Kostenanstieg: Bahn-Aufsichtsrat stimmt Weiterbau zu
Deutschlands umstrittenster Bahnhof darf weitergebaut werden, hat eine deutliche Mehrheit des Aufsichtsrates entschieden. Wer die Mehrkosten trägt, bleibt weiter unklar.
© Marijan Murat/dpa

Eine Projektion, die das Gebiet von Stuttgart 21 abbildet.
Die Deutsche Bahn kann das umstrittene Milliardenprojekt Stuttgart 21 trotz der Kostensteigerung weiterbauen. Der Aufsichtsrat des Staatskonzerns habe in einer Sondersitzung mit Mehrheit dafür entschieden, sagten Mitglieder des Gremiums. Unter den 20 Mitgliedern habe es eine Enthaltung und eine Gegenstimme gegeben.
Das Treffen war notwendig geworden, nachdem der Bahn-Vorstand im Dezember verkündet hatte, dass die Kosten steigen dürften. Der Konzern hatte dem Aufsichtsrat damals vorgeschlagen, den Bahnhof weiterzubauen. Das Gremium lehnte eine Zustimmung jedoch ab und verlangte weitere Informationen vom Vorstand. Der unterirdische Bahnhof soll nun bis zu 6,5 Milliarden Euro kosten und damit etwa zwei Milliarden Euro mehr als zuletzt geplant.
Die Bahn will einen Teil der Mehrkosten selbst übernehmen, weitere Risiken will sie mit dem Land Baden-Württemberg, der Stadt und der Region Stuttgart teilen. Stadt und Land lehnen das bisher ab. Die Bahn will deshalb vor Gericht gegen sie für eine weitere Kostenübernahme klagen. Die Projekt-Gegner fordern ein Ende des Bauvorhabens.
"Nicht vor der Verantwortung wegducken"
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) forderte das Land Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart auf, sich an den Mehrkosten zu beteiligen. "Ich erwarte, dass sich Land und Stadt nicht vor der Verantwortung wegducken", sagte Ramsauer. "Die Bahn muss die Beteiligung ihrer Projektpartner notfalls einklagen", sagte der CSU-Politiker. Er halte es für unmöglich, das Projekt an diesem Punkt noch zu stoppen.







Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/mo.
... zahlen, so sicher, wie es morgen wieder hell wird.
Da es uns mit diesem System zu gut geht, wird sich nichts ändern, es liegt an uns!
... zahlen, so sicher, wie es morgen wieder hell wird.
Da es uns mit diesem System zu gut geht, wird sich nichts ändern, es liegt an uns!
"Nie kommt der Mensch aus Vernunft zur Vernunft."
Charles de Secondat Montesquieu
Eine Hochspannungsinstallation dieses ausmaßes in einen vollgesogenen Schwamm bauen – wie krank muß man dazu sein?
Aber das ewige Geeier kostet mehr wie mancher jährliche angeblich ultraböse skrupelose Boni fur wirklich harte Arbeit in der obersten Leistungsklasse.
Vielleicht sollte man manche Sachen wirklich nur von wirklich Sachverständigen entscheiden lassen statt Sonnenblumengiessern.
... sich am Ende herausstellt das die wirklichen Sachverständigen die Sonnenblumengiesser waren...
...waren schon bei Gorleben und der Asse nicht einer Meinung....
nicht gekennzeichnet ob es sich um Ironie handeln könnte.
Wobei aus dem hier:
Zitat "Monaco France": "Vielleicht sollte man manche Sachen wirklich nur von wirklich Sachverständigen entscheiden lassen statt Sonnenblumengiessern."
Werde ich nicht so wirklich schlau - was meinen Sie genau damit, Ihr Kommentar macht so geschrieben und nicht "interpolierend gelesen" wenig Sinn. Meinten Sie vielleicht von "echten" also kompetenten, zertifizierten Sachverständigen bzw. Fachgutachter bewerten lassen? Dann wäre man entweder niemals über das Planungsstadium hinaus gekommen oder man hätte ein vollkommen anderes Projekt geplant.
Aber wirklich als Endschuldigung fuer Ueberbezahlte Manager und die Bonuse zu benuetzen ist nur ein anderes Geeier........
"Vielleicht sollte man manche Sachen wirklich nur von wirklich Sachverständigen entscheiden lassen statt Sonnenblumengiessern."
der Vorstand gibt bereits zu, dass die Gegner damals recht hatten,
dass man das Projekt aus heutiger Sicht nur ein Fiasko nennen kann,
in jeder Hinsicht haben die 'Sonnenblumengiesser' von Anfang an und immer fort Recht, mit fundierten Gutachten, glasklaren Argumenten,
die Regierung schwankt beliebig zwischen offenen Zugeben des Versagens aber basta dennoch weiter, Geheimverträge, Verschweigen, Verweigerung jeglicher Aussage/ Diskussion
wenn es nur endlich mal ein Gutachten, einen Sachverständigen gäbe,
das man inhaltlich diskutieren könnte,
es bleibt allein bei 'Stuttgart 21 ist toll, was machen schon die Milliarden', supi
... sich am Ende herausstellt das die wirklichen Sachverständigen die Sonnenblumengiesser waren...
...waren schon bei Gorleben und der Asse nicht einer Meinung....
nicht gekennzeichnet ob es sich um Ironie handeln könnte.
Wobei aus dem hier:
Zitat "Monaco France": "Vielleicht sollte man manche Sachen wirklich nur von wirklich Sachverständigen entscheiden lassen statt Sonnenblumengiessern."
Werde ich nicht so wirklich schlau - was meinen Sie genau damit, Ihr Kommentar macht so geschrieben und nicht "interpolierend gelesen" wenig Sinn. Meinten Sie vielleicht von "echten" also kompetenten, zertifizierten Sachverständigen bzw. Fachgutachter bewerten lassen? Dann wäre man entweder niemals über das Planungsstadium hinaus gekommen oder man hätte ein vollkommen anderes Projekt geplant.
Aber wirklich als Endschuldigung fuer Ueberbezahlte Manager und die Bonuse zu benuetzen ist nur ein anderes Geeier........
"Vielleicht sollte man manche Sachen wirklich nur von wirklich Sachverständigen entscheiden lassen statt Sonnenblumengiessern."
der Vorstand gibt bereits zu, dass die Gegner damals recht hatten,
dass man das Projekt aus heutiger Sicht nur ein Fiasko nennen kann,
in jeder Hinsicht haben die 'Sonnenblumengiesser' von Anfang an und immer fort Recht, mit fundierten Gutachten, glasklaren Argumenten,
die Regierung schwankt beliebig zwischen offenen Zugeben des Versagens aber basta dennoch weiter, Geheimverträge, Verschweigen, Verweigerung jeglicher Aussage/ Diskussion
wenn es nur endlich mal ein Gutachten, einen Sachverständigen gäbe,
das man inhaltlich diskutieren könnte,
es bleibt allein bei 'Stuttgart 21 ist toll, was machen schon die Milliarden', supi
HAHA jetzt wird doch gebaut. Grünes Licht für den Baubeginn von S21. Der Aufsichtsrat stimmt Gesamtkosten von fast 7 Mrd. Euro, für das Prestigeprojekt, zu. Die Finanzierungspartner freuen sich, dass die Bahn die aktuellen Mehrkosten sowie die Milliarden die noch folgen selbst stemmt. Die Partner fordern die Bahn auf ihren Teil des Vertrages zu erfüllen und den Bahnhof trotz der vielen fehlenden Genehmigungen und Risiken, und vor allem zum Festpreis für Land, Stadt und Region, zu bauen.
... die Arroganz der Macht ist viel zu groß, als das die verantwortlichen Damen und Herren den U-Bahnhof endlich versenkt hätten.
Irgendwelche Konsequenzen, dafür, dass das Ding ein paar Milliarden mehr kostet, wird es ja wohl kaum geben.
Die feinen Damen und Herren haben ja den Rechtsstaat® auf ihrer Seite...
folgendes Episode aus den Simpsons:
http://en.wikipedia.org/w...
die es schon seit 1993 gibt
und möchte damit nur sagen, dass die Bahn - wenn sie denn ihrem Auftrag nachkäme - schon ohne Stuttgart genug Baustellen hat bzw hätte z.B. den Ausbau des Schienennetzes
folgendes Episode aus den Simpsons:
http://en.wikipedia.org/w...
die es schon seit 1993 gibt
und möchte damit nur sagen, dass die Bahn - wenn sie denn ihrem Auftrag nachkäme - schon ohne Stuttgart genug Baustellen hat bzw hätte z.B. den Ausbau des Schienennetzes
(er würde es sicherlicht zutrauen, "nicht wahr"), bleibt zu hoffen, dass hier wirklich im Sinne des Volkes und wider der Volksverarschung S21 befunden wird. Wenngleich sowieso der Steuerzahlen für alles aufkommt.
Wenn die Tunnelbohrer laufen und man auf ungeahnte Probleme stößt, werden die 10 Milliarden schnell geknackt. Das Elend nimmt seinen Lauf... eine Schande, dass damit keines der Probleme in Stuttgart gelöst wird, sondern nur neue geschaffen werden. Und wir alle zahlen dafür.
In dieser ganzen Angelegenheit müssen diejenigen zur Verantwortung gezogen werden, die daran beteiligt waren, ein ganzes Bundesland gegeneinander aufzuhetzen!
Befürworter und Gegner lieferten und liefern sich richtige Schlammschlachten und auch innerhalb der Bevölkerung wird nicht immer sachlich und friedlich argumentiert.
Da es hier eine ganze Reihe einflussreicher Protagonisten und Entscheidungsträger zu geben scheint, die die Bevölkerung hier wissentlich mit Lügen und Falschbehauptungen desinformiert haben, sollte hier auch endlich politisch aufgeräumt werden.
Es ist und bleibt bemerkenswert, dass keine Rücktrittforderungen gegen die Herren Bahnvorstände Grube und Kefer laut werden. Wie war das noch mit "Bestes gerechnetes Projekt aller Zeiten..., Risikopuffer..., keine Nachzahlungen..." Nach allen Erfahrungen in der Vergangenheit (zu Guttenberg, Wulff, Schavan, BER) muss man sich sehr wundern, dass die Presse hier so seelenruhig bleibt und keinen Rücktritt fordert.
Es ist eine bodenlose Unverschämtheit, wenn nun Entscheidungsträger der Bahn vom Land BW und der Stadt Stuttgart weitere Zahlungen fordern, wenn man sich an die Versprechen der Bahn im Schlichtungsverfahren erinnert.
wenn wir alle Lügner absetzen wollten, müsste halt der komplette Bahnvorstand, die Landesregierung, die Opposition, die Stadtregierung, die städtische Oposition, die Bundesregierung und welch Wunder die bundesoposition ihre sessel räumen.... und wer macht dann den Job?
Aber mal ganz ernsthaft... es war doch schon vor dem Volksentscheid klar dass der Bahnhof mehr kosten würde als den angegebenen Höchstbetrag. Es wäre das erste Großprojekt wo das nicht so wäre.... jede andere Annahme war schlicht naiv.
PS: Ich habe trotzdem für den Bahnhof gestimmt, weil ich keine zwingenden Gründe dagegen sehe und ich glaube dass eine verlegung unter die erde auch mit allen zu erwartenden schwierigkeiten in einer Region wie stuttgart, die auf gerund ihrer geographischen Lage, unter Platzmangel leidet eine gute idee ist.
wenn wir alle Lügner absetzen wollten, müsste halt der komplette Bahnvorstand, die Landesregierung, die Opposition, die Stadtregierung, die städtische Oposition, die Bundesregierung und welch Wunder die bundesoposition ihre sessel räumen.... und wer macht dann den Job?
Aber mal ganz ernsthaft... es war doch schon vor dem Volksentscheid klar dass der Bahnhof mehr kosten würde als den angegebenen Höchstbetrag. Es wäre das erste Großprojekt wo das nicht so wäre.... jede andere Annahme war schlicht naiv.
PS: Ich habe trotzdem für den Bahnhof gestimmt, weil ich keine zwingenden Gründe dagegen sehe und ich glaube dass eine verlegung unter die erde auch mit allen zu erwartenden schwierigkeiten in einer Region wie stuttgart, die auf gerund ihrer geographischen Lage, unter Platzmangel leidet eine gute idee ist.
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