BauprojektStuttgart 21 wird jetzt durchgedrückt

Der Weiterbau in Stuttgart ist ein Skandal. Nicht der Sache wegen, sondern weil die Verantwortlichen seit Monaten eine Debatte verweigern, kommentiert Alexandra Endres. von 

Ein Modell des Bahnhofsprojektes Stuttgart 21

Ein Modell des Bahnhofsprojektes Stuttgart 21  |  © Thomas Kienzle/AFP/Getty Images

Schon heute ist Stuttgart 21 die teuerste und umstrittenste Baustelle Deutschlands. Dennoch hält die Bahn ungerührt an dem Bauvorhaben fest. Nun bestätigt auch der Aufsichtsrat, was absehbar war: Der Konzern darf weiterbauen, trotz der zusätzlichen Kosten in Höhe von 2,3 Milliarden Euro, trotz aller Bürgerproteste.

Dabei behalten alle Argumente gegen den Prestigebahnhof ihre Gültigkeit. Er rechnet sich nicht, und niemand kann verlässlich sagen, dass die Kosten nicht weiter steigen. Selbst dass der Bahnverkehr durch Stuttgart 21 effizienter wird, ist ungewiss. Auch das stärkste Argument der Befürworter zieht nicht mehr. Es stimmt, dass während der Volksabstimmung im November 2011 nur rund 40 Prozent der Bürger gegen den Bahnhof stimmten. Die Mehrheit war dafür. Damals aber wusste niemand von den enormen Mehrkosten. Umfragen zeigen, dass inzwischen mehr als die Hälfte der Bürger den Bau ablehnt.

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Das ist kaum verwunderlich. Nach heutiger Rechnung soll Stuttgart 21 am Ende 6,8 Milliarden Euro kosten. Selbst der neue Berliner Flughafen ist noch nicht so teuer. Das Geld fehlt der Bahn schon heute überall da, wo sie Bahnhöfe und Gleise nicht renovieren kann, ihre Preise erhöht oder am Service spart.

Alexandra Endres
Alexandra Endres

Alexandra Endres ist Redakteurin im Ressort Wirtschaft bei ZEIT ONLINE. Ihre Profilseite finden Sie hier.

Es stimmt: Auch ein Baustopp würde teuer werden, vielleicht sogar teurer als der Weiterbau, sagt die Bahn. Viele würden verlieren: die Stadt Stuttgart, der durch ein Ende des Bahnhofsbaus Möglichkeiten der Stadtentwicklung genommen würden – so umstritten sie auch sein mögen. Die Anleger, die hohe Summen in die geplanten Immobilienprojekte gesteckt haben. Nicht zuletzt die beteiligten Unternehmen, die ihre Investitionen abschreiben müssten.

Dennoch ist es ein Skandal, dass nun einfach weitergebaut wird, als sei nichts geschehen. Seit Monaten verweigern sich Bahn und Politik einer öffentlichen Debatte über den Sinn des Tiefbahnhofs. Dabei sind die Alternativen seit Langem bekannt, etwa die vom früheren Schlichter Heiner Geißler vorgeschlagene Kombination aus einem Kopfbahnhof für den Nahverkehr und einem kleineren Tiefbahnhof für den Fernverkehr. Diese Ideen wären es wert, geprüft zu werden. Die Verantwortlichen aber ignorieren sie einfach.

Alle haben hierfür Gründe. Der Bahnchef Rüdiger Grube fürchtet den Gesichtsverlust, der mit einem Ausstieg aus Stuttgart 21 verbunden wäre. Die Bundeskanzlerin wünscht sich kurz vor den Bundestagswahlen Ruhe im Schwabenland. Der Aufsichtsrat hat nun in ihrem Sinne entschieden.

Das mag den Verantwortlichen eine Zeit lang Frieden bescheren, vielleicht sogar bis nach der Bundestagswahl, ganz nach Merkels Kalkül. Für ein erfolgreiches Bauvorhaben sind das aber keine guten Voraussetzungen. Noch wäre ein Ausstieg aus Stuttgart 21 möglich. Doch je länger Bahn und Politik bei ihrer Scheuklappen-Strategie bleiben, desto größer könnte das Desaster am Ende sein.

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Leserkommentare
  1. daß inzwischen jeder verstanden haben dürfte, daß dieses Projekt unsinnig und lediglich Ergebnis von zwielichtigen Seilschaften war.

    Merken und entsprechende Parteien nicht mehr wählen!

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    Entfernt. Bitte bleiben Sie konstruktiv. Danke, die Redaktion/se

    eines Provinzbahnhofes ja auf, die gewisse andere Parteien intendiert haben.
    Es ist heuchlerisch hier die Sache vor die eigentlichen politischen Ziele zu stellen.

