Arbeitsmarktdaten Zahl der Arbeitslosen steigt über die Drei-Millionen-Marke
Zum ersten Mal seit fast zwei Jahren gibt es in Deutschland wieder mehr als drei Millionen Arbeitslose. Die Bundesagentur für Arbeit spricht von saisonbedingten Gründen.
© Andreas Gebert/dpa

Bundesagentur für Arbeit in München
Die Zahl der Arbeitslosen ist im Januar wieder über die Drei-Millionen-Marke gestiegen. Insgesamt suchten zuletzt 3,138 Millionen Menschen einen Job, teilte die Bundesagentur für Arbeit mit. Dies waren 298.000 mehr als im Dezember und 54.000 mehr als im Januar vergangenen Jahres.
BA-Chef Frank-Jürgen Weise führte für den Anstieg "rein saisonale Gründe" durch das Winterwetter an. "Die ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben auf dem Arbeitsmarkt nur wenige Spuren hinterlassen", sagte Weise.
Eine Zunahme der Arbeitslosigkeit in dieser Größenordnung sei nach Angaben der Bundesagentur im Januar üblich. Sie sei in diesem Jahr aber schwächer ausgefallen als in den vergangenen Jahren. Saisonbereinigt sei die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat daher um 16.000 zurückgegangen.
Die Arbeitslosenquote kletterte gegenüber Dezember um 0,7 Prozentpunkte auf jetzt 7,4 Prozent.
Die gemeldete Nachfrage nach Arbeitskräften sei nach Angaben der Bundesagentur tendenziell rückläufig, liege aber nach wie vor auf hohem Niveau. Im Januar waren 405.000 Arbeitsstellen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet, das sind 47.000 weniger als vor einem Jahr. Besonders gesucht seien zurzeit Fachleute in den Bereichen Mechatronik, Energie und Elektro, Metall-, Maschinen- und Fahrzeugbau, Verkehr und Logistik sowie Verkauf und Gesundheit.
- Datum 31.01.2013 - 10:13 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, AFP, dpa, sk
- Kommentare 23
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Ist hier jemand (möglichst aus Niedersachsen) so freundlich und erklärt mir Ausländer, der grosse Mühe hat, die dt. Politik zu verstehen, warum die Linke in Niedersachsen so miserabel abgeschnitten hat? Wenn ich Deutscher wäre, würde ich aus rein taktischen Gründen die Linke wählen, um die SPD auf einen sozialverträglichen Kurs zu zwingen. Warum haben die von der SPD seit Schröder verschaukelten Niedriglöhner und H4-Abhängigen in den alten Ländern 23 Jahre nach dem Mauerfall immer noch einen offensichtlich anhaltenden Horror vor der Linke? Da sind doch neue (West-)Leute dabei! Wenn ich mir die Line-Website ansehe, kann ich diese Ablehnung nicht verstehen. Bei effektiv 10-15% Arbeitslosen (im Westen) müsste die Linke doch viel besser abgeschnitten haben!?
Die Leute zählen hier immer gerne wie in Kommentar 5 alle Menschen als Arbeitslose, die prinzipiell arbeiten KÖNNTEN. Damit verfälschen sie ihre eigenen Statistiken und werfen genau das dann der Regierung zu.
