GriechenlandEin Sparkurs, für Deutsche kaum vorstellbar

Die Griechen müssen mehr sparen, heißt es in Deutschland. Nun hat die OECD errechnet, was die Sparpolitik für deutsche Beamte und Rentner bedeuten würde. von 

Demonstrant mit Maske vor dem griechischen Parlament

Demonstrant mit Maske vor dem griechischen Parlament  |  © Aris Messinis/AFP/Getty Images

Jens Weidmann gibt sich dieser Tage ungeduldig. Griechenlands Regierung müsse mehr tun, sonst ergäben neue Hilfen keinen Sinn, mahnte der Bundesbank-Chef am Wochenende in einem Zeitungsinterview . Auch Finanzminister Wolfgang Schäuble spricht gerne davon, dass es nur einen Weg für Griechenland innerhalb der Euro-Zone gebe, und dieser Weg sei hart.

Tatsächlich spart die Regierung in Athen seit beinahe drei Jahren stärker als jedes andere Industrieland zuvor. Am Sonntag verabschiedete das Parlament den Haushalt 2013 und ein weiteres Sparpaket über 13,5 Milliarden Euro. Es ist der letzte Beschluss in einer Reihe von Maßnahmen, die die Bürger des Landes treffen. "Die soziale Toleranzschwelle ist fast erreicht", sagt Michael Massourakis, Chefvolkswirt der griechischen Alpha-Bank. "Ich bin mir nicht sicher, dass ein Land in Friedenszeiten eine solche Situation ertragen kann."

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Viele in Deutschland können sich kaum vorstellen, wie groß die Einkommensverluste der Griechen sind. Für ZEIT ONLINE haben Experten des Industrieländerclubs OECD in Paris eine Rechnung aufgestellt: Wie groß wären die Einbußen für die Deutschen, wenn der Sparkurs nicht in Griechenland, sondern in Deutschland stattfände?

Dafür betrachteten die Experten nur einen Teil des Sparprogramms: die Ausgaben für Beamte und Pensionäre. Die Staatsbediensteten und Ruheständler mussten in den Jahren 2010 und 2011 Kürzungen von insgesamt 2,5 Prozent des griechischen Bruttoinlandsprodukts mitmachen. Allein im Jahr 2010 hatte die griechische Regierung ihre Ausgaben um insgesamt 8,2 Milliarden Euro reduziert. Den größten Anteil mussten Beamte und Pensionäre schultern: 5,5 Milliarden Euro.

Überträgt man diese Summen auf deutsche Verhältnisse, dann hätten deutsche Beamte und Pensionäre in den vergangenen zwei Jahren auf 13,5 Prozent ihrer Einkommen verzichten müssen, rechnen die Experten der OECD vor. "Das wären beachtliche Anpassungen für Deutschland", sagt Claude Giorno, der Griechenland-Experte der Organisation.

Müssten tatsächlich deutsche Lehrer, Feuerwehrmänner, Polizisten und Rentner auf 13,5 Prozent ihres Einkommens verzichten – was würde in Deutschland geschehen? Die letzte große Reformwelle in Deutschland waren die Agendareformen von  Gerhard Schröder im Jahr 2005. Damals änderte die Regierung vor allem die Spielregeln: Sie legte Arbeitslosen- und Sozialhilfe zusammen und weckte damit neue Abstiegsängste in der deutschen Bevölkerung. Hunderttausende gingen damals auf die Straße. Dabei waren die Hartz-Reformen weit entfernt davon, ein brutales Einsparprogramm vom Format Griechenlands zu sein.

Hinzu kommt: Die Rechnung beinhaltet nur einen Bruchteil der tatsächlichen Belastungen für griechische Bürger. Die Mehrwert- und Tabaksteuer wurde erhöht, ebenso wie die Steuern auf Immobilien. Auch die allgemeine Wirtschaftslage ist seit Jahren dramatisch. Das Land steckt tief in der Rezession, jeder vierte Grieche ist arbeitslos. Die Kürzungen aus dem jüngsten Sparpaket sind in der Rechnung ebenfalls nicht enthalten.

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Leserkommentare
  1. Das Einkommen der Deutschen hat sich aber in den letzten Jahrzehnten auch kaum erhöht.

    Wenn man da in Griechenland nachschaut, dann entdeckt man Zuwachsraten bei Löhnen und Einkommen die man sich hierzulande kaum vorstellen kann.

    Daher rührt ja auch das enorme Leistungsbilanzdefizit von GR.

    Dieses ist mittlerweile nahezu ausgeglichen, das ist die gute Nachricht. Denn mit einer netativem Leistungsbilanz kann Griechenland gar keine Schulden zurückzahlen, sondern nur von Privat zu Staat verschieben.

