Euro-Krise : Spanische Banken erhalten erste Milliarden-Hilfe

Die EU hat 37 Milliarden Euro für die kriselnden spanischen Banken freigegeben. Der IWF sieht das Land auf einem guten Weg bei der Reform des Finanzsektors.

Die EU-Kommission hat die erste Hilfe für die finanziell angeschlagenen spanischen Banken freigegeben: Sie genehmigte die Überweisung von insgesamt 37 Milliarden Euro an vier Banken.

Die Milliardenhilfe der EU ist aber an Bedingungen geknüpft. So müssen die betroffenen Banken etwa ihr Investitionsgeschäft um 60 Prozent absenken. Von der ersten Zahlung profitieren in Spanien die Banken Catalunya Caixa, Bankia, Novagalicia und die Valencia Bank.

Beschlossen hatte die Euro-Gruppe die grundsätzliche Zusage der Bankenhilfe im Sommer. Bis zu 100 Milliarden Euro umfasst das Rettungspaket für den spanischen Finanzsektor.

Der Internationale Währungsfonds ( IWF ) sieht Spanien bei seinem Weg aus der Krise grundsätzlich auf einem guten Weg. Die vereinbarten Reformen für den Finanzsektor würden bisher umgesetzt und der Zeitplan werde eingehalten, schreibt der IWF in seinem Fortschrittsbericht. Die größten Herausforderungen stünden jedoch noch bevor. Dabei gehe es vor allem um die Pläne für eine Umstrukturierung der Banken und die Effektivität der geplanten Bad Bank . Der Plan, die Bad Bank bis Ende-November voll arbeitsfähig zu machen, sei ehrgeizig.
 

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Kommentare

11 Kommentare Seite 1 von 2 Kommentieren

Der größte Raubzug der geschichte geht weiter

Und wieder werden die Banken und die Internationalen Großinvestoren aus ihren leichtsinnig eingegangenen Risikopositionen herausgepaukt -natürlich zu Lasten des deutschen Steuerzahlers
Klar, dass da der IWF und das Bankerpack jubeln und die Börsen kurz nach oben schießen, klar das das Euro-Establishment Beifall klatscht und die Handlanger Merkel, Schäuble, Steinbrück und Trittin sich gegenseitig auf die Schulter klopfen.

CDUCSUFDPGRÜNESPD - Die Blockparteien machen den Bürgern nach wie vor ein X für ein U vor, und führen unser Land in eine Katastrophe

Wer eine Umfassende Analyse über die Ursachen und Folgen der Eurokrise lesen will, sollte zu diesem Dossier greifen:
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Skandal

Jetzt haften die Bürger Deutschlands für die Schulden und Verluste spanischer Banken. Und werden morgen dafür zahlen.

Die Bürger Deutschlands und ihre Nachkommen werden gezwungen, spanische Banken von den Kosten ihrer Fehlspekulation und Misswirtschaft zu entlasten, indem sie deren Verluste tragen.

Damit retten die Bürger Deutschlands die Vermögen der Eigentümer dieser spanischen Banken, die unverdient sind und diesen daher nicht zustehen.

Damit werden die Bürger Deutschlands zugleich und erneut zum ohnmächtigen Werkzeug einer Politik, die das Prinzip der Einheit von Handeln und Haften zerstört. Ein Prinzip, ohne dass Wirtschaft nicht funktionieren kann.

Das ist ein Skandal. Unbegreiflich, dass die Bürger Deutschlands sich das gefallen lassen! Was kann die Handvoll Leute, die dieses Land politisch beherrschen, sonst noch alles mit ihnen machen?

Wir zahlen für's Ausland

Dass die Bürger für die Verluste von Banken haften und zahlen müssen, ist ja schon nichts Neues mehr. (Nur) Im Falle der Landesbanken auch irgendwo logisch. Schließlich gehören die dem Land und damit dessen Bürgern.

Dass es jetzt aber ausländische, im Moment spanische Banken und dort im wesentlichen die Sparkassen sind, für die die Bürger Deutschlands zunächst haften und dann zahlen müssen, schlägt dem Fass den Boden aus.

Ok Banken verdienen durch Krisen insbesondere bei Spanien und ..

..Griechenland, "thats business"; was sollte auch der IWF
hierzu anders prognostizieren :-) .

Allerdings wäre es auch möglich, sonnigen Zeiten entgegen-
zu sehen, wenn die EU im Rat & Parlament, als Einheit vernünftige Großprojekte anstößt, die sowohl die Arbeitslosigkeit, wie auch die Strukturprobleme dieser Länder nachhaltig kompensieren.

Mein Lösungsvorschlag:

1.Wir lassen im großen Stil bei der deutschen & französichen angeschlagen Solarbranche
riesige Solarparks im Süden der EU gedeihen.

Hieraus folgen mittelfristig, lukrative witschaftliche Perspektiven, Arbeitsvolumina, Infrastrukturen, Wohlstand der Südländer.

2.Aus der Sonne in Spanien, Griechenland und Italien entsteht ein immenser Energieüberschuss in diesen Ländern

=> die sonnigen defizieren Länder bezahlen mit
Ihrem Solar-Strom ihre und die Auslandschulden :-) - .

3.Insgesamt leben wir zusätzlich gesünder & länger (wichtig) durch diese Art der sauberen Energiegewinnung.

Eine erfolgreiche Gemeinschaft, - eine dominante europäische Union - , muss weniger abhängig vom Öl und Gas sein.

4.Wir Europäer könnten gelassen aus der Krise, vielmehr aus dem Veränderungsprozess insgesamt gestärkt hervorgehen.

Ich denke an eine Summe von einer Billion Euro, um dieses
Projekt wirkungsvoll in der EU anzustoßen. Ist doch ein Pinatz, wenn man überlegt, das der Irak-Krieg, den USA zwei Billionen "wert" war.

Die Privathaushalte i.A., nicht das heute unfunktionelle Geldherleih-System, stehen auf der Sonnenseite :-) .