IW-UmfrageDeutsche Wirtschaft geht skeptisch ins neue Jahr

Die Stimmung in deutschen Firmen ist so schlecht wie seit Beginn der Finanzkrise nicht mehr. Für 2013 rechnen viele Branchen mit schlechteren Geschäften und weniger Jobs. von afp und reuters

Monteure in einer Montagehalle eines Windanlagenbauers in Rostock

Monteure in einer Montagehalle eines Windanlagenbauers in Rostock  |  © Jens Büttner/ dpa

Die deutschen Unternehmen blicken skeptisch ins neue Jahr. Das ist das Ergebnis der jüngsten Verbandsumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Darin gab die Hälfte der 46 befragten Wirtschaftsverbände an, die Stimmung in ihren Mitgliedsunternehmen sei derzeit schlechter als noch zum letzten Jahreswechsel. In der anderen Hälfte ist sie immerhin unverändert.

"Zum ersten Mal seit Beginn der globalen Finanzkrise 2008/2009 berichtet kein einziger Wirtschaftsverband von einer Verbesserung der Stimmungslage", heißt es in dem Bericht des arbeitgebernahen Instituts. Dennoch rechnen 20 der 46 Verbände für 2013 mit einem leichten Plus bei Produktion, Umsatz und Geschäftsergebnis. Eine Stagnation erwarten 15 Verbände, ein Minus befürchten elf Verbände.

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"Die deutsche Wirtschaft ist zum Jahreswechsel nicht gerade in Sektlaune", sagte IW-Direktor Michael Hüther. "Die beachtliche Differenz zwischen Stimmung und Lage macht deutlich, wie leicht die Politik durch unbedachtes Reden und Handeln Vertrauen verspielt und wie schwer es ist, dies zu korrigieren", sagte er. Vor allem bei der Beschäftigung zeige sich, dass die Euro-Schuldenkrise "mehr ist als nur ein kurzzeitiger Stimmungskiller".

Finanzbranche rechnet mit weniger Jobs

Zwar geben 29 von 46 Wirtschaftsverbänden an, dass die Zahl der Mitarbeiter in den Betrieben 2013 wohl unverändert bleibe. "Doch immerhin elf Verbände befürchten einen Personalabbau", vermeldet das Institut. Mit einem sinkenden Beschäftigungsniveau im kommenden Jahr rechnen insbesondere die Branchen des Finanzdienstleistungssektors. Dort gehe die Mehrzahl der Verbände von sinkenden Mitarbeiterzahlen aus. Unter anderem bei Privatbanken, Sparkassen und den Versicherern werde mit weniger Beschäftigung gerechnet.

Aber auch andere Wirtschaftszweige stellten sich auf einen Rückgang der Beschäftigung ein, wie aus den Umfrageergebnissen hervorgeht. So prognostizierten die Branchen Bergbau, Energie und Wasser, Arzneimittel, Schiffbau, Keramik, Druck und Entsorgung sinkende Mitarbeiterzahlen. Sechs Branchen erwarten Neueinstellungen – die Immobilien-, die Informationswirtschaft, das Messewesen, die Feinmechanik und Optik, der Luft- und Raumfahrtzeugbau sowie die Groß- und Außenhändler.

Mehrheit der Branchen will gleich viel investieren

Bei den Investitionen zeigt die Umfrage ein geteiltes Bild. Je neun Verbände erwarten steigende beziehungsweise sinkende Firmenausgaben, die große Mehrheit von 28 geht von gleichbleibender Investitionsbereitschaft aus.

Die Chemie- und Pharmaindustrie rechnet laut Umfrage mit einem leichten Umsatz- bzw. Produktionsplus – wobei der Aufwärtstrend in der Chemie wahrscheinlich erst in der zweiten Jahreshälfte einsetzt. Der Maschinenbau erwartet weniger Investitionen, weil einige Absatzmärkte nicht mehr so kräftig wachsen. "Dennoch dürften die Impulse vor allem aus dem außereuropäischen Ausland immer noch stark genug sein, um die Produktion von Maschinen und Anlagen 2013 leicht steigen zu lassen."

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Leserkommentare
  1. da werden schon wieder Ängste gepflegt. Erst Gauckrede, dann der Papstsegen und nunmehr wieder die Wirtschaft, die unablässige dabei ist um günstige Ressourcen der Wertschöpfung zu zuführen.
    Der DAX Aktienkurs hat ungeahnte Höhe erreicht, hier wir ein wesentlicher Widerspruch implementiert. ....oder müssen "nur" zum Jahresende die Bilanzen frisiert werden.....????

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    • big1953
    • 26. Dezember 2012 13:19 Uhr

    Ja, wenn der DAX noch 10 % zulegt, dann hat er den gleichen Stand wie vor 12 Jahren einmal - das heißt wer vor 12 Jahren in deutsche Aktien investierte hat heute immer noch 10 % Verlust - und - der DAX ist ein Performanceindex, d.h. die Dividenden sind schon eingerechnet.

  2. Jeder reagiert anders auf den Armutsbericht.

    Da haben doch tatsächlich einige gefordert, daß ein Arbeitnehmer der 180 Stunden im MOnat arbiett von seinem Lohn leben können sollte.
    Ein Horror für die Arbeitgeber.
    Und dann meinen auch noch einige,es wäre Ziet für kräftigggere Lohnerhöhungen. Sogar von "Anteil am Produktivitätszuwachs" sprechen einige unverbesserliche Sozis.

    Da ist dann bald klar, daß die Arbeitgeber Angst um ihre Gewinne haben und Zukuftsängste aufkommen.
    25 % Kapitalrendite! Das waren noch Ziele. Und wenn die Fianztransaktionen als das entlarft wurden was sie sind, nämlich Betrug und Schein, dann müsen auch die, die sich jahrelang goldene Nasen verdienten den Gürtel enger schnallen.

    Also, liebe Arbeitnehmer, 2 Prozent LOhnerhöhungen sind möglich, mehr nicht. Damit das mal klar ist zu Beginn 2013.

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    und fordere die Arbeitnehmer zu Lohnverzicht, durch eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf 50h ohne Lohnausgleich auf, dazu sollte die Samstagsarbeit ohne Zuschläge wieder eingeführt werden. Auch sollte der Urlaub auf 10 bzw. 15 Tage begrenzt werden.
    Gleichzeitig sollten die jährlich 5-7 Milliarden Quersubventionen für Aufstocker verdoppelt werden und die ARGEN werden aufgefordert mehr hochqualifizierte Fachkräfte in akademische Niedriglohnjobs zu nötigen und die Eingliederung mit 20k im Jahr zu fördern. In Sachsen-Anhalt werden ja schon 10k für einen Facharbeiter genehmigt (http://www.mdr.de/exakt/a...).

    Wenn das alles umgesetzt wird, geht es der dt. Wirtschaft bis zum Ende nächsten Jahres wieder etwas besser.

    "Wir müssen uns von der Illusion verabschieden, dass Arbeit immer das Leben finanzieren kann"
    (Ex-BDI-Chef Michael Rogowski, Mindestlohngegner und Arbeitgeber-Lobbyist bei ´Maischberger´ am 06.03.2012)

    Richtig: Zuallererst müssen externe - leider klamme - Abnehmer deutscher Dumping-Produkte wieder in die Lage versetzt werden, weiterhin auf Pump- bzw. Geschenkkorbbasis zu konsumieren. Dazu Bedarf es der Wiederherstellung des mittlerw. bankrotten Kreditierungsbetriebes der Banken durch Errichtung einer verlässlichen Transferunion.
    Dies hat selbstverständlich & alternativlos in der selben Währung zu erfolgen, um strauchelnde europ. Regierungen an der Wiederherstellung eigener Wettbewerbsfähigkeit durch Abwertung nationaler Währungen zu hindern u. dadurch - der Schrecken deutscher Unternehmer u. Großaktionäre - deutschen Arbeitnehmern wieder marktkonforme Kaufkraftparitãten zukommen zu lassen.
    Zu diesem Zweck sind möglichst schnell finanzielle, ebenfalls durch die arbeitende Bevölkerung zu tragende Zugeständnisse an systembedingt kriselnde Euro-Regierungen zu machen und gleichzeitig sämtliche demokratische sowie rechtliche Mechanismen zu beseitigen, auf die sich die bundesdeutsche Bevölkerung zwecks Abwendung von Ausbeutung u. Enteignung berufen könnte. Dies geschieht idealer Weise durch Übertrag entscheidener Kompetenzen auf immune, durch Akronyme wie bezeichnete Instanzen - möglichst auf völkerrechtlicher Ebene angesiedelt u. somit außer Reichweite nationaler Verfassungen.