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    • Jalella
    • 12. November 2012 14:27 Uhr

    Die Einkommen mögen gestiegen sein in Griechenland. Aber wiegt das die Inflationsrate der letzten Jahre auf?
    http://de.statista.com/st...

    ...das ist der Anstieg der kaufkraftbereinigten Nettolöhne in Griechenland. Glaubt hier jemand im Ernst, das Produktivitätssteigerungen dafür verantwortlich sind? Die haben sich Geld geborgt und verteilt und jetzt ist halt Zahltag.

    für Ihre Behauptungen? Und differenzieren Sie zwischen dem 'einfachen Mann auf der Straße' und dem Beamtenapparat? Immerhin verdienen auch in Deutschland höhere Beamte ein vielfaches dessen, was ein Arbeiter bekommt, von Ministern, Staatssekretären und pensionierten Bundespräsidenten garnicht zu reden.
    Ich glaube ja nicht, daß ein normaler Elektriker/Klempner/Arbeiter am Fließband/Bauer/Handwerker in Griechenland extreme Lohnsteigerungen in den letzten Jahren genossen hat.

    • ribera
    • 12. November 2012 15:25 Uhr

    Griechenland befand sich vor dem Euro bestenfalls auf dem Niveau eines aufstrebenden Dritte Welt Landes. Innerhalb weniger Jahre stiegen aber Löhne und Sozialleistungen fast auf das Niveau Mitteleuropas. Der Rest verharrte auf altem Niveau.
    In etwa so, als ob eine deutsche Verkäuferin plötzlich 3000€ monatlich vom Chef erhalten würde. Ohne diesen Betrag zu erwirtschaften und bezahlt aus einem Firmendarlehen. Nun gibt es keinen Kredit mehr.
    Hier von sparen zu sprechen ist eine falsche Beurteilung der Lage. Vielmehr handelt es sich um eine Anpassung an das Wohlstandsniveau, welches Staat und Bevölkerung tatsächlich erwirtschaften.
    Das einzig fatale ist, dass mit Beibehaltung des Euro die Bevölkerung auch im Euro-Preissystem gefangen bleibt.
    Wenn dann 50% weniger Griechen sich ein Auto leisten können oder man aus Geldmangel nicht den Bus nehmen kann sondern 30 Minuten zu Fuß laufen muss - was solls?
    Muss ein HarzIV -er in Deutschland auch.
    Solange es Euroländer mit geringeren Mindestlöhnen oder Mindestrenten als in Griechenland gibt, sollte man die Kürzungen in Griechenland nicht verklären.

    Das ist die Sendung in ECO vom SF

    http://www.videoportal.sf...

    Hier wird gezeigt das die Löhne in allen Sektoren in Griechenland gestiegen ist. Ein Bauboom hat in allen Sektoren die Löhne gestiegen.

    Die Löhne sind in allen Sektoren -ausnahme Bildungssektor- massiv bis zur Kriese massiv gestiegen.
    Der öffentliche Sektor bildete die Spitze, insbesondere der Transoprt (Bahn etc) die ihre Löhne mit ihrem mächtigen Streikhebel absurd in die höhe schraubten.
    Aber auch im Tourismus sind die Löhne massiv gestiegen, bis zur Kriese.

    • THAROS
    • 12. November 2012 21:56 Uhr

    Wenn man all die Kommentare liest glaubt man dass alle in Griechenland gelebt haben und über alles aber alles ganz bestimmt genau bescheid wissen! Alle Achtung! Es wäre eine Frage, was ist schlimmer die Ahnungslosigkeit oder die Dummheit den Medien alles zu glauben? Kann man die Weitsicht der Weltgeschehen die durch Planung und gezielte Durchführung stattfanden als ein Ignorant und Arroganter betrachten? Anscheinend schon!!! Jede "Münze" hat mindestens drei Seiten.... Mal sehen wenn in Deutschland die ersten Selbstmord begehen, was dann in den Medien stehen wird und wie oberflächlich dann die Meinungen sein werden!

    • Xdenker
    • 12. November 2012 13:56 Uhr
    2. Absurd

    Den Konsolidierungsbedarf Griechenlands mit dem Deutschlands zu vergleichen, ist absurd. Gleichwohl gilt für alle das Kriterium, die Schuldenstandsquote der öffentlichen Haushalte bei maximal 60 Prozent des BIP zu halten und ggf. auf diese Marke herunterzufahren.

    Diesbezüglich ist für Deutschland erheblich mehr Ehrgeiz angebracht. Was die Bundesregierung dazu (nicht) unternimmt, macht sie in meinen Augen unglaubwürdig. Ein Vorbild müsste sie dabei sein, ist sie aber nicht.