Aber nicht alle Menschen die arbeiten könnten, wollen es auch und das hat nichts mit Faulheit zu tun. Wenn der Partner genug verdient, kann der andere den Haushalt schmeißen. Realität in Millionen von Haushalten. Und was ist mit den Müttern und den immer mehr werdenden Vätern, die die Kindeserziehung übernehmen? Solche Leute sind erwerbsfähig und arbeitslos aber aus eigener Entscheidung heraus. Manche nehmen dabei auch sogar ihr Recht wahr Hartz IV zu beanspruchen. Aber selbst in Zeiten absoluter Vollbeschäftigung und einem ERNSTHAFTEN Arbeitskräftemangel würden sie trotzdem nicht arbeiten und dann dummen Menschen weiterhin als Vorwand dienen mit windigen Statistiken über die Regierung zu motzen, weil es ja immernoch Arbeitslosigkeit gibt. Nach den dummen Menschen zu urteilen, sollten wir wohl einen ArbeitsZWANG einführen... ne danke
Der ZEIT-Artikel erwähnt 3,138 Mio. Arbeitslose resp. Arbeit Suchende = 7,4% offiz. Arbeitslosenquote. Die Meldung unterscheidet leider nicht zwischen Arbeitslosen und Arbeit Suchenden! Die freiwillig nicht Erwerbstätigen sind aber so oder so darin nicht enthalten. Diese werden in der Beschäftigungs- resp. Erwerbsquote, aber nicht in der Arbeitslosenquote berücksichtigt. Habe ich die H4-Niedriglöhner/Leih-/Zeitarbeiter und H4-Beschäftigungs-beglückten etwa zu Unrecht addiert? Plus diese 3,5 Mio. ergeben sich rund 6,5 Mio, = 17%
Die freiwilligen Teilzeiter werden selbstverständlich nicht als arbeitslos oder Arbeit Suchende erfasst, und ich teile Ihre Meinung völlig, dass freiwillige Erwerbslosigkeit (dann aber bitte ohne H4!) ein individuelles Recht ist. - Halten Sie mich immer noch für dumm?
Der ZEIT-Artikel erwähnt 3,138 Mio. Arbeitslose resp. Arbeit Suchende = 7,4% offiz. Arbeitslosenquote. Die Meldung unterscheidet leider nicht zwischen Arbeitslosen und Arbeit Suchenden! Die freiwillig nicht Erwerbstätigen sind aber so oder so darin nicht enthalten. Diese werden in der Beschäftigungs- resp. Erwerbsquote, aber nicht in der Arbeitslosenquote berücksichtigt. Habe ich die H4-Niedriglöhner/Leih-/Zeitarbeiter und H4-Beschäftigungs-beglückten etwa zu Unrecht addiert? Plus diese 3,5 Mio. ergeben sich rund 6,5 Mio, = 17%
Die freiwilligen Teilzeiter werden selbstverständlich nicht als arbeitslos oder Arbeit Suchende erfasst, und ich teile Ihre Meinung völlig, dass freiwillige Erwerbslosigkeit (dann aber bitte ohne H4!) ein individuelles Recht ist. - Halten Sie mich immer noch für dumm?
Interessanterweise wird darauf nun gar nicht mehr hingewiesen, aus gutem Grund, wie mir scheint.
wollte schon Steinmeier 2009 die Leute veräppeln, als er sagte das die SPD bis 2020 die Arbeitslosen auf 2 Millionen drückt.
In der Politik und vor allem bei politischen Ststistiken die veröffentlicht werden, muss man alles hinterfragen.
Wirklich gute Informationen bieten die "Berichte" der einzelnen Ministerien.
Was man dort lesen kann, lässt einem echt die Haare zu Berge stehen. Was ich aber nicht verstehen kann, ist die Tatsache das sich die Presse, deren Zahlen überhaupt nicht wirklich bedient.
Oder soll der gemeine Deutsche nicht erfahren, das z.B. die Kurzarbeiter zu den Hartz IV Empfängern gezählt werden??
wollte schon Steinmeier 2009 die Leute veräppeln, als er sagte das die SPD bis 2020 die Arbeitslosen auf 2 Millionen drückt.
In der Politik und vor allem bei politischen Ststistiken die veröffentlicht werden, muss man alles hinterfragen.
Wirklich gute Informationen bieten die "Berichte" der einzelnen Ministerien.
Was man dort lesen kann, lässt einem echt die Haare zu Berge stehen. Was ich aber nicht verstehen kann, ist die Tatsache das sich die Presse, deren Zahlen überhaupt nicht wirklich bedient.
Oder soll der gemeine Deutsche nicht erfahren, das z.B. die Kurzarbeiter zu den Hartz IV Empfängern gezählt werden??
