IstanbulTürkei will größten Flughafen der Welt bauen

Der neue Flughafen in Istanbul soll der größte der Welt werden. Er ist eines von vielen Großprojekten, die Ministerpräsident Erdoğan plant.

Es soll der größte Flughafen der Welt werden: Im Norden Istanbuls plant die Türkei einen dritten Flughafen, der mit 150 Millionen Passagieren dreimal so viele Fluggäste abfertigen soll wie der derzeit größte deutsche Flughafen in Frankfurt. Erwartet würden Baukosten von mehr als sieben Milliarden Euro, sagte Transportminister Binali Yıldırım. Sechs Landebahnen sind geplant. Der Betrieb – ausgerichtet für etwa 90 Millionen Fluggäste – soll 2017 aufgenommen werden.

Das Projekt ist eines von vielen ehrgeizigen Projekten, die Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan vorantreibt. Neben dem Flughafen soll eine neue Stadt entstehen, in der 2020 die Olympischen Spiele stattfinden könnten. Istanbul ist zusammen mit Tokio und Madrid in der Endausscheidung für die Spiele, die Entscheidung soll im September fallen. Außerdem plant Erdoğan einen neuen Kanal, der das Schwarze Meer mit dem Marmara-Meer verbinden soll. Umweltschützer warnen vor den Folgen der geplanten Großprojekte.

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Istanbul hat bisher zwei Flughäfen, einen auf der asiatischen und einen auf der europäischen Seite, die jedoch an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Die Türkei ist die am schnellsten wachsende Volkswirtschaft Europas und zu einem wichtigen Handelspartner für Europa und den Nahen Osten aufgestiegen.

Ob der neue Airport in Istanbul bei seiner Eröffnung noch der weltgrößte wäre, ist unklar. Auch in Peking ist ein neuer Flughafen geplant. Medienberichten zufolge soll er bis zu 200 Millionen Fluggäste im Jahr abfertigen können.

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Leserkommentare
  1. wenn in ein paar Jahrzehnten die Erdölvorräte erschöpft sein werden? Vielleicht sollte Istanbul vorausschauend auch schon mal ein Auge auf Tempelhof werfen ...

    Eine Leserempfehlung
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Die Herrschaften lassen sich allzu leicht von jenem Traktat des BP Anual Report der Energieverfügbarkeit blenden..

    der Überwiegende Teil der Staaten der Welt,die für unsere Ölversorgung durch konventionelles Öl zuständig sind, haben deren Lokales Ölfördermaximum bereits hinter sich.. Alle großen Felder sind 40 Jahre alt..

    Aber dort wird das hohe Lied der Erdölkonstante gesungen.. die sieht ja auch schick aus, bis man anfängt sich mit dem Thema mal richtig zu beschäftigen..

    Denn obwohl wir derzeit 1600 Gigabarrel Öl im Boden als gesicherte Reserven vermuten (das ist die Menge Öl die beim aktuellen Stand der Technik auch wirtschaftlich gefördert werden kann, was übrigens bereits ausreichen würde um deutlich über das 2 Grad Ziel hinauszuschießen), ist nicht entscheidend, was wir im Boden haben und Fördern können, sondern

    Wie schnell wir das Öl herausbekommen.. Und da siehts nicht gut aus.. Die IEA erwartet den Peak Oil , all liquids gegen 2020..

    bis der flughafen dann eingeweiht ist, ist die hälfte der Airlines pleite... weil niemand das Kerosin bezahlen will.

  2. 10. Respekt

    wie dieser Mann dieses Land alleine in den letzten 8 Jahren nicht nur Demokratisch sondern auch Wirtschaftlich nach vorne gebracht.

    Eine Leserempfehlung
  3. 11. [...]

    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/au

  4. Die Herrschaften lassen sich allzu leicht von jenem Traktat des BP Anual Report der Energieverfügbarkeit blenden..

    der Überwiegende Teil der Staaten der Welt,die für unsere Ölversorgung durch konventionelles Öl zuständig sind, haben deren Lokales Ölfördermaximum bereits hinter sich.. Alle großen Felder sind 40 Jahre alt..

    Aber dort wird das hohe Lied der Erdölkonstante gesungen.. die sieht ja auch schick aus, bis man anfängt sich mit dem Thema mal richtig zu beschäftigen..

    Denn obwohl wir derzeit 1600 Gigabarrel Öl im Boden als gesicherte Reserven vermuten (das ist die Menge Öl die beim aktuellen Stand der Technik auch wirtschaftlich gefördert werden kann, was übrigens bereits ausreichen würde um deutlich über das 2 Grad Ziel hinauszuschießen), ist nicht entscheidend, was wir im Boden haben und Fördern können, sondern

    Wie schnell wir das Öl herausbekommen.. Und da siehts nicht gut aus.. Die IEA erwartet den Peak Oil , all liquids gegen 2020..

    bis der flughafen dann eingeweiht ist, ist die hälfte der Airlines pleite... weil niemand das Kerosin bezahlen will.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, Reuters, jam
  • Schlagworte Türkei | Istanbul | Airport | Euro | Flughafen | Ministerpräsident
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