Federal ReserveHacker dringen ins Netzwerk der US-Notenbank ein

Mit Anonymous verbundene Hacker haben eine interne Website der Fed geknackt. Sie sollen Kontaktinformationen Tausender Mitarbeiter gestohlen haben.

Die Federal Reserve in Washington

Die Federal Reserve in Washington  |  © Larry Downing/Reuters

Hacker sind in das interne Netzwerk der US-Notenbank eingedrungen. Die Federal Reserve Bank bestätigte den Angriff, nachdem das Hacker-Netzwerk Anonymous beschuldigt worden war, am Sonntag Informationen von mehr als 4.000 Mitarbeitern gestohlen zu haben.

Das Internetmagazin ZDNet hatte berichtet, dass Anonymous Kontaktinformationen und Zugangsdaten der Notenbank-Mitarbeiter veröffentlicht habe. Es soll sich um Zugangsdaten zu Computern handeln. Der Angriff ist offenbar Teil der Kampagne OpLastResort des Netzwerkes, mit der Hacker gegen die Verfolgung des Internetaktivisten Aaron Swartz protestieren, der am 11. Januar Selbstmord begangen hatte.

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Eine Sprecherin der Federal Reserve teilte mit, dass die Informationen durch eine "temporäre Schwachstelle" bei der Website eines Anbieters abgerufen werden konnten. Es seien keine kritischen Bereiche der Notenbank betroffen, die Lücke sei schnell wieder geschlossen worden. Alle betroffenen Personen seien über den Angriff informiert.

Auf der angegriffenen Seite waren offenbar Kontaktinformationen vieler Mitarbeiter aufgelistet. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters sollen E-Mail-Adressen und Telefonnummern von den Hackern veröffentlicht worden sein.
 

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Leserkommentare
  1. Das FED-Direktorium bestehend aus Rothschild-, Rockefeller- und Warburg-Privatbankiers muss in Zeiten der Globalisierung unvorstellbares leisten:

    1. Das Zurverfügungstellen von ausreichenden Geldmengen als Notenbank, wobei dies in unserer modernen Zeit rein computertechnisch und unabhängig von Golddeckungen möglich ist

    2. Das Abwehren von Hackerangriffen auf die moderne Datentechnick

    Ob eine Notenbank in Privateigentum für beide hochkomplizierte Aufgaben in unserer modernen globalisierten Zeit noch ausreichende Möglichkeiten und Fähigkeiten besitzt ist möglicherweise fraglich.

    Schon John F. Kennedy forderte unbedingt die Umwandlung der FED in eine staatliche Notenbank. In jüngster Zeit tat dies auch Ron Paul.

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    Ja, theoretisch sind Banken die Eigentümer der Fed - praktisch aber nicht!

    Jede Bank in den USA wird ab einer bestimmten Größe GEZWUNGEN Anteile an den regionalen Federal Reserve Banks (die wiederum das Federal Reserve System bilden; kurz Fed nicht FED!) zu kaufen. ABER Sie dürfen nicht entscheiden!!

    Um hier mal auf die Schnelle Wikipedia zu zitieren:

    "Die privaten Banken sind kraft Gesetzes Aktionäre der Federal Reserve Banks und haben keine freie Entscheidung, ob bzw. wie viel sie investieren. Auch sind die Aktien der Federal Reserve Banks nicht übertragbar. Die Mitglieder der Gremien, die über die Geldpolitik der Fed entscheiden, werden nicht - wie das in einer privaten Aktiengesellschaft geschehen würde - durch die Aktionäre gewählt, sondern politisch ernannt (Nominierung durch den US-Präsidenten und Bestätigung durch den Senat)."

    Bitte verzichten Sie auf die Verlinkung zu Seiten, die als rechtsextrem gelten. Danke, die Redaktion/fk.

    • Agent47
    • 06. Februar 2013 10:01 Uhr

    John F. Kennedy wurde ja auch im Zusammenhang mit seiner Executive Order 11110 zum perfekten Anschlagsziel. Kein Wunder, dass sich keiner mehr darum bemüht die FED zu verstaatlichen.

