Erdöl: "Die Entwicklung in den USA ist unglaublich"
Die USA werden bald mehr Öl fördern und zugleich weniger verbrauchen, sagt Fatih Birol von der Internationalen Energieagentur. Das habe erhebliche geopolitische Folgen.
© Mark Schmeets/AFP/GettyImages

Ölpumpe in North Dakota, USA
ZEIT ONLINE: Herr Birol, im jüngsten World Energy Outlook sagen Sie voraus, dass die USA schon bald Saudi-Arabien als weltgrößten Ölproduzenten ablösen werden. Was hat das für Folgen?
Fatih Birol: Diese Tatsache wird nicht nur die Ölmärkte beeinflussen. Es wird die gesamte Außen- und Verteidigungspolitik der USA verändern. Die heimische Energieversorgung war bislang eines der wichtigsten Anliegen Washingtons im Nahen Osten. Nun werden die USA ihre Interessen in dieser Region hinterfragen.
ZEIT ONLINE: Wird sich Amerika neue Verbündete suchen?
Birol: Die USA werden mehr Öl aus Brasilien, Mexiko und Kanada beziehen – anstatt aus dem Nahen Osten. Auch in anderen Regionen wird die Nachfrage aus Amerika sinken. Dazu zwei Zahlen: Im vergangenen Jahr importierten die USA noch zehn Millionen Fass Öl an einem Tag. In zehn Jahren werden es unseren Berechnungen zufolge nur noch vier Millionen Fass sein.
ZEIT ONLINE: Die USA werden autonomer, was ihre Energieversorgung betrifft. Warum ist das so?

ist Chefökonom der Internationalen Energieagentur in Paris. Bis Ende des Jahres ist er auf Roadshow: Weltweit stellt er die Ergebnisse des World Energy Outlooks vor, der wichtigsten Publikation der Energiewirtschaft.
Birol: Viele Menschen denken, dass es nur mit der wachsenden heimischen Fördermenge zusammenhängt. Aber das ist nur ein Teil der Geschichte: Auch die Nachfrage der USA wird zurückgehen.
ZEIT ONLINE: Das klingt unglaublich.
Birol: Ja, das ist unglaublich. Aber Präsident Obama hat in seiner ersten Amtszeit erfolgreich Effizienzstandards für die Autos im Land eingeführt. Diese werden schlicht weniger Benzin verbrauchen – dementsprechend geht die Nachfrage zurück.
ZEIT ONLINE: Wird das in den USA umstrittene Klimaschutzgesetz dadurch wahrscheinlicher?
Birol: In den vergangenen fünf Jahren hat kein Land seine CO2-Emissionen so stark gesenkt wie die USA. Dabei haben sie nicht einmal eine Klimaschutzgesetzgebung – im Unterschied zu Europa, wo es den Handel mit Emissionszertifikaten gibt. Dennoch haben die Europäer unter dem Strich weniger eingespart als die USA.
ZEIT ONLINE: Woran liegt das?
Birol: Die Antwort ist sehr simpel: Das Schiefergas, das die USA inzwischen so massiv fördern, ersetzt die klimaschädliche Kohle.
ZEIT ONLINE: Mit Schiefergas und Energiesparen schafft Amerika doch noch die Energiewende?
Birol: Soweit würde ich nicht gehen. Das sind zwei Erfolgsstories, aber sie reichen noch nicht aus, damit die USA das Klimaproblem wirklich angehen. Die USA und China sind noch immer für die Hälfte des Ausstoßes von Klimagasen weltweit verantwortlich. Das bedeutet eine enorme Verantwortung. Egal, was Europa macht: Ziehen die USA und China nicht mit, haben wir keine Chance, unsere weltweite Energiepolitik nachhaltig und klimafreundlich zu gestalten. Da bringen die europäischen Anstrengungen gar nichts. Aber natürlich heißt das nicht, dass Europa deswegen weniger ehrgeizig sein kann: Die EU-Politik ist entscheidend, wenn es um Führung und moralische Beispiele geht.
ZEIT ONLINE: Gibt es nach dem Wahlsieg von Obama wieder mehr Hoffnung auf eine Klimagesetzgebung?
Birol: Die internationale Klimapolitik kann sicher dazu beitragen, dass sich die gewachsene Kluft zwischen den USA und Europa wieder verkleinert. Ich habe große Hoffnung, dass die neue Obama-Regierung und Europa einen gemeinsamen Nenner finden.




...warum ist das heute eigentlich schon der 2. Artikel in dem die USA bzw. deren prognostizierte Entwicklung in der Zukunft massiv über den grünen Klee gelobt werden?
Hat sich einer der Autoren mal die aktuellen Wirtschaftszahlen der USA gepaart mit den Zahlen des Arbeitsmarktes und der Gesamtpolitischen Situation angesehen?
