Die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone steigt weiter. In den 17 Euro-Ländern waren im Januar durchschnittlich 11,9 Prozent der Menschen ohne Arbeit, teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat mit. Das ist etwas mehr als im Vormonat und somit ein neuer Höchstwert.

Vor einem Jahr hatte die Arbeitslosenquote in der Euro-Zone noch bei 10,8 Prozent gelegen. Inzwischen haben den Angaben zufolge in der Währungszone fast 19 Millionen Männer und Frauen keinen Job.

Weiter angestiegen ist auch die Jugendarbeitslosigkeit. Im Januar hatte fast jeder Vierte unter 25 Jahren in der Euro-Zone keine Arbeit (24,2 Prozent). In der gesamten EU lag die Quote bei 23,6 Prozent, damit waren mehr als 5,7 Millionen Jugendliche in den 27 EU-Ländern arbeitslos.

Griechenland führt Negativstatistikan

Besonders betroffen sind die südlichen Krisenländer. In Griechenland beträgt die Arbeitslosigkeit nach letzten verfügbaren Zahlen 27 Prozent, in Spanien 26,2 Prozent und in Portugal 17,6 Prozent.

Bei der Jugendarbeitslosigkeit liegt Griechenland mit 59,4 Prozent erneut vor Spanien mit 55,5 Prozent, gefolgt von Italien mit 38,7 Prozent. Deutschland zählt mit 5,3 Prozent Arbeitslosigkeit und 7,9 Prozent Jugendarbeitslosigkeit zu den Ländern mit den niedrigsten Quoten.

In Deutschland ist die Zahl der Arbeitslosen im Februar durch die anhaltende Winterpause nur leicht gestiegen. Insgesamt suchten 3.156 Millionen Menschen einen Job und damit 18.000 mehr als im Januar, teilte die Bundesagentur für Arbeit kürzlich mit.