SozialsystemDas Riester-Renten-Debakel

Es wird Zeit, dass die Politik ihr Scheitern eingesteht: Die Geschichte von der Zukunftsfestigkeit der kapitalgedeckten Rente war einfach nicht wahr. von Heiner Flassbeck

Als die rot-grüne Koalition im Jahr 2002 ihre große Rentenreform auf den Weg brachte, waren sich Regierung und Opposition einig: Endlich sei der große Wurf gelungen und der Einstieg in die kapitalgedeckte Rente geglückt. Das deutsche Rentensystem sei nun zukunftssicher.

Zehn Jahre später ist der Jammer groß. Erst jetzt merken viele, dass die Rentner in Wahrheit in eine Falle gelockt wurden, aus der es kein Entkommen gibt. Die gesetzlich garantierte Rente fällt und fällt, aber die private Vorsorge, die die Lücke schließen sollte, gleicht das nicht aus.

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Noch will es keiner aussprechen. Aber die Geschichte von der Zukunftsfestigkeit der Kapitaldeckung war von Anfang an nicht wahr. Weil sich das niemand eingestehen will, verfolgt die Politik lieber eine altbewährte Strategie: Sie versucht das Gleiche noch einmal. Sicherlich war nur die Dosierung falsch, nicht die Medizin als solche.

Dabei liegt das Scheitern der kapitalgedeckten Rentenversicherung auf der Hand. Die Riester-Rente etwa sollte dazu führen, dass Arbeitnehmer bis zu vier Prozent ihres Einkommens in private Rentenfonds einzahlen. Dafür bekommen Sie vom Staat eine finanziell nicht unerhebliche Förderung. Das ergibt natürlich nur dann Sinn, wenn diese vier Prozent zusätzlich gespart werden und nicht andere Sparformen ersetzen. Die Sparquote der privaten Haushalte in Deutschland müsste also nach der Einführung der Riester-Rente gestiegen sein. Ist sie aber nicht.

Im Jahr 2002, also unmittelbar nach der Einführung der Riester-Rente, betrug die Quote rund 10,3 Prozent des verfügbaren Einkommens. Im zweiten Quartal 2012 lag sie bei 10,4 Prozent – also nur leicht darüber. Die Sparquote, auf die es ankommt, dürfte sogar gefallen sein. Zum verfügbaren Einkommen werden nämlich auch die Einkünfte aus Unternehmertätigkeit und die Vermögen gezählt, von denen ein weit größerer Teil gespart wird als von den Arbeitseinkommen. Da die Firmengewinne und Vermögenseinkommen im vergangenen Jahrzehnt weit stärker gestiegen sind als die Einkommen aus Arbeit, ergibt sich unter dem Strich, dass die Sparquote der Arbeitnehmer und besonders die der Geringverdiener gesunken ist.

Heiner Flassbeck
Heiner Flassbeck

ist einer der profiliertesten linken Ökonomen in Deutschland. Flassbeck ist Chefvolkswirt bei der Uno-Organisation für Welthandel und Entwicklung (UNCTAD) in Genf und seit 2005 Honorar-Professor an der Hamburger
Universität für Wirtschaft und Politik.

Mit anderen Worten: Der Staat hat mehr als zehn Milliarden an Subventionen dafür ausgegeben, dass die Haushalte Ersparnisse, die sie ohnehin gehalten hätten, teilweise durch Riester-Produkte ersetzt, insgesamt aber weniger gespart haben. Sinnloser kann eine Subvention nicht sein. Weil aber zugleich mit der Einführung der kapitalgedeckten Tranche die normale gesetzliche Rente heruntergefahren wurde, führt man nun eine Debatte über Altersarmut . Bezeichnenderweise spricht niemand mehr davon, dass die kapitalgedeckte Rente einmal dazu da war, das Herunterfahren der gesetzlichen Rente auszugleichen.

Der Schildbürgerstreich namens kapitalgedeckte Rente hat aber noch zwei weitere Dimensionen. Allein schon die Idee, die Sparquote erhöhen zu wollen, um für die Zeit vorzusorgen, in der die Bevölkerung altert, ist verfehlt. Eine höhere Sparquote würde nur dann helfen, die Belastungen der Alterung abzumildern, wenn in der Folge auch mehr in Sachanlagen investiert würde. Oder anders gesagt: Wenn der Kapitalstock der Volkswirtschaft wachsen würde, aus dessen Erträgen man dann dann im Jahr 2030 die Rente bezahlen könnte. Wenn die privaten Haushalte aber mehr sparen, wird nicht mehr investiert, sondern weniger. Wäre die Sparquote tatsächlich um vier Prozent gestiegen, wäre die Nachfrage der privaten Haushalte noch schwächer gewesen und daraufhin auch die Investitionstätigkeit.