Das, gepaart mit etwas Fachwissen über die festgefahrene ökonomische Situation in Übersee, sollten einleuchten lassen das sich die Probleme der USA nicht kurzfristig, mit 1-2 Reförmchen lösen lassen, sondern dass das gesamte Wirtschafts- und Gesellschaftssystem der USA zur Disposition steht, wenn die Krise gelöst werden will.
dass der Artikel(-autor) etwas über wirtschaftlichen Situation in den USA berichten will?
Es geht ausschließlich um Energieversorgung, wirtschaftspolitische Fragestellungen werden nur im Bezug auf Saudi-Arabien kurz beleuchtet.
Erstaunlich finde ich diesen Satz: "In den vergangenen fünf Jahren hat kein Land seine CO2-Emissionen so stark gesenkt wie die USA. Dabei haben sie nicht einmal eine Klimaschutzgesetzgebung."
Die gesamte Weltretterpolitik inklusive Besserwisserei und Zeigefinger der EU bewirkt weniger als das Entdecken und Anwenden eines neuen Verfahrens im Bergbau. (Wirtschaftliche Stagnation in den USA dient meiner Einschätzung nach nicht als Erklärung, denn die gibt es in der EU in mindestens ähnlich starker Ausprägung.)
Schwätzerei, Gutmenschentum und Forderungen nach Deindustrialisierung in der EU vs. Vorwärts gerichtetes Handeln und Einsatz neuer Techniken und Verfahren in den USA.
amerika geht noch nicht unter! hihi...
dass der Artikel(-autor) etwas über wirtschaftlichen Situation in den USA berichten will?
Es geht ausschließlich um Energieversorgung, wirtschaftspolitische Fragestellungen werden nur im Bezug auf Saudi-Arabien kurz beleuchtet.
Erstaunlich finde ich diesen Satz: "In den vergangenen fünf Jahren hat kein Land seine CO2-Emissionen so stark gesenkt wie die USA. Dabei haben sie nicht einmal eine Klimaschutzgesetzgebung."
Die gesamte Weltretterpolitik inklusive Besserwisserei und Zeigefinger der EU bewirkt weniger als das Entdecken und Anwenden eines neuen Verfahrens im Bergbau. (Wirtschaftliche Stagnation in den USA dient meiner Einschätzung nach nicht als Erklärung, denn die gibt es in der EU in mindestens ähnlich starker Ausprägung.)
Schwätzerei, Gutmenschentum und Forderungen nach Deindustrialisierung in der EU vs. Vorwärts gerichtetes Handeln und Einsatz neuer Techniken und Verfahren in den USA.
amerika geht noch nicht unter! hihi...
Hallo DennPrah
herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Werfen Sie doch mal einen Blick in den WEO. Die IEA spielt ja verschiedene Szenarion durch. Sicher, es sind Prognosen, aber die Flaute der weltweiten Konjunktur wird sehr wohl auch in Betracht gezogen. Ein "über den grünen Klee loben" sieht anders aus...
Viele Grüße
Marlies Uken
Es wird in den Betrachtungen der IEA ja nicht nur über Schiefergas, sondern auch über ein neues Verfahren, auch Öl aus dem Schiefer zu gewinnen, gesprochen.
Nur, wann diese Produktion in großem Stile anlaufen kann, wird nicht genauer gesagt. Von daher halte ich diese Prognose schon für etwas abenteuerlich. Und eins ist sicher: Die Preise des neu gewonnenen Öls werden sich an den Weltmarktpreisen orientieren und ausrichten, die ausbeutenden Unternehmen - vermutlich die Ölmultis, haben nichts zu verschenken.
Ich fürchte weiter, daß sich schon nach wenigen Jahren eine große Ernüchterung breitmachen wird: wer die Berichte über die ökologischen Schäden des Gas-Fracking gesehen hat, kann sich gut vorstellen, wie weite Regionen des Landes aussehen werden, wenn die erst mit dem Ol-Fracking beginnen, denn Öl löst sich nicht so leicht aus dem gestein wie Gas....
Und welche neuen produktiven Industrien sollen denn dort auf Grund der "billigen" Energie (diese Explorationen werden im Endeffekt sehr, sehr teuer werden) neu enstehen? Nägel und Schrauben werden in China und Indien billiger hergestellt - T-Shirts und Hemden kommen aus Pakistan, die Autos aus Japan und Korea - auch wenn sie in den USA montiert werden - ja welche denn nun?
Diese Euphorie ist mir einfach nicht geheuer. Aber wir werden es erleben.
Antworten aus der Redaktion Redaktionsempfehlungen zu geben.
Das ist peinlich-lächerliches Eigenlob.
Es wird in den Betrachtungen der IEA ja nicht nur über Schiefergas, sondern auch über ein neues Verfahren, auch Öl aus dem Schiefer zu gewinnen, gesprochen.
Nur, wann diese Produktion in großem Stile anlaufen kann, wird nicht genauer gesagt. Von daher halte ich diese Prognose schon für etwas abenteuerlich. Und eins ist sicher: Die Preise des neu gewonnenen Öls werden sich an den Weltmarktpreisen orientieren und ausrichten, die ausbeutenden Unternehmen - vermutlich die Ölmultis, haben nichts zu verschenken.
