Erneuerbare-Energien-GesetzDie falsche Strompreis-Debatte
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 Strompreis könnte 2014 noch weiter steigen

Das wirkliche Kostenrisiko ist ein ganz anderes: der Börsenstrompreis. Denn die Höhe der EEG-Umlage ergibt sich ja aus der die Differenz zwischen dem gesetzlichen Garantiepreis und dem jeweiligen Börsenpreis. Das bringt einen grotesken Effekt. Ist viel erneuerbarer Strom im Netz, sorgt das nicht für sinkende, sondern für steigende Preise, zumindest für die Kleinverbraucher. Zwar drückt der reichlich eingespeiste Ökostrom die Börsenpreise – aber davon haben nur direkt einkaufende Großverbraucher etwas, die sich großteils aus dem EEG-Mechanismus verabschiedet haben.

Kurz: Je mehr Ökostrom, desto höher die Umlage. Dieser Mechanismus könnte dazu führen, dass Ende dieses Jahres entgegen allen Beteuerungen doch wieder eine Erhöhung ansteht. Bei der Berechnung der Umlage im vergangenen Herbst war man nämlich davon ausgegangen, dass der Börsenstrompreis im Jahresdurchschnitt und damit der Sockel für die Berechnung der Umlage bei 5,1 Cent pro Kilowattstunde liegt, was 51 Euro pro Megawattstunde entspricht. Mittlerweile kursieren Prognosen von 45 Euro pro Megawattstunde oder gar noch weniger, unter anderem, weil der EU-Emissionshandel derzeit komplett versagt.

Der Effekt für die EEG-Umlage wäre dramatisch. Der niedrige Börsenpreis schlägt schließlich auf den Umlagebetrag für alle 135 Terawattstunden Ökostrom durch. Laut Bundesumweltministerium könnte deshalb in diesem Jahr bei der EEG-Umlage ein Defizit von bis zu vier Milliarden Euro auflaufen – was eine Erhöhung der Umlage auf dann bis zu sieben Cent pro Kilowattstunde bedeuten würde. Ob die öffentliche Zustimmung zur Energiewende das aushält, ist offen.

Energiewende gelingt nur ohne EEG

Das größte Problem der alten Ökostrom-Förderung ist also nicht mehr irgendein Detail, sondern seine Grundidee. Wer die Energiewende in Deutschland weiter fördern will, muss sich deshalb vom bisherigen EEG verabschieden. Der Strommarkt muss künftig völlig anders aussehen, die Preisbildung an der Börse muss anders erfolgen – bisher wurde sie durch die sogenannte "Merit-Order" bestimmt, die jedoch von den erneuerbaren Energien mit ihren hohen Investitions-, aber niedrigen Betriebskosten auf den Kopf gestellt wird.

Erste Ideen für ein neues Marktdesign gibt es. Beispielsweise diskutiert die Fachwelt darüber, ob Kraftwerksbetreiber künftig nicht nur für erzeugten Strom entlohnt werden sollten, sondern auch für das Vorhalten garantiert einsatzfähiger Kraftwerkskapazitäten. So könnte die Versorgungssicherheit erhöht werden, denn der Bau von selten eingesetzten Gaskraftwerken, die bei Windflauten bereitstehen müssen, würde wieder lohnender.

Noch sind die Vorschläge für den Strommarkt der Zukunft unausgegoren. Und vor allem sind sie ziemlich kompliziert – offenbar zu kompliziert für eine ernsthafte Debatte in einem Wahljahr. Stattdessen wird es wohl noch reihenweise Auftritte geben wie jenen von Jürgen Trittin am Dienstag dieser Woche in der Bundespressekonferenz: Lautstark geißelte er wieder einmal die EEG-Privilegien der Großindustrie; er hat ja recht damit, aber springt doch viel zu kurz.

Wenn die Energiewende solche Freunde hat, braucht sie bald keine Feinde mehr.

 
Leser-Kommentare
  1. lassen sich super Milliardengewinne einfahren und dann kann man als Stromriese völlig unschuldig auf die böse EEG Umlage zeigen.

    Schön das wir Bürger für so dämlich gehalten werden!

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    das mal weiter ausführen, ansonsten hat es die Qualität einer Frau Uken, die auch gern mit solchen Platitüden kommt und unfähig ist diese mit eigenen Zahle zu untermauern.

