Hamburger Elbkakophonie

Auf dem Dach des ehemaligen Kakaospeichers Kaispeicher A in der Hamburger Hafencity soll die neue Elbphilharmonie gebaut werden. Die Grundsteinlegung ist im April 2007. | © Maurizio Gambarini/dpa
Seit Jahren steht Hamburgs Prestigeprojekt in der Kritik: die Elbphilharmonie. Die Bauarbeiten ruhen. Die Kosten explodierten von 77 auf 578 Millionen Euro. Und erst 2017 soll der Bau fertig werden und erste Konzerte gespielt werden – sieben Jahre später als ursprünglich geplant. Jetzt haben sich der Baukonzern Hochtief und die Stadt Hamburg auf einen Weiterbau geeinigt. ZEIT ONLINE zeigt die Baustelle im Laufe der Jahre.
- Datum 01.03.2013 - 12:20 Uhr
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Die Meinungen mögen geteilt sein, was der Mensch
als "schön" empfindet, aber Hässlichkeit ist immer noch relativ leicht zu erkennen. Dass dieses Projekt nie
fertig zu werden scheint und Hunderte von Millionen verschlingt, hat es gemeinsam mit dem Stuttgarter Bahnhof.
bauen die Chinesen ganz Staedte.
@dunnhaupt
Ich würde es zwar nicht als das hässlichste Bauwerk aller Zeiten bezeichnen, aber eine Nominierung für einen solchen Preis hielte ich für gerechtfertigt.
Ich stand am letzten Hamburger Hafengeburtstag davor und war nicht nur von diesem Gebäude schockiert. Auch die ganzen neuen Gebäude der Hamburger HafenCity daneben fand ich nur noch hässlich. Ein Seelenloser feuchter Architektentraum neben den nächsten gequetscht, egal ob es zur historischen Bausubstanz der Speicherstadt passt oder nicht.
Ekelhaft!
bauen die Chinesen ganz Staedte.
@dunnhaupt
Ich würde es zwar nicht als das hässlichste Bauwerk aller Zeiten bezeichnen, aber eine Nominierung für einen solchen Preis hielte ich für gerechtfertigt.
Ich stand am letzten Hamburger Hafengeburtstag davor und war nicht nur von diesem Gebäude schockiert. Auch die ganzen neuen Gebäude der Hamburger HafenCity daneben fand ich nur noch hässlich. Ein Seelenloser feuchter Architektentraum neben den nächsten gequetscht, egal ob es zur historischen Bausubstanz der Speicherstadt passt oder nicht.
Ekelhaft!
...wird sie auch in hamburg genannt. allein dieser begriff zeigt schon die geringschätzung des hamburgers für diesen wahnsinn, dem sich niemand verpflichtet oder verantwortlich fühlt.
So mögen es manche Hamburger nennen. Meine Verwandten aus Hamburg freuen sich auf das Ding - bloß nicht verallgemeinern.
So mögen es manche Hamburger nennen. Meine Verwandten aus Hamburg freuen sich auf das Ding - bloß nicht verallgemeinern.
So mögen es manche Hamburger nennen. Meine Verwandten aus Hamburg freuen sich auf das Ding - bloß nicht verallgemeinern.
Herzog-de Meuron leisten oft Herausragendes , was sie sich allerdings bei dieser Blasenfassade gedacht haben, wird für immer ihr Geheimnis bleiben, hat hier der Hafenwind sein Unwesen getrieben, oder mussten wegen der gestiegenen Baukosten second hand Bauteile verwendet werden ?
Soso, die "Krähne umlagern die Baustelle im November 2010." (Bild 7 von 15). Ein wenig Orthographie täte auch der Zeit ganz gut.
ich habe das Fernsehbild noch vor Augen, den Bau zur Chefsache erklärt.
OK, das hat der Chef offensichtlich nicht so richtig gebacken gekriegt - aaaber: hat das jetzt eigentlich irgendwelche Folgen für Herrn von Beust?
Er hat doch die Verantwortung übernommen, was genau bedeutet das, die Verantwortung für so ein Tohuwabohu zu haben?
Unterschrift zu Bild 1: "Die Kosten explodierten von 77 auf 578 Millionen Euro."
Wie oft will ZEITonline diesen Quatsch wiederholen, dass der Bau ursprünglich einmal nur 77 Millionen Euro kosten sollte?
Kommt natürlich vor, wenn man immer wieder voneinander abschreibt.
Die 77 Millionen Euro waren in der Planungsphase der Anteil, der unmittelbar aus der Steuerkasse der Stadt bestritten werden sollte. Weitere Mittel sollten durch Public Privat Partnership und private Spender aufgebracht werden.
Zum Zeitpunkt der Zuschlagserteilung lagen die Gesamtkosten hingegen schon bei 241 Millionen Euro, wovon die Stadt selbst 114 Mio Euro zahlen sollte.
Sollte man eigentlich einer Redaktion, deren Stammhaus in Hamburg steht, nicht erklären müssen.
bauen die Chinesen ganz Staedte.
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