Ich fürchte weiter, daß sich schon nach wenigen Jahren eine große Ernüchterung breitmachen wird: wer die Berichte über die ökologischen Schäden des Gas-Fracking gesehen hat, kann sich gut vorstellen, wie weite Regionen des Landes aussehen werden, wenn die erst mit dem Ol-Fracking beginnen, denn Öl löst sich nicht so leicht aus dem gestein wie Gas....
Und welche neuen produktiven Industrien sollen denn dort auf Grund der "billigen" Energie (diese Explorationen werden im Endeffekt sehr, sehr teuer werden) neu enstehen? Nägel und Schrauben werden in China und Indien billiger hergestellt - T-Shirts und Hemden kommen aus Pakistan, die Autos aus Japan und Korea - auch wenn sie in den USA montiert werden - ja welche denn nun?
Diese Euphorie ist mir einfach nicht geheuer. Aber wir werden es erleben.
Antworten aus der Redaktion Redaktionsempfehlungen zu geben.
Das ist peinlich-lächerliches Eigenlob.
...die (voellig unangebrachte) Glorifizierung dieses Landes ist ja nix neues in der Zeit und liegt sicher auch in der persoenlichen Geschichte der Herausgeber/Redakteure begruendet.
Ich wuerde es jedenfalls sehr begruessen wenn die im Artikel genannte Prognose eintrifft. Weniger Begehrlichkeiten und Einmischung der USA im Nahen Osten koennten womoeglich sogar zu einer Stabilisierung der Region fuehren... ob wir das noch erleben werden?
dass der Artikel(-autor) etwas über wirtschaftlichen Situation in den USA berichten will?
Es geht ausschließlich um Energieversorgung, wirtschaftspolitische Fragestellungen werden nur im Bezug auf Saudi-Arabien kurz beleuchtet.
Erstaunlich finde ich diesen Satz: "In den vergangenen fünf Jahren hat kein Land seine CO2-Emissionen so stark gesenkt wie die USA. Dabei haben sie nicht einmal eine Klimaschutzgesetzgebung."
Die gesamte Weltretterpolitik inklusive Besserwisserei und Zeigefinger der EU bewirkt weniger als das Entdecken und Anwenden eines neuen Verfahrens im Bergbau. (Wirtschaftliche Stagnation in den USA dient meiner Einschätzung nach nicht als Erklärung, denn die gibt es in der EU in mindestens ähnlich starker Ausprägung.)
Schwätzerei, Gutmenschentum und Forderungen nach Deindustrialisierung in der EU vs. Vorwärts gerichtetes Handeln und Einsatz neuer Techniken und Verfahren in den USA.
Im Artikel dürfte die Reduzierung in absoluten Zahlen, möglicherweise der pro-Kopf-Ausstoß gemeint sein. Und der Ausstoß der USA ist einfach vorsinnflutlich.
Hypothetischer Vergleich: A produziert täglich 100 Säcke Müll, B nur 2 Säcke.
A reduziert seinen Ausstoss auf 95 Säcke, B auf 1 Sack.
In absoluten Zahlen hat A seinen Müllausstoss um das Fünffache der Reduzierung B's zurückgefahren, in prozentualer Darstellung liegt B dagegen in seiner Einsparung trotzdem 50% gegenüber 5% vorne.
Merke: Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.
Technikläubigkeit ist ein schlechter Ratgeber!Neue Verfahren und Techniken müssen nicht immer auch gleizeitig gut sein. Dieses Denken und danach handeln ist einer der dicksten Sargnägel unserer Zivilisation. P.S. bin kein Gutmensch.
Haben Sie sich mal über Fracking informiert? Bei 4:40min wirds ganz eindrücklich... Möchten Sie so etwas bei sich zuhause?
Nein? Dann können Sie ja nochmal Ihr "vorwärtsgerichtet" überdenken. Rücksichtslos trifft es zum Teil eher.
https://www.youtube.com/w...
----
Mit Bezug auf den Artikel: Wenn man Erdöl wirtschaftlich produzieren könnte, wie im Artikel zu lesen, wären wir einige Probleme (außer den Klimawandel) sicher los. Nur eine sprachlichen Ungenauigkeit, ich weiß. Da wegen der Unmöglichkeit Öl zu produzieren aber ganze Kriege geführt werden, doch eine worauf ich hinweisen möchte.
"Die gesamte Weltretterpolitik inklusive Besserwisserei und Zeigefinger der EU bewirkt weniger als das Entdecken und Anwenden eines neuen Verfahrens im Bergbau. (Wirtschaftliche Stagnation in den USA dient meiner Einschätzung nach nicht als Erklärung, denn die gibt es in der EU in mindestens ähnlich starker Ausprägung.)"
Da sind gleich drei Dinge, die Sie übersehen wollen oder haben.
