Altersarmut: Von der Leyen flickschustert am Problem vorbei
Die Rente wird in Zukunft keine Anerkennung von Lebensleistung mehr sein, sondern ein Almosen. Von der Leyens Vorschlag ändert daran nichts.
Wir reden nicht über Minijobber, Teilzeitkräfte oder Niedriglöhner, die sich von Job zu Job hangeln müssen: Es geht um die ganz normalen Berufstätigen. Millionen von Menschen mit festem Vollzeitjob und einem leicht unterdurchschnittlichem Einkommen, die jahrzehntelang ohne Unterbrechung in die Rentenkasse einzahlen - ihnen hat Sozialministerin Ursula von der Leyen nun vorgerechnet, dass das alles nichts nützen wird. Dass sie im Alter, wenn sie nicht noch anderweitig vorsorgen, zum Sozialfall zu werden. Und dann genauso dastehen, wie diejenigen, die nie irgendeinen Beitrag eingezahlt haben.
An der Dimension dieser Botschaft ändert es nichts, dass die CDU-Politikerin ihre Modellrechnung als politisches Kampfinstrument benutzt. Wenn die gesetzliche Rente inzwischen nicht einmal mehr den unteren Mittelstand vor Altersarmut zu bewahren vermag, ist das nichts anderes als ein Offenbarungseid. Und Anlass genug, die Systemfrage zu stellen.
Mit der demografischen Entwicklung, stößt das einstmals so hilfreiche Umlagesystem der Rentenversicherung an seine Grenzen. Immer weniger Beitragszahler können auf Dauer nicht immer mehr Rentner finanzieren. Die Rentenreformen der vergangenen Jahre waren dieser Einsicht geschuldet.
Doch die Ruhestandsbezüge der Beitragspflichtigen so weit zu senken, dass sie nicht mehr auskömmlich sind, geht auch nicht. Die beschlossene Senkung des Rentenniveaus auf läppische 43 Prozent des vormaligen Durchschnitts-Bruttolohns war sozialpolitisch nur durch die staatliche Förderung von mehr Eigenvorsorge zu rechtfertigen. Man ging davon aus, dass die Betroffenen ihre Einbußen durch Riester- oder Betriebsrenten kompensieren würden.
Diese Rechnung ist nicht aufgegangen. Vor allem Wohlhabende nehmen die Förderung gerne mit. Doch fast jeder zweite Geringverdiener ist nach wie vor nicht imstande oder willens, sich zusätzlich abzusichern. Man hätte das vermeiden können, indem man das Riestern von vornherein zur Pflicht erklärt hätte. Und wenn schon freiwillig, dann hätte es zumindest eines stärkeren Anreizes bedurft. Es war ein kapitaler Fehler, den Vorsorgenden nicht wenigstens die Garantie zu geben, dass ihnen das mühsam Ersparte im Alter wirklich sicher ist – und nicht auf spätere Hilfen für den Lebensunterhalt angerechnet und so wieder weggenommen wird.
Letzteres will Leyen bei der Zuschussrente nun zwar ändern, doch am Ende ist ihr wohlmeinendes Konzept auch nur Flickschusterei. Der Kreis der Anspruchsberechtigten ist – aus finanziellen Gründen – viel zu eng gezogen. Die 850 Euro, auf die ihre Renten aufgestockt werden sollen, sind nur eine Art Almosen und keine echte Anerkennung von Lebensleistung. Und Altersarmut ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Für Gegenmaßnahmen allein die Beitragszahler zur Kasse zu bitten, kann nicht angehen.
An einer stärkeren Steuerfinanzierung führt ohnehin kein Weg vorbei. Warum nicht ein steuerfinanzierter Rentensockel für alle, der sich durch beitragsbezogene Rentenansprüche und Privatvorsorge erhöhen lässt? Vielleicht würde Druck auf den Staatshaushalt ja auch helfen, das Problem endlich an der Wurzel anzugehen.
Solange die Regierung nichts dagegen tut, dass sich immer mehr Beschäftigte zu Niedriglöhnen verdingen müssen, ist ihr Kampf gegen drohende Altersarmut wenig glaubwürdig. Stattdessen hat sich die Koalition darauf verständigt, die Verdienstgrenze für Minijobs ohne Sozialversicherungspflicht von 400 auf 450 Euro anzuheben. Was für ein fatales Signal!






oder eine Grundrente, das ist nur ein anderes Wort.
Und noch einmal, wie so oft: Die Rente funktioniert nicht wie eine Sparkasse. Es gibt kein Erspartes, wie im Text genannt, das man irgendwann mit Zinsen herausbekommt.
