Finanzminister-GipfelGriechenlandhelfer streiten über neue Krisenstrategie

Schuldenschnitt oder Nachlässe bei Hilfskrediten: Auf dem Krisengipfel zu Griechenland wird es zwischen IWF und den Euro-Ländern erneut Streit geben.

Polizisten im Athener Stadtzentrum

Polizisten im Athener Stadtzentrum

Zwei Probleme treiben die Geldgeber Griechenlands um, wenn sie am morgigen Dienstag zusammentreffen. Erstens: Wie löst man das kurzfristige Finanzierungsproblem des Landes? Griechenland braucht 14 Milliarden Euro bis zum Jahr 2014 – zusätzlich. Diese Summe wird notwendig, weil Griechenland zwei Jahre mehr Zeit eingeräumt werden soll, um seine Sparvorgaben zu erfüllen.

Das zweite, viel entscheidendere Problem aber lautet: Wie können Griechenlands Schulden langfristig auf ein tragfähiges Maß gesenkt werden? Solange das nicht geklärt ist, will die Troika aus EU, IWF und Europäischer Zentralbank (EZB) die weitere Tranche in Höhe von 44 Milliarden Euro aus dem zweiten Hilfsprogramm nicht auszahlen.

Anzeige

Bisher basiert das Hilfskonzept der internationalen Geldgeber auf der Annahme, dass die Schuldenlast Griechenlands bis 2020 auf rund 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts sinkt. Dieser Schuldenstand sei für das Land auf Dauer tragfähig. Auch könnte Griechenland sich dann wieder am Kapitalmarkt finanzieren. Das Land aber steckt weiterhin in der Rezession fest, die Steuereinnahmen sinken. Nach der jetzigen Projektion sinkt der Schuldenstand im besten Falle nur auf 146 Prozent.

Wie beide Probleme gelöst werden, ist unter den Geldgebern umstritten. Auf der einen Seite steht der IWF mit seiner Direktorin Christine Lagarde, auf der anderen die Euro-Länder und die EZB.

Der IWF strebt ein neues und eher langfristiges Konzept an. Dazu gehört ein weiterer Schuldenerlass für Griechenland, bei dem diesmal auch die öffentlichen Gläubiger des Landes Verluste hinnehmen müssten. Rund 70 Prozent der griechischen Schulden von derzeit 345 Milliarden Euro werden von den Regierungen der Euro-Zone durch Kredite oder der EZB durch Anleihen gehalten. Die Euro-Länder und die Zentralbank sind bisher gegen einen solchen Forderungsverzicht.

Schuldenschnitt bedeutet kurzfristige Verluste

Der Grund: Ein solcher Schuldenschnitt würde kurzfristige Verluste bedeuten. Der Satz, Griechenland habe bisher kein Geld für den deutschen Steuerzahler gekostet, wäre dann obsolet. Würden etwa die öffentlichen Gläubiger auf 50 Prozent ihrer Forderungen verzichten, dürfte das den deutschen Steuerzahler rund 23 Milliarden Euro kosten, hat das Handelsblatt berechnet. Aus Sicht der IWF-Chefin Lagarde wäre das eine teure, aber ehrliche Lösung. Der Währungsfonds, sagt sie, werde sich nicht mehr bedingungslos hinter kurzsichtige Rettungspläne stellen.

Die Euro-Länder und die EZB wollen hingegen auf dem morgigen Treffen in Brüssel zunächst nur den akuten Finanzierungsbedarf Griechenlands von 14 Milliarden Euro angehen. Dabei soll möglichst kein neues Geld ausbezahlt werden, auch will man ein drittes Hilfspaket vermeiden. Stattdessen könnten anstehende Zinszahlungen für bereits gewährte Kredite erlassen oder Teile der bereits geleisteten Zinsen wieder zurückgezahlt werden. Mit diesen und weiteren kleinen Korrekturen könnte es gelingen, Griechenland bis 2014 zu finanzieren.

