Die Vorgaben in der Landesplanung waren restriktiv, es galt der Grundsatz: "Wo Windräder nicht ausdrücklich erlaubt sind, sind sie verboten." Das hat sich mit dem Regierungswechsel und Merkels Atomausstieg grundlegend geändert. Auch Baden-Württemberg will zukünftig zehn Prozent des benötigten Stroms mit Windrädern produzieren.




Auf welche Dörfer, Großgemeinden bzw. Stadtteile, die eine reginoale Enenergieversorgung haben, die nach Ihrer Meinung "traumtänzerisch" subventioniert werden.
Es würde mich sehr interessieren, ob wir von den gleichen Quartieren sprechen.
Wildpoldsried ist energieautark! Wirklich? Für mich bedeutet autark, dass die komplett ohne Strom von "Außen" auskommen. Ist das so? Wenn ja würde mich interessieren, wie die Ihren Strom erzeugen, wenn mal Windstille ist. Einen Kleinen Ort könnte man bestimmt noch mit Biogasanlagen versorgen, aber wie sieht das dann mit Städten wie München, Stutgart unsw aus.
Aus der Website von Wildpoldsried: "Im Jahr 2010 wurden im Gemeindegebiet 20.543 MWh Strom regnerativ erzeugt.
Der Verbrauch im Gemeindegebiet lag bei 6.391MWh."
Also eine Gemeinde als Quasi-Kraftwerk mit kommerziellem Auftrag der Investoren. Ohne das Netz und die EEG-Subventionen würde es wohl nicht gehen.
Ein einfaches Beispiel:
10 - 20 Tage im Jahr herrscht Totalflaute.
Im Winter nach 15:30 können Sie den Solarstrom vergessen.
Aha, dann kommt 100% der Energie vom Biogas.
Und womit fährt der ICE?
Womit laufen die Geräte im OP?
Womit schweißt der Roboter die Gehäuse?
Aus der Website von Wildpoldsried: "Im Jahr 2010 wurden im Gemeindegebiet 20.543 MWh Strom regnerativ erzeugt.
Der Verbrauch im Gemeindegebiet lag bei 6.391MWh."
Also eine Gemeinde als Quasi-Kraftwerk mit kommerziellem Auftrag der Investoren. Ohne das Netz und die EEG-Subventionen würde es wohl nicht gehen.
Ein einfaches Beispiel:
10 - 20 Tage im Jahr herrscht Totalflaute.
Im Winter nach 15:30 können Sie den Solarstrom vergessen.
Aha, dann kommt 100% der Energie vom Biogas.
Und womit fährt der ICE?
Womit laufen die Geräte im OP?
Womit schweißt der Roboter die Gehäuse?
Aus der Website von Wildpoldsried: "Im Jahr 2010 wurden im Gemeindegebiet 20.543 MWh Strom regnerativ erzeugt.
Der Verbrauch im Gemeindegebiet lag bei 6.391MWh."
Also eine Gemeinde als Quasi-Kraftwerk mit kommerziellem Auftrag der Investoren. Ohne das Netz und die EEG-Subventionen würde es wohl nicht gehen.
"Die steigenden Preise werden die Knappheit von Energie anzeigen und zu Anpassungen auf Produzenten- und Konsumentenseite führen."
Nun sicher werden die Preise steigen. Und Anpassungen werden Stattfinden. Doch werden die Anpassungen nicht Ansatzweise mit dem wichtigsten der Förderrückgänge dem des Öls mithalten können. Die konventionellen Ölquellen haben einen weltweit durchschnittlichen Förderrückgang von 4,x% , der fortwährend durch neufunde oder unkonventionelle Quellen nicht nur ersetzt sondern gesteigert werden muß, wollen wir den Wachstumspfad weiter beschreiten.