Auszuschließen ist auch nicht, dass eine höhere Sparquote vor der Finanzkrise dazu geführt hätte, dass noch mehr Geld in Zockerprodukte am Finanzmarkt geflossen wäre. Diese werfen am Ende jedoch sowieso keine gesamtwirtschaftliche Rendite ab und mit ihnen lässt sich auch für die Masse der Bevölkerung kein Rentenbeitrag erwirtschaften.

Leserkommentare
  1. 1. [...]

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen und konstruktiven Argumenten. Danke, die Redaktion/mk

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Bravo Gut gebrüllt Löwe, Besser kann man es nicht Ausdrücken!

    [...]Im übrigen sagte das Herr Prof. Dr. Flassbeck auch in dem Artikel. Die Lobbyanstrengung der Versicherungen und Banken haben sich nur für diese richtig gelohnt. Natürlich spielen die persönlichen Verbindungen von Schröder zu Maschmeier und Maschmeier zu Rürup keine Rolle. Wer's glaubt?
    Ich weiß noch wie in den zahlreichen Presseclubs zu Beginn des Jahrtausends von Vertretern unterschiedlicher Zeitungen (Zeit, Spiegel, Focus, Welt, etc.) rumgetönt wurde, dass es so nicht weitergehen könne, dass jeder privat vorsorgen müsse und dass wir einen Niedriglohnsektor bräuchten. Nun haben wir den Mist und unsere Bevölkerung wird immer ärmer.
    [...|

    Gekürzt. Bitte diskutieren Sie sachlich das Artikelthema. Anmerkungen zur Moderation können Sie an community@zeit.de senden. Danke, die Redaktion/mk

    Mir war tatsächlich nicht nach sachlichen und konstruktiven Argumenten zumute.
    Meine Verzweiflung über das politische System und seine wurzeltiefe Korruptheit hat hier die Feder geführt.

  2. Bravo Gut gebrüllt Löwe, Besser kann man es nicht Ausdrücken!

    Antwort auf "[...]"
    • Georg34
    • 18. September 2012 16:30 Uhr

    "Trotzdem haben alle bei der Rentenreform verloren. Alle, außer den Versicherungen, denen es in einem schönen Stück Lobbyarbeit gelungen ist, die gesamte Bevölkerung und die Politik über den Tisch zu ziehen."

    Leider ist das so: Es gibt nicht wenige, die über
    den Vertrieb der Riester-Rente, Monat für Monat
    20 000 - 40 000 Euro verdienen. Kaum zu glauben aber wahr!

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    • Slater
    • 18. September 2012 17:00 Uhr

    genau wie Abmahn-Anwälte oder andere Monopolisten,
    einmal eine Lücke/ Möglichkeit entdeckt und besetzt, schon quasi ohne Arbeit unbegrenzte Gewinne,
    da kann man im Neid schonmal an aufwandsbezogene Spezial-Steuersätze denken..,

    in der freien Wirtschaft schlimm genug, Kreative und Fussballer gehören auch fast dazu, aber haben zumindest ein gewisses Talent, wobei wirtschaftliche Schlauheit ja auch ein Talent ist..

    aber wenn vom Staat extra dorthin gesteuert/ gefördet, dann besonders bitter

    Wenn also wirklich jemand 20 bis 30000 Euro im Monat aus den Abschlüssen bekommt müßte er ja etwa 100000 Abschlße getätigt haben. War ist,daß die Riesterverträge ein paar jahre überhaupt nicht gerne verkauft wurden,weil Ihre Provision ja über viele jahre ausbezahlt wird und auch sehr lange gekündigt werden konnte ,wenn der Einzahler abspringt...lieber verkaufte man eine klasische Lebensversicherung,da gab es Provision sofort...es dauerte bis man sich der regelmäßigkeit der Provisionszahlungen bewußt wurde...auch hatte man einen Fuß in der Tür bei den Versicherten Kunden...
    Riester ist sinnvoll,da es besser wie nichts ist,das gleiche gilt für jede Sparform,auch lebensversicherungen die kapital bilden. Für all diese Formen gilt.Einfach und man muß sich die nächsten 30ig Jahre um nichts mehr kümmern. Da sich viele Bürger auch werder üm ihre Anlagen kümmern wollen noch können ist diese Form des Sparens allemal besser als alles zu verprassen. Ach ja und auch kleine Beträge summieren sich mit Zins und Zinseszins so über 30 ig Jahre. Es ist am ende immer besser auch nur 50ig Euro im Monat mehr zu haben als wenn man eben nichts gespart hätte immer nach dem Motte ist doch eh alles sinnlos...aus dieser perspektive halte ich den Artikel für weltfremd und destruktiv.