  3. und die Firmenchefs strotzen vor Pessimismus, äh, Optimismus..

    "KONJUNKTUR Firmenchefs strotzen vor Optimismus". Dies ist der Titel eines Beitrags der ca. 2 Tage vorher an der selben Stelle erschien und noch immer darunter sichtbar ist.

    Das erste was man als Journalist lernt ist vermutlich das Zuckerbrot und Peitsche-Prinzip: die Leser dürfen nicht zur Ruhe kommen! Erst "Buh" rufen, damit sie erschreckt auffahren, dann wieder ein bisschen erholen lassen, Dann wieder "Buh"! Usw. in alle Ewigkeit.
    Hauptsache Umsatz und Klickrate stimmen. Die Wahrheit interessiert schon lange niemanden mehr. Wir sind nur noch getrieben von Rendite-Zielen, hechelnde Opfer des Systems. Das wenigstens steht fest.

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    • big1953
    • 26. Dezember 2012 13:27 Uhr

    und je nach Presseformulierung werden die Kommentatoren der ein oder anderen Richtung besonders aktiv.
    Tatsächlich ist es mehr oder weniger immer das gleiche Spiel.
    Wenn man aber ein bißchen genauer hinsieht, dann weiß man, dass in unserer Welt weder für den klassischen Kapitalismus, noch für den klassischen Sozialistmus oder gar Kommunismus mehr Platz ist.

  4. und fordere die Arbeitnehmer zu Lohnverzicht, durch eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf 50h ohne Lohnausgleich auf, dazu sollte die Samstagsarbeit ohne Zuschläge wieder eingeführt werden. Auch sollte der Urlaub auf 10 bzw. 15 Tage begrenzt werden.
    Gleichzeitig sollten die jährlich 5-7 Milliarden Quersubventionen für Aufstocker verdoppelt werden und die ARGEN werden aufgefordert mehr hochqualifizierte Fachkräfte in akademische Niedriglohnjobs zu nötigen und die Eingliederung mit 20k im Jahr zu fördern. In Sachsen-Anhalt werden ja schon 10k für einen Facharbeiter genehmigt (http://www.mdr.de/exakt/a...).

    Wenn das alles umgesetzt wird, geht es der dt. Wirtschaft bis zum Ende nächsten Jahres wieder etwas besser.

    Antwort auf "Reaktion"
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    Wenn Sie die Arbeitszeit offiziell erhöhen (inoffiziell sind die 50 Std. wegen der Überstunden längst Realität), dann wird das knapp vorhandene Gut Arbeit auf noch weniger Köpfe verteilt. Eine Schicht wird sich zu Tode abwrackern und eine andere dem Armut und den Depressionen zu Opfer fallen. Dasselbe gilt für Ihre interessante Vorschläge zu Samstagsarbeit und Urlaub.
    Wenn hochqualifizerte Arbeitskräfte in Niedriglohnjobs "gedrängt" werden, dann können Sie sich deren Motivation ausmalen, gute Arbeit zu leisten.
    Bitte antworten Sie mir, dass es Ironie war, dass ich zu humorlos bin, um Ihre subtile Art zu durchschauen... Sonst mache ich mir ernsthaft Sorgen um Sie!