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    • Chilly
    • 12. November 2012 14:18 Uhr

    die Grenze der Gesamtverschuldung (60 % des BIP) ebenfalls schon seit in paar Jahren gerissen hat (derzeit rund 80 %). Ferner waren es die starken Länder D und F, die Mitte der 2000-er Jahre auch das 3 %-BIP-Neuverschuldungskriterium missachteten. Wir sollten nicht auf einem so hohen Ross sitzen.

    CHILLY

  2. Sie meinten wohl, jeder VIERTE Grieche arbeitet.

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    Redaktion

    Hallo tennisplatzus
    da haben Sie natürlich recht, der Rechtschreibfehler wurde korrigiert.
    Herzlichen Dank!
    M.Uken

    Jeder vierte Grieche ist arbeitslos.

  3. Wir leben hier in Deutschland im Paradies, nur merkt es keiner.
    Stattdessen landauf, landab Nörgelei, Pessimismus, Negativität, Beschwerden, Neid und stöhnen auf hohem Niveau.
    Liegt wohl im "deutschen Charakter". Sehr traurig. Wenn man öfter im Ausland ist, so wie ich, dann fällt einem auf, dass es einem deutschen Hartz IV Empfänger deutlich besser geht als einem Durchschnittsbürger in den meisten anderen Ländern!

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    Weil es also anderen Menschen schlecht geht, darf man sich als Deutscher erst dann beschweren, wenn es einem ebenso schlecht geht?

    Ich kann gar nicht sagen, für wie dumm und gefährlich ich solche zusammenhanglosen Vergleiche halte. Würde jeder so "argumentieren", wären wir bald tatsächlich auf dem Niveau von Indien und co. Ist es das, was du willst?

    Entfernt. Bitte belegen Sie Ihre Behauptungen mit entsprechenden Quellen. Danke. Die Redaktion/kvk

    • Mr.Bean
    • 12. November 2012 14:16 Uhr

    Guter Artikel !

    Wir sind uns in Deutschland nicht bewusst, wie gut es uns geht. Der deutsche Pessimismus, das herunterziehen der Mundwinkel, zetern, nöhlen und beschweren sind des Deutschen Lieblingsbeschäftigungen.
    Wie Fischbacher oben schreibt: Einem Hartz IV Empfänger in Deutschland geht es besser als einem Normalbürger in den meisten anderen Ländern.

    müssen wir erst Slums wie in anderen Ländern haben und Bettler an jeder Straßenecke, damit man dann kritisieren darf? Muß es wirklich erst soweit kommen?
    Im Übrigen sollten Sie mal einen Blick auf die Tafeln und Kleiderkammern werfen, um sich zu überzeugen, wie gut es Hartz-IV-Empfängern in diesem Land geht.
    Und denken Sie dran: auch zwischen Ihnen und Hartz-IV stehen nur 15 Monate; man kann in Deutschland sehr schnell sehr tief fallen.

  4. Über Beamte wird ja viel und gerne geschimpft.
    Aber mal überlegt, dass die öffentliche Verwaltung eben auch Dinge möglich macht.

    Man hört in den letzten Monaten immer, in Griechenland müssten erst noch "Strukturen" geschaffen werden
    Finanzämter müssten zum funtionieren gebracht werden ... Katasterämter müssten gegründet werden ... etc. mal überlegt WAS in Deutschland alles funktioniert WEIL eine funktionierende öffentliche Verwaltung DA ist.

    Klar kann auch hier vieles besser werden aber ich bin froh und beruhigt in einem Land zu leben in dem Bakschisch im täglichen Leben sicher nicht die Regel ist.

    • Gerry10
    • 12. November 2012 13:59 Uhr

    Hmm...vorallem die deutschen Pensionäre werden sich auf das oder noch mehr einstellen müssen, denn kein Mensch kann die ungedeckten Pensionsansprüche der Beamten bezahlen...

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    • eikfir3
    • 12. November 2012 14:44 Uhr

    ...nee, so gerade nicht! So habe ich den Ggedankenanstoß mit den 13,5% minus gerade NICHT verstanden, eine oder wenige Gruppen schadenfroh und genßlich herauspicken.
    Sondern: Absolut Alles um 13,5% mal gedanklich zurückfahren, Einkommen, Steuern, Pensionen, Ausgabeverpflichtungen und EU-Abgaben - das wäre für mich zumindest mal einen Gedanken zwecks Anregung der eigenen Nachdenklichkeit wert.

    • tapster
    • 12. November 2012 17:13 Uhr

    Wie begründen sie denn ihre Aussage?