Wie die Studie des amerikanischen Energieministeriums zu dem Thema
http://www.netl.doe.gov/p...
aufzeigt, würde ein weltweites Crashprogramm zur Vermeidung der schwerwiegendsten Folgen, ca. 20 Jahre in Anspruch nehmen, da der Übergang von Ölverfügbarkeit zu Ölmangel abrupt und bedauerlicher weise weitgehend ohne ädequate Vorwarnung eintreten wird. bedenken Sie, die Ölkrise wäre bereits 1 Jahr nach Eintritt von PO an Intensität übertroffen.
Das Problem liegt auch darinn, dass zum Aufbau einer Energieersatzinfrastruktur insbesondere für Transportabilität, eine Energetische Vorabinvestition notwendig ist. Bekannt als Energiefalle...
http://www.peak-oil.com/2...
Es handelt sich um eines der globalen Probleme, dass nur durch umfassendes und weit vorrausschauendes Handeln zu lösen ist. Das aber ist die Archillesferse unseres Wirtschaftssystems.
Ich möchte zu meinem Kommentar 68 ergänzen:
Die Archillesferse der Wirtschaft, die Schwierigkeit weit in der Zukunft liegende auch schwerwiegende Probleme mit einzupreisen (vergleichbar dem Klimawandel), ist nicht die einzige Archillesferse.
Unser Finanzsystem ist koevolutionär zu unserer wachsenden Wirtschaft entstanden. Wachstum wurde als selbstverständliches und viele Probleme beendene Selbstverständlichkeit mit in dieses System integriert. Wachstum bedeutete mehr Wohlstand, mehr Jobs, höhere Einkommen.
Doch das Fundament dieser Entwicklung ist in erster Linie die Verfügbakeit fossiler Energie. Wenn diese knapp wird, können Effizienzsteigerungen nur noch begrenzt dagegenhalten. Eine Wirtschaft ohne Wachstum ist jedoch ein instabiler Zustand. vor dem damit verbundenen deflationären Kollapsscenario warnt sogar die Bundeswehrstudie von 2010 des Zentrums für Transformation.
http://www.peakoil.net/fi...
ich Zitiere:
"Der Peak Oil kann dramatische Konsequenzen für die Weltwirtschaft haben" ... "Die nachstehenden Ausführungen werden zeigen, dass auf der Skala möglicher, Peak-induzierter Wachstumseinbußen ein Tipping Point existiert" ....
Tipping Point: In einer auf unbestimmte Zeit schrumpfenden Volkswirtschaft werden Ersparnisse nicht investiert, weil Unternehmen keine Gewinne machen".... "Das Bankensystem, die Börsen und die Finanzmärkte insgesamt brechen zusammen. ..."
Fazit:
Nur auf den Markt zu hoffen ist zu riskant.
Schwaben sind nur die Württemberger und die Ober- bzw. Bodenseeschwaben. Ansonsten gibt es Franken (Heilbronn gehört schon dazu) Pfälzer (Mannheim, Heidelberg), Badener und Allemannen (Südbaden). Die Schwaben haben noch eine Eingreifreserve von 1,5 Mio die im Bundesland Bayern wohnen.
Ein einfaches Beispiel:
10 - 20 Tage im Jahr herrscht Totalflaute.
Im Winter nach 15:30 können Sie den Solarstrom vergessen.
Aha, dann kommt 100% der Energie vom Biogas.
Und womit fährt der ICE?
Womit laufen die Geräte im OP?
Womit schweißt der Roboter die Gehäuse?
Das ist ja auch die Herausforderung der Energiewende . Vollkommen richtig.
Und doch sollten Sie sich an die Ölkrise von 1974 erinnern. Eine banale Minderversorgung von lediglich 4% am Markt führte zu Autofreien Sonntagen und hunderte von Meter langen Warteschlangen an den Tankstellen.
Mehr noch. Nahrungsmittelpreise würde explodieren, Die Transportindustrie masseninsolvenzen eerleben unddie Flugindustrie hätte augenblicklich verloren.