Riestern zur Pflicht zu erklären hieße nichts anderes, als die Rentenbeiträge auf dem Umweg über die Privatwirtschaft anzuheben. Die reibt sich die Hände dabei.
Aber das wissen wir ja schon alles. Im Tagesspiegel also nichts Neues. Hm.
gerade die letzte Finanzkrise hat doch global bei Pensionsfonds erhebliche Vermögenswerte vernichtet. Solange es der Wirtschaft insgesamt gut geht, ist eine kapitalgedeckte Altersversorgung eine brauchbare Lösung, aber Rentner haben auch dann ihre elementaren Bedürfnisse, wenn die Börsen global auf Talfahrt sind.
Immerhin mehren sich die Stimmen aus Berlin, die ausdrücklich die Notwendigkeit einer steuerfinanzierten Mindestrente anerkennen. Damit diesbezüglich auch tatsächlich etwas zustande kommt, wird Frau von der Leyen ihren Stuhl räumen müssen. Jedenfalls ist sie bislang nicht unbedingt dadurch aufgefallen, neue Wege in der Sozialpolitik zu gehen.
gerade die letzte Finanzkrise hat doch global bei Pensionsfonds erhebliche Vermögenswerte vernichtet. Solange es der Wirtschaft insgesamt gut geht, ist eine kapitalgedeckte Altersversorgung eine brauchbare Lösung, aber Rentner haben auch dann ihre elementaren Bedürfnisse, wenn die Börsen global auf Talfahrt sind.
Immerhin mehren sich die Stimmen aus Berlin, die ausdrücklich die Notwendigkeit einer steuerfinanzierten Mindestrente anerkennen. Damit diesbezüglich auch tatsächlich etwas zustande kommt, wird Frau von der Leyen ihren Stuhl räumen müssen. Jedenfalls ist sie bislang nicht unbedingt dadurch aufgefallen, neue Wege in der Sozialpolitik zu gehen.
Zitat:"Dass sie im Alter, wenn sie nicht noch anderweitig vorsorgen, zum Sozialfall zu werden. Und dann genauso dastehen, wie diejenigen, die nie irgendeinen Beitrag eingezahlt haben."
Meine kürzlich gemachte Beobachtung: ...der alte Herr trug, ebenso wie der Zwieback, einen durchscheinenden, zerknitterten Umhang aus Plastik.
Außerdem hatte er einen abgegriffenen, sich gabelnden Stock dabei, den er so geschickt eingeklemmt hatte, dass das Zufallen des Deckels zuverlässig verhindert wurde. „Professionell“, dachte ich. Er tauchte mit beiden Händen nochmals tief in die Mülltonne hinein.
Mehr dazu auf:http://meykosoft.jimdo.com/unterwegs/abgelaufen/
seinen Schrecken verloren hat, muß man die Fassade eines menschlichen Kapitalismus ja nicht mehr aufrechterhalten.
seinen Schrecken verloren hat, muß man die Fassade eines menschlichen Kapitalismus ja nicht mehr aufrechterhalten.
So! Fast am Ende der Amtszeit legt Frau von der Leyen die Karten offen hin! Macht sie sich tatsächlich sorgen um die Rentner der Zukunft? Jetzt ist die Altersarmut auch schon immens!
Das ist nun die Folge der Politik von CDU/CSU und FDP: man beschäftigt sich eben nur mit Rettungsschirmen und EU Politik und innenpolitisch ist Stillstand.
Die Zahlen für die Rente der Zukunft sind erschreckend! Wir brauchen eine Politik die dem demographischen Wandel entgegen tritt und nicht versucht durch irgendwelche sinnlosen Mini-Finanzspritzen die Rente aufzubessern! Minijob bis 90? Die amtierende Regierung verhindert den Ausbau von KITAS, verhindert eine verpflichtende Ganztagsschule, obwohl sie G8 eingeführt haben, um uns dem EU Ausland anzugleichen. Der Unterschied ist nur, dass die anderen EU Länder Ganztagsschulen haben. CDU/CSU die heile Familienwelt von damals, dass Mutter immer zu Hause ist und viele Kinder hat und Vater genügend Geld verdient, ist vorbei! Das ist ein veraltetes Denken.
Beispiel: Meine Freundin ist Ärztin und ich noch Student; sie bekommt an der UNI-KLinik nur 3-5 Monatsvertäge. Sollte sie schwanger werden, läuft der Vertrag aus und die Folge ist die Arbeitslosigkeit, bzw. überbrückend Elterngeld, das dem Arbeitslosengeld entspräche. Wie soll sich so nur der demographischen Wandel ändern? Wann macht in der BRD endlich wieder jemand wirklich soziale Politik? Die Regierung bietet der Opposition wirklich viele Steilvorlagen!