    Zur Stabilisierung der GEmeindefinanzen könnte man auch P€€R Steinreichbrück vorbeischicken. Er wird per Vortrag überschüßige Gemeindefinanzen abschöpfen.

    • chri.s
    • 26. August 2013 23:13 Uhr

    ...oder sind nur wieder die richtigen Leute gefragt worden? -> Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

    Abgesehen davon: Der Bahn fehlte auch davor schon an allen Ecken das Geld. Dies ist aber Politikgemacht - Subventionen für LKWs am laufenden Band, alles von der Schiene weg, das sieht man u.a auch daran, dass die Bahn das Innenstadtgelände (nicht nur in Stgt) zurückbauen konnte. Wäre darüber maßig Ware gegangen wäre das so gar nicht möglich gewesen.

    Ist eben immer eine Sache des Standpunkts was man vermitteln will.

  2. Man kann sich nur noch wundern, wenn Frau Merkel tatsächlich meint, damit sei Ruhe eingekehrt und sie könne Wählerstimmen sammeln. Die Zeit der Hauruck-Politik ist vorbei, das ist aber bei unseren Mandatsträgern noch nicht angekommen. Es stimmt bedenklich und wirkt beängstigend in welche Richtung unsere sogenannte Demokratie unterwegs ist. S21 zeigt diktatorische Züge und die erzwungene Entscheidung lässt tief blicken. Man kann nur hoffen, dass das Volk nicht das tut was mit der Entscheidung gewollt ist: resignieren. Wachsamkeit ist das oberste Gebot, der Rechtsstaat wird sukkzessive ausgehebelt und gibt Raum für bestimmte politische Richtungen, welche so nicht mehr sein dürfen.

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    • doof
    • 05. März 2013 18:00 Uhr

    Gottes gehörgang - von wegen vorbei und so - sicher gibts am Ende dann wieder 40%+ für die Koalition .... egal wieviele Mrd. noch dazu kommen nun ...

    … dürfen Sie nun weiter auf Staatskosten Plastikblumen in Bauzäune stecken. Aber die Teelichter nehmen Sie in Zukunft bitte mit. Recht herzlichen Dank.

    Traurig genug, dass dies ein Schweizer schreiben muss, aber Ihr eigenes Grundgesetz sagt, ab welchem Punkt Sie sich wehren dürfen - nein, sogar dazu verpflichtet sind.

    Nach der Dokumentation im SWR von heute Abend war dieser Punkt nach meinem Rechtsverständnis schon vor 10 Jahren erreicht.

    • üpoiu
    • 06. März 2013 14:30 Uhr

    Wir als Gesellschaft haben uns mit unserer "sogenannten Demokratie" auch ein System gegeben, um z.B. Bauprojekte öffentlich zu machen. Der Prozess zu S21 läuft seit einem Jahrzehnt (die Idee ist noch viel älter) und solange gibt es auch schon die Möglichkeit dagegenzustimmen oder zu protestieren. Nichts dergleichen ist geschehen. S21 hat alle demokratisch legitimierten Instanzen durchlaufen. Während all dieser Jahre wurden die Parteien die S21 unterstützten beständig wiedergewählt und nirgends gab es Großdemos. Am Ende des "Diskussionsprozesses" stand die Volksabstimmung und auch die ergab eine Mehrheit für S21.
    Dass es ein Frechheit ist, wie bei Großprojekten mit Kostenrechnungen geologen wird ist offensichtlich. Hier den Untergang der Demokratie zu sehen oder dem ganzen Prozess "diktatorische Züge" zuzusprechen entbehrt aber jeglicher Grundlage.

    • TDU
    • 05. März 2013 17:25 Uhr
    3. Kosten

    "einem kleineren Tiefbahnhof für den Fernverkehr." Zumindest dieses Argument zieht nicht. Der Bau in die Tiefe und die anschliessende Absicherung kosten nicht viel mehr ob 3 oder 5 Gleise verlegt werden. Ein Ausstieg wäre vielleicht das beste. Abschreiben der Kosten und Fernstrecken an Stuttgart vorbei. Wer von Stuttgart bis Ulm denkt, (die Autorin ist nicht gemeint) braucht keinen Fernverkehr.

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    • oh.stv
    • 05. März 2013 17:58 Uhr

    "Es stimmt: Auch ein Baustopp würde teuer werden, vielleicht sogar teurer als der Weiterbau, sagt die Bahn. Viele würden verlieren: die Stadt Stuttgart, der durch ein Ende des Bahnhofsbaus Möglichkeiten der Stadtentwicklung genommen würden – so umstritten sie auch sein mögen. Die Anleger, die hohe Summen in die geplanten Immobilienprojekte gesteckt haben. Nicht zuletzt die beteiligten Unternehmen, die ihre Investitionen abschreiben müssten."