    @Thema
    Die Frage ist doch warum bekommen chinesische Anlagenbetreiber diese Förderung, obwohl sie alles aus China bei der Installation mitbringen, Arbeiter, Material etc.. Gleiches gilt für indische Investoren die sich im Windsektor ins Fäustchen lachen.
    Das EEG wurde von Leuten entwicklet die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben aka Beamte die sich meist durch Leiharbeiter der Industrie und Lobbyverbände ihre Vorlagen schreiben lassen.
    Sollte das EEG wie der Autor fordert gekippt werden (was ich unterstützen würde), gäbe es massive Betreiberinsolvenzen (privat und gewerblich), da die meisten Anlagen (schätze 90%) kreditfinanziert und mit heißer Nadel gestrickt sind.

    Leider wird bei einem Wahlsieg der SPD/GRÜNEN mMn der Irrsinn neue Dimensionen erreichen und nein CDU+Splitterpateien sind in diesem Bereich genauso unwählbar, wie man an denn Geisterfahrern der FDP/CSU sieht.

    Und auch haben diese kein Interesse daran, denn viele sind in dem Berecih selber groß drin, spontan fällt da Seehofer mit Solargroßanlagen- und Wasserkraftwerksbeteiligungen ein.

    das mal weiter ausführen, ansonsten hat es die Qualität einer Frau Uken, die auch gern mit solchen Platitüden kommt und unfähig ist diese mit eigenen Zahle zu untermauern.

    @Thema
    Die Frage ist doch warum bekommen chinesische Anlagenbetreiber diese Förderung, obwohl sie alles aus China bei der Installation mitbringen, Arbeiter, Material etc.. Gleiches gilt für indische Investoren die sich im Windsektor ins Fäustchen lachen.
    Das EEG wurde von Leuten entwicklet die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben aka Beamte die sich meist durch Leiharbeiter der Industrie und Lobbyverbände ihre Vorlagen schreiben lassen.
    Sollte das EEG wie der Autor fordert gekippt werden (was ich unterstützen würde), gäbe es massive Betreiberinsolvenzen (privat und gewerblich), da die meisten Anlagen (schätze 90%) kreditfinanziert und mit heißer Nadel gestrickt sind.

    Leider wird bei einem Wahlsieg der SPD/GRÜNEN mMn der Irrsinn neue Dimensionen erreichen und nein CDU+Splitterpateien sind in diesem Bereich genauso unwählbar, wie man an denn Geisterfahrern der FDP/CSU sieht.

    Und auch haben diese kein Interesse daran, denn viele sind in dem Berecih selber groß drin, spontan fällt da Seehofer mit Solargroßanlagen- und Wasserkraftwerksbeteiligungen ein.

  2. Gerade die sind für die Preisexplosionen verantwortlich
    und stellen nun den Industriestandort Deutschland in Frage.
    Naja:Waffenlieferungen wollen die ja auch nicht moderne Techniken sind ebenfalls verpönt,also macht auch die Arbeitsplatzvernichtung nichts mehr aus.
    Gibt es doch alles auch aus dem Ausland zu kaufen und unsere
    Umwelt und das Rot-Grüne Gewissen bleiben verschont

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    • hairy
    • 13.02.2013 um 12:51 Uhr

    Arbeitsplaetze sind also per se etwas Gutes, ganz egal, was da produziert wird? Na dann...

    • hairy
    • 13.02.2013 um 12:51 Uhr

    Arbeitsplaetze sind also per se etwas Gutes, ganz egal, was da produziert wird? Na dann...

    • hairy
    • 13.02.2013 um 12:51 Uhr

    Arbeitsplaetze sind also per se etwas Gutes, ganz egal, was da produziert wird? Na dann...

    8 Leser-Empfehlungen
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    weil Menschen dann arbeiten können.
    Die Natur oder andere intelektuell-besserwisserich verbrämte Dinge müssen dann hinten anstehen.
    Wie arrogant oder weltfremd kann man eigentlich sein, um eine solche Frage überhaupt zu stellen.
    Es zeigt eines über die Grünen: Angestellte im öffentlichen Dienst, die der werktätigen Bevölkerung ihr Dogma aufzwingt.
    Klientelpolitik, meine Lieben

    weil Menschen dann arbeiten können.
    Die Natur oder andere intelektuell-besserwisserich verbrämte Dinge müssen dann hinten anstehen.
    Wie arrogant oder weltfremd kann man eigentlich sein, um eine solche Frage überhaupt zu stellen.
    Es zeigt eines über die Grünen: Angestellte im öffentlichen Dienst, die der werktätigen Bevölkerung ihr Dogma aufzwingt.
    Klientelpolitik, meine Lieben

  3. Ich bezahle 11 Cent für eine kWh Atomstrom in Lothringen, hier in Stutensee bald 30 Cent für den Wendestrom. Und die Lebenserwartung der Franzosen ist trotz 59 AKW länger als die der Deutschen. Und diese Ausbeutung des Deutschen Volkes passiert nur wegen der Hypothese vom angeblichen CO2 Einfluss auf das Klima, die keiner nachgewiesen hat. Ein Irrsinn!

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    Sie vergleichen hier nicht ernsthaft die Lebenserwartungen zweier Nationen und nehmen dies als Beweis, dass Atomenergie nicht gesundheitsschädigend ist.

    Drei Fragen an Sie:

    - In der Nähe von Atomkraftwerken wurde ein erhöhtes Krebsrisiko festgestellt. Alles nur Zufall oder?

    - Kann eine sichere Verwahrung des immer mehr zunehmenden Atommülls über x-Tausende von Jahren garantiert werden? Wer zahlt das?

    - Können wir für die Sicherheit unserer Atomkraftwerke garantieren? (Das konnten die Japaner. Geholfen hat es nichts)

    total irrsinnig auf erneuerbare Energie zu setzen. Das Problem mit dem Atomstrom ist ein dreifaches. Die Regionen in denen unter anderem z.B. Uran abgebaut werden sind verseucht, genauso wie die Minenarbeiter. Das Problem der Endlagerung besteht weiterhin und wurde noch nicht hinreichend gelöst. Das Risiko einer Katastrophe, egal wie unrealistisch und unwahrscheinlich es uns erscheinen möge, ist existent. AKWs sind heute viel sicherer als früher, klar, aber mit Fukushima (ja, da gab es viele Faktoren) hatte auch keiner gerechnet.
    Und was den Treibhauseffekt betrifft. Wollen Sie das im Ernst in Frage stellen? Es gibt genügend Dokus, die ein interessantes, aktuelle Bild zeigen. Sie mögen argumentieren, dass wir im hier und jetzt leben, aber wir haben eine Verantwortung unseren Kindern, deren Kindern usw. gegenüber einen Planeten (es geht nicht nur um Dtl.) zu hinterlassen, der nicht nur bewohnbar, sondern von vielfältigen Arten bewohnt ist, der lebendig ist und blüht, in dem dem Menschen saubere Luft atmen können und nicht Monat um Monat Angst vor Umweltkatastrophen haben müssen, die sich häufen.
    Ich drück es mal anders aus. Es gibt dafür keinen zweiten Versuch, keine zweite Chance. Wenn der Planet versaut ist, dann ist er es auf eine sehr lange Zeit, bis eventuell wieder ein Selbstregulierungsprozess in Gang kommt. Sorry, wenn das jetzt zu Grünidealistisch rüberkommt, aber man muss sich das bei solchen Argumenten immer auch vor Augen halten, worum es wirklich geht.

    "Der Reaktor von Flamanville ist nicht geeignet, Energie zu einem angemessenen Preis zu liefern." Der Satz stammt nicht etwa von französischen Atomkraftgegnern. Gesagt hat ihn Anthony Parons, der kaufmännische Direktor der französischen Sektion des italienischen Energiekonzerns Enel.

    Die Italiener waren bis vor wenigen Tagen mit 12,5 Prozent am Bau des Druckwasserreaktors in Flamanville in Frankreichs Norden beteiligt, einem Atomkraftwerk der sogenannten dritten Generation.

    Nun steigt die Firma aus und verlangt rund 613 Millionen Euro an Investionen zurück."
    http://www.zeit.de/wirtsc...

    Davon abgesehen sind Atomkraftwerke (egal wo), im worst case szenario nicht beherrschbar.

    ..und wenn es Ihren Gedbeutel schont, gleich umso lieber. Aber sorry, mit Wissenschaft hat das nichts zu tun.
    Erstens, eine Hypothese ist immer eine Aussage, deren Wahrscheinlichkeit möglich ist, die aber nicht nachgewiesen ist. Zweitens ist es absolut unbestritten, dass der vermehrte Ausstoß von CO2 eine schädigende Wirkung auf uns und die meisten anderen irdische Organismen hat, denn (a) CO2 ist in großen Mengen toxisch, sprich, wenn Sie zuviel davon einatmen: Gute Nacht. Das können Sie ganz allein für sich nachweisen, wenn Sie möchten. In diesem Sinne ist unser Planet letztlich nichts anderes als Ihr Organismus in ganz groß, d.h. was man da reinpumpt, verschwindet auch nicht einfach so. (b) CO2 ist ein Treibhausgas, und die erhöhen, bei genügend Einstrahlung, die Temperatur. Das ist recht nützlich, denn ohne Treibhausgase wäre es auf der Erde ungefähr -20 Grad kalt, es kann aber genauso tödlich sein, wenn man's übertreibt. Da müssen wir nur auf die Venus schauen, dort hat's ca. 400 Grad, eben wegen der Treibhausgase.
    Die Frage kann also nicht sein, OB der vermehrte Ausstoß von CO2 gefährlich ist, sondern höchstens WIEVIEL davon WIE gefährlich ist. Das bringt uns aber in eine ganz andere Liga der Argumentation, die manche wohl aus Bequemlichkeit lieber erst gar nicht besuchen wollen.

    heisst nicht gesünder leben.
    Es geht auch um Lebensqualität!

    Danke, Perinic, das genau ist in kurzen Worten die aktuelle Situation.Und da können die Grünen, die sich früher gegen Computer und Hendys stark gemacht haben, noch so viel Unsinn erzählen, die Tatsachen können sie nicht wegdiskutieren.

    das Französische "Atomstrom" vom Staat Frankreich hoch subventioniert wird, währenddessen sie in Old Germany nicht gerade wenig Steuern dafür bezahlen.

    Was sonst noch so verkehrt läuft, sollte ihnen klar werden, wenn sie 20/130 teilen. Dann kommen sie auf den Preis von einer Kilowattstunde "Ökostrom".

    Wenn sie das dann mit ihrem Preis vergleichen, geht ihnen vielleicht ein Licht auf.

    Sie vergleichen hier nicht ernsthaft die Lebenserwartungen zweier Nationen und nehmen dies als Beweis, dass Atomenergie nicht gesundheitsschädigend ist.

    Drei Fragen an Sie:

    - In der Nähe von Atomkraftwerken wurde ein erhöhtes Krebsrisiko festgestellt. Alles nur Zufall oder?

    - Kann eine sichere Verwahrung des immer mehr zunehmenden Atommülls über x-Tausende von Jahren garantiert werden? Wer zahlt das?

    - Können wir für die Sicherheit unserer Atomkraftwerke garantieren? (Das konnten die Japaner. Geholfen hat es nichts)

    total irrsinnig auf erneuerbare Energie zu setzen. Das Problem mit dem Atomstrom ist ein dreifaches. Die Regionen in denen unter anderem z.B. Uran abgebaut werden sind verseucht, genauso wie die Minenarbeiter. Das Problem der Endlagerung besteht weiterhin und wurde noch nicht hinreichend gelöst. Das Risiko einer Katastrophe, egal wie unrealistisch und unwahrscheinlich es uns erscheinen möge, ist existent. AKWs sind heute viel sicherer als früher, klar, aber mit Fukushima (ja, da gab es viele Faktoren) hatte auch keiner gerechnet.
    Und was den Treibhauseffekt betrifft. Wollen Sie das im Ernst in Frage stellen? Es gibt genügend Dokus, die ein interessantes, aktuelle Bild zeigen. Sie mögen argumentieren, dass wir im hier und jetzt leben, aber wir haben eine Verantwortung unseren Kindern, deren Kindern usw. gegenüber einen Planeten (es geht nicht nur um Dtl.) zu hinterlassen, der nicht nur bewohnbar, sondern von vielfältigen Arten bewohnt ist, der lebendig ist und blüht, in dem dem Menschen saubere Luft atmen können und nicht Monat um Monat Angst vor Umweltkatastrophen haben müssen, die sich häufen.
    Ich drück es mal anders aus. Es gibt dafür keinen zweiten Versuch, keine zweite Chance. Wenn der Planet versaut ist, dann ist er es auf eine sehr lange Zeit, bis eventuell wieder ein Selbstregulierungsprozess in Gang kommt. Sorry, wenn das jetzt zu Grünidealistisch rüberkommt, aber man muss sich das bei solchen Argumenten immer auch vor Augen halten, worum es wirklich geht.

    "Der Reaktor von Flamanville ist nicht geeignet, Energie zu einem angemessenen Preis zu liefern." Der Satz stammt nicht etwa von französischen Atomkraftgegnern. Gesagt hat ihn Anthony Parons, der kaufmännische Direktor der französischen Sektion des italienischen Energiekonzerns Enel.

    Die Italiener waren bis vor wenigen Tagen mit 12,5 Prozent am Bau des Druckwasserreaktors in Flamanville in Frankreichs Norden beteiligt, einem Atomkraftwerk der sogenannten dritten Generation.

    Nun steigt die Firma aus und verlangt rund 613 Millionen Euro an Investionen zurück."
    http://www.zeit.de/wirtsc...

    Davon abgesehen sind Atomkraftwerke (egal wo), im worst case szenario nicht beherrschbar.