Die Beamten müssen endlich auch die Rentenkasse einzahlen.
Denn es kann doch nicht sein, dass die Pension der Beamten nach 40 Jahren ohne ein Cent Einzahlung 71% vom ihren "Gehalt" beträgt.
Und ein Flächendeckender Mindestlohn muss eingeführt werden, denn das ist die Ursache für die Altersarmut Nr. 1.
Sollten nicht mindestens diese beiden Dinge eingeführt werden, muss die Zwangseinzahlung in die Rentenkasse abgeschafft werden. Denn so bin ich nicht bereit in die Rentenkasse einzuzahlen, wenn ich schon jetzt weis, dass der Beitrag denn ich jetzt in die Rentenkasse überweise höher ist als dass was ich als Rente zu erwarten habe und rechnet man die Inflation hinzu wird es noch weniger.
Hallo DgW,
natürlich ist es gegenüber den Rentnern ungerecht, dass der Beamte nach 40 Jahren Dienstzeit zurzeit etwa 71% des letzten Gehalts als Pension erhält (lag früher übrigens bei 75%), ohne dafür einzuzahlen. Dies war aber vom Gesetzgeber in den 50'er Jahren des letzten Jahrhunderts so gewollt. Dafür wurde das Bruttogehalt der Beamten gegenüber den Angestellten des Staates entsprechend gekürzt. Mit diesen eingesparten Geldern hätten Bund, Länder und Kommunen in den letzten sechzig Jahren Pensionskassen füllen sollen. Dies ist flächendeckend nur auf kommunaler Ebene geschehen. Darüber hinaus hat der jeweilige Dienstherr eine Fürsorgepflicht und die Verpflichtung zur amtsangemessenen Alimentation des Beamten, der im Gegenzug ein besonderes Treuverhältnis einhalten muss und z.B. nicht streiken darf. Deswegen haben die Beamten in den letzten zwanzig Jahren massive reale Einkommensverluste hinnehemn müssen, da sie sich nicht gegen Nullrunden, den großen Kürzungen beim dreizehntem Monatsgehalt und der Streichung des Urlaubsgeldes sowie der Erhöhung der Arbeitszeiten wehren konnten. Die Frage stellt sich: Wo bleibt da die Gerechtigkeit?
Ich möchte noch Anmerkungen zum Artikel machen. Das Problem der kommenden Altersarmut durch Absenkung des Rentenniveaus ist seit zehn Jahren bekannt. Warum kommt der Vorstoß einer CDU-Ministerin etwa ein Jahr vor den Bundestagswahlen? Wann wird endlich eine richtige Rentenreform beschlossen, die die nächsten Jahrzehnte bestand hat?
Das BVerfG hat vor einigen Jahren geurteilt, dass sollte man weniger aus der rentenkasse erhalten, als man einzahlt, das System verfassungswidrig wäre.
muss mal sehen ob ich das Urteil finde.
Hallo DgW,
natürlich ist es gegenüber den Rentnern ungerecht, dass der Beamte nach 40 Jahren Dienstzeit zurzeit etwa 71% des letzten Gehalts als Pension erhält (lag früher übrigens bei 75%), ohne dafür einzuzahlen. Dies war aber vom Gesetzgeber in den 50'er Jahren des letzten Jahrhunderts so gewollt. Dafür wurde das Bruttogehalt der Beamten gegenüber den Angestellten des Staates entsprechend gekürzt. Mit diesen eingesparten Geldern hätten Bund, Länder und Kommunen in den letzten sechzig Jahren Pensionskassen füllen sollen. Dies ist flächendeckend nur auf kommunaler Ebene geschehen. Darüber hinaus hat der jeweilige Dienstherr eine Fürsorgepflicht und die Verpflichtung zur amtsangemessenen Alimentation des Beamten, der im Gegenzug ein besonderes Treuverhältnis einhalten muss und z.B. nicht streiken darf. Deswegen haben die Beamten in den letzten zwanzig Jahren massive reale Einkommensverluste hinnehemn müssen, da sie sich nicht gegen Nullrunden, den großen Kürzungen beim dreizehntem Monatsgehalt und der Streichung des Urlaubsgeldes sowie der Erhöhung der Arbeitszeiten wehren konnten. Die Frage stellt sich: Wo bleibt da die Gerechtigkeit?
