WeltwirtschaftsforumEinkommensunterschiede gefährden die Weltwirtschaft
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Pandemien und weltweit zunehmende Antibiotikaresistenzen

Zugleich listet die Studie eine Reihe weiterer potenzieller Gefahren auf. Dazu gehören neben der Gefahr von Pandemien und der weltweit zunehmenden Antibiotikaresistenzen mögliche unvorhergesehene Folgen der Biotechnologien ebenso wie Gefahren, die aus dem Internet-Missbrauch herrühren. Dabei wird auf gewalttätige Proteste nach der Verbreitung eines islamfeindlichen Films über die Video-Plattform YouTube verwiesen. Dies zeige, wie "digitale Flächenbrände" entstehen oder auch inszeniert werden könnten, während die traditionelle Wächterfunktion der Medien weiter erodiere.

Grundlage des Berichts ist alljährlich die Befragung von mehr als 1.000 Experten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu 50 weltweiten Risikopotenzialen in den Kategorien Wirtschaft, Umwelt, Geopolitik, Gesellschaft und Technologie.

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Leserkommentare
  1. werden eh in den Wind geschlagen. Ich habe noch nie anderes bemerkt in der Weltgeschichte.

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  2. ... wer die Risiken produziert hat, und dementsprechend umlernen müsste, darueber werden wir vom WEF soviel nicht hören.

    8 Leserempfehlungen
  3. Nu hört doch mal auf, Kommunismus und Weltuntergang herbeizuschreiben. Der Kapitalismus ist nunmal das beste, was wir haben, und selbst den ärmsten geht es heute sehr viel besser als jedem Sklaven noch vor 200 Jahren!

    Außerdem ist Öl ist ein Naturprodukt, also kann es auch nicht so schlimm sein, wenn es ab und zu mal das Trinkwasser verunreinigt!

    Also, anpacken statt rumjammern.

    PS: Wer Ironie findet, darf sie behalten :-)
    PPS: verehrtes WEF .. "no shit, Sherlock!"
    Peak-Everything statt Peak-Oil allein.
    Dazu gehören auch Peak-Democracy und Peak-Civilisation.
    Spannende Zeiten...

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    • Infamia
    • 08. Januar 2013 13:19 Uhr

    "Die wachsende Kluft bei der Entwicklung der Einkommen wird nach Ansicht von Experten zu einer Gefahr für die Weltwirtschaft."

    Reiche, die sicherstellen wollen, dass sie ihren Reichtum erhalten, wenn nicht gar vermehren, müssen dafür sorgen, dass die, die ihren Reichtum sicherstellen, auch ein auskömmliches Dasein haben. So einfach ist die Welt.

    Wenn immer größere Teile der Bevölkerung verarmen, haben am Ende die Reichen ein Problem. Ihr Reichtum wird weniger. Denn irgendjemand muss den ganzen Krempel ja kaufen können. Mehr als ein Steak pro Tag kann man halt nicht essen.

    Immobilien, die keiner kauft, weil die Kaufkraft sinkt, sind am Ende nichts wert. Gold, dass im Wert steigt, sich aber keiner mehr leisten kann, ist am Ende nichts wert. Güter, die hergestellt werden, die sich am Ende keiner mehr leisten kann, sind am Ende nichts wert. Diese Liste kann man endlos weiterführen, sie gilt für alles, was einen Wert hat. Irgendwann implodiert der Reichtum.

    Schon Henry Ford hat erkannt, dass er seine Mitarbeiter gut bezahlen muss, denn das sind am Ende seine Kunden. Man sollte öfters auf die hören, die in der Vergangeneit Erfolg hatten.

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    nur ein Unternehmer der seinen Angestellten ein auskömmliches Einkommen zahlt, ist wirklich ein Unternehmer?

    Man braucht aber nicht mal Henry Ford. Ich habe in meiner allersten Stunde BWL den Wirtschaftskreislauf gelernt. Dort wird auch schon gelehrt, dass dieser ohne ein vernünftiges Einkommen kollabiert bzw. endet.

    Ein normaler Grundschüler vesteht es auch, jeder versteht es. Nur handelt der Mensch leider immer schon gegen die eigene Vernunft und gegen den eigenen Verstand.