Allerdings beantwortet diese Lösung noch nicht die Frage, wie die Schulden langfristig ohne Verzicht der Gläubiger auf ein tragfähiges Maß abgebaut werden sollen. Möglicherweise könnte die Politik noch einmal Zeit gewinnen, indem sie Griechenland ein drittes Hilfspaket verordnet. Genau das will der IWF morgen verhindern – was wohl zu Streit führen wird.

 
Leserkommentare
  1. "Tauschmittelidee"?

    Antwort auf "....."
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Eine Phantasie, die Wirklichkeit wurde.

    Es ist einzig und alleine der Glaube an eine Gegenleistung, was das Geld so wertvoll macht. Die Masse von Menschen glaubt noch dran, sieht aber nicht was für ein Unsinn es eigentlich ist und im Grunde gegen einen spielt (ganz besonders das Schuldgeldsystem).

    Gegenfrage:

    Wieso wird ein Banker mit Boni beschenkt, obwohl er "verloren" hat und andere Menschen, die wichtige Aufgaben in unserer Gesellschaft übernehmen, mit Krümmeln abgespeist?

    Man redet hier von der Entlohnung, aber fragt sich nichtmal wie man Leistung mit Lohn bewerten kann. Auch fragt man sich nicht ob diese "Entlohnung" manipuliert werden kann.

    Geldfunktionen....

    Wertaufbewahrungsmittel:

    Nehmen wir den einfachen Wirtschaftskreislauf zu Hand. Hier gibt es nur Unternehmer und Haushalte.

    Der Kreislauf besagt, dass die Unternehmen Kredite aufnehmen, diese als Lohne (Materialkosten, etc. sind nichts anderes als Löhne anderer Wertschöpfungsketten) weitergeben. Die Löhne werden dazu genutzt die produzierten Waren zu kaufen.

    1. Frage:

    Was passiert mit den Unternehmen und Arbeitsplätzen, wenn diese das Geld nicht für den Konsum aufwenden?

    2. Frage:

    Wer bekommt anhand der Verteilung des Geldes hier einen Vorteil?

    3. Frage:

    Bei ungleicher Verteilung werden die, die zu viel verdienen und kaum noch was konsumieren (negativer Grenznutzen). Wer übernimmt auf der anderen Seite die Schulden (wenn Vermögen nur aus Krediten geschöpft werden kann)?

    Eine Phantasie, die Wirklichkeit wurde.

    Es ist einzig und alleine der Glaube an eine Gegenleistung, was das Geld so wertvoll macht. Die Masse von Menschen glaubt noch dran, sieht aber nicht was für ein Unsinn es eigentlich ist und im Grunde gegen einen spielt (ganz besonders das Schuldgeldsystem).

    Gegenfrage:

    Wieso wird ein Banker mit Boni beschenkt, obwohl er "verloren" hat und andere Menschen, die wichtige Aufgaben in unserer Gesellschaft übernehmen, mit Krümmeln abgespeist?

    Man redet hier von der Entlohnung, aber fragt sich nichtmal wie man Leistung mit Lohn bewerten kann. Auch fragt man sich nicht ob diese "Entlohnung" manipuliert werden kann.

    Geldfunktionen....

    Wertaufbewahrungsmittel:

    Nehmen wir den einfachen Wirtschaftskreislauf zu Hand. Hier gibt es nur Unternehmer und Haushalte.

    Der Kreislauf besagt, dass die Unternehmen Kredite aufnehmen, diese als Lohne (Materialkosten, etc. sind nichts anderes als Löhne anderer Wertschöpfungsketten) weitergeben. Die Löhne werden dazu genutzt die produzierten Waren zu kaufen.

    1. Frage:

    Was passiert mit den Unternehmen und Arbeitsplätzen, wenn diese das Geld nicht für den Konsum aufwenden?

    2. Frage:

    Wer bekommt anhand der Verteilung des Geldes hier einen Vorteil?

    3. Frage:

    Bei ungleicher Verteilung werden die, die zu viel verdienen und kaum noch was konsumieren (negativer Grenznutzen). Wer übernimmt auf der anderen Seite die Schulden (wenn Vermögen nur aus Krediten geschöpft werden kann)?

  2. Eine Phantasie, die Wirklichkeit wurde.

    Es ist einzig und alleine der Glaube an eine Gegenleistung, was das Geld so wertvoll macht. Die Masse von Menschen glaubt noch dran, sieht aber nicht was für ein Unsinn es eigentlich ist und im Grunde gegen einen spielt (ganz besonders das Schuldgeldsystem).

    Gegenfrage:

    Wieso wird ein Banker mit Boni beschenkt, obwohl er "verloren" hat und andere Menschen, die wichtige Aufgaben in unserer Gesellschaft übernehmen, mit Krümmeln abgespeist?

    Man redet hier von der Entlohnung, aber fragt sich nichtmal wie man Leistung mit Lohn bewerten kann. Auch fragt man sich nicht ob diese "Entlohnung" manipuliert werden kann.

    Geldfunktionen....

    Wertaufbewahrungsmittel:

    Nehmen wir den einfachen Wirtschaftskreislauf zu Hand. Hier gibt es nur Unternehmer und Haushalte.

    Der Kreislauf besagt, dass die Unternehmen Kredite aufnehmen, diese als Lohne (Materialkosten, etc. sind nichts anderes als Löhne anderer Wertschöpfungsketten) weitergeben. Die Löhne werden dazu genutzt die produzierten Waren zu kaufen.

    1. Frage:

    Was passiert mit den Unternehmen und Arbeitsplätzen, wenn diese das Geld nicht für den Konsum aufwenden?

    2. Frage:

    Wer bekommt anhand der Verteilung des Geldes hier einen Vorteil?

    3. Frage:

    Bei ungleicher Verteilung werden die, die zu viel verdienen und kaum noch was konsumieren (negativer Grenznutzen). Wer übernimmt auf der anderen Seite die Schulden (wenn Vermögen nur aus Krediten geschöpft werden kann)?

    Antwort auf "Wo ist die.."
    • Atue
    • 20.11.2012 um 23:31 Uhr

    An der Griechenlandkrise ist nicht das Schuldgeldsystem schuld - denn dieses ist genau so gut oder schlecht, wie jedes andere Geldsystem. Im direkten Vergleich hat jedes der Systeme seine Vor- und Nachteile. Beim Schuldgeldsystem ist beispielsweise die mögliche Inflation durchaus ein Vorteil - weil so Fehlentwicklungen entgegengewirkt werden kann.

    Problematisch beim Schuldgeldsystem ist die Tendenz der Geldakkumulation. Man könnte dem aber auch innerhalb des Systems entgegen wirken - wenn es politisch gewollt wäre.

    So wäre ein Beispielszenario mit höherer Stabilität eines, in dem ein Grundeinkommen gezahlt wird, und bei dem gleichzeitig eine hohe Erbschaftssteuer wirksam die Geldakkumulation verhindert.

    Um die Problematik des zwischenstaatlichen Handels ohne der Möglichkeit durch Abwertung Spannungen abzubauen entgegen zu wirken, hilft der Ansatz, dass Staaten selbst keine Schulden mehr machen dürfen - sondern dass alle Schulden beständig auf die Bürger umgelegt werden müssen.

    In der Folge würden Staaten mit einem negativen Handelsdefizit die Konsumfähigkeit der eigenen Bürger unmittelbar beschränken - was zur Verringerung des Defizits führt.

    Dazu bräuchte es noch die Regelung, dass jeder Mensch die Staatsbürgerschaft des Ortes hat, in dem er geboren wurde. Ein Wechsel der Staatsbürgerschaft ist immer möglich - allerdings nur unter Aufgabe aller Vermögenswerte - die verbleiben bei dem Staat, in dem der entsprechende Bürger geboren wurde.

    • GT
    • 21.11.2012 um 1:51 Uhr

    > wenn man sich die euro-agenda der staatstragenden
    > parteien (cdu-spd-fdp-gruene) anschaut, gibt es nur
    > "loesungen" mit euro-garantie
    Ich denke, wenn die Leute unbedingt den Euro wollen, sollten sie sich klar machen was das bedeutet. Ich meine, wenn jetzt die Mehrheit das will, kann man wie man will andere Meinung haben - es wird (theoretisch) nicht gehen.

    Ich denke, man sollte erstmal versuchen die Problematik zu verstehen. Vielleicht das klareste was ich bis jetzt auf diese Thema gesehen habe ist einen Vortrag von Flassbeck auf youtube "Wege aus der Euro-Krise". Seinen Vorschalg ist auch in die aktuelle Politische Rahmen und von den kann man sehen was es bedeutet dass die Länder die gleiche Währung haben. Kurz gefasst: manche (viele) Länder müsen sich noch ändern, inklusive kulturell. Wenn sie mich fragen, ich bin nicht optimistisch, dass das realistisch ist (noch weniger in die heutige kritische Situation). Meine Meinung nach, wenn man unbedingt gemeinsame Währung haben will (also kein Land aus dem Währungsunion lassen will), dann muss das Model Transferunion her.

    Wenn man die aktuelle politische Rahmen haben will, dann geht's ohne (zumindest Periodeweise) Rausgehen/Reihkommen von Länder in der Währungsunion nicht. Zu die aktuelle Situation: die Regierungen haben lange der kritische Punkt verpasst. Gr. ist schon längst pleite und die (führende) Politiker wissen nicht welche von die Problemen hat gröste Gewicht (das ist übrigens etwas dynamisches).

    • GT
    • 21.11.2012 um 3:07 Uhr

    Ich denke, jetzt gibt es (fast) kein Raum für Ideologien - man muss sich entscheiden welche Realität man haben möchte und dann ist vieles schon klar (was zu machen ist). Und das ist einfach die Realität - da braucht keiner beispielweise sich beleidgt zu füllen. Die Leute (nicht nur die Deutschen) müssen sich informieren was die Währung ausdruckt (darüber gibt es vieles von Hankel) um zu verstehen was die Kosequenzen von gemeinsame Währung sind (mit welche Probleme mann dann zu kämpfen hat). Mögliche Szenarien: 1) der Euro bleibt mit alle Länder die jetzt den haben (ich denke das bestimmt das Model Transferunion). 2) Länder die über irgendwelche kritische Punkte vorbei sind, tretten aus (welche sind die kritische Punkten is natürlich noch eine grosse Thema). 3) es gibt einen Vorschalg von Hankel über 2 parallele Währungen- das lässt (nicht nur der deutsche) Bürger jederzeit stimmen, was er für vernüftig haltet.

    zu Steinbrück: ich kenne ihm nicht gut, aber ich meine zumindest: wenn er irgendeine Position hat und die auch klar macht, dann kann man auch seine Entwicklung sehen, kann man auch mit Argumente mit ihm Kontakt machen. Man ist nicht so total hilflos wie mit Merkel. Das ist für mich interessant: ich denke, die CDU ist realistischer aufgestellt als die SPD, aber wenn sie so ein Führer haben, wie Merkel, dann kann man sehen wohin das gehen kann. Und sie schaffen's nicht allein das Umkippen zu stoppen.

    • GT
    • 21.11.2012 um 3:51 Uhr

    Vertragsmässig kann ein Land nur auf eigene Wünsch die Währungsunion verlassen. Für mich wäre interessant was die grieschische Regierng denkt: Ist es besser dass Gr, sage ich mal, 20 Jahren schwer hat um dann noch mindest noch mal so viele Jahren seine Schulden eventuell bezahlen kann, oder ist es besser dass sie jetzt austretten und dann von Null anfangen (es wird am Anfang schwer aber es geht viel schneller besser).

    > innerhalb dieses rahmens wird man sich an
    > weitere halbwahrheiten und grausamkeiten
    > gewoehnen muessen.
    Welche Halbwharheiten meinen Sie? Dass man an irgendwelche durchschnitt- (und damit auch künstliche) Werten, die keiner passen, sich anpassen muss? Ja, man kann sich nur am Kopf greiffen: fast jeder muss sich ändern und fast keinem passt das. Es ist wirklich sehr fraglich, ob das was vernüftiges ist. Die Argumente, die dagegen stehen sind: "sonst müssen die Europea in Zukunft an andere Türen klopfen" (was allerdings sich nicht viel ändern werde, wenn man etwas auf das demografische Problem nicht macht) und "Europa ist 500 Millionen Menschen" (damit ist grosse Potenzial gemeint). Gemeinsame Währung zu haben trägt mit sich schwere Problemen, können die Europea sich nicht auf einen Model eingien, das weniger problematisch ist? Sie können weiter gegenseitig helfen, daran besteht kein Zweifel.

    > vielleicht kommt aus den problemstaaten auch eigeninitiative
    > ausserhalb bekannter rettunsgwege.
    In die jetztige Situation: wahrscheinlich nur durch Unruhe.

    • GT
    • 21.11.2012 um 10:39 Uhr

    > Was hat Deutschland zu verlieren?
    Naja, noch ist es nicht so weit, dass die bekannte Frase von Schmidt aktuell ist: "Wer Visionen hat, der muss zum Arzt". Ich bin keine Detusche, habe das gröste Teil meines Leben nicht in D verbracht, daher kommen mir manche Eigenschaften der Deusche schon ziemlich streitig. Aber ich denke das ist einfach eine der Volkseigenschaften (die bestimmte, nicht nur negative, Kosequenzen hat). Bei andere Völker gibr es andere Probleme und Sie irren sich wenn Sie meinen, dass es dort friedlicher ist. In meinem Land ist die Demokratie viel schwacher. Hier können die Leute kritisieren und oft gibt es verbindliche Reaktion darauf. In andere Länder ist denen egal. Und die Deutsche haben Erungenschaften die andere Länder nicht haben, z.B. haben sie das Ausdruck: "wenn ***, dann habe ich was falsch gemacht" - das zeigt von Existenz "standartes Weg" dass man seine "vernüfrige" Wünschen zum Realität bringen kann. Das gibt's bei andere Völker nicht.

    > Mit der DM hätten wir jetzt noch mehr Arbeitslose und hätten
    > uns schon längst in der Rezession befunden.
    Wollt ihr die andere Völker tragen?

    Die DM war eine der stabileste Währungen im der Welt, wart ihr damit nicht zufrieden?

    > Was versteckt sich hinter den Schulden?
    Mein Frage war nicht ob es Schulden geben soll. Meine Frage war ob die Völker in die EU für ihre Schulden stehen sollen oder soll es Transferunion werden. Unter Umstände haben die 2 Fragen nichts mit einandere zu tun.

    Antwort auf "....."
  3. Ich kann es nicht mehr mit ansehen, lesen, oder hören. Griechenland ist insolvent. Das permanente Stückwerk, mit dem Politik, IWF, EZB, EU-Kommission Griechenland zu helfen glauben, bringt bestenfalls Zeitgewinn.
    Griechenland muss raus aus dem Euro. In seinem eigenen Interesse. Ein radikaler Schritt ist die einzige notwendige und hinreichende Bedingung, um über eine neu geschaffene Währung, Schulden-Schnitt, einmaliger starker Abwertung, Halten des dann sich über den Markt bildenden Wechselkurses, überhaupt wieder konkurrenzfähig zu werden, Investoren anzulocken, und langfristig in die Lage zu kommen ÜBERHAUPT einmal seine Schulden zurück zu zahlen. Denn im Euro zwingt Deutschland durch seine merkantilistische Überschuss-Politik Griechenland immer in die prekäre Schuldner-Position. Man kann ökonomische Gesetze nicht ausser Acht lassen und nur die Symptome bekämpfen.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service