Rating-Agentur: Standard & Poor's stuft Spanien um zwei Stufen herab
Die Rating-Agentur hat die Kreditwürdigkeit Spaniens herabgesetzt. Die Bonität werde nur noch mit BBB Minus bewertet, eine weitere Herabstufung sei nicht auszuschließen.
Die Rating-Agentur Standard & Poor's hat die Kreditwürdigkeit Spaniens gleich um zwei Stufen von BBB+ auf BBB- gesenkt. Damit befindet sich die Kreditwürdigkeit nur noch eine Stufe über dem sogenannten Ramschniveau.
Als Begründung wurden zunehmende wirtschaftliche und politische Herausforderungen in Spanien genannt. Standard & Poor's rechnet nach eigenen Angaben mit zunehmenden sozialen Spannungen im Land sowie mit wachsenden Dissonanzen zwischen der Zentralregierung in Madrid und den Regionen. Auch der Ausblick bleibe negativ, hieß es weiter. Es drohe eine weitere Kürzung der Bonität.
Durch die Herabstufung bewertet Standard & Poor's die Kreditwürdigkeit des Landes nun wie Moody's. Auch diese Bonitätswächter prüfen, ob weitere Bonitätssenkungen nötig sind. Die dritte große Agentur Fitch stuft Spanien mit BBB ein und damit eine Note höher als die Konkurrenz.
Spanien kämpft seit geraumer Zeit mit massiven wirtschaftlichen Problemen, die Arbeitslosenquote beträgt fast 25 Prozent. Für die Rettung der spanischen Banken haben die internationalen Geldgeber bereits bis zu 100 Milliarden Euro zugesagt. Die Krise hat in verschiedenen spanischen Regionen in den vergangenen Wochen vermehrt zu Überlegungen geführt, sich von Madrid abzuspalten.






"Spanien kämpft seit geraumer Zeit mit massiven wirtschaftlichen Problemen, die Arbeitslosenquote beträgt fast 25 Prozent. Für die Rettung der spanischen Banken haben die internationalen Geldgeber bereits bis zu 100 Milliarden Euro zugesagt."
Das hat Sahra Wagenknecht schon vor drei Jahren vorhergesagt und wurde dafür vom Bundestag ausgelacht und in den Medien lächerlich gemacht. Und jetzt muss man in den Kommentaren immer wieder lesen, dass es ja die Linken wären, die ganz Europa wirtschaftlich ruiniert hätten.
Wenn man sich das mal auf der Zunge zergehen lässt, müsste man als rationaler Mensch permanent Kopfschmerzen haben.
Es ist einfach, etwas zu kritisieren. Etwas zu lösen nicht. Ich bin kein Freund unserer Regierung, aber die Linke hat keine Ideen, die uns retten.
Nur Die Linke hat bislang die Probleme der Krise - und zwar G.Gysi in seiner Bundestagsrede bereits VOR EINFÜHRUNG DES EURO- benannt, die aus ihr resultierenden sozialen Verwerfungen beschrieben und als einzige Partei zeigt die Linke Lösungswege auf, die nicht nur zur gemeinschaftlichen Verschuldung ALLER Bürger Europas und dem Untergang ALLER im letzten Jahrhundert erkämpfter Sozialstandarts führen,einzig mit dem Ziel, den Profit einer winzigkleinen Gruppe reicher Globalisierungsliebhaber, die in anstregungslosem Wohlstand dahinlebenden, zu maximieren. S. Wagenknechts Schriften zeigen genau wie Professor Flasbecks Vorträge Lösungswege auf - aber da der LKW Europa schon sehr tief im Morast steckt, wird es mit jeder dieser falschen Maßnahmen (immer tüchtig Gas geben!), schwerer, ihn herauszumanövrieren. Viel wahrscheinlicher ist es, dass das Gefährt schließlich komplett versinkt!
Es ist einfach, etwas zu kritisieren. Etwas zu lösen nicht. Ich bin kein Freund unserer Regierung, aber die Linke hat keine Ideen, die uns retten.