    • Georg34
    • 18. September 2012 19:32 Uhr

    Die private Rente + Riester-Zuschuss ist ein
    guter Türöffner - erst kürzlich rührte Ursula
    von der Leyen zwecks angeblicher Verhinderung
    der Altersarmut dafür kräftig die Werbetrommel.
    Ist der Versicherungsvertreter dann erst einmal
    in der Wohnung kann er zur fürstlichen Provision
    für den abgeschlossenen Riester-Vertrag durch
    eine geschickte Versicherungsanalyse leicht
    weitere fette Provisionen erhalten und somit
    erreichen nicht wenige über das den von mir
    erwähnten Betrag.

    • deDude
    • 18. September 2012 16:36 Uhr

    ... für die Rente
    ... für die Pensionen
    ... für die Eurorettung
    ... für die Bankenrettung
    ... für die Opel & Co. Rettung
    ... für den ausufernden Beamtenstaat
    ... für die bis 2008 aufgelaufenen Staatsschulden
    ... für die Waffengeschenke an unsere "Verbündeten"

    Ich möchte nur gerne eins wissen: Wer wird meine Generation retten wenn wir bis zum Hals in der Scheiße stecken die uns andere mit ihrer Klientel-Politik eingebrockt haben?

    [...]

    Gekürzt. Bitte diskutieren Sie hier das Artikelthema. Anmerkungen zur Moderation können Sie an community@zeit.de senden. Danke, die Redaktion/mk

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    • beat126
    • 18. September 2012 17:32 Uhr

    Sie haben schon Recht mit Ihrer Auflistung. Es wäre wirklich einmal nötig, alle Ausgaben in einem Kontext zu sehen.

    Aber dafür haben die Medien und erst recht die Öffentlich Rechtlichen nicht den Mumm, diese Fragen den Verantwortlichen Schäuble und Merkel zu stellen. Bzw. sie lassen es zu, dass ihnen eine ausweichende Antwort gegeben wird und lassen es dann so stehen.

  3. Mal ehrlich,
    ich habe solch einen Riestervertrag laufen ... bei der Kündigung entstünde mir ein erheblicher finanzieller Schaden. Wäre die Politik in der Lage, wenigstens per Gesetz dafür zu sorgen, dass eine Rückabwicklung möglich ist - ich also die eingezahlten Beiträge + Gebühren/Provisionen zurück bekäme, würde ich sofort kündigen. Solange diese Möglichkeit nicht besteht, muss ich bei diesem volkswirtschaftlichen Unsinn mitmachen und weiter "stupid money" in den Finanzmarkt pumpen.

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    • TomKaKr
    • 18. September 2012 23:52 Uhr

    Das wird die Politik natürlich niemals beschließen. Einerseits weil die Damen und Herren grundsätzlich nie Fehler eingestehen. Andererseits müsste der Staat dann die über die Versicherer erhaltenen Riestersparer-Gelder wieder herausrücken bzw. duch Umschuldung neu beschaffen. Auch deshalb wurde nämlich die Privatrente bzw. Riesterrente gefördert. Letztendlich zur günstigen Staatsfinanzierung.

  4. 6. Lizenz

    zum Gelddrucken für Versicherungen.

    Einen entscheidenden Aspekt hat der Autos meiner Ansicht nach noch vergessen: Anstatt dass privatanleger ihr Geld in Anleihen und Aktien investieren und damit Teilhaberschaft und Mitspracherecht an Unternehmen erwerben wollte uns die Politik erzählen, dass es volkswirtschaftlich sinnvoll wäre das Geld gegen satte Abschläge über Versicherungen umzuleiten.

    Folge ist ein verstärktes Ringelpietz mit Anfassen in den Vorständen und Aufsichtsräten.

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    es ist die Politikhörigkeit und die Medienpropaganda, die die Dt. in solche Nummern treibt, sei es Riester oder EE und beides fliegt den Poltikern und GM Bürgern jetzt um die Ohren.

    Aber es kann sich keiner beschweren der einen Riestervertrag abgeshlossen hat, denn das das nicht gut gehen kann dafür braucht man nur das 1x1 und den Dreisatz. Allein die Eckdaten Provision 5-10%, Besteuerung des gesamten Rentenbetrages 25%, dann bis zu 30% der gesamten Summe zum Abschluss einer Rentenversicherung (wird bei Versicherungsantritt fällig) die Rentenzahlungen nachdem 85 Lebensjahr abdeckt, plus jährliche Verwaltungsgebühr.

