FrankreichDas Dilemma der französischen Gewerkschaften

Frankreichs Arbeitnehmervertreter stehen vor einer historischen Entscheidung: Stimmen sie der Liberalisierung am Arbeitsmarkt zu?

Gewerkschaftsprotest in Lyon

Gewerkschaftsprotest in Lyon

Mehr als 200.000 Streitfälle zwischen Arbeitgebern und Beschäftigten verhandeln Frankreichs Gerichte jedes Jahr. Doch der Fall eines Fernsehtechnikers überraschte selbst die Richter des Pariser Berufungsgerichts. Der staatliche Fernsehsender France 3 hatte den Mitarbeiter in zehn Jahren nicht weniger als 320 befristete Arbeitsverträge unterschreiben lassen. Im Durchschnitt also alle 11,4 Tage einen, und das wohl kaum, um Engpässe zu überbrücken, urteilten die Richter. Der Sender muss dem Mann nun 200.000 Euro Entschädigung zahlen.

Das Beispiel ist extrem gewählt, aber es steht für eine größere Entwicklung am französischen Arbeitsmarkt. Drei von vier neu abgeschlossenen Arbeitsverträgen haben mittlerweile eine Dauer von weniger als einem Monat, kritisieren die Gewerkschaften. Und das nicht nur in der Privatwirtschaft, sondern auch bei Staatsunternehmen, wie der Fall France 3 zeigt. Es verwundert deshalb nicht, dass vor allem das Thema der befristeten Beschäftigung das größte Hindernis ist, wenn sich Arbeitgeber und Gewerkschaften bis zum Ende dieser Woche auf eine Reform des französischen Arbeitsrechts einigen sollen.

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"Der Ball liegt im Feld der Arbeitgeber", sagt Laurent Berger. Der 44-Jährige ist seit Mitte November Chef der Gewerkschaft CFDT. Die CFDT mit ihren rund 800.000 Mitgliedern hat zuletzt immer wieder gesellschaftlich umstrittene Entscheidungen mitgetragen. Der rigide Kündigungsschutz sowie die mangelnde Flexibilität gelten neben den hohen Arbeitskosten als Ursache für die steigende Arbeitslosigkeit in Frankreich. Mehr als drei Millionen Menschen sind mittlerweile ohne Job. Als wichtigstes Ziel für dieses Jahr hat Präsident François Hollande deshalb die "Umkehr der Arbeitslosenkurve" ausgegeben. Er hofft dabei auf die Unterstützung von Arbeitgebern und Gewerkschaften. "Sonst mache ich das", warnt er.

Es gehört zu den Neuerungen der seit Juni 2012 regierenden Sozialisten, dass die Sozialpartner im Konsens über eine der wichtigsten anstehenden Reformen bestimmen sollen. Doch Konsens ist in Frankreich generell ein ungeliebter Begriff, unter anderem, weil am Ende niemand einen Sieg verbuchen kann. Anders als in Deutschland gibt es in Frankreich keine Verhandlungskultur zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Hollande machte deshalb Druck: Finden beide Parteien bis Freitag keinen Kompromiss, droht er mit einem Gesetz von oben, das womöglich beiden Seiten missfällt. Frankreichs Gewerkschaften, schon heute mit einem Organisationsgrad von rund acht Prozent Schlusslicht in Europa, könnten weiter Mitglieder verlieren, die von der Führung enttäuscht sind. Aus Furcht vor dem Mitgliederschwund kämpft nun jede Einzelgewerkschaft ihren eigenen Kampf, was die Verhandlungen erschwert und die Arbeitnehmer schwächt.

Auch inhaltlich ist das Lager der Gewerkschaften gespalten. Anders als die Kollegen von der kommunistisch orientierten Großgewerkschaft CGT und der kleineren Force Ouvrière hält Berger von der CFDT die Forderung der Arbeitgeber nach mehr Flexibilität für akzeptabel. Geht es einem Unternehmen schlecht, sollen die Beschäftigten leichter als bisher an einen anderen Standort versetzt werden können. Auch soll es in solchen Fällen weniger Lohn oder Kurzarbeit geben dürfen.

Leserkommentare
  1. Die sollen mal bei Verdi oder beim DGB anfragen, wie deren Erfahrungen sind. Die deutschen Gewerkschaften haben die "Liberalisierung" bitter bereut. Und damit meine ich nicht mal 2 jahre auf Lohnerhöhungen verzichten, sondern zuwenig Widerstand bei Leiharbeit und Werksverträgen. Diese Liberalisierungen zerstören die Struktur der Gewerkschaften. Dies zugelassen zu haben war der größte Fehler!

    Die Gewerkschaften sind die letzte Bastion gegen den neoliberalen Mumpitz der letzten Jahre.