    Werfen wir mal einen Blick auf die Mitglieder der Warren-Kommission, von der die Untersuchung des Mordes geleitet und das Ergebnis der Ermittlungen festgesetzt wurde:

    Earl Warren, Vorsitzender des Obersten Gerichtshofs
    Richard Russel Jr., Senator
    John Sherman Cooper, Senator
    Hale Boggs, Abgeordneter
    Gerald Ford, Abgeordneter und späterer Präsident
    Allen Welsh Dulles, ehemaliger Direktor der CIA
    John J. McCloy, ehemaliger Präsident der Weltbank

    Ein Präsident der Weltbank, der bei einem Mordfall mitentscheidet? Ich wage zu behaupten, dass die Aufhebung der Order durch Ronald Reagan (nicht wie fälschlicherweise immer behauptet durch seinen direkten Nachfolger Lyndon B. Johnson) im Interesse der FED gewesen sein könnte.

    Eine Leserempfehlung
  2. Ja, theoretisch sind Banken die Eigentümer der Fed - praktisch aber nicht!

    Jede Bank in den USA wird ab einer bestimmten Größe GEZWUNGEN Anteile an den regionalen Federal Reserve Banks (die wiederum das Federal Reserve System bilden; kurz Fed nicht FED!) zu kaufen. ABER Sie dürfen nicht entscheiden!!

    Um hier mal auf die Schnelle Wikipedia zu zitieren:

    "Die privaten Banken sind kraft Gesetzes Aktionäre der Federal Reserve Banks und haben keine freie Entscheidung, ob bzw. wie viel sie investieren. Auch sind die Aktien der Federal Reserve Banks nicht übertragbar. Die Mitglieder der Gremien, die über die Geldpolitik der Fed entscheiden, werden nicht - wie das in einer privaten Aktiengesellschaft geschehen würde - durch die Aktionäre gewählt, sondern politisch ernannt (Nominierung durch den US-Präsidenten und Bestätigung durch den Senat)."

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    • Agent47
    • 06. Februar 2013 10:58 Uhr

    Wikipedia scheint ja heutzutage Grundlage dafür zu sein, als Allgemeinwissen gültig zu sein. Ich will hier nicht Wikipedia verurteilen. Es ist eine schöne Form sich schnell viele Informationen zu besorgen. Man sollte diese Informationen jedoch stets überdenken und auf den Wahrheitsgehalt überprüfen. Man kann noch so ein mächtiges "staatliches System" in den Vordergrund schieben und jeder Mensch glaubt daran. Wenn ich mir den gesamten Kongress aber kaufen kann, was macht es dann für einen Unterschied, ob dieser meine Gesetze macht?

    Mag ja alles soweit stimmen,was da angefuehrt ist,aber wie dass alles Vernetzt ist,durch Lobbys USW wird Wahrscheinlich (oder sicher??)durch die Hintertuer Einfluss genommen,damit "RICHTIG Endschieden wird"

  3. 4. [...]

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    Eine Leserempfehlung
    • Agent47
    • 06. Februar 2013 10:58 Uhr

    Wikipedia scheint ja heutzutage Grundlage dafür zu sein, als Allgemeinwissen gültig zu sein. Ich will hier nicht Wikipedia verurteilen. Es ist eine schöne Form sich schnell viele Informationen zu besorgen. Man sollte diese Informationen jedoch stets überdenken und auf den Wahrheitsgehalt überprüfen. Man kann noch so ein mächtiges "staatliches System" in den Vordergrund schieben und jeder Mensch glaubt daran. Wenn ich mir den gesamten Kongress aber kaufen kann, was macht es dann für einen Unterschied, ob dieser meine Gesetze macht?

    Eine Leserempfehlung
    • A.Bundy
    • 06. Februar 2013 11:06 Uhr
    6. [...]

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    • nilshg
    • 06. Februar 2013 11:56 Uhr

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    • A.Bundy
    • 06. Februar 2013 13:36 Uhr
    8. [...]

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  • Quelle ZEIT ONLINE, Reuters, tis
  • Schlagworte US-Notenbank | Computer | Hacker | Information | Nachrichtenagentur | Notenbank
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