Die EU-Kommission hat die erste Hilfe für die finanziell angeschlagenen spanischen Banken freigegeben: Sie genehmigte die Überweisung von insgesamt 37 Milliarden Euro an vier Banken.

Die Milliardenhilfe der EU ist aber an Bedingungen geknüpft. So müssen die betroffenen Banken etwa ihr Investitionsgeschäft um 60 Prozent absenken. Von der ersten Zahlung profitieren in Spanien die Banken Catalunya Caixa, Bankia, Novagalicia und die Valencia Bank.

Beschlossen hatte die Euro-Gruppe die grundsätzliche Zusage der Bankenhilfe im Sommer. Bis zu 100 Milliarden Euro umfasst das Rettungspaket für den spanischen Finanzsektor.

Der Internationale Währungsfonds ( IWF ) sieht Spanien bei seinem Weg aus der Krise grundsätzlich auf einem guten Weg. Die vereinbarten Reformen für den Finanzsektor würden bisher umgesetzt und der Zeitplan werde eingehalten, schreibt der IWF in seinem Fortschrittsbericht. Die größten Herausforderungen stünden jedoch noch bevor. Dabei gehe es vor allem um die Pläne für eine Umstrukturierung der Banken und die Effektivität der geplanten Bad Bank . Der Plan, die Bad Bank bis Ende-November voll arbeitsfähig zu machen, sei ehrgeizig.