1. die wirtschaftliche Situation
In Europa verteilt sich die wirtschaftliche Entwicklung auf die Mitgliedsstaaten, und die "Hochenergie-Staaten", die haben einen geringen Druck auf ihre Wirtschaft verspürt, bzw. einen geringeren als der Rest von Europa. Die Summenbetrachtung ist also irrelevant.
2. der Grund für die Senkung
während man in Europa auf Kohle setzt, um den Energiebedarf zu decken, auch damit man eine Reihe von Kernkraftwerken abschalten kann, kommt die größte Einsparung in den USA aus der Verwendung von Schiefergas, eine Ressource, die uns nicht zur Verfügung steht, und ich meine gelesen zu haben, dass der Abbau von Ölschiefer auch nicht unproblematisch ist.
3. Einsparungspotenzial
Wenn Sie einen Energieverbrauch von 10 kW haben, ich einen von 3kW, und Sie 30% sparen, während ich nur 10% einspare, dann verbrauchen Sie noch 7kW, während ich 2,7 kW benötige (ok, ist kein Verbrauch, sondern Wandlung,....). Sicher leisten Sie dann einen großen Beitrag, aber: im Ernst: Sind Sie dann viel toller als ich?
falls Sie bereit sind, für den wirtschaftlichen Erfolg (fracking) die Qualität des Grundwassers mit Füßen zu treten, mag das Ihr Anliegen sein. Meins ist es definitiv nicht!
Im Artikel dürfte die Reduzierung in absoluten Zahlen, möglicherweise der pro-Kopf-Ausstoß gemeint sein. Und der Ausstoß der USA ist einfach vorsinnflutlich.
Hypothetischer Vergleich: A produziert täglich 100 Säcke Müll, B nur 2 Säcke.
A reduziert seinen Ausstoss auf 95 Säcke, B auf 1 Sack.
In absoluten Zahlen hat A seinen Müllausstoss um das Fünffache der Reduzierung B's zurückgefahren, in prozentualer Darstellung liegt B dagegen in seiner Einsparung trotzdem 50% gegenüber 5% vorne.
Merke: Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.
Technikläubigkeit ist ein schlechter Ratgeber!Neue Verfahren und Techniken müssen nicht immer auch gleizeitig gut sein. Dieses Denken und danach handeln ist einer der dicksten Sargnägel unserer Zivilisation. P.S. bin kein Gutmensch.
Haben Sie sich mal über Fracking informiert? Bei 4:40min wirds ganz eindrücklich... Möchten Sie so etwas bei sich zuhause?
Nein? Dann können Sie ja nochmal Ihr "vorwärtsgerichtet" überdenken. Rücksichtslos trifft es zum Teil eher.
https://www.youtube.com/w...
----
Mit Bezug auf den Artikel: Wenn man Erdöl wirtschaftlich produzieren könnte, wie im Artikel zu lesen, wären wir einige Probleme (außer den Klimawandel) sicher los. Nur eine sprachlichen Ungenauigkeit, ich weiß. Da wegen der Unmöglichkeit Öl zu produzieren aber ganze Kriege geführt werden, doch eine worauf ich hinweisen möchte.
"Die gesamte Weltretterpolitik inklusive Besserwisserei und Zeigefinger der EU bewirkt weniger als das Entdecken und Anwenden eines neuen Verfahrens im Bergbau. (Wirtschaftliche Stagnation in den USA dient meiner Einschätzung nach nicht als Erklärung, denn die gibt es in der EU in mindestens ähnlich starker Ausprägung.)"
Da sind gleich drei Dinge, die Sie übersehen wollen oder haben.
1. die wirtschaftliche Situation
In Europa verteilt sich die wirtschaftliche Entwicklung auf die Mitgliedsstaaten, und die "Hochenergie-Staaten", die haben einen geringen Druck auf ihre Wirtschaft verspürt, bzw. einen geringeren als der Rest von Europa. Die Summenbetrachtung ist also irrelevant.
2. der Grund für die Senkung
während man in Europa auf Kohle setzt, um den Energiebedarf zu decken, auch damit man eine Reihe von Kernkraftwerken abschalten kann, kommt die größte Einsparung in den USA aus der Verwendung von Schiefergas, eine Ressource, die uns nicht zur Verfügung steht, und ich meine gelesen zu haben, dass der Abbau von Ölschiefer auch nicht unproblematisch ist.
3. Einsparungspotenzial
Wenn Sie einen Energieverbrauch von 10 kW haben, ich einen von 3kW, und Sie 30% sparen, während ich nur 10% einspare, dann verbrauchen Sie noch 7kW, während ich 2,7 kW benötige (ok, ist kein Verbrauch, sondern Wandlung,....). Sicher leisten Sie dann einen großen Beitrag, aber: im Ernst: Sind Sie dann viel toller als ich?
falls Sie bereit sind, für den wirtschaftlichen Erfolg (fracking) die Qualität des Grundwassers mit Füßen zu treten, mag das Ihr Anliegen sein. Meins ist es definitiv nicht!