Ich möchte noch Anmerkungen zum Artikel machen. Das Problem der kommenden Altersarmut durch Absenkung des Rentenniveaus ist seit zehn Jahren bekannt. Warum kommt der Vorstoß einer CDU-Ministerin etwa ein Jahr vor den Bundestagswahlen? Wann wird endlich eine richtige Rentenreform beschlossen, die die nächsten Jahrzehnte bestand hat?
Das BVerfG hat vor einigen Jahren geurteilt, dass sollte man weniger aus der rentenkasse erhalten, als man einzahlt, das System verfassungswidrig wäre.
muss mal sehen ob ich das Urteil finde.
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...dass sich ein Journalist wenigstens grob in die Riester-Problematik einliest?
90% der über 61jährigen haben bereits HEUTE keinen versicherungspflichtigen Job mehr; Tendenz steigend, Danke SPD
Das bedeutet:
Komplettbezug von Hartz IV, oder Aufstockung bis zum Rentenalter.=> Verbrauch des gesamten erarbeiteten und zusammengesparten Vermögens! (Ein Mittelklassefahrzeug muss ebenfalls verwertet werden)=> keine Möglichkeit die Riesterbeiträge weiter zu leisten=> Wegfall der staatlichen Zuschüsse=>Nach Renteneintritt werden die reduzierten Riesterrentenauszahlungen mit dem Hartz IV-Satz verrechnet!
Dank Merkel wurden die Rentenbeitragsfortzahlung während des Bezuges von Hartz-IV ersatzlos gestrichen!=> durch Jahre ohne sozialversicherungspflichtigem Einkommen am Ende eines Arbeitslebens wird die staatliche Rente massivst reduziert!
Diese soziopathische Entwicklung haben die Regierungen Schröder und Merkel genauestens gesteuert!
Jetzt zementiert die ehemalige Schleswig-Holsteiner Blindengeldstreicherin von der Leyen die Zwangsriesterrente!
Eine kriminelle Vereinigung der Bundesregierung mit der Versicherungswirtschaft!
...und der Wähler? Mir wird schlecht.
"dass sich ein Journalist wenigstens grob in die Riester-Problematik einliest?
90% der über 61jährigen haben bereits HEUTE keinen versicherungspflichtigen Job mehr; Tendenz steigend, Danke SPD"
Haben Sie sich eingelesen?
Was heißt 90% der über 61-jährigen? Erwerbsfähige Personen? Oder meinen Sie hier alle Menschen über 61, also auch alle Menschen, die in Rente oder Frührente sind?
"dass sich ein Journalist wenigstens grob in die Riester-Problematik einliest?
90% der über 61jährigen haben bereits HEUTE keinen versicherungspflichtigen Job mehr; Tendenz steigend, Danke SPD"
Haben Sie sich eingelesen?
Was heißt 90% der über 61-jährigen? Erwerbsfähige Personen? Oder meinen Sie hier alle Menschen über 61, also auch alle Menschen, die in Rente oder Frührente sind?
Der von vdL beschriebene Sachverhalt ist den Betroffenen doch längst bekannt: jährlich bekommen wir Rentenversicherten ein entsprechendes Schreiben, dass uns unsere karge Rentenanwartschaft mitteilt.
Wer sich nun als Betroffener empört, liest wohl seine Post nicht richtig.
Wenn sich nun Journalisten und (Sozial-)Lobbyisten aufregen, fragt man sich, womit sich diese "Rentenexperten" in der Vergangenheit eigentlich beschäftigt haben.
Ich glaube, hier wird das Spätsommer-Loch zu stopfen versucht.
Kommentar 30 und 32 uns eine Seite weiter, Kommentar 38:
http://www.zeit.de/wirtsc...
"Die 850 Euro, auf die ihre Renten aufgestockt werden sollen, sind nur eine Art Almosen und keine echte Anerkennung von Lebensleistung."
Anspruch auf Hartz IV dürfte Höher sein, als die 850 Euro!
genau so isses...!
Das ist der eigentliche SKANDAL!
Das ist ein Wahlkampf Thema für alle! Schon erstaunlich genug das darüber kaum gesprochen wird, ne Frau Merkel & Co. ?
genau so isses...!
Das ist der eigentliche SKANDAL!
Das ist ein Wahlkampf Thema für alle! Schon erstaunlich genug das darüber kaum gesprochen wird, ne Frau Merkel & Co. ?
Der Rentenbeiträge für alle ohne Kinder.
Da wäre schon einmal ein realistischer Schritt.
Oder aber die Möglichkeit schaffen, dass Menschen auch bis in die 80 noch arbeiten können.
Oder eine Begrenzung der Rente bis zu einem bestimmten Alter.
Es ist nunmal ein Rechenproblem, es geht nicht darum, wer was verdient hat, das ist alle male mehr, aber man muss es irgendwie bezahlen können.
