Schuldenkrise: Griechische Koalition einigt sich auf Sparpaket
Die griechische Regierungspartei und ihre beiden Koalitionspartner haben sich grundsätzlich auf ein neues Sparpaket geeinigt. Jetzt muss die Troika den Plänen zustimmen.
© Petros Giannakouris/AP/dapd

Der griechische Finanzminister Ioannis Stournara nach dem Treffen mit Koalitionspartnern
Das neue griechische Sparpaket hat die nächste Hürde genommen. Nachdem sich der griechische Finanzminister Ioannis Stournaras und Ministerpräsident Antonis Samaras am Mittwoch auf Einsparungen von fast 12 Milliarden Euro geeinigt hatten, haben auch die beiden kleinen Koalitionspartner dem Sparpaket zugestimmt. "Wir sind uns in den Hauptpunkten einig", sagte Finanzminister Stournaras.
Die Einigung sei eine starke Grundlage für die Verhandlungen mit der Troika, sagte Stournaras. Noch sei unklar, wann die neuen Maßnahmen bekanntgegeben und vom Parlament gebilligt werden sollen. Stournaras sagte, er wolle zunächst der Troika aus Experten der EU, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) die Maßnahmen präsentieren.
Von der Entscheidung der Troika hängt ab, ob Griechenland die nächsten 31 Milliarden Euro an Notkrediten erhält. Die griechische Regierung fordert eine Verlängerung der Frist zum Erreichen ihrer Reformziele um zwei Jahre. Die Troika-Experten werden zu Beginn der kommenden Woche wieder in Athen erwartet. Es wird angestrebt, das neue Sparpaket bis zum Treffen der Finanzminister der Eurozone am 8. Oktober auszuhandeln.
Weite Teile der griechischen Bevölkerung sind gegen weitere Sparmaßnahmen. Am Mittwoch haben Zehntausende gegen die Pläne der Regierung demonstriert. Zu einem landesweiten Generalstreik, der das öffentliche Leben in großen Teilen des Landes lahmgelegt hatte, hatten die Gewerkschaften aufgerufen.







was ist aus den Sparpakten der letzen 2 Jahre geworden. Nächstes Jahr gibt es wieder ein Sparpaket, die Troika berichtet, dass GR auf einen guten Weg ist, nur wird nicht gefragt, was mit dem Sparpaket 2012 passiert ist.
Und die übrigen griechischen Besitzer großer Vermögen?
Wird jetzt endlich ein funltionierendes kataster aufgebaut - schon wegen der "Grundsteuer"?
Warum wird man so wenig über den Inhalt der "Sparmassnahmen" informiert?
Nicht "kürzen" ist das wichtigste, sondern das der griechische Staat seine Einnahmen und Ausgaben in ein vernünftiges Verhältnis bringt!
(Hat schon Sarrazin geschrieben - aber der wird ja nicht gemocht, weil er mit kalten unmenschlichen Zahlen umgeht)
Nur durch regides Sparen sowie einer umfassenden Deregulierung und Liberalisierung während einer Rezession kann der dringend notwendige Startschuß für einen Aufschwung geschaffen werden. Ein Höchstmaß an Freiheit für die Wirtschaft bei geringen Abgaben und geringen staatlichen Einflüssen schafft zwingend den notwendigen Anstoß zu investieren und so einen Aufschwung zu erzeugen. Ein äußerst schlanker und nur auf die Kernaufgaben Innere und Äußere Sicherheit beschränkter Staat braucht deutlich weniger Geld, als der aktuelle.
Dies bedeutet, dass die Abgabenlast der Unternehmen drastisch sinkt und ein Standort für ausländische Investoren interessant wird. In diesem weitgehend freien und nicht gegängelten Markt können sich dann dessen Selbstreinigungskräfte voll zum Tragen kommen. Wenn gleichzeitig verbindlich und auf Dauer sichergestellt wird, dass der Staat nur noch Konten auf Guthabenbasis betreibt, also nur das Geld ausgegeben werden kann, was auch da ist, dürfte sich das Problem der Schuldenstaaten sehr schnell von selbst lösen.
... ein Modell, dass sich auch für Deutschland und die anderen EU-Staaten empfehlen würde, bevor hier "griechische Verhältnisse" einziehen.
... ein Modell, dass sich auch für Deutschland und die anderen EU-Staaten empfehlen würde, bevor hier "griechische Verhältnisse" einziehen.