Also irgendwie seltsam woher der Chefökonom der Internationalen Energieagentur seine Daten hat? Nachdem ich die Aussage "In den vergangenen fünf Jahren hat kein Land seine CO2-Emissionen so stark gesenkt wie die USA." doch etwas seltsam fand habe ich genau die gegenteilige Entwicklung recherchiert. Demnach ist die Veränderung der CO²-Emissionen durch die USA von 1990-2011 um ca. 10% angestiegen.
[in Mio. t pro Jahr für 1990: 5.461; 2001: 6.279; 2002: 6.377; 2003: 6.400; 2004: 6.528; 2005: 6.558; 2006: 6.461; 2007: 6.575; 2008: 6.370; 2009: 5.951; 2010: 6.145; 2011: 6.027]
Quellen: IWR Research, BP Statistical Review, Bundesministerium für Wirtschaft
Demgegenüber haben die größten Emittenten der EU mit Deutschland -22%; Italien -2% und Frankreich sowie Polen je -9% vorzuweisen.
Bevor solche Interviews veröffentlicht werden, egal mit welcher Persönlichkeit, sollte der kritische Journalismus die Datenlage eingehend überprüfen!
"Bundesministerium für Wirtschaft" ist keine Quellenangebe. Da Sie sich ja schon die Mühe gemacht und recherchiert haben bitte ich Sie die gesamte Leserschaft an Ihrem Wissen teilhaben zu lassen. Mit korrekten Quellen. Also Artikel, Autor, Zeitschrift, Jahr,... und im besten Fall als Link zum direkten Nachlesen.
Ansonsten gelten für mich die Aussagen des Chefökonoms der Internationalen Energieagentur. (Und nicht die eines anonymen Lesers mit Quelle: Wirtschaftsministerium)
Richtig, die USA sind gerade erst dabei, ihren CO2-Ausstoß von 1990 bald wieder zu erreichen. Man vergleiche dies mit den Kyoto-Verpflichtungen der EU, die Senkungen mit 1990 als Referenzjahr vorsehen.
Die USA hatten sich im Kyoto-Prozess verpflichtet, ebenfalls die Emissionen bezüglich 1990 drastisch abzusenken. Leider wurde Kyoto nie ratifiziert.
Noch etwas:
Kohle durch CO2-günstigeres Erdgas zu ersetzen ist ein alter Hut, bei uns sind Gasheizungen schon seit Jahrzehnten fast schon Standard geworden. Neu ist lediglich die Methode der Erdgasförderung durch Fracking, ein Schritt, der momentan auch in Polen diskutiert wird. Übrigens: Die Kohleförderung steigt in den USA auch in den letzten Jahren weiter an. Das, was man in den USA nicht braucht, wird einfach verstärkt exportiert, z.B. nach China. Auch hier gilt: Die Kunst ist, die Kohle in der Erde zu lassen...
Noch ein Aber:
Erdgas ist ebenfalls ein fossiler Brennstoff und taugt daher nur als Übergangslösung. Der wirklich schwierige Schritt ist der Weg hin zu Erneuerbaren Energieträgern. Wir versuchen in Deutschland, diesen schwierigen Weg zu beschreiten. Was hierzulande fehlt, ist der beherzte Kohleausstieg, unter CO2-Gesichtspunkten ist der Ersatz von Kernkraft durch EE zu bedauern.
Wenn man die Quellenlage mal außer Acht lässt und die Zahlen anschaut, ergibt sich natürlich auch aus Ihnen im Fünfjahreszeitraum eine deutliche Senkung der CO2-Emissionen der USA. Dass das auf den Zeitraum von 1990 bis 2011 (21 Jahre) betrachtet anders aussieht, steht zu der Interviewaussage überhaupt nicht im Widerspruch. Die großen Reduzierungen Deutschlands im Zeitraum 1990 bis 2011 sind im wesentlichen bis Mitte/Ende der 1990er Jahre durch Modernisierung der DDR-Infrastruktur erzielt worden. In den letzten Jahren tat sich dem gegenüber wenig. Und da geht die Entwicklung in den USA eben doch in eine deutlich andere Richtung, auch wenn natürlich Faktoren wie die Finanzkrise und Rezession eine deutliche Rolle dabei gespielt haben.
Beispiele:
1. Helmut Schmidt als Kanzler: England wird nach dem Ende des Öls in der Nordsee keine wichtige Rolle spielen.
2. Anfang der 1990er Jahre. Die USA sind auf absehbare Zeit die einzig verbliebene Weltmacht. In jüngster Zeit waren sie die an Kraft verlierende, alternde Großmacht.
3. Wer hat eigentlich die Dauerstagnation Japans vorausgesagt?
4. Vor 5 Jahren sah kaum ein einflussreicher Ökonom oder Staatsmann die Krise voraus, in der wir heute festsitzen.
5. Seit ca. 10 Jahren ängstigt man die Deutschen mit der "demografischen Krise" und deren ökonomischen Folgen. Dabei ist nicht unwahrscheinlich, dass es wegen der Zuwanderung und der verstärkten Berufstätigkeit der Frauen weit unproblematischer sein wird.
Schlussfolgerungen:
a) Die Zusammenhänge in der Welt sind kompliziert. Sachgerechte Voraussagen zu treffen ist prinzipiell schwierig.
b) Viele derer, die mit ihrer Meinung den Weg in die Medien finden, verfolgen spezifische eigene Interessen. Sie biegen sich ihre "wissenschaftlich begründeten" Aussagen zurecht.
c) Die Einflussreichen, die Mächtigen suchen sich die ihnen genehmen Theorien heraus und verschaffen ihnen in der Gesellschaft Geltung. Bis zur nächsten Krise oder Pleite.
Die unterschiedlichen Behörden sollten hin und wieder mal zusammenarbeiten: Trauriger Rekord; Dienstag, 13. November 2012, n-TV
Das CO2-Ranking führte unverändert China mit 8,9 Milliarden Tonnen (2010: 8,3 Mrd.) vor den USA (6 Mrd.) und Indien (1,8 Mrd.) an. Deutschland konnte seinen CO2-Ausstoß seit 2010 leicht verringern und belegte mit 804 Millionen Tonnen Platz Sechs.
"Wenn der aktuelle Trend anhält, dann steigt der weltweite CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um weitere 20 Prozent auf über 40 Milliarden Tonnen CO2 an", warnte IWR-Direktor Norbert Allnoch.
"Bundesministerium für Wirtschaft" ist keine Quellenangebe. Da Sie sich ja schon die Mühe gemacht und recherchiert haben bitte ich Sie die gesamte Leserschaft an Ihrem Wissen teilhaben zu lassen. Mit korrekten Quellen. Also Artikel, Autor, Zeitschrift, Jahr,... und im besten Fall als Link zum direkten Nachlesen.
Ansonsten gelten für mich die Aussagen des Chefökonoms der Internationalen Energieagentur. (Und nicht die eines anonymen Lesers mit Quelle: Wirtschaftsministerium)
Richtig, die USA sind gerade erst dabei, ihren CO2-Ausstoß von 1990 bald wieder zu erreichen. Man vergleiche dies mit den Kyoto-Verpflichtungen der EU, die Senkungen mit 1990 als Referenzjahr vorsehen.
Die USA hatten sich im Kyoto-Prozess verpflichtet, ebenfalls die Emissionen bezüglich 1990 drastisch abzusenken. Leider wurde Kyoto nie ratifiziert.
Noch etwas:
Kohle durch CO2-günstigeres Erdgas zu ersetzen ist ein alter Hut, bei uns sind Gasheizungen schon seit Jahrzehnten fast schon Standard geworden. Neu ist lediglich die Methode der Erdgasförderung durch Fracking, ein Schritt, der momentan auch in Polen diskutiert wird. Übrigens: Die Kohleförderung steigt in den USA auch in den letzten Jahren weiter an. Das, was man in den USA nicht braucht, wird einfach verstärkt exportiert, z.B. nach China. Auch hier gilt: Die Kunst ist, die Kohle in der Erde zu lassen...
Noch ein Aber:
Erdgas ist ebenfalls ein fossiler Brennstoff und taugt daher nur als Übergangslösung. Der wirklich schwierige Schritt ist der Weg hin zu Erneuerbaren Energieträgern. Wir versuchen in Deutschland, diesen schwierigen Weg zu beschreiten. Was hierzulande fehlt, ist der beherzte Kohleausstieg, unter CO2-Gesichtspunkten ist der Ersatz von Kernkraft durch EE zu bedauern.
Wenn man die Quellenlage mal außer Acht lässt und die Zahlen anschaut, ergibt sich natürlich auch aus Ihnen im Fünfjahreszeitraum eine deutliche Senkung der CO2-Emissionen der USA. Dass das auf den Zeitraum von 1990 bis 2011 (21 Jahre) betrachtet anders aussieht, steht zu der Interviewaussage überhaupt nicht im Widerspruch. Die großen Reduzierungen Deutschlands im Zeitraum 1990 bis 2011 sind im wesentlichen bis Mitte/Ende der 1990er Jahre durch Modernisierung der DDR-Infrastruktur erzielt worden. In den letzten Jahren tat sich dem gegenüber wenig. Und da geht die Entwicklung in den USA eben doch in eine deutlich andere Richtung, auch wenn natürlich Faktoren wie die Finanzkrise und Rezession eine deutliche Rolle dabei gespielt haben.
Beispiele:
1. Helmut Schmidt als Kanzler: England wird nach dem Ende des Öls in der Nordsee keine wichtige Rolle spielen.
2. Anfang der 1990er Jahre. Die USA sind auf absehbare Zeit die einzig verbliebene Weltmacht. In jüngster Zeit waren sie die an Kraft verlierende, alternde Großmacht.
3. Wer hat eigentlich die Dauerstagnation Japans vorausgesagt?
4. Vor 5 Jahren sah kaum ein einflussreicher Ökonom oder Staatsmann die Krise voraus, in der wir heute festsitzen.
5. Seit ca. 10 Jahren ängstigt man die Deutschen mit der "demografischen Krise" und deren ökonomischen Folgen. Dabei ist nicht unwahrscheinlich, dass es wegen der Zuwanderung und der verstärkten Berufstätigkeit der Frauen weit unproblematischer sein wird.
Schlussfolgerungen:
a) Die Zusammenhänge in der Welt sind kompliziert. Sachgerechte Voraussagen zu treffen ist prinzipiell schwierig.
b) Viele derer, die mit ihrer Meinung den Weg in die Medien finden, verfolgen spezifische eigene Interessen. Sie biegen sich ihre "wissenschaftlich begründeten" Aussagen zurecht.
c) Die Einflussreichen, die Mächtigen suchen sich die ihnen genehmen Theorien heraus und verschaffen ihnen in der Gesellschaft Geltung. Bis zur nächsten Krise oder Pleite.
Die unterschiedlichen Behörden sollten hin und wieder mal zusammenarbeiten: Trauriger Rekord; Dienstag, 13. November 2012, n-TV
Das CO2-Ranking führte unverändert China mit 8,9 Milliarden Tonnen (2010: 8,3 Mrd.) vor den USA (6 Mrd.) und Indien (1,8 Mrd.) an. Deutschland konnte seinen CO2-Ausstoß seit 2010 leicht verringern und belegte mit 804 Millionen Tonnen Platz Sechs.
"Wenn der aktuelle Trend anhält, dann steigt der weltweite CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um weitere 20 Prozent auf über 40 Milliarden Tonnen CO2 an", warnte IWR-Direktor Norbert Allnoch.
Rede, nun heißt es hier 85 Dollar... ??
Die IEA hat sich mit ihren Prognosen bisher noch immer total verschätzt. Als Realist gehe ich mal von 200-300 Dollar als Minimum aus.
Die Marktpreise orientieren sich doch nicht an den tats. Förderkosten sondern an dem was der Markt zahlt u. nachfragt. Gerade in Asien wird aber der Autoverkehr weiter zunehmen u. die Nachfrage steigt, gleichzeitig wir die Produktion aber nicht mithalten.
Schiefergas holt man doch mit "Fracking" raus, wo tonnenweise chemische Lösungen in die Tiefe gepumpt werden. Und hinterher das Grundwasser für Jahrzehnte vergiftet ist, mit krebserregenden Stoffen und was da sonst noch so rumschwimmt.
Also statt die Luft mit klimaschädlicher Kohle zu vergiften, vergiftet man jetzt die Menschen.
Hallo
hier gibt es noch eine interessante Studie zur Klimabilanz von Fracking:
http://blog.zeit.de/gruen...
Beste Grüße
Marlies Uken
"Also statt die Luft mit klimaschädlicher Kohle zu vergiften, vergiftet man jetzt die Menschen."
Die Natur kann gedeihen.
Ich muss auf den Kommentar antworten in dem ein Forist behauptet, mit Schiefergas wuerden die Menschen vergiftet nachdem Kohle vorher "nur" das Klima beeinflusst habe. Damit impliziert der Forist, Kohlekraftwerke seien fuer Menschen nicht gefaehrlich gewesen.
Das ist voellig naiv und schlichtweg falsch. Selbst in Deutschland sterben jedes Jahr Zehntausende an Atemwegserkrankungen, v.a. Lungenkrebs, Zehntausende andere leider an Asthma. Und da besteht ganz eindeutig ein Zusammenhang zu Abbau und Verbrennung von Kohle. Ich bin selbst im Ruhrgebiet aufgewachsen und kenne noch Kokereien. Jetzt erzaehlen sie mir nicht, die Kohle sei harmlos und die mir bekannten Menschen mit Staublunge, Asthma oder Lungenkrebs waeren auch durch Windraeder krank geworden.
Auch die Ölverbrennung wird weitergehen. Natürlich mag der Verbrauch geringfügig sinken -- aber vor allem wird die Produktion in Nord- und Südamerika ausgebaut. Zudem sind solche langen Zeiträume immer sehr fragwürdig und beinhalten keine möglichen politischen Entscheidungen in der Zukunft.
Hallo
hier gibt es noch eine interessante Studie zur Klimabilanz von Fracking:
http://blog.zeit.de/gruen...
Beste Grüße
Marlies Uken
"Also statt die Luft mit klimaschädlicher Kohle zu vergiften, vergiftet man jetzt die Menschen."
Die Natur kann gedeihen.
Ich muss auf den Kommentar antworten in dem ein Forist behauptet, mit Schiefergas wuerden die Menschen vergiftet nachdem Kohle vorher "nur" das Klima beeinflusst habe. Damit impliziert der Forist, Kohlekraftwerke seien fuer Menschen nicht gefaehrlich gewesen.
