Arbeitsmarkt : Von der Leyen will Kurzarbeitergeld nicht ausweiten

Die schwache Konjunktur führt bei Betrieben zu mehr Kurzarbeit. Eine längere Auszahlung des Kurzarbeitergeldes lehnt Arbeitsministerin von der Leyen derzeit aber ab.

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hält trotz der lahmenden Konjunktur eine längere Auszahlung des Kurzarbeitergeldes über sechs Monate hinaus derzeit nicht für ratsam. "Unser Arbeitsmarkt ist noch immer robust", sagte von der Leyen dem Magazin Der Spiegel . "Wichtig ist, dass wir rechtzeitig handeln, sollte sich die Lage verschärfen."

Angesichts der schwachen Konjunktur fordern Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände die Bundesregierung seit Monaten auf, die Regelungen für die Kurzarbeit zu lockern und Kurzarbeitergeld länger als sechs Monate zu zahlen. Seit Anfang September fragt das Arbeitsministerium (BA) bei der Bundesagentur regelmäßig die neuesten Kurzarbeit-Zahlen ab und sammelt die Daten der krisenanfälligen Branchen.

Laut BA zeigten demnach im September etwa 2.000 Betriebe für rund 40.000 Beschäftigte an, dass möglicherweise Kurzarbeit ins Haus steht. Bis zu 100.000 Kurzarbeiter seien normal. Im Krisenjahr 2009 waren es fast 1,5 Millionen.

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Kommentare

7 Kommentare Seite 1 von 2 Kommentieren

VOLLE_ZUSTIMMUNG

In den ZEITen exitensbedrohenden Fachkraeftemangels ist es eine völlig falsche Zeichensetzung den Arbeitsmarkt durch Alimentierung der abhaengig Beschaeftigten auf Kosten der Fleissigen zu beeinflussen. Viel eher bedarf es der Aktivierung der Restkraefte bis zum lezten Mann und besonders Frau und Mutter. Bekanntlich werden wir darueber hinaus alle wirklich sehr alt und koennen diese Entwicklung nur durch die Rente mit 70 und einer laengeren Wochenarbeitszeit daempfen. Wir sind auf dem richtigen Weg. Alles wird gut.

Kurzarbeit!!
Wer Zeitarbeiter einstellt will mehr Gewinne erwirtschaften.
der soll dann aber den maximal Tariflohn zahlen. Warum bisher die Hungerlöhne üblich dind. Da sollten mal die Gewählten im Bundestag aufräumen oder sieht das deren Gewissen nicht? Bei den eigenen Erhöhungen sind sie doch sonst so schnell dabei.
Interessant ist auch die "Nebenverdienstspanne" Einzelner im Bundestag -wie uns kürzlich zu Ohren kam- zu betrachten, Oder haben die kein Herz -dann hben wir die falschen gewählt und sollten das bei der nächsten Wahl korrigieren.