Wirtschaftsreformen: Frankreich will kein Hartz IV
Frankreichs Premier reist nach Berlin. Seine Botschaft: Deutschland soll die guten Ratschläge lassen. Das dürfte in Berlin niemanden beruhigen.
© Eric Feferberg/AFP/Getty Images

Frankreichs Premier Jean-Marc Ayrault
Wenn Frankreichs Premierminister Jean-Marc Ayrault heute nach Berlin kommt, unternimmt er keine Vergnügungsreise. Glaubt man Wirtschaftsminister Pierre Moscovici hat der Premier einen Auftrag zu erfüllen: Den Deutschen solle deutlich gemacht werden, dass es klüger ist, die französischen Reformpläne zur Belebung der Wirtschaft zu unterstützen – statt nur zu nörgeln. Während seines Treffens mit Bundeskanzlerin Angela Merkel werde Ayrault die Möglichkeit haben, "alle notwendigen Erklärungen" zu liefern. "Unsere deutschen Freunde", schmeichelte Moscovici vordergründig, "haben verstanden, welche Anstrengungen wir unternehmen, um die öffentlichen Finanzen zu kontrollieren".
Tatsächlich wächst in Berlin die Ungeduld. So nervös sind die Deutschen über den Zustand der französischen Wirtschaft, dass man sogar diplomatische Klugheit fahren lässt. Schließlich wäre es um den Euro geschehen, sollte nun auch Frankreich in den Kreis der europäischen Krisenländern eintreten. Die Meldung, dass Finanzminister Wolfgang Schäuble die deutschen Wirtschaftsweisen um ein Reformprogramm für Frankreichs Wirtschaft gebeten habe, wurde zwar mittlerweile dementiert. In Paris aber löste sie einigen Wirbel aus.
Der Rat hat sich noch nie in seiner Geschichte in die Angelegenheiten anderer Staaten eingemischt. Täten er es nun ausgerechnet bei den stolzen Franzosen, wird er mit Sicherheit einzig und allein auf Widerstand stoßen. Aus Trotz. Nicht einmal, weil man die Ratschläge aus Berlin unbedingt ungeeignet fände.
Auch den Franzosen ist gewahr, wie schlecht es um die eigene Wirtschaft steht. Das Land steht am Rand einer Rezession. In diesem Jahr wird Frankreichs Wirtschaft wohl nur um 0,3 Prozent wachsen. Zahlreiche Industrieunternehmen haben den Abbau von Stellen angekündigt. Die Zahl der Arbeitslosen ist mit mehr als drei Millionen so hoch wie seit 1999 nicht mehr. Der Autobauer PSA Peugeot Citroën, Stolz der Nation, muss sogar mit einer Staatsbürgschaft für seine Autobank gestützt werden. Dennoch will das Unternehmen 8.000 Jobs streichen und ein Werk in Paris schließen.
Mit Frankreich wackelt die zweite Säule im Euro-Raum
Während andernorts das Sinken der Inflationsrate auf 2,1 Prozent als Zeichen der Preisstabilität gewertet würde, ist der Oktoberwert für Frankreich ein Alarmzeichen. Die Konjunktur hat Schlagseite. Selbst die EU-Kommission mag unter diesen Umständen nicht mehr auf die Beteuerungen aus Paris vertrauen, die Neuverschuldung werde 2013 wie versprochen unter drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts sinken.
Längst macht die Rede vom "kranken Mann Europas" die Runde. Die "maladie française" ist ein Problem, weil Frankreich nach Deutschland die zweite wichtige Säule im Euro-Raum ist. Das Land stellt nach Deutschland das meiste Geld für die EU und für die Bürgschaften der Krisenländer. Noch genießt Paris das Vertrauen der Finanzmärkte. Frankreich bezahlt für seine Staatsanleihen nur moderate Aufschläge im Vergleich zu Deutschland. Die Frage ist bloß: Wie lange noch?
Das größte Problem sei derzeit weder Griechenland noch Spanien oder Italien, sondern Frankreich, warnte jüngst der Wirtschaftsweise Lars Feld. Der Nachbar habe rein gar nichts getan, um die Wettbewerbsfähigkeit seiner Wirtschaft zu stärken, kritisierte er. "Im Gegenteil."




Die Definition von Wahnsinn besteht darin, dass man immer das Gleiche tut und dabei ein anderes Ergebnis erwartet...
Wir haben in Deutschland mit H4 ein Heer von Niedriglöhnern geschaffen, die, damit sie überleben können, von Steuerzahlern bezuschusst werden müssen.
Wir haben auch die Basis für massenhafte Altersarmut gelegt und ziehen den Schwachen mittels Riester-Rente auch noch den letzte Penni aus der Tasche.
Ergebnis: 99% zahlen dafür, dass 1% immer reicher wird.
Dieses neoliberale Modell wollen Schäuble und Merkel auch in Frankreich durchdrücken.
Das ganze wir auch noch maximal ungelenk herausposaunt.
Wer es noch nicht bemerkt hat: Wir haben eine Guthabenkrise!
Vermögensverteilungskrise.
Vermögensverteilungskrise.
Gott sei Dank scheint die deutsche Besserwisserei bei der franz. Regierung auf Widerstand zu stoßen. In D erleben wir mehr und mehr, was es bedeutet, wenn der Export anfängt wegzubrechen. Dieser Exportüberschuss hat andere Länder gnadenlos an die Wand gedrückt und wurde durch eine stark zunehmende Spaltung (zunehmende Verarmung der Unter und Mittelschicht) der Gesellschaft bezahlt.
Das deutsche Modell taugt nicht zum Vorbild. Im Gegenteil, es muss als abschreckendes Beispiel gelten. Als jemand, der seine Verwandtschaft in beiden Ländern beheimatet hat, erlebe ich, wie sehr die Lebensverhältnisse sich in den letzten 20 Jahren umgekehrt haben.
Viele können in D von Ihrem Einkommen nicht leben, verschmutzen aber durch Schröders Niedriglohnsektor nicht die geschönten deutschen Arbeitslosenzahlen!
Wir brauchen nicht Wettbewerb der Staaten auf Schäuble komm raus, auch wenn die geltende Wirtschaftsideologie dies noch und noch predigt, sondern kluge Zusammenarbeit und weise Rücksichtnahme.
Staaten sind keine Unternehmen, die gegeneinander zu kämpfen haben!
Wohl eher Merkel und KGE. Die neue neue Mitte.
Zitat
"Die Reduzierung der Lohnnebenkosten ist dringend nötig"
Zitat Ende
Es gibt keine "Lohnnebenkosten", das was an "Kosten" an Sozialversicherungsträger vom Arbeitgeber abgeführt wird, sind Lohnbestandteile, die für Sachleistungen in Form von Renten-, Arbeitslosen- und Krankenversicherung verwendet werden!
Jegliche Senkung von "Lohnnebenkosten" bedeutet eine Lohnkürzung und keine Entlastung von Arbeitnehmern, da die Leistungen dieser Versicherung eingeschränkt oder gekürzt werden.
In diesem Zusammenhang frage ich mich, warum eigentlich die Kosten eines Dienstwagens, nicht als "Lohnnebenkosten" bezeichnet werden.
erhöht ggf die die Beiträge zu den Sozialversicherungen, sicher aber das zu versteuernde Einkommen.
Natürlich sollen auch die Unternehmen ihren Beitrag zu Rente, Arbeitslosen- und Krankenversicherung leisten. Diesen Beitrag aber ausgerechnet nur bei den Unternehmern einzusammeln, die Menschen statt Maschinen beschäftigen, das ist nicht mal asozial sondern einfach nur dumm. Die Lohnnebenkosten sind eine Steuer auf Arbeitsplätze und dagegen muß man ankämpfen. Wer das für rechte Politik hält, hat nicht recht nachgedacht.
warum wird die arbeit von menschen besteuert, die arbeit von maschinen nicht?
die arbeit ist die gleiche, sie wird von maschinen schneller und oft ohne zeitunterbrechung (außer wartung usw) durchgeführt. der eine zahlt steuern, der andere nicht (obwohl die arbeitsleistung höher ist und mehr geld dadurch erwirtschaftet wird - gleichzeitg werden leute entlassen die dem staat zusätzlich geld kosten)
ein doppelter schaden keine steuern und noch arbeitslosengeld.
wer profitiert davon?
erhöht ggf die die Beiträge zu den Sozialversicherungen, sicher aber das zu versteuernde Einkommen.
Natürlich sollen auch die Unternehmen ihren Beitrag zu Rente, Arbeitslosen- und Krankenversicherung leisten. Diesen Beitrag aber ausgerechnet nur bei den Unternehmern einzusammeln, die Menschen statt Maschinen beschäftigen, das ist nicht mal asozial sondern einfach nur dumm. Die Lohnnebenkosten sind eine Steuer auf Arbeitsplätze und dagegen muß man ankämpfen. Wer das für rechte Politik hält, hat nicht recht nachgedacht.
warum wird die arbeit von menschen besteuert, die arbeit von maschinen nicht?
die arbeit ist die gleiche, sie wird von maschinen schneller und oft ohne zeitunterbrechung (außer wartung usw) durchgeführt. der eine zahlt steuern, der andere nicht (obwohl die arbeitsleistung höher ist und mehr geld dadurch erwirtschaftet wird - gleichzeitg werden leute entlassen die dem staat zusätzlich geld kosten)
ein doppelter schaden keine steuern und noch arbeitslosengeld.
wer profitiert davon?
...nur die Wurst hat zwei.
Und auch der Götze Wirtschaftswachstum hat irgendwann ein Ende, und das ist bereits deutlich erkennbar.
Zumal er nie so stark, wie die Verschuldung wachsen kann.
Denn die Verschuldung nimmt durch den Zinseszins gesetzmäßig exponentiell
zu!
Und damit ist die sogen. Krise keine wirkliche Krise, die man
mit Wachstum überwinden könnte.
Das hat die Geschichte schon mehrfach bewiesen.
Es wird Zeit, das Märchen vom Wirtschaftswachstum endgültig als Märchen
zu deklarieren.
Die Zeit ist Reif für ein neues Geldsystem, um damit die Umverteilung von Fleißig nach Reich zu beenden.
Erst dann werden alle Menschen einen einer lebenswerten Welt teilhaben können.
"Denn die Verschuldung nimmt durch den Zinseszins gesetzmäßig exponentiell
zu!"
Dass daraus ein Problem wird, setzt aber voraus, dass es einen Marktteilnehmer gibt, der sich bis ins unendliche verschuldet, und diese Schulden nie tilgt: Wie unser Staat beispielsweise. Die Staaten leben über ihre Verhältnisse. Eigentlich müssten sie entweder bei den Ausgaben sparen, oder die Steuern erhöhen. Beides ist unpopulär, also ziehen sie es vor, sich bei den Wohlhabenderen zu verschulden, was das von einigen hier beklagte Vermögensungleichgewicht natürlich vergrößert.
"Denn die Verschuldung nimmt durch den Zinseszins gesetzmäßig exponentiell
zu!"
Dass daraus ein Problem wird, setzt aber voraus, dass es einen Marktteilnehmer gibt, der sich bis ins unendliche verschuldet, und diese Schulden nie tilgt: Wie unser Staat beispielsweise. Die Staaten leben über ihre Verhältnisse. Eigentlich müssten sie entweder bei den Ausgaben sparen, oder die Steuern erhöhen. Beides ist unpopulär, also ziehen sie es vor, sich bei den Wohlhabenderen zu verschulden, was das von einigen hier beklagte Vermögensungleichgewicht natürlich vergrößert.
wenn man freie wirtschaft mit china betreibt,bleibt NICHTS
ANDERES ÜBRIG ,als mit den lohnkosten weiter runter zu gehen-
Was Frankreich will oder nicht, ist mittlerweile weit weniger relevant als die Frage, wozu es eigentlich noch imstande ist.
Diese Frage müssen sich in zunehmendem Masse auch die anderen Mitglieder der Eurozone stellen, in der sich nach einigen Jahren Euro-Party nunmehr mächtig Katerstimmung breit macht.
Auch wenn die Ausnüchterung niemandem wirklich Freude bereitet, wird man nicht umhin kommen, diese umzusetzen. Zwar werden erfahrungsgemäss Einsparungen nicht primär nach wirtschaftlichen Erfordernissen und Logik realisiert, sondern eher nach politischer Durchsetzbarkeit - wobei die Regel gilt, je näher man den Regierenden ist, desto systemrelevanter ist man - sie zu vernachlässigen, wird sich aber keiner der beteiligten Staaten leisten können.
Europa wird sich generell in den nächsten Jahren auf ein spürbar geringeres Mass an Wohlstand, schärfere soziale Gegensätze und entsprechende Konflikte einstellen müssen. Der europäische Traum, wonach man nicht vorhandenes Geld nur in ausreichendem Masse ständig über allen Staaten des Kontinents ausschütten müsse, um aus jedem ein überdimensioniertes Luxembourg zu machen, ist ausgeträumt.
Der Euro hat in der Hinsicht als Katalysator gewirkt, der die bereits laufenden Prozesse nur verstärkt und beschleunigt hat. Dass mit dem Wegfallen des Wohlstandsversprechens auch die einzige Legitimation der EU verschwindet, dürfte einige überaus interessante und unangenehme politische Konsequenzen nach sich ziehen.
während er - im Lehnstuhl sitzend - seinem alten ausgestopften Dackel das Fell kahl streichelt: "Das waren halt noch Zeiten, als ich mich in meinen Revieren von Ast zu Ast schwang, um die Waldwege zu schonen und damit .... Wo ist denn unser schönes Geld geblieben ? Und wie kriegen wir das von dort wieder her ?
Amtwort auf 15."Euro-Ausnüchterung"
während er - im Lehnstuhl sitzend - seinem alten ausgestopften Dackel das Fell kahl streichelt: "Das waren halt noch Zeiten, als ich mich in meinen Revieren von Ast zu Ast schwang, um die Waldwege zu schonen und damit .... Wo ist denn unser schönes Geld geblieben ? Und wie kriegen wir das von dort wieder her ?
Amtwort auf 15."Euro-Ausnüchterung"
liegt deutlich höher als in Deutschland. Wagt man einen Blick in die Zukunft, so wird in fünfzehn Jahren Deutschland ein marktradikal strukturiertes Altenheim sein, in dem die Armen für einen Elendslohn die Reichen pflegen und bedienen. Frankreich dagegen wird eine sehr viel bessere Altersstruktur haben und ein funktionierendes Land sein.
im augenblick heisst mehr jugendliche=mehr arbeitslose-
es ist deutschlands historische aufgabe,zu zeigen,dass man ohne
bevölkerungszuwachs gut wirtschaften kann-
weil sonst die erde kollabiert
leider hat man die blödsinnige energiewende nun zusätzlich am hals,die uns billionen kosten wird
Frankreich hat eine ausgeglichene "Reproduktionsrate". Allerdings wächst diese überduchschnittlich im Bereich der Migranten. Eben der Migrantenbereich verursacht in Frankreich aber erhebliche Transferleistungen, dazu Verwerfungen in der Gesellschaft ("Banlieue").. Wenn Sie den heute schon hohen Anteil an arbeits- u. perspektivlosen jungen Migranten-Franzosen sehen, wird sich die Geburtenquote eher als Bumerang erweisen.
Hinzuweisen ist auch auf die Überbevölkerung in Deutschland. Auch wenn es für uns sehr schwer werden wird, wir können auf Dauer so nicht weiter mit den Lebensgrundlagen unseres Landes umgehen. Wir müssen Planungen für die nächsten Jahre oder Jahrzehnte ergänzen um deutlich größere Zeiträume. Deshalb führt an einer Verringerung der Bevölkerung kein Weg vorbei. Allerdings hätte diese gesteuert werden müssen, davon kann hierzulande keine Rede sein.
im augenblick heisst mehr jugendliche=mehr arbeitslose-
es ist deutschlands historische aufgabe,zu zeigen,dass man ohne
bevölkerungszuwachs gut wirtschaften kann-
weil sonst die erde kollabiert
leider hat man die blödsinnige energiewende nun zusätzlich am hals,die uns billionen kosten wird
Frankreich hat eine ausgeglichene "Reproduktionsrate". Allerdings wächst diese überduchschnittlich im Bereich der Migranten. Eben der Migrantenbereich verursacht in Frankreich aber erhebliche Transferleistungen, dazu Verwerfungen in der Gesellschaft ("Banlieue").. Wenn Sie den heute schon hohen Anteil an arbeits- u. perspektivlosen jungen Migranten-Franzosen sehen, wird sich die Geburtenquote eher als Bumerang erweisen.
Hinzuweisen ist auch auf die Überbevölkerung in Deutschland. Auch wenn es für uns sehr schwer werden wird, wir können auf Dauer so nicht weiter mit den Lebensgrundlagen unseres Landes umgehen. Wir müssen Planungen für die nächsten Jahre oder Jahrzehnte ergänzen um deutlich größere Zeiträume. Deshalb führt an einer Verringerung der Bevölkerung kein Weg vorbei. Allerdings hätte diese gesteuert werden müssen, davon kann hierzulande keine Rede sein.
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