Pazifikraum: Putin und Hu wollen dynamischste Wirtschaftsregion weiter fördern
Russland, China, Japan und die USA: Vier wirtschaftliche Großmächte und Pazifik-Anrainer wollen enger zusammenarbeiten. Wird die EU global bald ein Schattendasein führen?
©REUTERS/RIA Novosti

Russlands Präsident Putin auf dem Apec-Gipfel
China und Russland wollen Handelsbarrieren im Pazifikraum abbauen. So solle die Wirtschaft der weltweit dynamischsten Region gestärkt werden, sagten die Präsidenten der beiden Staaten auf dem Gipfeltreffen der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in Wladiwostok.
"Das Hauptziel ist es, Protektionismus in allen seinen Formen zu bekämpfen", sagte Russlands Präsident Wladimir Putin vor den Vertretern der insgesamt 21 Mitgliedstaaten der Apec. "Es ist wichtig, Brücken zu bauen, nicht Mauern." Negative Trends könnten nur durch eine Erhöhung des Handelsvolumens und der Kapitalströme überwunden werden.
Chinas Präsident will heimische Nachfrage stärken
Chinas Präsident Hu Jintao rief die Teilnehmerländer zum Einsatz für wirtschaftliches Wachstum auf. Er kündigte zugleich an, dass China die heimische Nachfrage stärken werde. Auch solle die Exportabhängigkeit der Wirtschaft verringert werden.
Auch US-Außenministerin Hillary Clinton, die US-Präsident Barack Obama vertrat, forderte eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit. Die Sicherung einer ausbalancierten und stabilen Wirtschaft sei zu komplex, als dass sie von einzelnen Staaten isoliert bewältigt werden könne.
Wachstumsmotor Asien
Das weltweite Wirtschaftswachstum beruht weiterhin zu einem Großteil auf der guten Entwicklung in Asien, auch wenn das chinesische Wachstum mit 7,6 Prozent im zweiten Quartal auf den niedrigsten Stand in drei Jahren gefallen ist.
China habe Probleme bei der Schaffung von Arbeitsplätzen, räumte Hu ein. Die Weltwirtschaft stehe vor wichtigen Weichenstellungen. Es müssten große Schwierigkeiten überwunden werden, um eine vollständige Erholung und stetiges Wachstum zu erreichen, sagte Hu vor Managern am Rande des Apec-Gipfels.
Langfristige Konkurrenz zur EU
Bei dem zweitägigen Treffen beraten die Teilnehmer darüber, wie das Wirtschaftswachstum in der asiatisch-pazifischen Region angekurbelt werden kann. Große politische Durchbrüche gab es in der Vergangenheit bei Apec-Gipfeln zwar nicht. Dennoch erwarten viele Beobachter, dass langfristig aus der Vereinigung eine Konkurrenz zur EU erwachsen könnte.
Derzeit allerdings gibt es noch viele regionale Konflikte im Pazifikraum. Nun sprach Hu von der "gemeinsamen Aufgabe" der Staaten in der Region, für "Frieden und Stabilität" zu sorgen. In diesem Zusammenhang rief der chinesische Staatschef auch zur Lösung der diversen territorialen Streitigkeiten zwischen Apec-Mitgliedern auf.
China streitet etwa mit Japan und Taiwan um die in Japan Senkaku und in China Diaoyu genannte Inselgruppe im Ostchinesischen Meer. Zudem erheben Japan und Südkorea gleichermaßen Anspruch auf eine Inselgruppe im Japanischen Meer, die in Südkorea Dokdo und in Japan Takeshima heißt. Weitere Konflikte gibt es etwa im Südchinesischen Meer.







Dann hätten wir wenig zu befürchten.
"Hoffentlich machen die eine Währungs- und Schuldenunion
Dann hätten wir wenig zu befürchten."
Witzig, *genau* das wollte ich auch als Kommentar schreiben ...
Aber da können wir uns wohl wenig Hoffnung machen.
Et bien joué!
"Hoffentlich machen die eine Währungs- und Schuldenunion
Dann hätten wir wenig zu befürchten."
Witzig, *genau* das wollte ich auch als Kommentar schreiben ...
Aber da können wir uns wohl wenig Hoffnung machen.
Et bien joué!
...ist die Regierung in Peking gestuerzt und in Moskau entweder ein Diktator oder ein weitere "echter" demokratischer Umbruch. Was in den USA sein wird kann ich nicht sagen, da ist von einer Renaissance bis zur faschistischen Pseudo-Demokratie alles drin.
Trotz aller berechtigter Kritik und Sorgen in der EU und vorallem im EUROraum, sie ist eine Erfolgsgeschichte.
Man sollte sich von diesen Wuenschen im Pazifik nicht deppert machen lassen.
Die EU ist denen gut 200 Jahre voraus...
Wenn die EU noch einige Jahren existieren sollte, wird es auf Kosten der Deutschen gehen... Mit der Rückzahlung der Schulden wird sich Deutschland 50 Jahre zurückwerfen!
und wir wären nicht mehr so stark auf EU-Binnenmarkt angewiesen. Unsere Exporte nach Asien und Rußland haben jetzt schon schöne Wachstumsraten. Das gibt uns langfristig die Chance, uns aus der Umklammerung durch unsere Nachbarländer zu befreien.
Wenn die EU noch einige Jahren existieren sollte, wird es auf Kosten der Deutschen gehen... Mit der Rückzahlung der Schulden wird sich Deutschland 50 Jahre zurückwerfen!
und wir wären nicht mehr so stark auf EU-Binnenmarkt angewiesen. Unsere Exporte nach Asien und Rußland haben jetzt schon schöne Wachstumsraten. Das gibt uns langfristig die Chance, uns aus der Umklammerung durch unsere Nachbarländer zu befreien.
"Hoffentlich machen die eine Währungs- und Schuldenunion
Dann hätten wir wenig zu befürchten."
Witzig, *genau* das wollte ich auch als Kommentar schreiben ...
Aber da können wir uns wohl wenig Hoffnung machen.
Politisch diktierte Arbeitseinsätze von chinesischen Studenten in der Privatwirtschaft, um neue Telefone eine US-Firma herzustellen:
http://www.heise.de/newst...
Aber sowas stört ja die APEC nicht, gar nicht.
Beim APEC wird es vermutlich eher um Weltraummissionen gehen als um irdische Wirtschaftsgüter.
Wer stützt hier wen?
"Russland, China, Japan und die USA: Vier wirtschaftliche Großmächte und Pazifik-Anrainer wollen enger zusammenarbeiten. Wird die EU global bald ein Schattendasein führen?"
Nein.
Deutschland wird global
bald ein Schattendasein führen.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren