Zeitungsbranche: Warum wir die Financial Times Deutschland vermissen werden
Nach 13 Jahren erscheint die FTD heute zum letzten Mal. Ein Ökonom, ein Politiker, ein Konzernvorstand und ein Journalist aus dem Gründungsteam würdigen sie.
© Stephanie Pilick/dpa

Die letzte Ausgabe der Financial Times Deutschland
Jürgen Trittin, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag:
Zwölf Jahre lang hat die Financial Times Deutschland die wirtschaftspolitische Berichterstattung bereichert. So mancher Linke fremdelte mit einem Blatt, dem der Ruf der New Economy und des Börsenkapitalismus anhaftete. Doch wer die FTD aufschlug, dem war solch undifferenzierte Kritik fremd: Sie hat nicht nur qualitativ hochwertig berichtet, sie hat auch immer wieder neue Blickwinkel abseits des wirtschaftspolitischen Mainstreams eingenommen.
Märkte waren für sie nie Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck. Der Staat nie Marionettenspieler, der Wirtschaft und Gesellschaft steuert, sondern Rahmensetzer. Auf den angeblichen Gegensatz zwischen Markt und Staat hat sich die FTD nie eingelassen.
In der Euro-Krise gehörte die Zeitung stets zu den klügsten Kritikern des Merkelschen Krisenmanagements. Und sie brachte mit einem neuen klugen Neo-Keynesianismus nach Art von Paul Krugman oder Georg A. Akerlof Schwung in die deutsche Debatte zwischen Ordnungspolitikern und Alt-Keynesianern.

56, ist Fraktionsvorsitzender der Grünen im Deutschen Bundestag. Er zieht als Spitzenkandidat für die Grünen in den Bundestagswahlkampf 2013.
Sie hat noch etwas anderes Einzigartiges gemacht. Sie hat Wahlempfehlungen ausgesprochen. Eine echte Neuerung.
Das werde ich nicht nur vermissen, weil wir Grüne dabei wiederholt mit einer FTD-Empfehlung geehrt wurden, sondern weil die Zeitung damit Mut bewiesen hat, klar Stellung zu beziehen.
Die FTD trat an, das Monopol der Finanzzeitungen in Deutschland aufzubrechen. Es ist ihr fast 13 Jahre lang gelungen. Von heute an wird die Meinungsvielfalt in Wirtschafts- und Finanzthemen deutlich kleiner sein. Nach über zwölf Jahren ausgezeichneter Berichterstattung geht ein wichtiger Bestandteil der deutschen Qualitätspresse zu Ende.




Ich war zwar kein Leser der FTD.
Dennoch finde ich das Sterben der Zeitungen schade und traurig. Unsere Welt wird wieder ein Stück "digitaler" - man sieht allerorstens nur noch Menschen paranoid auf Bildschirmen rumwischen - auf dem Smartphone oder dem E-Book oder dem Tablet...
Inwiefern in Deutschland noch wahrer Journalismus betrieben wird, lässt sich schwer sagen und ob dies nicht auch eine Rolle bei der FTD spielte. Aber so viel ist sicher, die FTD starb am "Infotainment". Ich habe sie nie gelesen, da Wirtschaft nicht mein Bereich ist, aber mit ihrem Weggang hat die deutsche Zeitungslandschaft deutlich verloren.
Ihr seid selbst schuld - und zwar alle. Mich persönlich nervt es auch, dass die FTD nicht mehr erscheint, war sie doch eines der wenigen Blätter, die ich überhaupt noch ernst genommen habe und das meiner Meinung nach professionellen und klugen Journalismus betrieb. Allerdings ist auch meine Heulerei verlogen, da ich das Blatt schon lange nicht mehr als Printprodukt erwarb. Dabei ging es weniger ums Geld - surfen ist einfach schneller und bequemer. Warum sollte ich ein Stück Papier kaufen, in dem steht, was ich ohnehin schon gelesen habe? Hier gelangen wir zum entscheidenden Punkt - dem Grund ein Produkt zu erwerben. Wer sich billig macht (und das gilt auch für dich - ZEIT, die ich auch nicht mehr kaufe, weil ich es nicht muss), kommt in der Kostenfalle um - über kurz oder lang. Eine Zeitung ist auf Dauer nicht finanzierbar, wenn Papierkäufer und damit Anzeigenkunden wegfallen, sie darauf angewiesen ist, mittels Online-Anzeigen zu kompensieren. Das mag für kleine Blätter oder Blogger (Zweitverwerter) funktionieren, nicht aber für eine große Redaktion samt Anhang. Die Lösung ist einfach, wenn auch schmerzhaft: Entweder, die Verlage führen in ihrer Gesamtheit eine Paywall ein oder Printprodukte samt Einnahmen rechnen sich in wenigen Jahren nicht mehr und ich möchte bezweifeln, dass das durch Bannerwerbung zu kompensieren ist. Ihr schaufelt euch euer eigenes Grab, wenn ihr die Umsonst-Mentalität weiter auf diese Art stützt.
Nachher gibt es nur noch die BILD am Kiosk zu kaufen.
Wenn man kurz auf Klo geht um zu lesen ist das Printprodukt immer noch besser als seinen Laptop auf den Schoß zu nehmen.
...auch ich finde, dass man für unabhängige Berichterstattung zahlen sollte. Aber warum soll ich mir eine ganze Zeitung kaufen, wenn ich nur ein paar Artikel lesen will. Für ein Zeitungsportal mit den verschiedensten Zeitungen würde ich gern einen angemessenen Preis bezahlen. Also neue Ideen müssen her und neue Bezahlmöglichkeiten. Damit hätte ich auch die Möglichkeit örtliche und überregionale Zeitungen nach Bedarf zu lesen.
Ein Bezahlmodell im Internet wird tatsächlich nur vernünftig funktionieren, sofern der Großteil der Verlage mitmacht. Dann müsste aber ein ordentlichen Preismodell geschaffen werden.
Eine gute Idee wäre mMn zB ein grundsätzlich nutzungsabhängiges Entgelt zu erheben, welches allerdings nach oben gedeckelt ist (sagen wir zB 20 EUR im Monat). Praktisch eine Art Flatrate für Zeitungen.
Da dies ein gemeinsames Projekt mehrerer Zeitungen wäre, würden die Einnahmen zunächst in einen gemeinsamen Topf fließen und anschließend nach tatsächlichen Leserzahlen anteilig verteilt.
Müsste sich bei einer "Paywall" nicht das Kartellamt einmischen, da es in diesem Fall offensichtlich unlautere Absprachen gibt? :)
Auch hier liegt wieder der Irrtum zugrunde, die ZEIT Online böte das gleiche zu lesen wie die gedruckte ZEIT. Das stimmt aber nicht, es sind zwei verschiedene Redaktionen und Produkte, nur partiell - nach welchen Kriterien auch immer - werden Print-Artikel auch online übernommen, umgekehrt funktioniert das gar nicht. Und damit steht die ZEIT nicht allein, SPIEGEL ONLINE ist ja nun das allerbeste Beispiel für zwei überschneidungsfreie Produkte unter dem gleichen Markendach..
Das beste an diesem Missverständnis ist, dass er den Print-Qualitätsjournalismus am Ende wirklich noch umbringen wird, aus Versehen sozusagen. Vielleicht war es falsch, ursprünglich mal ZEIT Online, SPIEGEL Online, f.a.z. net usw. drüber zu schreiben, aber sonst hätte niemand die Seiten besucht. Es wird noch gar nicht genug darüber nachgedacht, wie man eigentlich unter Lesern überhaupt mal bekannt macht, dass Print exklusive Inhalte längst hat, die jetzt auch hinter diversen demnächst einzurichtenden Bezahlschranken erworben werden können sollen. Was werden das dann für exklusive Inhalte sein? die gleichen wie gedruckt, dann doch noch? oder eine dritte Content-Sparte aufmachen? wir sind gespannt.
betrifft ja nicht nur die Zeitungswelt. Es zieht sich über die Kultur bis hin zu so elemtaren Dingen wie unsere Ernährung oder im Schlepptau die Gesundheit.
Darum sollte man auch jegliches Schwarmintelligenzgeschwärme im Keim ersticke - der Klügere gibt solange nach bis er der Dümmere ist.
Und der Zeit Tips geben, bringt wenig - dafür twittert und facebookt man bei der Zeit zu gerne und versumpft immer weiter in der Belanglosigkeit seiner Selbst und der Masse. Traurig aber würde jemand Zeit-Online vermissen? Mehr vermissen als DIE ZEIT?
Nachher gibt es nur noch die BILD am Kiosk zu kaufen.
Wenn man kurz auf Klo geht um zu lesen ist das Printprodukt immer noch besser als seinen Laptop auf den Schoß zu nehmen.
...auch ich finde, dass man für unabhängige Berichterstattung zahlen sollte. Aber warum soll ich mir eine ganze Zeitung kaufen, wenn ich nur ein paar Artikel lesen will. Für ein Zeitungsportal mit den verschiedensten Zeitungen würde ich gern einen angemessenen Preis bezahlen. Also neue Ideen müssen her und neue Bezahlmöglichkeiten. Damit hätte ich auch die Möglichkeit örtliche und überregionale Zeitungen nach Bedarf zu lesen.
Ein Bezahlmodell im Internet wird tatsächlich nur vernünftig funktionieren, sofern der Großteil der Verlage mitmacht. Dann müsste aber ein ordentlichen Preismodell geschaffen werden.
Eine gute Idee wäre mMn zB ein grundsätzlich nutzungsabhängiges Entgelt zu erheben, welches allerdings nach oben gedeckelt ist (sagen wir zB 20 EUR im Monat). Praktisch eine Art Flatrate für Zeitungen.
Da dies ein gemeinsames Projekt mehrerer Zeitungen wäre, würden die Einnahmen zunächst in einen gemeinsamen Topf fließen und anschließend nach tatsächlichen Leserzahlen anteilig verteilt.
Müsste sich bei einer "Paywall" nicht das Kartellamt einmischen, da es in diesem Fall offensichtlich unlautere Absprachen gibt? :)
Auch hier liegt wieder der Irrtum zugrunde, die ZEIT Online böte das gleiche zu lesen wie die gedruckte ZEIT. Das stimmt aber nicht, es sind zwei verschiedene Redaktionen und Produkte, nur partiell - nach welchen Kriterien auch immer - werden Print-Artikel auch online übernommen, umgekehrt funktioniert das gar nicht. Und damit steht die ZEIT nicht allein, SPIEGEL ONLINE ist ja nun das allerbeste Beispiel für zwei überschneidungsfreie Produkte unter dem gleichen Markendach..
Das beste an diesem Missverständnis ist, dass er den Print-Qualitätsjournalismus am Ende wirklich noch umbringen wird, aus Versehen sozusagen. Vielleicht war es falsch, ursprünglich mal ZEIT Online, SPIEGEL Online, f.a.z. net usw. drüber zu schreiben, aber sonst hätte niemand die Seiten besucht. Es wird noch gar nicht genug darüber nachgedacht, wie man eigentlich unter Lesern überhaupt mal bekannt macht, dass Print exklusive Inhalte längst hat, die jetzt auch hinter diversen demnächst einzurichtenden Bezahlschranken erworben werden können sollen. Was werden das dann für exklusive Inhalte sein? die gleichen wie gedruckt, dann doch noch? oder eine dritte Content-Sparte aufmachen? wir sind gespannt.
betrifft ja nicht nur die Zeitungswelt. Es zieht sich über die Kultur bis hin zu so elemtaren Dingen wie unsere Ernährung oder im Schlepptau die Gesundheit.
Darum sollte man auch jegliches Schwarmintelligenzgeschwärme im Keim ersticke - der Klügere gibt solange nach bis er der Dümmere ist.
Und der Zeit Tips geben, bringt wenig - dafür twittert und facebookt man bei der Zeit zu gerne und versumpft immer weiter in der Belanglosigkeit seiner Selbst und der Masse. Traurig aber würde jemand Zeit-Online vermissen? Mehr vermissen als DIE ZEIT?
werden wohl verstehen, dass das eben der Markt ist.
Und wir alle sollten dies auch.
Zu beklagen, dass etwas vom Markt verschwindet, das man selbst nie kaufte, erscheint etwas seltsam.
Ganz schön viel Hype um eine Zeitung, die es lediglich nicht geschafft hat, sich in der freien Marktwirtschaft zu behaupten. Für eine ausgewiesen "wirtschaftsliberale" Zeitung, eigentlich ein Armutszeugnis. ;)
"Wirtschaftsliberal" Die FTD. Hahahaha. Der April ist doch erst in 4 Monaten. Wäre die FTD "wirtschafsliberal", so würde sie der "wirtschaftsliberale" Herr Trittin ja wohl kaum über den Klee loben, oder?! Und auch bei der ZEIT könnten wir uns dann wohl ebensowenig an diesen rührenden Nachruf erfreuen, oder halten sie die ZEIT etwa für "wirtschaftsliberal", so wie hier oftmals in diversen Artikel über den "ungezügelten" Kapitalismus gewettert wird?
"Wirtschaftsliberal" Die FTD. Hahahaha. Der April ist doch erst in 4 Monaten. Wäre die FTD "wirtschafsliberal", so würde sie der "wirtschaftsliberale" Herr Trittin ja wohl kaum über den Klee loben, oder?! Und auch bei der ZEIT könnten wir uns dann wohl ebensowenig an diesen rührenden Nachruf erfreuen, oder halten sie die ZEIT etwa für "wirtschaftsliberal", so wie hier oftmals in diversen Artikel über den "ungezügelten" Kapitalismus gewettert wird?
Ich habe die FTD vor allem online nie beachtet. Die FTD wollte für viele Online-Artikel Geld sehen, so dass man mit dem gesamten Online-Auftritt wenig anfangen konnte. Irgendwann habe ich die FTD-Online dann gar nicht mehr frequentiert, weil ich keine Lust hatte, nach dem Lesen von ein paar Anfangssätzen dann bezahlen zu müssen bzw. vielmehr immer vor der Bezahlschrenke zu stehen.
Das Verhalten der FTD sollte vielen Zeitungsmachern eine Warnung sein, wenn sie darauf setzen zukünftig im Online-Bereich Geld zu verlangen. Bisher kann man schließlich auch ohne Online-Abos online Geld erwirtschaften.
(Für eine ausgewiesen "wirtschaftsliberale" Zeitung, eigentlich ein Armutszeugnis.)
Haben Sie die FTD einmal gelesen? Oder meinen Sie, eine Zeitung mit Englischem Titel, die sich auch noch Wirtschaftsthemen widmet, müsse automatisch "wirtschaftsliberal" sein? Dass in der linken Zeit ein linker Politiker, ein linker Gewerkschaftsökonom und ein Subventionsunternehmer um die FTD trauern, zeigt eigentlich ganz gut die Ausrichtung dieser Zeitung.
Richtige (Wirtschafts-)Liberale nehmen die Ironie des Schicksals, dass die Marktverächter letztlich durch den Markt hinweggefegt wurden, mit einem Schmunzeln zur Kenntnis. Um die Vulgär-Keynesianer im wirtschaftspolitischen Teil der FTD ist es nicht schade. Die kritische Unternehmensberichterstattung im Sinne der Anleger hingegen war ein positiver Aspekt der FTD.
"Oder meinen Sie, eine Zeitung mit Englischem Titel, die sich auch noch Wirtschaftsthemen widmet, müsse automatisch "wirtschaftsliberal" sein?"
Wieso googlen sie nicht einfach bevor sie hier loslegen?
"Financial Times Deutschland
- Politische Ausrichtung: wirtschaftsliberal"
http://www.eurotopics.net...
"Oder meinen Sie, eine Zeitung mit Englischem Titel, die sich auch noch Wirtschaftsthemen widmet, müsse automatisch "wirtschaftsliberal" sein?"
Wieso googlen sie nicht einfach bevor sie hier loslegen?
"Financial Times Deutschland
- Politische Ausrichtung: wirtschaftsliberal"
http://www.eurotopics.net...
"Oder meinen Sie, eine Zeitung mit Englischem Titel, die sich auch noch Wirtschaftsthemen widmet, müsse automatisch "wirtschaftsliberal" sein?"
Wieso googlen sie nicht einfach bevor sie hier loslegen?
"Financial Times Deutschland
- Politische Ausrichtung: wirtschaftsliberal"
http://www.eurotopics.net...
(Wieso googlen sie nicht einfach bevor sie hier loslegen?)
Weil ich eine gewisse Medienkompetenz habe und nicht alles glaube, was im Internet steht. Ich habe die FTD selbst gelesen (gibt es umsonst in Zug und Flugzeug) und erlaube mir daher mein eigenes Urteil. Manch einer googelt nicht nur, sondern bedient sich hin und wieder des eigenen Verstandes.
Laut http://www.eurotopics.net gilt "Die Zeit" auch als "liberal", was angesichts des Dauerfeuers für Zwangsquoten, mehr und höhere Zwangsabgaben, Öko-Planwirtschaft, Verstaatlichung der Erziehung, Euro-Zentralismus etc. bestenfalls schallendes Gelächter verdient.
"Wieso googlen sie nicht einfach" "argumentiert.
Gleichzeitig gibt es Artikel, die "erlerntes Wissen" für unnütz halten, da man ja alles nachschauen könne.
Wie die Fortsetzung der Kommentare dann auch zeigte, ersetzt ein Fund bei Google nicht allzuviel, zumindest nicht das nötige Wissen um den Fund einordnen zu können.
Danke für dieses Beispiel.
(Wieso googlen sie nicht einfach bevor sie hier loslegen?)
Weil ich eine gewisse Medienkompetenz habe und nicht alles glaube, was im Internet steht. Ich habe die FTD selbst gelesen (gibt es umsonst in Zug und Flugzeug) und erlaube mir daher mein eigenes Urteil. Manch einer googelt nicht nur, sondern bedient sich hin und wieder des eigenen Verstandes.
Laut http://www.eurotopics.net gilt "Die Zeit" auch als "liberal", was angesichts des Dauerfeuers für Zwangsquoten, mehr und höhere Zwangsabgaben, Öko-Planwirtschaft, Verstaatlichung der Erziehung, Euro-Zentralismus etc. bestenfalls schallendes Gelächter verdient.
"Wieso googlen sie nicht einfach" "argumentiert.
Gleichzeitig gibt es Artikel, die "erlerntes Wissen" für unnütz halten, da man ja alles nachschauen könne.
Wie die Fortsetzung der Kommentare dann auch zeigte, ersetzt ein Fund bei Google nicht allzuviel, zumindest nicht das nötige Wissen um den Fund einordnen zu können.
Danke für dieses Beispiel.
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