AbhörskandalMillionenabfindung für Murdoch-Vertraute Brooks

Der Medien-Abhörskandal hatte zur Entlassung der Chefin der Murdoch-Firma News International geführt. Nun heißt es, Rebekah Brooks habe eine dicke Abfindung erhalten.

Rebekah Brooks auf dem Weg zum Gericht in London

Rebekah Brooks auf dem Weg zum Gericht in London

Die frühere Chefredakteurin aus dem Murdoch-Imperium, Rebekah Brooks, hat nach ihrem Rücktritt infolge des Abhörskandals eine Abfindung in Millionenhöhe erhalten. Wie die Financial Times meldet, erhielt sie im vergangenen Jahr mehr als sieben Millionen Pfund (umgerechnet rund 8,7 Millionen Euro). Darin enthalten sind Bargeld, Pensionszahlungen, Beihilfen zu Anwaltsrechnungen – und ein Auto mit Chauffeur.

Brooks steht im Mittelpunkt der Affäre um skandalöse Recherchepraktiken, die den News-Corp-Konzern von Medienzar Rupert Murdoch und die britische Regierung im vergangenen Jahr schwer erschütterte. So sollen Mitarbeiter ihres Verlags Handys abgehört haben, um an Informationen zu kommen. So wie Murdoch lehnt aber auch Brooks eine Verantwortung ab und behauptet, von den kriminellen Vorgängen nichts gewusst zu haben.

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Die frühere Chefredakteurin des Boulevardblatts Sun und spätere Chefin der britischen News-Corp-Verlagstochter News International muss sich im kommenden Jahr vor Gericht verantworten. Im Juli 2011 war sie von all ihren Posten zurückgetreten.

 
Leserkommentare
  1. ist es gewohnt und hat als brave Soldatin (die Engländer stehen auf derlei Vergleiche) sich jedes einzelen Pfund verdient, nicht nur auf der Hüfte.
    Da laufen die Uhren in England auch nicht anders als in der übrigen Welt.
    Ob sie sich aber des Churchillschen V bedienen wird, wie es Uns Josef tat, bezweifel ich aber.

    2 Leserempfehlungen
  2. Diese Bezahlung ist letztendlich ein weiterer Beweis für das geplante und durchgängige System des Abhören und Bespitzeln durch die hierfür beauftragten Redakteure von Murdoch. Daß die hauptsächlich Verantwortlichen ungeschoren davonkamen, läßt den Beobachter an der Unabhängigkeit des Untersuchungsausschusses zweifeln.

    2 Leserempfehlungen
    • Kobuk
    • 16.10.2012 um 9:47 Uhr

    ...Schweigegeld!

    3 Leserempfehlungen
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  3. 4. [...]

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    Antwort auf "Eindeutig..."
  4. Geklüngel in den Machtvollen Etagen ist kein Patriarchat - dieses Geklüngel hat sich schon längst emanzipiert.

  5. wo ein kleiner Teil des Geldes, das der britischen Volkswirtschaft an anderen Stellen fehlt, gelandet ist; schön für Frau Brooks. Hoffentlich gibt sie alles aus und kurbelt damit die Wirtschaft an.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, Reuters, kg
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  • Schlagworte Rupert Murdoch | Abfindung | Auto | Chef | Euro | Gericht
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