Nur Die Linke hat bislang die Probleme der Krise - und zwar G.Gysi in seiner Bundestagsrede bereits VOR EINFÜHRUNG DES EURO- benannt, die aus ihr resultierenden sozialen Verwerfungen beschrieben und als einzige Partei zeigt die Linke Lösungswege auf, die nicht nur zur gemeinschaftlichen Verschuldung ALLER Bürger Europas und dem Untergang ALLER im letzten Jahrhundert erkämpfter Sozialstandarts führen,einzig mit dem Ziel, den Profit einer winzigkleinen Gruppe reicher Globalisierungsliebhaber, die in anstregungslosem Wohlstand dahinlebenden, zu maximieren. S. Wagenknechts Schriften zeigen genau wie Professor Flasbecks Vorträge Lösungswege auf - aber da der LKW Europa schon sehr tief im Morast steckt, wird es mit jeder dieser falschen Maßnahmen (immer tüchtig Gas geben!), schwerer, ihn herauszumanövrieren. Viel wahrscheinlicher ist es, dass das Gefährt schließlich komplett versinkt!
...aber das Rating ist ja jetzt egal da die EZB bezahlt.
Der spanische Staat hat, gemessen am BIP, geringere Schulden als der deutsche. Aber darum geht es nicht.
Das Problem Spaniens ist dessen nicht wettbewerbsfähige Volkswirtschaft mit einer Nettoauslandsverschuldung von etwa 100% des BIP. Ab etwa 20% wird's kritisch. Die deutsche Volkswirtschaft verfügt dagegen über Nettoauslandsforderungen von 35,8 des BIP. Sie ist also per Saldo überhaut nicht verschuldet.
Da die meisten Journalisten offenbar keine oder unzureichende Kenntnisse über wirtschaftliche Zusammenhänge haben, werden solche gravierenden Sachverhalte mit hohem Erklärungsbeitrag zum Beispiel für Ratings und Zinsdifferenzen erst gar nicht erkannt, geschweige denn berichtet. Und es wird nicht zwischen der Volkswirtschaft eines Landes und dem öffentlichen Sektor (die öffentlichen Haushalte, genannt der "Staat") differenziert, der nur einen (kleinen) Teil der Volkswirtschaft eines Landes ausmacht.
Der spanische Staat hat, gemessen am BIP, geringere Schulden als der deutsche. Aber darum geht es nicht.
Das Problem Spaniens ist dessen nicht wettbewerbsfähige Volkswirtschaft mit einer Nettoauslandsverschuldung von etwa 100% des BIP. Ab etwa 20% wird's kritisch. Die deutsche Volkswirtschaft verfügt dagegen über Nettoauslandsforderungen von 35,8 des BIP. Sie ist also per Saldo überhaut nicht verschuldet.
Da die meisten Journalisten offenbar keine oder unzureichende Kenntnisse über wirtschaftliche Zusammenhänge haben, werden solche gravierenden Sachverhalte mit hohem Erklärungsbeitrag zum Beispiel für Ratings und Zinsdifferenzen erst gar nicht erkannt, geschweige denn berichtet. Und es wird nicht zwischen der Volkswirtschaft eines Landes und dem öffentlichen Sektor (die öffentlichen Haushalte, genannt der "Staat") differenziert, der nur einen (kleinen) Teil der Volkswirtschaft eines Landes ausmacht.
Es ist einfach, etwas zu kritisieren. Etwas zu lösen nicht. Ich bin kein Freund unserer Regierung, aber die Linke hat keine Ideen, die uns retten.
Kritik ist einfach? Sie verwechseln wohl Ihre Polemik mit der ausgearbeiteten Kritik der Frau Wagenknecht? Begründete Kritik ist alles andere als "einfach" , denn es gehört eine Menge an Sachverstand dazu und diesen spreche ich Ihnen "Einfach" ab.
"mein Herz schlägt links!"
Kritik ist einfach? Sie verwechseln wohl Ihre Polemik mit der ausgearbeiteten Kritik der Frau Wagenknecht? Begründete Kritik ist alles andere als "einfach" , denn es gehört eine Menge an Sachverstand dazu und diesen spreche ich Ihnen "Einfach" ab.
"mein Herz schlägt links!"
wenn über Rettungsmaßnamen 100-ter von Milliarden und über die EZB ungebrenzt viel Geld zugesagt wird. Dann könnte es vielleicht doch daran liegen, dass die Realwirtschaft einfach nicht wettbewerbsfähig gemacht werden kann ohne die Währung abzuwerten und damit die Löhne aber eben auch gleichzeitig die Preise für alles was nicht importiert wird auf das Niveau von vor der Einführung des Euro zu senken. Die letzte Abwertung der Währung gab es in Spanien vor ziemlich genau 20 Jahren. Jetzt gibt es diese Möglichkeit nicht mehr. Und damit wird es viel schwerer, hoffentlich nicht unmöglich. Die Option die Krisenländer aus dem Euro zu holen scheint ja aus politschen Willen ausgeschlossen zu sein. Mit dem überaus überzeugenden Argument, dass sonst "Europa" scheitert.