Das ist voellig naiv und schlichtweg falsch. Selbst in Deutschland sterben jedes Jahr Zehntausende an Atemwegserkrankungen, v.a. Lungenkrebs, Zehntausende andere leider an Asthma. Und da besteht ganz eindeutig ein Zusammenhang zu Abbau und Verbrennung von Kohle. Ich bin selbst im Ruhrgebiet aufgewachsen und kenne noch Kokereien. Jetzt erzaehlen sie mir nicht, die Kohle sei harmlos und die mir bekannten Menschen mit Staublunge, Asthma oder Lungenkrebs waeren auch durch Windraeder krank geworden.
Auch die Ölverbrennung wird weitergehen. Natürlich mag der Verbrauch geringfügig sinken -- aber vor allem wird die Produktion in Nord- und Südamerika ausgebaut. Zudem sind solche langen Zeiträume immer sehr fragwürdig und beinhalten keine möglichen politischen Entscheidungen in der Zukunft.
>>Dazu zwei Zahlen: Im vergangenen Jahr importierten die USA noch zehn Millionen Fass Öl an einem Tag. In zehn Jahren werden es unseren Berechnungen zufolge nur noch vier Millionen Fass sein.<<
Aktuell liegt die US-Förderung bei ~5,8 Millionen Barrel pro Tag (mb/d). Zuzüglich 10 mb/d als Import kommen wir also auf 16 mb/d als Bedarf.
In 10 Jahren sollen es nur noch 4 mb/d an Importen sein. Das bedeutet, die USA müßten dann 12 mb/d selbst fördern. Und das haben die nicht mal 1971 geschafft (US Peak Oil), da waren es ungefähr 11,4 mb/d, wenn ich mich recht erinnere.
In 10 Jahren sollen die Amis also mehr Öl rausholen als jemals zuvor in ihrer Geschichte? Never!
>>Aber das ist nur ein Teil der Geschichte: Auch die Nachfrage der USA wird zurückgehen.<<
Yep, Herr Birol, mag sein. Aber
1) ist das relativ unglaubwürdig, denn bisher ist von energiesparenden Amerikanern wenig zu sehen
2) auch weniger SUVs bedeutet keine lineare Energieersparnis, denn dann fahren die Leute mehr (sinnlos) Auto. Es gibt einen Namen für den Effekt, aber ich habe ihn vergessen
3) wird die US-Bevölkerung auch in 10 Jahren weiter gewachsen sein, was einen Teil evtl. Einsparungen ebenfalls auffrißt für Autos, Wohnungen, Nahrungsproduktion etc.
Dreiste Behauptung meinerseits: in 10 Jahren werden die USA genauso viel Öl brauchen wie heute, bestenfalls.
Und auch Fracking, Ölsande und alles andere bedeutet nicht, daß MEHR Öl/Gas da ist als vor 20 Jahren. Die fossilen Ressourcen bleiben weiterhin endlich!
... heißt der Begriff, den Sie suchen.
Ich bin mir übrigens nicht sicher, ob der Artikel nicht doch zumindest einen Trend richtig identifiziert. Texas investiert massiv in Windenergie (Sweetwater), das kann durchaus weite Kreise ziehen. Und Obamas Energiepolitik hat als oberstes Ziel die Energieunabhängigkeit, nicht den Klimaschutz ... und das halte jedenfalls ich für äußerst vernünftig.
Das Sie es besser wissen als die Verantwortlichen für diese Prognose? "Keine energiesparenden Amerikaner" hört sich nun auch sehr fair recherchiert an. Sie sollten vielleicht Ihr generelles Bild des "Amerikaners" überprüfen. Bereits 2006 (!!!) hiess es, dass SUVs politisch nicht korrekt sind.
Zu Ihrer kritik sollte mehr gehören als "es ist unglaubwürdig". Sie reduzieren hier ziemlich auf die Ebene des Glaubens. Keine Gute Idee. Hört sich eher so an, als "Hoffen" Sie, dass dieser Prognose falsch ist.
... heißt der Begriff, den Sie suchen.
Ich bin mir übrigens nicht sicher, ob der Artikel nicht doch zumindest einen Trend richtig identifiziert. Texas investiert massiv in Windenergie (Sweetwater), das kann durchaus weite Kreise ziehen. Und Obamas Energiepolitik hat als oberstes Ziel die Energieunabhängigkeit, nicht den Klimaschutz ... und das halte jedenfalls ich für äußerst vernünftig.
Das Sie es besser wissen als die Verantwortlichen für diese Prognose? "Keine energiesparenden Amerikaner" hört sich nun auch sehr fair recherchiert an. Sie sollten vielleicht Ihr generelles Bild des "Amerikaners" überprüfen. Bereits 2006 (!!!) hiess es, dass SUVs politisch nicht korrekt sind.
Zu Ihrer kritik sollte mehr gehören als "es ist unglaubwürdig". Sie reduzieren hier ziemlich auf die Ebene des Glaubens. Keine Gute Idee. Hört sich eher so an, als "Hoffen" Sie, dass dieser Prognose falsch ist.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren