Schuldenkrise : Athen bekommt neue Finanzhilfe der EU

Die Euro-Finanzminister haben weitere Notkredite für Griechenland endgültig freigegeben. Der erfolgreiche Schuldenrückkauf des Krisenlandes machte dies möglich.
Euro-Gruppen-Chef Juncker (r.) herzt Griechenlands Finanzminister Stournaras © Yves Herman/Reuters

Griechenland wird in wenigen Tagen die dringend benötigte Hilfe von 34,3 Milliarden Euro von den internationalen Geldgebern bekommen. Die Voraussetzung dazu schufen die Finanzminister der Euro-Mitgliedsstaaten bei ihrem Treffen in Brüssel , wo sie die Freigabe der Notkredite bewilligten.

Euro-Gruppe und der Internationale Währungsfonds hatten die Überweisung des Geldes, das die Staaten seit Juni zurückhielten, davon abhängig gemacht, dass die Regierung in Athen durch den Rückkauf von Altschulden seine Verbindlichkeiten deutlich drückt . Dies ist nach Angaben der griechischen Schuldenagentur PDMA gelungen: man habe durch das Programm 31,9 Milliarden Euro erzielt.

Nun erhält Griechenland zunächst 34 Milliarden Euro. Diese Summe, so der Chef des Rettungsschirms ESM, Klaus Regling, könne sich bis März aber noch auf 49,1 Milliarden Euro erhöhen – rund fünf Milliarden mehr als die bislang veranschlagten 44 Milliarden Euro.

EU-Währungskommissar Olli Rehn sprach von einer "Odyssee", die hinter den Geldgebern und Griechenland liege . Nun habe man aber "den Weg frei gemacht, damit das Vertrauen der Märkte zurückkehrt".

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Kommentare

8 Kommentare Seite 1 von 2 Kommentieren

Anforderung nicht erfüllt - Geld wird trotzdem ausgezahlt

Sie gaben ihr bestes und es wurde wie immer...

"Voraussetzung für die Auszahlung der nächsten Tranche war eigentlich ein erfolgreicher Schuldenrückkauf.

Doch der steht noch auf der Kippe. 1,29 Millionen Euro zusätzlich müsste die EU zahlen, um tatsächlich den griechischen Schuldenberg wie erwartet zu reduzieren. Ohne die Verkleinerung der Schulden auf 124 Prozent des BIP bis 2020 droht der IWF, sich von den Zahlungen zurückzuziehen.

Höchstwahrscheinlich werden die europäischen Geldgeber aber wieder in den sauren Apfel beißen und die notwendigen 1,29 Millionen Euro zahlen.

Die Eurogruppe sei darauf vorbereitet, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um die Schuldenreduzierung zu erreichen, sagte Juncker nach dem Treffen der Finanzminister."
http://deutsche-wirtschaf...

Querdenker sagt:

so so, da wurde der Weg frei gemacht um das vertrauen der märkte zu gewinnen. GR erhält vorerst 34 MRD? und im März 49,1 MRD weil sich trotz der Retterei die Zahlen ausversehen nach oben verschieben? die Odyssee liege hinter den Geldgebern? was für Widersprüche in sich. GR verringert seine Schulden durch Schuldenrückkauf dennoch? ich glaub´ich spinne.

Und wieder gehen

34 Milliarden Euro den Bach hinunter. Merkt denn hier niemand, wie Deutschland platt gemacht wird? Merkel sonnt sich im Licht der Mrs. Europa und verweigert sich den Pflichten einer deutschen Bundeskanzlerin. Wie einen Hund hat man Thilo Sarrazin geprügelt nach seinem Buch: "Deutschland schafft sich ab". Der Haftungsanteil Deutschlands gegenüber den Euro-Schuldnerstaaten ist freiwillig von 8,4 Milliarden EUR auf 370 Milliarden EUR angewachsen, wohlgemerkt ohne Zwang wurde das erwirtschaftete Volksvermögen Deutschlands vergeudet. Das ist schlicht und einfach Unvermögen der politischen Kaste in Deutschland. Ich wünsche ein Deutschland in Einigkeit, in Recht und in Freiheit. Wohlgemerkt, zuerst bin ich Deutscher, ein Europäer möchte ich angesichts der Euro- Diktatur nicht sein.