Schuldenkrise: IWF fordert mehr Wachstumsanreize
Die Krise war bei der IWF-Jahrestagung das dominierende Thema. In einer Erklärung riefen die Finanzminister dazu auf, die Negativspirale der Weltwirtschaft zu brechen.
©REUTERS/Stephen Jaffe

Christine Lagarde beim IWF-Jahrestreffen in Tokio
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat gefordert, mehr Wachstumsanreize zur Überwindung der weltweiten Krise zu setzen. "Wir müssen entschieden handeln, um die Negativspirale zu brechen und ein starkes, nachhaltiges und ausgewogenes Wachstum zu ermöglichen", hieß es in einer Abschlusserklärung des IWF-Jahrestreffens in Tokio.
Bei der Konferenz waren Finanzminister aus der ganzen Welt zusammengekommen. Sie lobten in der Erklärung die Entwicklungen in der Euro-Zone, mahnten aber weitere Schritte wie zum Beispiel die Gründung einer Banken- und Fiskalunion an. Zwar seien zahlreiche wichtige Schritte angekündigt worden, doch sei nun die effektive und zeitnahe Umsetzung notwendig.
Lagarde spricht von durchwachsenen Fortschritten
IWF-Chefin Christine Lagarde sagte, die Fortschritte bei der Überwindung der Euro-Schuldenkrise seien "durchwachsen". Die führenden Industrienationen müssen nun die notwendigen Strukturreformen auf den Weg bringen und glaubwürdige Haushaltspläne verabschieden. Die Schwellenländer müssen ihre eigene politische Linie finden, um der lahmenden Wirtschaft in Europa und in den USA entgegenzuwirken.
Bei der Konferenz war in den vergangenen Tagen Unmut über den starken Einfluss der europäischen Schuldenkrise und der angespannten US-Haushaltspolitik auf die Weltwirtschaft laut geworden. Die Konferenzteilnehmer warnten, dass die Staatsschulden in den kommenden Jahren weiterhin ein großes Hindernis beim Kampf gegen die drohende Rezession sein würden.
Der Chef der chinesischen Zentralbank, Yi Gang, verwies auf die negativen Folgen der Euro-Krise für die gesamte Weltwirtschaft. Eine dauerhafte Lösung der dortigen Probleme würde der weltweiten Erholung den notwendigen Auftrieb verleihen. Zugleich warnte er vor Nebenwirkungen der hohen Schulden in den USA und Japan.
Geithner will US-Defizit reduzieren
US-Finanzminister Timothy Geithner sagte, sein Land habe bei der Haushaltskonsolidierung noch viel zu tun. "Es ist wichtig, dass die USA den Rahmen schaffen, um in den kommenden Jahren das Staatsdefizit und die Schulden abzubauen und gleichzeitig Arbeitsplätze und Wachstum zu schaffen."
Erst am Freitag hatte sein Ministerium bekannt gegeben, dass das Haushaltsdefizit für das Fiskaljahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 207 Milliarden Dollar geringer ausfalle. Allerdings bleibt der Fehlbetrag damit im vierten Jahr in Folge über der Marke von einer Billion Dollar.






sie verlängert sie nur.
Das Hauptproblem ist das Geldsystem, dessen systembedingte Eigenschaften die Verteilung von Fleißig an Reich ständig beschleunigt und so den physischen Wirtschaften die Mittel entzieht.
Das verlustfreie Anhäufen von Geld muß beendet werden. Wir brauchen höhere Abgaben für Einkünfte aus Kapitalvermögen als für Einkünfte aus wirtschaftlicher Tätigkeit. Wenn leistungsloses Einkommen aus Kapital deutlich höher besteuert wird als Einkommen aus wirtschaftlicher Tätigkeit, dann können wir den Zusammenbruch unseres Geldsystems vielleicht verhindern. Die lobbygesteuerte Steuerpolitik der westlichen Länder beschleunigt aber den Zusammenbruch.
Ok, so genau kenne ich den vermeindlichen Sinn der IWF nun auch wieder nicht. Ach was schreibe ich denn da, sicher erkenne ich den Sinn, aber ich werde mich hüten hier was über den IWF zu schreiben.
Der IWF - das Vehikel des Dollarkonsortiums - steuert die Weltwährungen und verteilt damit die Wirtschaftsleistung (um). Der Anspruch der einen verursacht die Armut der Anderen. Jeden Tag verhungern 40'000 Kindern. Lagarde und ihre Auftraggeber sind direkt dafür verantwortlich: Massenmord.
Wodurch soll denn Wachstum angereizt werden um die exorbitanten Schuldenberge mit Zins und Zinseszins zu bedienen?
Eine weitere PKW-Abwrackprämie?
Eine Autobahn für Elba?
Eine Formel1-Rennstrecke in Griechenland?
Mega-Kasinos in Spanien?
Neue Bürohochhäuser in Irland?
Subventionen für Großkonzerne wie bei Nokia?
Staatlicher Zwang zur Immobilientransformierung in ein Schimmelbiotop mittels kunststoffhaltiger Gebäudedämmung?
Wofür?
Nur um die Wertverwertung aufrecht zu erhalten und das Ende des Ponzi-Schemas zu verzögern.
Reiner kapitalistischer Selbstzweck ohne Sinn und Vernunft:
http://www.heise.de/tp/ar...
"Die Krise war bei der IWF-Jahrestagung das dominierende Thema. In einer Erklärung riefen die Finanzminister dazu auf, die Negativspirale der Weltwirtschaft zu brechen."
Und warum tun diese Herrschaftseliten das nicht ?
»Im November hatte der IWF das Darlehen genehmigt, dann jedoch wegen einer Reihe von Steuererhöhungen gestoppt.«
Kann mir das jemand erklären?
Weniger Steuern bedeutet noch mehr Schulden.
Was will der IWF eigentlich?
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