    Alle Menschen wissen (auch aus der Historie) dass die Weltwirtschaft wieder kolabieren wird wenn man so weiter macht, es wird trotzdem getan.
    80% sind gegen die Regierung, ein Großteil der Wählenden wählt sie trotzdem, obwohl es Die Linke gibt und obwohl man selbst eine Partei gründen könnte.
    Alle Wissen das wir in der Natur Dinge lostreten die zu schweren Katastrophen führen werden, dass ist jetzt schon auf Jahre hin sicher und nicht mehr zu vermeiden. Es wird aber erst dann wieder was gemacht (Fukushima), wenn es eintritt.

    So sind nun mal (leider) die Menschen.

    • rosalix
    • 08. Januar 2013 22:59 Uhr

    Dann fängt das Spiel von vorne an. Oder woher soll denn das scheinbar ewig währende "Wachstum" sonst kommen?
    Am Besten wäre es wenn alle aufeinmal zur Bank gehen würden um dort gleichzeitig ihr Geld abzuholen...

  4. Das WEF orientiert sich auch immer weiter links. Eine grobe Durchsicht verspricht viel mehr Geplänkel einer sozialistischen Gruppierung als eine Analyse eines eher liberalen Vereins.

    Nichtsdestotrotz, wie es eben so ist beim WEF, der UNO und der OECD, interessantes blabla und Lippenbekenntnisse, welche sich medial gut zur Panikmache ausschlachten lassen.

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    Es ist Fakt, dass die Vermögen immer weiter anwachsen. Die Folgen davon sind weniger politisch als wirtschaftswissenschaftlich zu beleuchten: Sobald jemand mehr als eine oder zwei Millionen im Jahr verdient, gibt er es nicht mehr aus. Somit fließt kein Geld in den Wirtschaftskreislauf ein. Der Staat erhält keine Steuern, Handel und Industrie machen Verluste. Arbeitsplätze fallen weg, Unternehmen müssen einsparen, der Staat erhält noch weniger Steuern. Ein Fass ohne Boden.

    Man könnte das ganz einfach beheben, indem man Vermögen oberhalb der 1-,2- oder auch 5-Millionen Marke mit 50% besteuert. Die Steuerflucht ist kein Argument, man könnte nämlich die Banken verpflichten, die Daten jener Leute herauszugeben, ansonsten droht ein Lizenzverlust.

    Im Übrigen würde das auch nicht gegen Art. 14 GG, denn man könnte einen solchen Eingriff problemlos mit dem Wohl der Allgemeinheit und der bundesstaatlichen Wirtschaftsstärkung rechtfertigen.

    wie jemand der meint, er hätte das perpetuum mobile des Finanzwachstums erfunden.

    Denn das werden sie brauchen um ihr System aufrecht zu erhalten. Ansonsten propagieren sie eine mathematische Unmöglichkeit die man nur über ein Reset frisch starten kann.

    Das der letzte Reset ein weltweiter Krieg war, sollte ihnen zu denken geben.

    Stimmt. Wir bilden uns schließlich alle nur ein, dass Kinder zur Arche müssen, um etwas Gescheites zu essen zu bekommen, oder dass in Afrika die Kinder mit Hungerbäuchen durch die Gegend laufen, mit Armen die dünner sind als Streichhölzer. Von diversen durch Ölreste vergiftete Gewässern ganz zu schweigen.

    Sie haben Recht, das ist alles nur Blabla und sollte uns überhaupt nicht interessieren. Hauptsache unser Neuwagen bekommt keine Schramme ab...

    Wer intellekttechnisch Ironie erkennt, der soll sie behalten. Wohl bekomms.

    • HeidiS
    • 08. Januar 2013 13:25 Uhr

    brauch man keine Käufer für seine Produkte - der Reichtum vermehrt sich von allein, siehe Zins und Zinseszins. "Wenn immer größere Teile der Bevölkerung verarmen, haben am Ende die Reichen ein Problem. Ihr Reichtum wird weniger. Denn irgendjemand muss den ganzen Krempel ja kaufen können." Das stimmt heute eben nicht mehr.

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    • Infamia
    • 08. Januar 2013 13:54 Uhr

    "6. Um mehr als wohlhabend zu sein,

    brauch man keine Käufer für seine Produkte - der Reichtum vermehrt sich von allein, siehe Zins und Zinseszins."

    Das ist ganz großer Käse. Zins- und Zineszins ergeben sich eben dadurch, dass irgendeiner den Krempel kauft. Wie soll das sonst funktionieren? Erklären Sie es mir, ich bin gespannt.

