Einheitsbericht: Osten fällt wirtschaftlich wieder zurück
Nach dem Anstieg der vergangenen Jahre verliert die ostdeutsche Wirtschaft im Vergleich mit den alten Ländern. Die Arbeitslosenrate war aber nie so niedrig wie heute.
Der Osten Deutschlands fällt im Vergleich mit den westdeutschen Bundesländern wirtschaftlich wieder zurück. Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner habe 2011 in Ostdeutschland bei 71 Prozent des westdeutschen Niveaus gelegen, berichtet die Schweriner Volkszeitung unter Berufung auf den ihr vorliegenden Jahresbericht zum Stand der Deutschen Einheit 2012. Vor zwei Jahren waren es noch 73 Prozent, ebenso im Jahr 2009. Im ersten Einheitsbericht, der 1991 veröffentlicht wurde, hatte das ostdeutsche Bruttoinlandsprodukt bei 43 Prozent des westdeutschen Niveaus gelegen. Der diesjährige Bericht soll am Mittwoch vom Bundeskabinett beraten werden.
"Betrachtet man die Produktivität, so erreicht die ostdeutsche Wirtschaft im Durchschnitt rund 79 Prozent des Niveaus der westdeutschen Wirtschaft", zitiert die Zeitung aus dem Bericht. Mit preisbereinigt 2,5 Prozent habe das Wirtschaftswachstum in den ostdeutschen Bundesländern 2011 unter dem Bundesdurchschnitt von 3,0 Prozent gelegen. Die Arbeitslosenquote im Osten habe im Jahresmittel mit 11,3 Prozent allerdings den bislang niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht.
Zugleich lehnt die Bundesregierung in dem Jahresbericht eine Verlängerung der Ost-Förderung über das Jahr 2019 hinaus ab, wie die Zeitung weiter berichtet: "Perspektivisch gehen die Mittel für den Aufbau Ost, bis zum Auslaufen des Solidaritätspakts II 2019, stetig zurück. Die neuen Länder werden von da an ohne spezielle Förderung auskommen müssen", heißt es demnach in dem Papier. Es sei umso wichtiger, "aktiv und innovativ mit den Herausforderungen des demografischen Wandels umzugehen".





....es sind ja auch schon fast alle weg, die sich noch eine berufliche Chance ausrechnen konnten. Das nächste, was wir sehen werden ist nicht nur eine geringere Produktivität sondern auch eine weitere "Verhartzung" der Landschaft: geringe Einkommen, abnehmender Bildungsstand. Ich kann nicht erkennen, dass z.B. die brandenburgische Landesregierung mit einer Bildungoffensive (bessere Ausstattung der Schulen - gerade im ländlichen Bereich - und der Kitas)etwas gegen den sozialen, bildungsmäßigen und letztlich ökonomischen Abstieg unternehmen würde. Dabei ist zu unterscheiden zwischen politischen Sonntagsreden und dem, was vor Ort tatsächlich passiert.
" Die Arbeitslosenrate war aber nie so niedrig wie heute"
Nie - das ist ja nun eine lange Zeit. Nicht, dass ich das bestreite - bewahre!
Ich sehe schon, dass man an bedeutende Erfolge anknüpfen kann - in so wichtigen Gebieten der kreativen Statistik-Gestaltung ...
Aber auch sonst - offensichtlich sind da die Löhne viel im Osten zu hoch. Ale eifriger Leser von Prof Sinn weiss ich natürlich, dass ja ansonsten die Unternehmen eingestellt hätten noch uns noch ...
>>> "Verhartzung" der Landschaft:
Genauer: Wahrscheinlich verhartzung der BLÜHENDEN Landschaften.
Und die CDU wagt diesen Herrn Dr. Kohl uns den Beginn des Elendes vor 30 Jahren auch noch zu feiern.
Oder ist das nur Parteiräson?
" Die Arbeitslosenrate war aber nie so niedrig wie heute"
Nie - das ist ja nun eine lange Zeit. Nicht, dass ich das bestreite - bewahre!
Ich sehe schon, dass man an bedeutende Erfolge anknüpfen kann - in so wichtigen Gebieten der kreativen Statistik-Gestaltung ...
Aber auch sonst - offensichtlich sind da die Löhne viel im Osten zu hoch. Ale eifriger Leser von Prof Sinn weiss ich natürlich, dass ja ansonsten die Unternehmen eingestellt hätten noch uns noch ...
>>> "Verhartzung" der Landschaft:
Genauer: Wahrscheinlich verhartzung der BLÜHENDEN Landschaften.
Und die CDU wagt diesen Herrn Dr. Kohl uns den Beginn des Elendes vor 30 Jahren auch noch zu feiern.
Oder ist das nur Parteiräson?
Da kann ich #1 nur zustimmen. Von meinen ~10 guten Schulkameraden von damals sind noch 3 hier im Osten. Meine Eltern wohnen im Osten, sind jedoch beide im Westen angestellt (Pendler, Außendienst). Von den zahlreichen Leuten, die ich hier kenne und die in ABM's arbeiten, fang ich gar nicht erst an.
So kann man natürlich auch die Illusion von Arbeitsplätzen aufrecht erhalten.
" Die Arbeitslosenrate war aber nie so niedrig wie heute"
Nie - das ist ja nun eine lange Zeit. Nicht, dass ich das bestreite - bewahre!
Ich sehe schon, dass man an bedeutende Erfolge anknüpfen kann - in so wichtigen Gebieten der kreativen Statistik-Gestaltung ...
Aber auch sonst - offensichtlich sind da die Löhne viel im Osten zu hoch. Ale eifriger Leser von Prof Sinn weiss ich natürlich, dass ja ansonsten die Unternehmen eingestellt hätten noch uns noch ...
Seit 1991 und bis geplant 2019 60 Milliarden Euro pro Jahr http://www.faz.net/-gqe-6...
Zielerreichung nicht in Sicht kritische Revision auch nicht.
Haben wir Deutschen noch alle Tassen im Schrank ?
Da soll ein Europa geschaffen werden, in dem es allen gut geht und soziale Unterschiede mit der Lupe zu suchen sind, dabei schafft man es nicht mal diese Unterschiede im eigenen Land zu beseitigen. Die Forscher meinen,statt ostdeutsche Regionen bevorzugt zu fördern, solle gesamtdeutsch gedacht werden. Man kann ja auch gesamteuropäisch denken und anstatt in Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen-Anhalt zu investieren, finanziellen Anschub in Caraș-Severin(Rumänien) oder Jambol(Bulgarien) leisten.
Die Forscher erkennen aber auch, daß es an großen, export- und forschungsstarken Unternehmen und an Konzernzentralen im Osten fehlt.Unternehmen siedeln sich da an, wo die Arbeitskraft billig ist und man trotzdem Geld aus dem EU-Fördertopf erhält.Gegen die Milliarden-Subventionen, die deutsche Unternehmen erhalten um sich damit Werke in China oder Brasilien zu bauen, erscheinen die Fördergelder die seit 1991 in die neuen Bundesländer geflossen sind als gar nicht so hoch.
Da soll ein Europa geschaffen werden, in dem es allen gut geht und soziale Unterschiede mit der Lupe zu suchen sind, dabei schafft man es nicht mal diese Unterschiede im eigenen Land zu beseitigen. Die Forscher meinen,statt ostdeutsche Regionen bevorzugt zu fördern, solle gesamtdeutsch gedacht werden. Man kann ja auch gesamteuropäisch denken und anstatt in Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen-Anhalt zu investieren, finanziellen Anschub in Caraș-Severin(Rumänien) oder Jambol(Bulgarien) leisten.
Die Forscher erkennen aber auch, daß es an großen, export- und forschungsstarken Unternehmen und an Konzernzentralen im Osten fehlt.Unternehmen siedeln sich da an, wo die Arbeitskraft billig ist und man trotzdem Geld aus dem EU-Fördertopf erhält.Gegen die Milliarden-Subventionen, die deutsche Unternehmen erhalten um sich damit Werke in China oder Brasilien zu bauen, erscheinen die Fördergelder die seit 1991 in die neuen Bundesländer geflossen sind als gar nicht so hoch.
ich wette die Staatsquote im Osten ist höher als im Westen, wenn man dann noch Telekom, Post und Bahn dazuzählt, bleibt nicht mehr viel.
Es gibt z.Z noch viele finanziell starke Rentner, entweder aus DDR Zeit oder Leute die aus dem Westen in die alte Heimat zurückgehen. Da geht noch was in der Alten- und Pflegebranche.
Ansonsten nur Hartz IV bzw Minijobs, de zukünftigen Rentner werden an iregndeinem Existenzminimum hängen, den ländlichen Raum holt sich die Natur zurück , Ausländerfeindlichkeit, Islamfeindlichkeit (obwohl fast keiner davon hier lebt) und andere extremistische Ansichten werden zunehmen.
Ein Ort, an dem kein vernünftiger Mensch leben will, nur wir.
Da soll ein Europa geschaffen werden, in dem es allen gut geht und soziale Unterschiede mit der Lupe zu suchen sind, dabei schafft man es nicht mal diese Unterschiede im eigenen Land zu beseitigen. Die Forscher meinen,statt ostdeutsche Regionen bevorzugt zu fördern, solle gesamtdeutsch gedacht werden. Man kann ja auch gesamteuropäisch denken und anstatt in Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen-Anhalt zu investieren, finanziellen Anschub in Caraș-Severin(Rumänien) oder Jambol(Bulgarien) leisten.
Die Forscher erkennen aber auch, daß es an großen, export- und forschungsstarken Unternehmen und an Konzernzentralen im Osten fehlt.Unternehmen siedeln sich da an, wo die Arbeitskraft billig ist und man trotzdem Geld aus dem EU-Fördertopf erhält.Gegen die Milliarden-Subventionen, die deutsche Unternehmen erhalten um sich damit Werke in China oder Brasilien zu bauen, erscheinen die Fördergelder die seit 1991 in die neuen Bundesländer geflossen sind als gar nicht so hoch.
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/mak
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/mak
dieses Interview mit dem MP von Sachsen-Anhalt an, bekommt man eine Ahnung, warum "der Osten" wieder zurückfällt.
http://www.dradio.de/dlf/...
Denkmuster und Prioritäten die das Land nicht voran bringen werden.
Dass die dort aufgewachsenen gerne sich selbst regieren wollen, verständlich.
Dass man nichts aus der sozialistischen Tragödie und den westdeutschen Schuldenverwaltungen lernt, ein Jammer.
Andererseits: Wer einen Verwaltungsapparatschik zum König wählt, hat es auch nicht besser verdient als ordentlich verwaltet zu werden. Wär' halt schön, wenn man sich dann nicht täglich das Gezeter antun müsste.
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/mak
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