All dieses wird realität sein, wenn der Peak of Oil wie von der IEA und der ASPO erwartet gegen 2020 dann für all fossil fuels also auch für unkonventionelle Öle eintritt. Denn nicht die größe der Reserven, sondern die Geschwindigkeit mit der diese Produziert werden können entscheidet über den Peak Oil.
Und die Energiewende ist notwendige Vorraussetzung auch elektromobilität bzw. alternative Mobilität zu erlauben.
Wir haben nicht die geringste Alternative zu diesem Weg.
Zudem beträgt die maximal mögliche Co2 emmissionsmenge um den Klimawandel auf 2 Grad Celsius zu beschränken nur ca. 580 Milliarden tonnen Co2. Bereits die nachgewiesenen Reserven der Energiekonzerne an Fossiler Energie würde das FÜNF Fache davon Freisetzen. Ein gallopierender sich selbstverstärkender Treibhauseffekt mit Temperaturanstiegen jenseits von 6 Grad wäre wahrscheinlich. Und Norddeutschland bis zu den Mittelgebirgen überflutet.
Das ist ja auch die Herausforderung der Energiewende . Vollkommen richtig.
Und doch sollten Sie sich an die Ölkrise von 1974 erinnern. Eine banale Minderversorgung von lediglich 4% am Markt führte zu Autofreien Sonntagen und hunderte von Meter langen Warteschlangen an den Tankstellen.
Mehr noch. Nahrungsmittelpreise würde explodieren, Die Transportindustrie masseninsolvenzen eerleben unddie Flugindustrie hätte augenblicklich verloren.
All dieses wird realität sein, wenn der Peak of Oil wie von der IEA und der ASPO erwartet gegen 2020 dann für all fossil fuels also auch für unkonventionelle Öle eintritt. Denn nicht die größe der Reserven, sondern die Geschwindigkeit mit der diese Produziert werden können entscheidet über den Peak Oil.
Und die Energiewende ist notwendige Vorraussetzung auch elektromobilität bzw. alternative Mobilität zu erlauben.
Wir haben nicht die geringste Alternative zu diesem Weg.
Zudem beträgt die maximal mögliche Co2 emmissionsmenge um den Klimawandel auf 2 Grad Celsius zu beschränken nur ca. 580 Milliarden tonnen Co2. Bereits die nachgewiesenen Reserven der Energiekonzerne an Fossiler Energie würde das FÜNF Fache davon Freisetzen. Ein gallopierender sich selbstverstärkender Treibhauseffekt mit Temperaturanstiegen jenseits von 6 Grad wäre wahrscheinlich. Und Norddeutschland bis zu den Mittelgebirgen überflutet.
Das ist ja auch die Herausforderung der Energiewende . Vollkommen richtig.
Und doch sollten Sie sich an die Ölkrise von 1974 erinnern. Eine banale Minderversorgung von lediglich 4% am Markt führte zu Autofreien Sonntagen und hunderte von Meter langen Warteschlangen an den Tankstellen.
Mehr noch. Nahrungsmittelpreise würde explodieren, Die Transportindustrie masseninsolvenzen eerleben unddie Flugindustrie hätte augenblicklich verloren.
All dieses wird realität sein, wenn der Peak of Oil wie von der IEA und der ASPO erwartet gegen 2020 dann für all fossil fuels also auch für unkonventionelle Öle eintritt. Denn nicht die größe der Reserven, sondern die Geschwindigkeit mit der diese Produziert werden können entscheidet über den Peak Oil.
Und die Energiewende ist notwendige Vorraussetzung auch elektromobilität bzw. alternative Mobilität zu erlauben.
Wir haben nicht die geringste Alternative zu diesem Weg.
Zudem beträgt die maximal mögliche Co2 emmissionsmenge um den Klimawandel auf 2 Grad Celsius zu beschränken nur ca. 580 Milliarden tonnen Co2. Bereits die nachgewiesenen Reserven der Energiekonzerne an Fossiler Energie würde das FÜNF Fache davon Freisetzen. Ein gallopierender sich selbstverstärkender Treibhauseffekt mit Temperaturanstiegen jenseits von 6 Grad wäre wahrscheinlich. Und Norddeutschland bis zu den Mittelgebirgen überflutet.