    Natürlich fragt man sich da mit welchen Renditen der Staat den so kalkuliert hat, um das erstmal Kostenneutral für den Versicherten zu gestalten. Aber in der Suchfunktion hier finden sich ja auch jede Menge Fachartikel, die die Reiesterrente noch bis vor ein paar Monaten als Spitzenprodukt gerpiesen haben.

    Die einzige gangbare Lösung ist eine Grundrente und die Verpflichtng der Unternehmen ein weiteres Standbein für ihre Mitarbeiter zu schaffen.

    Aber Riester ist ja nichtdas größte Problem, die Beamten werden sehen müssen, wie sie ihre Pensionen finanziert bekommen, denn wenn die Neuverschuldung dieses Jahr 18 Mill höher ist als letztes Jahr, dann fragt man sich wo die jährlichen 6 Mill bis 2030 (dann werden 150 Mill/Jahr an Pensionsforderungen fällig) herkommen sollen.

    @Redaktion
    Was ist ein linker Ökonom, anscheinend jemand der die Wahrheit sagt.

    • jongman
    • 18. September 2012 16:44 Uhr

    Der Wohlstand in Deutschland hat dem Bericht zufolge zuletzt kräftig zugenommen. Maßgeblich ist dabei das Nettovermögen, zu dem etwa Immobilien, Geldanlagen, Bauland oder Ansprüche aus Betriebsrenten gehören. Das Arbeitsministerium schreibe dazu: ,,Während das Nettovermögen des deutschen Staates zwischen Anfang 1992 und Anfang 2012 um über 800 Milliarden Euro zurückging, hat sich das Nettovermögen der privaten Haushalte von knapp 4,6 auf rund 10 Billionen Euro mehr als verdoppelt.‘‘
    Nur wer hat denn kassiert??

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    • gquell
    • 19. September 2012 10:44 Uhr

    Ihnen ist schon klar, daß sich die Vermögen verschoben haben?
    Es fließt immer mehr Geld zu den schon Reichen. Auch diese Vermögensverschiebung geht eindeutig aus dem Armutsbericht hervor.
    Die Situation der Armen hat sich verschlechtert und die der Reichen verbessert:
    1998 besaßen das oberste Zehntel unseres Landes 45% des Nettogesamtvermögens, 2008 erhöhte sich dieser Anteil auf 53%!
    Die untere Hälfte der Bevölkerung verfügt derzeit nur über 1% des Nettogesamtvermögens.

    • ribera
    • 18. September 2012 16:45 Uhr

    Normalerweise werden die im Artikel genannten Probleme von den Eurofanatikern gerne ausgeblendet. Leider auch häufig auf ZO.
    Nun dieser Artikel der endlich einmal die Kehrseite der "alternativlosen" Eurorettung beschreibt.
    Die EZB flutet den Markt mit billigem Geld von unter 1%. Warum sollen sich Banken also um Sparereinlagen bemühen?
    Die Konsequenz sind niedrige Renditen auf Geldanlagen.
    und das betrifft nicht nur Riester-Sparer!
    Lebensversicherungen, Bundesschatzbriefe, Bundesanleihen, Sparbücher oder alle Fonds, die traditionell absichern.
    Die Rendite ist bereits unter das Inflationsniveau gesunken.
    Hier werden in gigantischem Maße Spareinlagen und Altersvorsorge vernichtet!

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    Scheuklappen nachdenken werden sie erkennen das man mit dem Artikel keine Anti-Eurodebatte befeuern kann. Das RiesterRentenProblem hat nichts mit dem Euro zu tun. Hier haben dt. Lobbyisten dt. Schildbürger abgezockt.
    ich gehöre auch dazu.

    • xNCx
    • 19. September 2012 10:28 Uhr

    Genau andersrum wird ein Schuh draus. Wenn wir die Banken pleite gehen lassen, sind die Einlagen der Riesterparer und aller anderen kapitalgedeckten Vorsorgeprodukte sofort futsch. Vor allem die dt. Regierung ist daran interessiert, dass die Staaten gerettet werden, damit die Forderungen (Anleihen der Anleger) von den Staaten an die Banken d.h. an die Anleger zurückgezahlt werden können.
    Mann muss die Staaten (Banken) also retten, damit nicht aufgedeckt wird, dass die private Vorsorge unsicher ist, da die beteiligten Akteure auf dem Finanzmarkt Schiffbruch erleiden könnnen, wodurch der Kapitalstock schnell futsch ist.

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte SPD | Bevölkerung | Arbeitnehmer | Einkommen | Finanzkrise | Finanzmarkt
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