    Warum sollten die Arbeitnehmer verzichten, wenn wir eine Studie nach der anderen lesen, die die steigende Ungleichverteilung dokumentiert.

    Das heisst nicht anderes, als den Gürtel enger schnallen damit andere noch fetter werden.

    Und Schuld ist Deutschland, als Mörder des europäischen Binnenmarktes. Frau Merkel wird immer weiter machen anderen Ländern "alternativlose" Reformen zu verordnen. Nach der Wahl kommen die dann auch bei uns!

    Aber die Franzosen sind bestimmt nicht so gutgläubig wie die deutschen Gewerkschafter. Bzw. so töricht.

    11 Leserempfehlungen
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    Die Ungleichheit ist seit Mitte des letzten Jahrzehntes leicht zurückgegangen

    Das ist ganz sicher nicht so!

    Die Ungleichverteilung der Einkommen in Deutschland hat innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte so stark zugenommen wie in kaum einem anderen OECD-Mitgliedsland.

    http://www.bertelsmann-st...

    Zum DIW und Ihrer Quelle:

    Die privaten Vermögen in Deutschland sind höchst ungleich verteilt, und die Ungleichverteilung hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen.

    Einkommensarmut hat in Deutschland in den vergangenen zwei Jahrzehnten zugenommen. Besorgniserregend ist dabei das Phänomen der Kinderarmut. Rund jedes neunte Kind lebt unterhalb der Armutsgrenze. Daher mangelt es vielerorts bereits an den Grundvoraussetzungen sozialer Gerechtigkeit, denn unter den Bedingungen von Armut sind soziale Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben kaum möglich. Zum Vergleich: In Dänemark, das neben Schweden und Norwegen die geringsten Armutsquoten im OECD-weiten Vergleich aufweist, sind lediglich 2,7 Prozent der Kinder von Armut betroffen. Selbst Ungarn (Rang 8) und Tschechien (Rang 13) liegen noch vor Deutschland (Rang 14).

    http://www.diw.de/de/diw_...

    Folgender Bericht meines Bruders, seines Zeichens Bundespolizist, führt gut vor Augen, warum man Gewerkschaften heute nicht mehr braucht.

    Zur WM 2006 musste mein Bruder eigentlich den ganzen Monat fast ununterbrochen 16h am Stück arbeiten, bei Affenhitze vor den Stadien Wache schieben bzw. "Präsenz zeigen". Als Verpflegung verteilte die größte Polizeigewerkschaft 2 l - Tetrapacks, die man im Anschluss weggeworfen hat. Soll man die etwa in die Hosentasche stecken? Als Schmankerl wurde auch noch Minimilk vom Aldi serviert, welches die obersten Gewerkschafter persönlich im Porsche überbrachten. Auf die Frage, ob sie den selbst zahlen, kam die freudige Antwort, dass der gesponsort ist und sie "nur" den Sprit zahlen müssen.

    Im Anschluss trat mein Bruder aus der Gewerkschaft aus. Für anständige Verpflegung ist kein Geld da, aber die Mitgliedsbeiträge im Porsche verheizen, das geht immer noch.

    Bei Verdi ist es kaum besser. Spielen immer die großen Arbeitnehmerverteter, aber können es kaum abwarten, bei den Unternehmen am Tisch zu sitzen und deren Sekt zu saufen.

    Die Ungleichheit ist seit Mitte des letzten Jahrzehntes leicht zurückgegangen

    Das ist ganz sicher nicht so!

    Die Ungleichverteilung der Einkommen in Deutschland hat innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte so stark zugenommen wie in kaum einem anderen OECD-Mitgliedsland.

    http://www.bertelsmann-st...

    Zum DIW und Ihrer Quelle:

    Die privaten Vermögen in Deutschland sind höchst ungleich verteilt, und die Ungleichverteilung hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen.

    Einkommensarmut hat in Deutschland in den vergangenen zwei Jahrzehnten zugenommen. Besorgniserregend ist dabei das Phänomen der Kinderarmut. Rund jedes neunte Kind lebt unterhalb der Armutsgrenze. Daher mangelt es vielerorts bereits an den Grundvoraussetzungen sozialer Gerechtigkeit, denn unter den Bedingungen von Armut sind soziale Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben kaum möglich. Zum Vergleich: In Dänemark, das neben Schweden und Norwegen die geringsten Armutsquoten im OECD-weiten Vergleich aufweist, sind lediglich 2,7 Prozent der Kinder von Armut betroffen. Selbst Ungarn (Rang 8) und Tschechien (Rang 13) liegen noch vor Deutschland (Rang 14).

    http://www.diw.de/de/diw_...

