Bergleute in Nordmexiko : Das Leben riskieren, um zu überleben

Die Kumpels auf diesen Bildern arbeiten unter größter Gefahr. Sie fördern Kohle aus Minen in Nordmexiko – einer Gegend, in der es kaum andere Jobs für sie gibt.

Es sind Zehntausende, die täglich in dem Wissen zur Arbeit gehen, dass sie vielleicht nie zurückkehren werden. Sie arbeiten in Kohleminen in Nordmexiko, die zwar legal sind, deren Betrieb aber vom Staat nicht reguliert wird. Für die Bergleute birgt das große Gefahren. Viele verfügen nicht einmal über die nötigste Ausrüstung für ihren Job. Trotz der Gefahr, die das für sie bedeutet, fahren sie Tag für Tag in die Schächte ein. Offenbar sehen sie keinen anderen Weg, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

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Kommentare

6 Kommentare Seite 1 von 2 Kommentieren

Schöne Bilder von Bergleuten

Aber mir fehlt eine Geschichte dazu.

Abfahrt in den Schacht, ein Bergmann kippt eine Schubkarre aus, ein Bergmann nach der Ausfahrt. Das ist nichts!

Wem gehört die Mine, einer Gesellschaft oder den gezeigten Bergmännern? Wer kauft die Kohle? Wie lang ist die Arbeitszeit, wie die Arbeitsbedingungen, wie wird die Kohle zu Tage gefördert, Eimerweise?

Die Bilder sind wirklich schön, aber mir reichen diese Bilder nicht. Tut mir leid.

Arbeiten für Europa

Als die ersten Spanier in Süd- und Mittlamerika anlandeten, unterwarfen sie ganz schnell die Einheimischen. Nachdem sie ds Gold nach Europa tansportiert hatten, liessen sie die Einheimischen in den Minen weiter nach Gold graben. Es müssen schlimme Zustände geween sein, denn den Spaniern war egal, wieviele bei der Arbeit starbe. Es gab ja genug dieser Untermenschen.

Heute ist es nicht viel anders. Im Ruhrgebiet baut man keine Kohle mehr ab (zu teuer wegen der ganzen Sicherheitsvorschriften und Auflagen zum Schutz der Gesundheit der Bergleute) sondern kauft in Australien oder Südamerika die Kohle für billiges Geld (die Arbeiter sind immer noch egal) und transportiert sie dann nach Europa.

Also, alles beim Alten.
Wir können ja einige Euros als Entwciklungshilfe hinschicken. Nicht, daß das was nützen würde - nur so, zur Gewissenberuhigung.

Lebensgefahr

Abgesehen davon, dass die Bedingungen in dieser Miene, die inhaltlich vermutlich ganz Mexiko betrifft, ausgesprochen nachlässig und gefährlich sind, erscheint mir darüber hinaus der örtliche Reporter auch nicht ganz neutral zu sein.
Vielleicht hat man ihm Geld angeboten für seine schmierige Berichterstattung :)?!