Entweder Spaniens Wirtschaft kann trotz Euro und ohne die Möglichkeit die Währung abzuwerten wieder wettbewerbsfähig gemacht werden, oder alle Rettungspakte und EZB-Geldpressen werden die Situation nicht retten können.
*nicht* wenn wenn über Rettungsmaßnamen ..." Wollte ich natürlich sagen.
Ich fürchte ja, dass es ohne die von RPT angesprochene Möglichkeit der Abwertung nichts wird. Länder unterschiedlicher ökonomischer Eigenschaften in eine Währung zu quetschen ist einfach nicht optimal. Und wir sind bei weitem nicht so "homogen" wie es z.B. die USA sind.
Wir haben uns in der Uni mit 2 der Länder beschäftigt (Griechenland und Portugal) und dabei festgestellt, dass diese sich schon mit den Anpassungen ihrer Währung an den Euro (Konvergenzkriterien/Wechselkursmechanismus II) überfordert waren.
So ist es. Keiner will z.B. den Griechen doch etwas Böses - aber ohne Abkopplung vom Euro werden sie es einfach nicht schaffen.
Wie soll das in der Realität sonst auch aussehen, wenn z.B Löhne, Gehälter und Renten drastisch gekürzt werden - die Kosten für die Lebenshaltung wie Mieten, Strom, Gebühren usw. aber nicht? Und diese Kette zieht sich endlos fort...
Hier schreiben auch einige Foristen, Spanien habe doch weniger Schulden als Deutschland - übersehen aber ganz, daß Spanien gemessen am BIP nur rund 40 Prozent unserer Wirtschaftskraft hat...
Diese wirtschaftlichen Ungleichgewichte lassen sich auch durch politische Tricksereien nicht egalisieren - sie werden immer dasein. Das macht eben die Überlegung eines Zweistufen-Euro - Nord und Süd, überlegenswert.
Denn wenn wir uns noch Italien betrachten, dessen Verschuldung etwas über 120 Prozent des BIP ausmacht, das sind 50 Prozent mehr als die deutsche Staatsverschuldung - bei einer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, die rund 60 Prozent der unseren ausmacht - wird uns klar, daß Italien aus diesem Sumpf ohne Austritt aus dem Euro niemals herausfinden wird.
Das sind die Fakten.
So ist es. Keiner will z.B. den Griechen doch etwas Böses - aber ohne Abkopplung vom Euro werden sie es einfach nicht schaffen.
Wie soll das in der Realität sonst auch aussehen, wenn z.B Löhne, Gehälter und Renten drastisch gekürzt werden - die Kosten für die Lebenshaltung wie Mieten, Strom, Gebühren usw. aber nicht? Und diese Kette zieht sich endlos fort...
Hier schreiben auch einige Foristen, Spanien habe doch weniger Schulden als Deutschland - übersehen aber ganz, daß Spanien gemessen am BIP nur rund 40 Prozent unserer Wirtschaftskraft hat...
Diese wirtschaftlichen Ungleichgewichte lassen sich auch durch politische Tricksereien nicht egalisieren - sie werden immer dasein. Das macht eben die Überlegung eines Zweistufen-Euro - Nord und Süd, überlegenswert.
Denn wenn wir uns noch Italien betrachten, dessen Verschuldung etwas über 120 Prozent des BIP ausmacht, das sind 50 Prozent mehr als die deutsche Staatsverschuldung - bei einer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, die rund 60 Prozent der unseren ausmacht - wird uns klar, daß Italien aus diesem Sumpf ohne Austritt aus dem Euro niemals herausfinden wird.
Das sind die Fakten.
Ich sage eine Ratingagentur kann die Entwicklung eines Staates nicht einschätzen. Ich halte diese Ratings für reine Wahrsagerei. Meine Empfehlung ist, die betroffenen Staaten Europas sollten die Agenturen verklagen!!! Die Ratingagenturen machen Ratings für die die sie bezahlen, das weiß fast jeder also wer bezahlt Standard und was nicht alles. Spanien und Europa bestimmt nicht!!
Das währen wahrhaftig einmal interessante Informationen in einem solchen Artikel ;)
Aber ob das überhaupt öffentlich sein darf?
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