Der ZEIT-Artikel erwähnt 3,138 Mio. Arbeitslose resp. Arbeit Suchende = 7,4% offiz. Arbeitslosenquote. Die Meldung unterscheidet leider nicht zwischen Arbeitslosen und Arbeit Suchenden! Die freiwillig nicht Erwerbstätigen sind aber so oder so darin nicht enthalten. Diese werden in der Beschäftigungs- resp. Erwerbsquote, aber nicht in der Arbeitslosenquote berücksichtigt. Habe ich die H4-Niedriglöhner/Leih-/Zeitarbeiter und H4-Beschäftigungs-beglückten etwa zu Unrecht addiert? Plus diese 3,5 Mio. ergeben sich rund 6,5 Mio, = 17%
Die freiwilligen Teilzeiter werden selbstverständlich nicht als arbeitslos oder Arbeit Suchende erfasst, und ich teile Ihre Meinung völlig, dass freiwillige Erwerbslosigkeit (dann aber bitte ohne H4!) ein individuelles Recht ist. - Halten Sie mich immer noch für dumm?
Genau das sage ich doch auch aus. Mir geht es darum, dass manche Leute sich eine eigene Arbeitslosenstatistik aus den Fingern saugen, in der sie alle nicht beschäftigten Erwerbstätigen und andere Gruppen in einen Topf schmeissen. Mit den von ihnen genannten Definitionen habe ich kein Problem, sondern mit den in Kommentarsektionen immer wieder anzutreffenden Wutbürger-Statistiken
Genau das sage ich doch auch aus. Mir geht es darum, dass manche Leute sich eine eigene Arbeitslosenstatistik aus den Fingern saugen, in der sie alle nicht beschäftigten Erwerbstätigen und andere Gruppen in einen Topf schmeissen. Mit den von ihnen genannten Definitionen habe ich kein Problem, sondern mit den in Kommentarsektionen immer wieder anzutreffenden Wutbürger-Statistiken
Sie wollen alle Arbeitsfähigen arbeiten schicken? Also auch die Schüler ab 15, die Mütter in der Elternzeit oder diejenigen, die kein Pflegeheim auf Staatskosten in Anspruch nehmen und ihre Eltern selbst pflegen, aber dafür auf ein Erwerbseinkommen verzichten?
Daneben verbergen sich hinter den Arbeitsfähigen in Leistungsbezug auch mehrere hunderttausend Aufstocker, die keinen Job brauchen, weil sie bereits einer Berufstätigkeit nachgehen.
die anstelle von miserabel bezahlten Jobs keine anständig bezahlten brauchen, um ihre Aufstocker-Existenz hinter sich lassen zu können?? Der Sozial-Zynismus in der BRD ist offenbar zur Norm geworden. Eine Republik, die Billigarbeit mit Aufstockergeldern subventioniert, statt existenzfähige Mindestlöhne durchzusetzen, ist krank!
die anstelle von miserabel bezahlten Jobs keine anständig bezahlten brauchen, um ihre Aufstocker-Existenz hinter sich lassen zu können?? Der Sozial-Zynismus in der BRD ist offenbar zur Norm geworden. Eine Republik, die Billigarbeit mit Aufstockergeldern subventioniert, statt existenzfähige Mindestlöhne durchzusetzen, ist krank!
die anstelle von miserabel bezahlten Jobs keine anständig bezahlten brauchen, um ihre Aufstocker-Existenz hinter sich lassen zu können?? Der Sozial-Zynismus in der BRD ist offenbar zur Norm geworden. Eine Republik, die Billigarbeit mit Aufstockergeldern subventioniert, statt existenzfähige Mindestlöhne durchzusetzen, ist krank!
Ich hatte auf das hier geantwortet:
"Von ca. 4,2 Mio. Hartz IV-Empfängern sind ca. 3,5 Mio. erwerbsfähig, und damit ebenfalls arbeitssuchend, nimmt man mal ca. 3 Prozent Arbeitsunwillige heraus."
Die Gleichung "Erwerbsfähig in Hartz IV = arbeitssuchend" stimmt also einfach nicht.
Das Problem bei den Erwerbstätigen in Hartz IV sind häufig die Alleinerziehenden in (sozialversicherungspflichtiger) Teilzeit. Da kann das Einkommen meistens einfach nicht ausreichen.