Das ist nunmal nicht möglich, wenn es mehr Rentner als Einzahler in die Kassen gibt und Rentner länger Rente beziehen könnten, als sie eingezahlt haben.. 100 Jahre+ sind keine Seltenheit mehr und wird immer häufiger.
Zaubern kann niemand, darum werden die Renten weiter sinken.
schreiben Sie. Noch ganz frisch ???
wäre das was? Da müssen alle in die Rentenversicherung einzahlen!
http://www.archiv-grundei...
Gruß
In der NS Zeit hieß es "Tod durch Arbeit" und heute "Arbeiten bis zum Tod".
Abgesehen davon, die Lebenserwartung der Geringverdiener in Deutschland ist in den letzten 10 Jahren im Durchschnitt von 77,5 auf 75,5 Jahre gesunken. In Ostdeutschland ist der Rückgang noch extremer 77,9 auf 74,1 Jahre. Nur die Reichen werden immer Älter.
Unter anderem, weil ich sie mir nicht leisten kann! Ich gehöre zu jenen, die (trotz Studium) doch einiges weniger verdienen, als dass, was nötig wäre genügend Rente zu beziehen. Um mein Studium zu finanzieren, musste ich arbeiten, was das Studium in die Länge zog. Jetzt arbeite ich und zahle noch Schulden ab (für die ersten 4 Semester BaföG. Ich wohne noch in einer WG, und war seit 3 Jahren nicht im Urlaub. Nun soll ich aber bitteschön Kinder in die Welt setzen UND privat vorsorgen, oder aber mehr in die Rentenkasse einzahlen, also noch weniger Nettolohn habe, von dem ich privat vorsorgen soll? Wie soll das bitte gehen? Ich bin da auch keine Ausnahme, in meinem Freundes und Bekanntenkreis gibt es genügend solcher Beispiele. Ach ja, mein Freund (was ja dann der potenzielle Vater meiner Kinder wäre, hat bereits 2, für die er auch zahlen muss). Klar, wir könnten uns dass auch jetzt alles schön vom Staat zahlen lassen, da gewöhnt man sich schon mal dran, wie es im Alter ist. Manche Menschen denken aber, sie sollten Kindern was bieten (Bildung z.B.), bevor sie sie in die Welt setzten. Was ist mit all den gut verdienenden, die gar nicht in die Rentenkassen einzahlen? Anstatt Leute, die nicht viel haben, dafür zu bestrafen, dass sie keine Kinder haben (können).
schreiben Sie. Noch ganz frisch ???
wäre das was? Da müssen alle in die Rentenversicherung einzahlen!
http://www.archiv-grundei...
Gruß
In der NS Zeit hieß es "Tod durch Arbeit" und heute "Arbeiten bis zum Tod".
Abgesehen davon, die Lebenserwartung der Geringverdiener in Deutschland ist in den letzten 10 Jahren im Durchschnitt von 77,5 auf 75,5 Jahre gesunken. In Ostdeutschland ist der Rückgang noch extremer 77,9 auf 74,1 Jahre. Nur die Reichen werden immer Älter.
Unter anderem, weil ich sie mir nicht leisten kann! Ich gehöre zu jenen, die (trotz Studium) doch einiges weniger verdienen, als dass, was nötig wäre genügend Rente zu beziehen. Um mein Studium zu finanzieren, musste ich arbeiten, was das Studium in die Länge zog. Jetzt arbeite ich und zahle noch Schulden ab (für die ersten 4 Semester BaföG. Ich wohne noch in einer WG, und war seit 3 Jahren nicht im Urlaub. Nun soll ich aber bitteschön Kinder in die Welt setzen UND privat vorsorgen, oder aber mehr in die Rentenkasse einzahlen, also noch weniger Nettolohn habe, von dem ich privat vorsorgen soll? Wie soll das bitte gehen? Ich bin da auch keine Ausnahme, in meinem Freundes und Bekanntenkreis gibt es genügend solcher Beispiele. Ach ja, mein Freund (was ja dann der potenzielle Vater meiner Kinder wäre, hat bereits 2, für die er auch zahlen muss). Klar, wir könnten uns dass auch jetzt alles schön vom Staat zahlen lassen, da gewöhnt man sich schon mal dran, wie es im Alter ist. Manche Menschen denken aber, sie sollten Kindern was bieten (Bildung z.B.), bevor sie sie in die Welt setzten. Was ist mit all den gut verdienenden, die gar nicht in die Rentenkassen einzahlen? Anstatt Leute, die nicht viel haben, dafür zu bestrafen, dass sie keine Kinder haben (können).
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