Griechenland wird in wenigen Tagen die dringend benötigte Hilfe von 34,3 Milliarden Euro von den internationalen Geldgebern bekommen. Die Voraussetzung dazu schufen die Finanzminister der Euro-Mitgliedsstaaten bei ihrem Treffen in Brüssel , wo sie die Freigabe der Notkredite bewilligten.

Euro-Gruppe und der Internationale Währungsfonds hatten die Überweisung des Geldes, das die Staaten seit Juni zurückhielten, davon abhängig gemacht, dass die Regierung in Athen durch den Rückkauf von Altschulden seine Verbindlichkeiten deutlich drückt . Dies ist nach Angaben der griechischen Schuldenagentur PDMA gelungen: man habe durch das Programm 31,9 Milliarden Euro erzielt.

Nun erhält Griechenland zunächst 34 Milliarden Euro. Diese Summe, so der Chef des Rettungsschirms ESM, Klaus Regling, könne sich bis März aber noch auf 49,1 Milliarden Euro erhöhen – rund fünf Milliarden mehr als die bislang veranschlagten 44 Milliarden Euro.

EU-Währungskommissar Olli Rehn sprach von einer "Odyssee", die hinter den Geldgebern und Griechenland liege . Nun habe man aber "den Weg frei gemacht, damit das Vertrauen der Märkte zurückkehrt".