    Eventuell doch mal einen ganz einfachen Vergleich anstellen zwischen den "Personalkosten" für einen Beamten und einen gleichrangig eingestuften Angestellten. Diese Tabellen gibt es und aus denen ist leicht herauszulesen, wie viele Euros die deutschen Verwaltungen hätten in der Vergangenheit mehr bezahlen müssen, wenn alle Bediensteten als Angestellte entlohnt worden wären. Darüberhinaus wären dann natürlich alle als Staatsangestellte auch streikberechtigt und hätten so in der Vergangenheit manchesmal eine höhere Bezahlung erzwingen können (niedrigere Abschlüsse für Beamte mit den dubiosesten Begründungen).
    Und weitere Folgen mal überdenken: Polizeibeamte streiken wegen zu vieler Überstunden o.ä.

    Nur mal so zum Rekapitulieren: Früher, als die Bundesbahn noch mit Beamten bewtrieben wurde, gab es da Streiks der Lokführer oder des Begleitpersonals?

    Also: Es hat alles seine zwei Seiten, die man sich vor Entscheidungen gut anschauen sollte.

  5. meine Kredite nicht bedienen könnte, hat das eine Bedeutung für mein Leben oder für sein Leben?

    • Sirisee
    • 12. November 2012 14:01 Uhr

    ... diese Zahlenakrobatik mal mit absoluten Beträgen, mal mit Prozentzahlen macht doch nur misstrauisch.

    Interessant wären folgende Zahlen:

    - Einkommenssituation vor/nach Reform (kaufkraftbereinigt)
    - Vermögenslage

    Warum beschließt die gr. Regierung nicht endlich, dass aus öffentlichen Kassen und bei öffentlichen Untennehmen keine Rente/Pension und keine Bezüge beahlt werden, die über dem gemittelten EU-Durchschnitt liegen? Das wäre doch ein erster Schritt.

    Dann macht einen Vermögensvergleich und zieht alles Vermögen (einschließlich Immobilienbesitz und Vermögen von Auslandsgriechen und Auslandsvermögen von Inlandsgriechen) heran. Mal sehen, wer dann von wem "Solidarität" einfordern kann.

    Es ist ohnhin ein schaler Treppenwitz, dass deutsche Klein- und Normalverdiener reiche Griechen "solidarisch" finanzieren (ja, und ich weiss, das kriegen die GR nicht direkt, sondern nur mittelbar über Stützung der Banken, aber das ist egal).

    Solange es den gut organisierten Werftarbeiter mit 100.000 Euro Einkommen gibt, sollte da kein Cent hin...Dasselbe gilt von Fuhrunternehmern, die mit Lizenzen handeln und den Steinbrück-Griechen, d.h. reichen Parlamentariern....

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    • Chilly
    • 12. November 2012 14:21 Uhr

    mehr verdient, als man selbst, braucht es keine Solidarität. So kann man des sehen. Es ist aber sehr kurzsichtig und wird bald mit Macht zurückschlagen. Die Zeichen sind schon deutlich.

    CHILLY

    das nicht "wir deutschen alles bezahlen". widerlich diese ewige nörgelei, gepaart mit typisch deutscher grosskotzigkeit.
    andere europäer zahlen -entsprechend ihrer möglichkeiten- ebenfalls nicht unerhebliche summen, oder besser gesagt, HAFTEN für ebenfalls nicht unerhebliche summen. gezahlt hat bisher niemand irgendetwas.
    schon mal drüber nachgedacht was eine UNION ist? schjon vergessen dass gerade wir deutschen nach dem krieg jahrelang hinter unionen mit anderen ländern hergelaufen sind und froh waren dass man deutschland überhaupt noch aufnimmt? jetzt, wo die existierende union in schwierigkeiten ist, will man augenscheinlich lieber davonlaufen. (natürlich ohne zu begreifen was ein ende der eu bedeuten würde.)

    • th
    • 12. November 2012 17:45 Uhr

    angemessen versteuern, wenn es kein funktionierendes, landesweites Kataster gibt? Die EU hat mal versucht, den Aufbau eines modernen Katasters zu finanzieren: da ist nichts rausgekommen, und die EU-Gelder waren auch weg. Am Ende hat man sich darauf geeinigt, dass Griechenland immerhin die Hälfte der Fördermittel zurückzahlte.

    Und die Steuerbefreiung der griechischen Reeder steht in der griechischen Verfassung. Hat man die schon geändert?

    Angeblich waren vor der Krise 80% der griechischen Hochschulabsolventen beim Staat beschäftigt. Was haben die dort gemacht?

    Die Frage ist doch, mit wem ist man solidarisch, wenn man Griechenland Hilfsgelder schickt? Bestimmt nicht mit den Armen, Alten und Kranken in Griechenland.

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Griechenland | Gerhard Schröder | OECD | Wolfgang Schäuble | Bruttoinlandsprodukt | Einkommen
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