    Wenn ich mein Geld anlege, bekomme ich einen Zins, weil jemand mit dem Geld etwas anstellt, also investiert. Eine Investion, die in die Hose geht, wirft keine Zinsen ab. Geld kann sich nicht aus sich heraus vermehren. Es braucht immer einen, der damit etwas anstellt und sich einen Mehrwert durch diesen Gewinn erhofft. Wenn Sie was anders wissen, sagen Sie es mir. Ich lege mein Geld sofort dort an, wo sich mein Geld aus sich heraus vermehrt.

    Mit virtuellem (Giral-)Geld, erzeugt durch die Zins- u. Zinseszinsschraube an der die Banken mit staatlicher Duldung drehen, werden Sie am Ende auch nur virtuelle Waren kaufen können. Ob sich damit die realen Bedürfnisse realer Menschen befriedigen lassen, wage ich zu bezweifeln. Erst wenn Sie von Ihrem Konto Geld abheben und richtige Waren mit wirklichen Gebrauchswerten kaufen, machen Sie das dort (noch) vorhandene Geld, bzw. das Garantieversprechen der Notenbank, für sich nutzbar.

  5. An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass JEDER der in Deutschland lebt, zu der Gruppe der Reichen mit steigendem Einkommen gehört, liebe linksverblendete Mitforisten.

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    Na, wenn Merkel und Medwedjew da sind, dann ist ja alles gut, und man braucht den Rest der Welt gar nicht mehr. Die Kluft zwischen arm und reich ist ja bekanntlich nirgends größer als in Russland.

    "An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass JEDER der in Deutschland lebt, zu der Gruppe der Reichen mit steigendem Einkommen gehört, liebe linksverblendete Mitforisten."

    Ganz genau, das gilt par ordre di mufti natürlich auch für diejenigen, die - erwiesenermaßen - über die letzten 10 Jahre hinweg Reallohneinbußen hinnehmen mussten.
    So sieht's aus, verehrte "linksverblendete Mitforisten". Wir sagen einfach, auch diese Einkommen haben ein Wachstum erfahren - eben ein "Negativwachstum" - und schon passt wieder alles!

    Passen sie bloss auf, das keiner die steigenden Ausgaben mit ins Spiel bringt, dann sind nämlich ihre "gestiegenen" Einkommen auf einmal nichts mehr wert.

    Wenn das mal so einfach wäre - in dem Artikel wird ja gerade gesagt, dass die Volkswirtschaften nicht mehr funktionieren, wenn die Einkommen so ungleich verteilt sind, dass sich die Breite Masse keine Waren mehr kaufen kann und damit der Wirtschaftskreislauf zum Erliegen kommt.

    Und wenn die breite Masse der deutschen Bevölkerung sich auf Grund ungleich verteilter Einkommen keine Waren mehr aus Deutschland leisten kann, dann ist das eben auch nicht gut für die deutsche Wirtschaft. Ein deutscher Autohersteller profitiert nun mal stärker davon, wenn sich 80% der Bevölkerung ein deutsches Auto für 30T€ leisten kann, als wenn sich 3% der Bevölkerung Autos für 100T€ leisten können und der Rest Dacia fährt.

    Dass jedes Unternehmen für sich versucht, Kosten zu optimieren und damit auch Einkommen zu senken, ist ja verständlich - aber dass das Volkswirtschaftlich negativ sein kann, sollte auch klar sein. Hier müsste die Bundesregierung eingreifen und die gesetzlichen Regelungen zu Mindestlöhnen und Leiharbeit anpassen. Macht sie aber nicht. Und trotzdem werden wieder alle CDU, SPD, FDP und Grüne wählen.

    • Pepper6
    • 08. Januar 2013 13:28 Uhr

    Na, da haben wir ja den Salat - demnächst. Denn keine Regierung wird sich um diese Erkenntnisse scheren.
    Anmahnungen von Einkommensgerechtigkeit innerhalb eines Landes und zwischen den Völkern werden als Neiddiskussion abgetan.
    Warner vor den Risiken der Globalisierung sind Kleingeister.
    Und wer sich um Umwelt und Ökologie sorgt ist ein grüner Spinner.

    Der Tanz auf dem Vulkan geht ja doch weiter.

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