    Ich kann dieses Jammern nicht mehr hören. Alles ganz furchtbar und schon wieder kein Wachstum ohne Ende.

    > "Zum ersten Mal seit Beginn der globalen Finanzkrise 2008/2009 berichtet kein einziger Wirtschaftsverband von einer Verbesserung der Stimmungslage", heißt es in dem Bericht des arbeitgebernahen Instituts. <

    Kein einziger Verband berichtet von einer Verbesserung der Stimmungslage. Auweia ... vielleicht hilft da eine Flasche Sekt?!

    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/ls

  5. ...dass es diesem Land in irgendeiner Weise schlecht ergeht. Im Gegenteil: Die Großzügigkeit u. offenkundig vorhandene Fähigkeit, in Handumdrehen beliebige Milliardenbeträge für Belange der Finanzindustrie, ausländ. Beamten-, Frühverrentungs- u. Steuervermeidungsstaaten oder hochverschuldete Abnehmerstaaten deutscher Konsumprodukte zur Verfügung zu stellen, sollte hiesige Gewerkschaften u. Sozialverbände ermuntern, in verschärfter Form für Einkommenszuwächse zu kämpfen.

    Die strauchelnden Konjunkturen des unter der deutschen Lohn- u. Sozialdumpingpolitik leidenden Krisen-Europas ist auf eine Ankurbelung des deutschen Binnenmarktes angewiesen, um wieder Exportüberschüsse erzielen zu können. Die Alternative ist die Transferunion, welche zwar einer kleinen Geldelite in diesem Land kurzfristig nutzt, mittel- u. langfristig jedoch die Substanz zerstört, auf die der Wohlstand hierzulande über Jahrzehnte hinweg gründete.

    So verquer dies erscheinen mag, aber eine Rezession in der fünftgrößten Volkswirtschaft der Welt wäre vor dem Hintergrund des Euro-Desasters das Beste, was uns zur Zeit passieren könnte, um den Blick der Medien u. Bevölkerung auf die Spendierhosen der Berliner Regierung zu schärfen, den vergeblichen u. wahnwitzigen Versuch der Flickschusterei gescheiterter Politiker u. Parteien zu stoppen. Geschieht dies nicht, folgt der Geldverbrennung in Europa auch noch eine Binnenmarktkrise infolge austrocknender Finanztöpfe im Zuge der Haftungs- u. Geschenkkorbpolitik.

  6. Wenn Sie die Arbeitszeit offiziell erhöhen (inoffiziell sind die 50 Std. wegen der Überstunden längst Realität), dann wird das knapp vorhandene Gut Arbeit auf noch weniger Köpfe verteilt. Eine Schicht wird sich zu Tode abwrackern und eine andere dem Armut und den Depressionen zu Opfer fallen. Dasselbe gilt für Ihre interessante Vorschläge zu Samstagsarbeit und Urlaub.
    Wenn hochqualifizerte Arbeitskräfte in Niedriglohnjobs "gedrängt" werden, dann können Sie sich deren Motivation ausmalen, gute Arbeit zu leisten.
    Bitte antworten Sie mir, dass es Ironie war, dass ich zu humorlos bin, um Ihre subtile Art zu durchschauen... Sonst mache ich mir ernsthaft Sorgen um Sie!