    Folgender Bericht meines Bruders, seines Zeichens Bundespolizist, führt gut vor Augen, warum man Gewerkschaften heute nicht mehr braucht.

    Zur WM 2006 musste mein Bruder eigentlich den ganzen Monat fast ununterbrochen 16h am Stück arbeiten, bei Affenhitze vor den Stadien Wache schieben bzw. "Präsenz zeigen". Als Verpflegung verteilte die größte Polizeigewerkschaft 2 l - Tetrapacks, die man im Anschluss weggeworfen hat. Soll man die etwa in die Hosentasche stecken? Als Schmankerl wurde auch noch Minimilk vom Aldi serviert, welches die obersten Gewerkschafter persönlich im Porsche überbrachten. Auf die Frage, ob sie den selbst zahlen, kam die freudige Antwort, dass der gesponsort ist und sie "nur" den Sprit zahlen müssen.

    Im Anschluss trat mein Bruder aus der Gewerkschaft aus. Für anständige Verpflegung ist kein Geld da, aber die Mitgliedsbeiträge im Porsche verheizen, das geht immer noch.

    Bei Verdi ist es kaum besser. Spielen immer die großen Arbeitnehmerverteter, aber können es kaum abwarten, bei den Unternehmen am Tisch zu sitzen und deren Sekt zu saufen.

  2. ...aus der Bibel des Neoliberalismus.

    Sie unterstellen, dass es tatsächlich einen Markt gibt der sich durch Angebot und Nachfrage regelt. Das tut er aber nicht, in Wirklichkeit obsiegt Verhandlungsmacht über Ohnmacht.

    9 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Alternativen"
  3. Sorry, dass ich jetzt Ihr nettes Weltbild zerstoere. Ihre These eine Liberalisierung des Arbeitsmarktes a la Hartz die Beschaeftigung erhoeht ist leider empirisch nicht haltbar, da das Arbeitsvolumen (alle Arbeitsstunden pro Jahr in DE) vor der Agenda 2010 hoeher , auch heute ist trotz aller Propaganda das Niveau von 1990 noch icht wieder erreicht. Wieso gibt es mehr Arbeitsplaetze? Ganz simpel indem ich aus einem Vollzeitjob gleich mal ein paar 400 EUR Jobs mache. Und was wurde jetzt gewonnen, ausser nominell ein Arbeitspaetze mehr ein paar Sozialabgaben weniger die andere jetzt kompensieren sollen. Tolle Reform, siehe bspw. http://www.taz.de/!84856/ . Das ist jetzt bloed, Verzicht nur zu Lasten von ein paar wenigen Gewinnern.

    8 Leserempfehlungen
    Antwort auf
  4. Die Ungleichheit ist seit Mitte des letzten Jahrzehntes leicht zurückgegangen

    Das ist ganz sicher nicht so!

    Die Ungleichverteilung der Einkommen in Deutschland hat innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte so stark zugenommen wie in kaum einem anderen OECD-Mitgliedsland.

    http://www.bertelsmann-st...

    Zum DIW und Ihrer Quelle:

    Die privaten Vermögen in Deutschland sind höchst ungleich verteilt, und die Ungleichverteilung hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen.

    Einkommensarmut hat in Deutschland in den vergangenen zwei Jahrzehnten zugenommen. Besorgniserregend ist dabei das Phänomen der Kinderarmut. Rund jedes neunte Kind lebt unterhalb der Armutsgrenze. Daher mangelt es vielerorts bereits an den Grundvoraussetzungen sozialer Gerechtigkeit, denn unter den Bedingungen von Armut sind soziale Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben kaum möglich. Zum Vergleich: In Dänemark, das neben Schweden und Norwegen die geringsten Armutsquoten im OECD-weiten Vergleich aufweist, sind lediglich 2,7 Prozent der Kinder von Armut betroffen. Selbst Ungarn (Rang 8) und Tschechien (Rang 13) liegen noch vor Deutschland (Rang 14).

    http://www.diw.de/de/diw_...

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  5. Bei dieser ganzen Debatte muss man natürlich wissen, dass man in Frankreich mit befristetem Arbeitsvertrag praktisch nicht mehr als vollmündiger Bürger betrachtet wird. Es damit beinahe unmöglich, irgendwo eine Wohnung zu mieten, oder vielleicht einen Kredit für einen Gebrauchtwagen aufzunehmen. Gleichzeitig wird es aber mit jedem befristeten Arbeitsvertrag (CDD) mehr immer schwieriger irgendwann eine feste Anstellung zu finden. Bei Bewerbungen sind solche Lebensläufe tötlich. Die Lebenshaltungskosten sind aber gleichzeitig enorm hoch - mit dem SMIC kann man bestenfalls - in praktisch allen größeren Städten - überleben.
    Kurz, ist man erst einmal in einer solchen Spirale von CDDs, ist es ohne familiäre Hilfe fast nicht mehr möglich selbst auf die Beine zu kommen.