Egal, was mit dem CO2-Ausstoss passiert (allein China hat jährlich einen ZUWACHS, der über dem deutschen Gesamtausstoss liegt), der Meeresspiegel wird nicht wesentlich steigen und sogar das Siedland im Landkreis CUX werden wir als bewohnbare deutsche Erde behalten (liegt untet NN).
Die Energiewende, wie sie derzeit dilettiert wird, hat zwar das Potential, die deutsche Wirtschaft kaputt zu machen, das Problem der Fossilbrennstoffe löst sie nicht.
Deutschland hat einen Jahrewbedarf von 500 Twh. Dafür braucht man einen Nennleistung von ca. 60 Gw. Das sind ca.
20 000 Windanlagen der ertragreichsten Sorte. Um auch nur 50% des Bedarfs zu decken, brauchen wir aber 50 000 Windanlagen, also das 2,5-fache. Denn bei Windstärke 7 wird die Nennleistung erreicht, bei Windstärke 8 das Rad abgeschaltet und bei halbem Wind sinkt die Stromproduktion auf ein Achtel.
An einem trüben Wintertag soll bei Windstille auch alles funktionieren, also brauchen wir Gasturbinen, die auch eine Nennleistung von 60 Gw haben. Eher mehr, als Reserve.
Dann erreichen wir, dass 50% des Stroms durch Windkraft erzeugt werden. Die Solarenergie kann man völlig vergessen, denn die Produktion wird im Winter morgens um 7 angefahren, und die Verkehrsmittel gehen natürlich schon früher.
Statt der billigen Kohle (max. 2 Cent/Kwh) wird das teurere Gas verbrannt (min. 5 Cent(Kwh). Wertmässig steigt der Fossilbrennstoffverbrauch.
Aber wenn man die Kraftwerke mit Sauerstoff befeuert, das CO2 auffängt, speichert und spaltet....
Egal, was mit dem CO2-Ausstoss passiert (allein China hat jährlich einen ZUWACHS, der über dem deutschen Gesamtausstoss liegt), der Meeresspiegel wird nicht wesentlich steigen und sogar das Siedland im Landkreis CUX werden wir als bewohnbare deutsche Erde behalten (liegt untet NN).
Die Energiewende, wie sie derzeit dilettiert wird, hat zwar das Potential, die deutsche Wirtschaft kaputt zu machen, das Problem der Fossilbrennstoffe löst sie nicht.
Deutschland hat einen Jahrewbedarf von 500 Twh. Dafür braucht man einen Nennleistung von ca. 60 Gw. Das sind ca.
20 000 Windanlagen der ertragreichsten Sorte. Um auch nur 50% des Bedarfs zu decken, brauchen wir aber 50 000 Windanlagen, also das 2,5-fache. Denn bei Windstärke 7 wird die Nennleistung erreicht, bei Windstärke 8 das Rad abgeschaltet und bei halbem Wind sinkt die Stromproduktion auf ein Achtel.
An einem trüben Wintertag soll bei Windstille auch alles funktionieren, also brauchen wir Gasturbinen, die auch eine Nennleistung von 60 Gw haben. Eher mehr, als Reserve.
Dann erreichen wir, dass 50% des Stroms durch Windkraft erzeugt werden. Die Solarenergie kann man völlig vergessen, denn die Produktion wird im Winter morgens um 7 angefahren, und die Verkehrsmittel gehen natürlich schon früher.
Statt der billigen Kohle (max. 2 Cent/Kwh) wird das teurere Gas verbrannt (min. 5 Cent(Kwh). Wertmässig steigt der Fossilbrennstoffverbrauch.
Aber wenn man die Kraftwerke mit Sauerstoff befeuert, das CO2 auffängt, speichert und spaltet....
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