    ..und wenn es Ihren Gedbeutel schont, gleich umso lieber. Aber sorry, mit Wissenschaft hat das nichts zu tun.
    Erstens, eine Hypothese ist immer eine Aussage, deren Wahrscheinlichkeit möglich ist, die aber nicht nachgewiesen ist. Zweitens ist es absolut unbestritten, dass der vermehrte Ausstoß von CO2 eine schädigende Wirkung auf uns und die meisten anderen irdische Organismen hat, denn (a) CO2 ist in großen Mengen toxisch, sprich, wenn Sie zuviel davon einatmen: Gute Nacht. Das können Sie ganz allein für sich nachweisen, wenn Sie möchten. In diesem Sinne ist unser Planet letztlich nichts anderes als Ihr Organismus in ganz groß, d.h. was man da reinpumpt, verschwindet auch nicht einfach so. (b) CO2 ist ein Treibhausgas, und die erhöhen, bei genügend Einstrahlung, die Temperatur. Das ist recht nützlich, denn ohne Treibhausgase wäre es auf der Erde ungefähr -20 Grad kalt, es kann aber genauso tödlich sein, wenn man's übertreibt. Da müssen wir nur auf die Venus schauen, dort hat's ca. 400 Grad, eben wegen der Treibhausgase.
    Die Frage kann also nicht sein, OB der vermehrte Ausstoß von CO2 gefährlich ist, sondern höchstens WIEVIEL davon WIE gefährlich ist. Das bringt uns aber in eine ganz andere Liga der Argumentation, die manche wohl aus Bequemlichkeit lieber erst gar nicht besuchen wollen.

    heisst nicht gesünder leben.
    Es geht auch um Lebensqualität!

    Danke, Perinic, das genau ist in kurzen Worten die aktuelle Situation.Und da können die Grünen, die sich früher gegen Computer und Hendys stark gemacht haben, noch so viel Unsinn erzählen, die Tatsachen können sie nicht wegdiskutieren.

    das Französische "Atomstrom" vom Staat Frankreich hoch subventioniert wird, währenddessen sie in Old Germany nicht gerade wenig Steuern dafür bezahlen.

    Was sonst noch so verkehrt läuft, sollte ihnen klar werden, wenn sie 20/130 teilen. Dann kommen sie auf den Preis von einer Kilowattstunde "Ökostrom".

    Wenn sie das dann mit ihrem Preis vergleichen, geht ihnen vielleicht ein Licht auf.

  4. Die Poltiker führen z.B. die Strompreisdebatte. Es geht aber allen Beteiligten gar nicht um die Strompreise und die Richtigkeit bzw. Umsetzung von Maßnahmen, sondern letzenendes geht es ihnen ausschließlich um ihre individuelle Macht und deren Erhaltung. Man kann den Faktor Macht und Machterhaltung nicht aus der Politik entfernen, aber dass er zur einzigen Maxime politischen Handels wird, zeigt ein unvorstellbares Maß an Dekadenz.

    14 Leser-Empfehlungen
  5. bei Börsenpreisen von 4 ct/kWh möge das Turbohuhn doch bitte mal hier vorrechnen ;-)

    6 Leser-Empfehlungen
  6. "Stattdessen wird es wohl noch reihenweise Auftritte geben wie jenen von Jürgen Trittin am Dienstag dieser Woche in der Bundespressekonferenz: Lautstark geißelte er wieder einmal die EEG-Privilegien der Großindustrie; er hat ja recht damit, aber springt doch viel zu kurz."

    Wieso springt er denn zu kurz? Würde sich die Großindustrie an der Umlage beteiligen, würden die Kosten für den Privatverbraucher nur wenig bis gar nicht steigen.

    Ach so, die Stromriesen verdienen dann weniger... ähh sorry, ja das wollte ich nicht.

    3 Leser-Empfehlungen
    • Mithra
    • 13.02.2013 um 12:57 Uhr

    Es ist äußerst interessant und unterhaltsam, hier die Planwirtschaft bei der Arbeit zu beobachten.

    18 Leser-Empfehlungen
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    Aber Sie meinen sicherlich eine Zentralverwaltungswirtschaft wie es sie z. B. in der DDR gab. (Jaja, immer diese Klugscheißer!)
    Trotzdem schöner Anreiz! Wo fängt das eine an, und wo hört das andere auf?

    Aber Sie meinen sicherlich eine Zentralverwaltungswirtschaft wie es sie z. B. in der DDR gab. (Jaja, immer diese Klugscheißer!)
    Trotzdem schöner Anreiz! Wo fängt das eine an, und wo hört das andere auf?

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