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  6. Folgender Bericht meines Bruders, seines Zeichens Bundespolizist, führt gut vor Augen, warum man Gewerkschaften heute nicht mehr braucht.

    Zur WM 2006 musste mein Bruder eigentlich den ganzen Monat fast ununterbrochen 16h am Stück arbeiten, bei Affenhitze vor den Stadien Wache schieben bzw. "Präsenz zeigen". Als Verpflegung verteilte die größte Polizeigewerkschaft 2 l - Tetrapacks, die man im Anschluss weggeworfen hat. Soll man die etwa in die Hosentasche stecken? Als Schmankerl wurde auch noch Minimilk vom Aldi serviert, welches die obersten Gewerkschafter persönlich im Porsche überbrachten. Auf die Frage, ob sie den selbst zahlen, kam die freudige Antwort, dass der gesponsort ist und sie "nur" den Sprit zahlen müssen.

    Im Anschluss trat mein Bruder aus der Gewerkschaft aus. Für anständige Verpflegung ist kein Geld da, aber die Mitgliedsbeiträge im Porsche verheizen, das geht immer noch.

    Bei Verdi ist es kaum besser. Spielen immer die großen Arbeitnehmerverteter, aber können es kaum abwarten, bei den Unternehmen am Tisch zu sitzen und deren Sekt zu saufen.

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  7. Mittlerweile lesen wir schon im Wochentakt von der zunehmenden Verarmung breiter Bevölkerungsschichten im Euro-Raum. Wie lesen, dass sich das Vermögen in stets weniger Händen konzentriert - und dennoch soll an dieser Schraube immer weitergedreht werden. Unbeirrt wird an den Fehlern festgehalten, die schon in den Jahren nach 1929 ins Desaster führten. Unbeirrt wird verlangt, dass sich ganze Gesellschaften - freiwillig! - auf eine neoliberale, sozialdarwinistische Wildbahn treiben lassen. Warum? Weil es eine phantasielose, selbstgerechte Kaste, die in einer Kunstwelt lebt, so will.
    Bleibt nur zu hoffen, dass die französischen Gewerkschaften Rückgrat zeigen. Gefragt sind alternative, phantasievolle Modelle, keine (angeblich) alternativlosen Dogmen. Europa steht und fällt mit der Einhaltung sozialer Standards. (Auch wenn der Begriff Sozialstaat mittlerweile in gewissen Kreisen als Unwort gilt.) Ohne ihn aber wird das demokratische Europa in seinen Grundfesten erschüttert werden. Da hilft kein Friedensnobelpreis weiter, zumal an den Grundlagen des sozialen Friedens sinnlos die Axt angelegt wird.
    Zeig jetzt, gallischer Hahn, dass es anders geht. Es könnte nur zum Nutzen Europas - und auch Deutschlands - sein!

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  8. VWL und BWL verbreiten seit den 70er Jahren immer wieder die selben Wirtschaftsmantren, die natürlich von den Schülern dann mit geradezu religiösem Eifer weiter verbreitet werden.

    Der weltweite liberalisierte Markt ist gewalttätig und tödlich.
    In dutzenden Kriegen, die mit fadenscheinigen Freiheitsargumenten angezettelt wurden/werden, wird immer wieder versucht, das Interesse der nationalen und transnationalen Konzerne gegeneinander und gegen die Menschen dieser Erde durchzusetzen. Dabei werden und wurden Freiheit und Leben in großem Ausmaß vernichtet.

    Die reine Lehre des Liberalismus funktioniert/e nie und nimmer. Ein realistischer Blick in die Geschichte, beweist, wie irrational und gewalttätig und brutal es zugeht, wenn dereguliert und buchstäblich "auf Teufel komm raus" liberalisiert wird.
    Und hierbei bleibt die Demokratie oft auf der Strecke! Ja die Demokratie ist sogar bei den derzeit herrschenden marktradikalen Strukturen gewaltig in Gefahr!

    Für ein humanes Miteinander braucht es Regeln, Kontrollen und Ausgleich. Und ist der Wille zum Ausgleich bei den Mächtigen nicht vorhanden (wie es derzeit im Kapitalismus überwiegend der Fall ist), dann haben Gewerkschaften jedes Recht die Interessen der Gehaltsabhängigen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln durchzusetzen. Und ich denke hierzu gehört auch der politische Streik!

    Hier können wir, die Lohn und Gehaltsabhängigen in Deutschland, ob mit oder ohne Arbeit vom Ausland lernen.

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