Die Alleinerziehenden machen einen hohen Anteil an den Bedarfsgemeinschaften aus: von ca. 3,3 Mio. Bedarfsgemeinschaften sind 624.000 von Alleinerziehenden. Wie viele von letzteren teilzeitbeschäftigt sind, geht aus den Daten der Arbeitsagentur nicht hervor, aber es dürften viele sein. Alleinerziehende fallen ja nicht einfach vom Himmel, sondern entstehen nach einer zerbrochenen Partnerschaft mit Kindern, und das Modell Papa Vollzeit, Mama Teilzeit ist da nicht gerade selten.
Von den knapp 600.000 sozialversicherungspflichtig Erwerbstätigen in Hartz IV sind jedenfalls nach Angaben des Arbeitsmarktberichts etwa drei Fünftel in sv-pflichtiger Teilzeit. Das wären dann 360.000. Dem stehen 240.000 in sv-pflichtiger Vollzeit gegenüber.
Ich stimme Ihnen zu, daß Löhne, die einem Alleinstehenden kein Einkommen oberhalb von Hartz IV ermöglichen, ein Skandal sind, aber ich bezweifle, daß die einen besonders großen Teil der 240.000 ausmachen.
Ich hatte auf das hier geantwortet:
"Von ca. 4,2 Mio. Hartz IV-Empfängern sind ca. 3,5 Mio. erwerbsfähig, und damit ebenfalls arbeitssuchend, nimmt man mal ca. 3 Prozent Arbeitsunwillige heraus."
Die Gleichung "Erwerbsfähig in Hartz IV = arbeitssuchend" stimmt also einfach nicht.
Das Problem bei den Erwerbstätigen in Hartz IV sind häufig die Alleinerziehenden in (sozialversicherungspflichtiger) Teilzeit. Da kann das Einkommen meistens einfach nicht ausreichen.
Die Alleinerziehenden machen einen hohen Anteil an den Bedarfsgemeinschaften aus: von ca. 3,3 Mio. Bedarfsgemeinschaften sind 624.000 von Alleinerziehenden. Wie viele von letzteren teilzeitbeschäftigt sind, geht aus den Daten der Arbeitsagentur nicht hervor, aber es dürften viele sein. Alleinerziehende fallen ja nicht einfach vom Himmel, sondern entstehen nach einer zerbrochenen Partnerschaft mit Kindern, und das Modell Papa Vollzeit, Mama Teilzeit ist da nicht gerade selten.
Von den knapp 600.000 sozialversicherungspflichtig Erwerbstätigen in Hartz IV sind jedenfalls nach Angaben des Arbeitsmarktberichts etwa drei Fünftel in sv-pflichtiger Teilzeit. Das wären dann 360.000. Dem stehen 240.000 in sv-pflichtiger Vollzeit gegenüber.
Ich stimme Ihnen zu, daß Löhne, die einem Alleinstehenden kein Einkommen oberhalb von Hartz IV ermöglichen, ein Skandal sind, aber ich bezweifle, daß die einen besonders großen Teil der 240.000 ausmachen.
Ich hatte auf das hier geantwortet:
"Von ca. 4,2 Mio. Hartz IV-Empfängern sind ca. 3,5 Mio. erwerbsfähig, und damit ebenfalls arbeitssuchend, nimmt man mal ca. 3 Prozent Arbeitsunwillige heraus."
Die Gleichung "Erwerbsfähig in Hartz IV = arbeitssuchend" stimmt also einfach nicht.
Das Problem bei den Erwerbstätigen in Hartz IV sind häufig die Alleinerziehenden in (sozialversicherungspflichtiger) Teilzeit. Da kann das Einkommen meistens einfach nicht ausreichen.
Die Alleinerziehenden machen einen hohen Anteil an den Bedarfsgemeinschaften aus: von ca. 3,3 Mio. Bedarfsgemeinschaften sind 624.000 von Alleinerziehenden. Wie viele von letzteren teilzeitbeschäftigt sind, geht aus den Daten der Arbeitsagentur nicht hervor, aber es dürften viele sein. Alleinerziehende fallen ja nicht einfach vom Himmel, sondern entstehen nach einer zerbrochenen Partnerschaft mit Kindern, und das Modell Papa Vollzeit, Mama Teilzeit ist da nicht gerade selten.
Von den knapp 600.000 sozialversicherungspflichtig Erwerbstätigen in Hartz IV sind jedenfalls nach Angaben des Arbeitsmarktberichts etwa drei Fünftel in sv-pflichtiger Teilzeit. Das wären dann 360.000. Dem stehen 240.000 in sv-pflichtiger Vollzeit gegenüber.