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    Lebe und Arbeite in Canada und das ist purer Zynismus über die armen AG in D. Habe hier auch nur 15 Tage Urlaub, aber dafür sehr geregelte Arbeitstage 9to5 und bekomme jede Ü-Stunde innerhalb von 8 Wochen in Freizeit ausgeglichen. Verdiene hier auch das 2.5 fache bei ähnlichen Lebenshaltungskosten, mit halbjährlichen Lohnanpassungen abhängig von der Leistung.
    Hatte jedoch in den letzten Jahren das Vergnügen von dt. Unternehmen belegt zu werden, ob man nicht für sie arbeiten möchte. Da habe ich die Vorstellungen der dt AG kennengelernt und musste wieder feststellen, dass es keine Unternehmenskultur in D gibt und die AG denken sie verteilen Wohltaten, wenn sie Arbeit offerieren und das obwohl sie einen angesprochen haben. Nach der Ausweisung meiner jetzigen Konditionen hatte die immer dicke Backen und jammerten, dass sie das nicht leisten können, obwohl sie im selben Markt und bei gleichen Projekten mitboten.
    Die Besten waren in Chemnitz international tätige Ing.-bude (1800 brutto max 2400 hatten sogar einen Haustarifvertrag, Akquise und Ü sind mit dem Gehalt abgegolten), gefolgt von einem in Braunschweig 2600 brutto, Ü wieder abgegeolten und flexibler Einsatz in ihren Büros in Europa. Beide brauchten jemanden der mehrsprachig ist, boten keine Benefits und wollten natürlich Probezeit. Waren dann auch beleidigt, dass man einen AG (mein Chef) der einem nur einen unbefristeten AV angeboten hat (er wollte keine Befristung), nicht verlassen will. Also Zynismus pur.

  7. Wenn die Schere zwischen vielen Armen und wenigen Reichen in den letzten 15 Jahren immer weiter auseinander getrieben wurde und nun die Gewerkschaften endlich eine Beteiligung der Arbeitnehmer an ihrem erwirtschafteten Erfolg einfordern, dann können die Vertreter der Geld und Macht-Akkumulatoren doch gar nicht anders, als Horror-Szenarien an die Wand zu malen.

    Es ist leider kennzeichnend für die ZEIT, dass an keiner Stelle sichtbar wird, ob der Tenor der verbreiteten Meldung wenigstens hinterfragungswürdig sei. Dass man eine kostenlose Analyse nebst Einschätzung findet, ist natürlich zuviel verlangt. Aber stumpf kopierte arbeit"geber"freundliche Agitation auf so prominentem Platz zu lesen ist ernüchternd.

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    "und nun die Gewerkschaften endlich eine Beteiligung der Arbeitnehmer an ihrem erwirtschafteten Erfolg einfordern"
    ----------------
    Die Gewerkschaften haben durch ihre Kampagnen dazu beigetragen, dass Schröder unter Rot-Grün ins Amt gehievt wurde.
    Ich kann mich sehr gut an die Lobeshymnen nebst Schröder-konterfei auf den Gewerkschaftsheftchen erinnern.
    Wir erinnern uns: Hedgefonds in Deutschland, Zeitarbeit, Hartz IV und Lohndumping sind somit auch Ergebnisse gewerkschaftlicher Anstrengungen.
    Die aktuellen Forderungen der Gewerkschaft dürften daher wohl nur Menschen mit Alzheimer wirklich erreichen.

  8. Ich kann dieses Jammern nicht mehr hören. Alles ganz furchtbar und schon wieder kein Wachstum ohne Ende.

    > "Zum ersten Mal seit Beginn der globalen Finanzkrise 2008/2009 berichtet kein einziger Wirtschaftsverband von einer Verbesserung der Stimmungslage", heißt es in dem Bericht des arbeitgebernahen Instituts. <

    Kein einziger Verband berichtet von einer Verbesserung der Stimmungslage. Auweia ... vielleicht hilft da eine Flasche Sekt?!

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    "Keine Branche sieht eine Verbesserung der Situation."

    Stellen Sie sich ein Feier vor. Seit Stunden herrscht Hochstimmung und viele Haben Tränen in den Augen vor Lachen. Die Tombola hält Preise parat, und die Lose sind kostenlos. Kurz nach der Verteilung der Geschenke herrscht ein Moment der Ruhe. Jeder ist damit beschäftigt, seinen Preis zu bewerten und zu bewundern.

    Und dann kommt einer und macht eine Momentaufnahme und schreibt. "Keiner der Teilnehmer sieht eine Verbesserung der Stimmung für die nächste Stunde."

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  • Quelle ZEIT ONLINE, Reuters, AFP
  • Schlagworte Arzneimittel | Bergbau | Chemie | Entsorgung | Finanzkrise | Maschinenbau
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