Einsparungen von nur 12 Milliarden Euro scheinen mir erheblich zu niedrig zu sein, um damit die Freigabe einer 31-Milliarden-Euro-Tranche zu erzielen. Dieses auch noch mit einer weiteren Verlängerung der Reformfrist um zwei Jahre koppeln zu wollen, ist schon nicht anders als dreist zu bezeichnen.
Tatsächlicher Reform- und Konsolidierungswille sieht anders aus.
Wenn Griechenland bicht bereit ist, von seinem hohen Ross des Luxuslebens auf Kosten Dritter herunter zu kommen und dabei nur so zu tun als ob man verstanden hätte, sollten wir auch nur so tun als ob wir zahlten.
Das war einer der krassesten Kommentare, die ich je gelesen habe. Ich werd Ihnen jetzt mal erklären, was in Griechenland abgeht. Die ziehen jetzt schon das krasseste Sparprogramm durch, das es je gegeben hat. Dagegen ist unsere Agenda2010 nur ein Reförmchen gewesen. Und nun überlegen Sie mal wie viel Diskussion es bis heute in DE darum gibt. Und die Sparpolitik trifft auch nicht alle gleichermaßen. Die Ärmsten müssen für die verfehlte Politik der Reichen büßen. Und dass der griechische Staat durch das Kürzen von Renten und das Entlassen von Busfahrern besser wird, war doch nicht der Punkt. Es geht darum das Geld der lieben Banken zu retten.
Ihr Kommentar zeugt von Unwissen und absoluter sozialer Kälte. Bravo.
Das war einer der krassesten Kommentare, die ich je gelesen habe. Ich werd Ihnen jetzt mal erklären, was in Griechenland abgeht. Die ziehen jetzt schon das krasseste Sparprogramm durch, das es je gegeben hat. Dagegen ist unsere Agenda2010 nur ein Reförmchen gewesen. Und nun überlegen Sie mal wie viel Diskussion es bis heute in DE darum gibt. Und die Sparpolitik trifft auch nicht alle gleichermaßen. Die Ärmsten müssen für die verfehlte Politik der Reichen büßen. Und dass der griechische Staat durch das Kürzen von Renten und das Entlassen von Busfahrern besser wird, war doch nicht der Punkt. Es geht darum das Geld der lieben Banken zu retten.
Ihr Kommentar zeugt von Unwissen und absoluter sozialer Kälte. Bravo.
... ein Modell, dass sich auch für Deutschland und die anderen EU-Staaten empfehlen würde, bevor hier "griechische Verhältnisse" einziehen.
Das war einer der krassesten Kommentare, die ich je gelesen habe. Ich werd Ihnen jetzt mal erklären, was in Griechenland abgeht. Die ziehen jetzt schon das krasseste Sparprogramm durch, das es je gegeben hat. Dagegen ist unsere Agenda2010 nur ein Reförmchen gewesen. Und nun überlegen Sie mal wie viel Diskussion es bis heute in DE darum gibt. Und die Sparpolitik trifft auch nicht alle gleichermaßen. Die Ärmsten müssen für die verfehlte Politik der Reichen büßen. Und dass der griechische Staat durch das Kürzen von Renten und das Entlassen von Busfahrern besser wird, war doch nicht der Punkt. Es geht darum das Geld der lieben Banken zu retten.
Ihr Kommentar zeugt von Unwissen und absoluter sozialer Kälte. Bravo.
Je mehr der Staat spart, desto schneller kommt es zu einer deflationären Abwärtsspirale (Rezession). Warum das so ist, ist trivial: Alles gesparte Geld muss über Kredite zurück in den Geldkreislauf gelangen, anderenfalls bricht die Volkswirtschaft zusammen.
Wird ein allgemeines Zwischentauschmittel mit parasitärer – der wesentlichen Tauschfunktion widersprechenden – Wertaufbewahrungsfunktion (Zinsgeld) verwendet, steigen die Geldvermögen, die sich bei nur wenigen Prozent der Bevölkerung konzentrieren, über die Verzinsung (Liquiditätsverzichtsprämie) an, sodass auch die Verschuldung von Mittelstand und Staat exponentiell wachsen muss. Und wenn der mittelständischen Privatwirtschaft die Schulden bereits "Oberkante Unterlippe" stehen, muss sich der Staat weiter verschulden, um den Zinsgeldkreislauf aufrechtzuerhalten.
Selbstverständlich ist eine weitere Erhöhung der Verschuldung auch keine Lösung. Und was jetzt? Mit dem selbständigen Denken anfangen:
http://opium-des-volkes.b...
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