Ich stimme Ihnen zu, daß Löhne, die einem Alleinstehenden kein Einkommen oberhalb von Hartz IV ermöglichen, ein Skandal sind, aber ich bezweifle, daß die einen besonders großen Teil der 240.000 ausmachen.
Richtig ist:
Von 6 Mio. Alg2/H4-Berechtigten sind 4,3 Mio. erwerbstätige Aufstocker.
Von diesen 4,3 Mio. können Sie 20-25% Alleinerziehende abziehen, dann bleiben immer noch 3,3 Mio.
Zitat BAA-Website:
In der öffentlichen Diskussion hat sich für erwerbstätige Alg II-Bezieher die Bezeichnung "Aufstocker" (teilweise auch „Ergänzer“) durchgesetzt. Dabei werden Aufstocker häufig gleichgesetzt mit Vollzeitbeschäftigten, deren Lohn nicht ausreicht um auf dem soziokulturellen Existenzminimum zu leben. Das legt die Bezeichnung „Aufstocker“ auch nahe, weil nach allgemeinem Verständnis etwas Größeres (das Einkommen aus Erwerbstätigkeit) durch etwas Kleineres (Arbeitslosengeld II) „aufgestockt“ wird. Das ist aber nur eine mögliche Variante. In der Mehrzahl der Fälle wird eher das Arbeitslosengeld II durch Erwerbseinkommen ergänzt und der Leistungsanspruch verringert.
ES GIBT ALSO MINDESTENS 5 Mio. Arbeit Suchende und nicht nur 3,14 Mio. Arbeitslose. Der grosse Teil der Alg2-abhängigen Arbeit Suchenden arbeiten nur Aufstocker-Teilzeit.
Realistisch ist also eine effektive Arbeitslosenquote von mind. 12%.
Richtig ist:
Von 6 Mio. Alg2/H4-Berechtigten sind 4,3 Mio. erwerbstätige Aufstocker.
Von diesen 4,3 Mio. können Sie 20-25% Alleinerziehende abziehen, dann bleiben immer noch 3,3 Mio.
Zitat BAA-Website:
In der öffentlichen Diskussion hat sich für erwerbstätige Alg II-Bezieher die Bezeichnung "Aufstocker" (teilweise auch „Ergänzer“) durchgesetzt. Dabei werden Aufstocker häufig gleichgesetzt mit Vollzeitbeschäftigten, deren Lohn nicht ausreicht um auf dem soziokulturellen Existenzminimum zu leben. Das legt die Bezeichnung „Aufstocker“ auch nahe, weil nach allgemeinem Verständnis etwas Größeres (das Einkommen aus Erwerbstätigkeit) durch etwas Kleineres (Arbeitslosengeld II) „aufgestockt“ wird. Das ist aber nur eine mögliche Variante. In der Mehrzahl der Fälle wird eher das Arbeitslosengeld II durch Erwerbseinkommen ergänzt und der Leistungsanspruch verringert.
ES GIBT ALSO MINDESTENS 5 Mio. Arbeit Suchende und nicht nur 3,14 Mio. Arbeitslose. Der grosse Teil der Alg2-abhängigen Arbeit Suchenden arbeiten nur Aufstocker-Teilzeit.
Realistisch ist also eine effektive Arbeitslosenquote von mind. 12%.
wollte schon Steinmeier 2009 die Leute veräppeln, als er sagte das die SPD bis 2020 die Arbeitslosen auf 2 Millionen drückt.
In der Politik und vor allem bei politischen Ststistiken die veröffentlicht werden, muss man alles hinterfragen.
Wirklich gute Informationen bieten die "Berichte" der einzelnen Ministerien.
Was man dort lesen kann, lässt einem echt die Haare zu Berge stehen. Was ich aber nicht verstehen kann, ist die Tatsache das sich die Presse, deren Zahlen überhaupt nicht wirklich bedient.
Oder soll der gemeine Deutsche nicht erfahren, das z.B. die Kurzarbeiter zu den Hartz IV Empfängern gezählt werden??
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