    Was ist da noch groß zu sagen?

    " Der Bau in die Tiefe und die anschliessende Absicherung kosten nicht viel mehr ob 3 oder 5 Gleise verlegt werden."

    Es geht nicht nur um zwei zusätzliche Gleise, sondern um sehr viele zusätzliche Kilometer Tunnel.

  3. aber einen Punkt scheinen die Journalisten nicht zu verstehen... immer wieder werden die Ausstiegskosten kritiklos von der DBahn übernommen. Warum wird das nicht recherchiert?
    In den Kosten der Bahn ist das Grundstücksgeschäft von ca. 1 Mrd EUR enthalten, hier hat die Bahn 'Jahre' vor dem Projektvertrag die Gleisgrundstücke an die Stadt Stuttgart verkauft - wieso geht das überhaupt ???
    Die Vertragsstrafen werden sich drastisch reduzieren, wenn der Bahnhof saniert wird - die Firmen werden gerne die neueen Aufträge übernehmen (bis auf die Tunnelbohrer).
    Die Projektmanagementkosten werden prozentual von dem Auftragswert berechnet und geht voll an die DB.

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    • Kalef
    • 05. März 2013 23:02 Uhr

    Ein Baumensch hat hier irgendwo innerhalb eines Zeit-Artikels behauptet, der Ausstieg würde lediglich 400 Mio. € kosten. Warum wird dieser These nicht nachgegangen?

    • ngw16
    • 06. März 2013 10:35 Uhr

    Zwischen Flughafen und Filderstadt gibt es aktuell nur eine fertig gebaute Röhre für die S-Bahn.
    Eine zweite ist vorbereitet, wurde aber nicht gebohrt.

    Da aber ein S-Bahnringschluß auf den Fildern in Richtung Wendligen eine zweite Röhre gut brauchen könnte, wäre die Verwendung der Tunnelbohrmaschine leicht möglich.

    Diese soll ohnehin gerade mal so ca. 5km Luftlinie entfernt beim Fasanenhof zusammengebaut werden.

    S21 verhindert wirkungsvoll derartig sinnvolle Dinge wie den Ringschluß der S-Bahn auf den Fildern.
    Welcher auch die völlig überlastete S-Bahnstammstrecke entlasten könnte.
    Aber so etwas rechnet sich ja nicht, wird behauptet.
    Fernbahnen dort aber schon, wer's glaubt.

    Der ICE soll übrigens lediglich 2-Stündig am Flughafen halten.

  4. ...in Ihrer "Demokratie" gelebt hätte, wäre Neuschwanstein ein Traum geblieben. Das Geld wäre vemutlich trotzdem weg.

    Das gesamte UNESCO Kulturerbe wäre nichtexistent, wenn die Kleingeister seit jeher die Oberhand gehabt hätten.

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    • jwk
    • 05. März 2013 17:33 Uhr

    wäre Bayern schneller vorangekommen.

    Der Vergleich hinkt. Bei Neuschwanstein gibt es was zu sehen, bei der Stuttgarterr U-Bahnhaltestelle hingegen nicht.

    Sie sind mir ja ein Scherzkeks!

    Der Stuttgarter Bahnhof hätte Weltkulturerbe werden können, wenn man nicht den Teilabriss beschlossen hätte.

    Die Empfehlung der Mitglieder des Internationalen Rats für Denkmalpflege lag bereits vor, UNESCO-Berater appellierten an Angela Merkel und Günther Oettinger - vergeblich.

    • an-i
    • 05. März 2013 17:40 Uhr

    ...schauen Sie doch über die Grenze in die Schweiz. Da ist, bei einer Direktdemokratie, ein Gothard Tunnel möglich ( 12 Mrd. Franken) und die Bürger stehen dahinter, weil das Projekt gut vorbereitet war, wurde öffentlich diskutiert und anschl. vom Volk abgestimmt.
    Beim Projekt S 21 kann man der Bahn eine bodenlose Arroganz vorwerfen.

    ... wird niemals zum UNESCO Welterbe zählen. Der Bonatz-Bau dagegen steht (oder stand?) unter Denkmalschutz. Was die Bahn aber nicht hinderte, selbigen zu verstümmeln - ein schlimmes Banausentum!

    *Originalzitat von Vincent Klink, Stuttgarter Sternekoch in der STN oder STZ.

    "Das gesamte UNESCO Kulturerbe wäre nichtexistent, wenn die Kleingeister seit jeher die Oberhand gehabt hätten"

    Wenn ich mich zwischen Kleingeistern und Grössenwahnsinnigen zu entscheiden habe, wähle ich im Zweifelsfall immer die Auswanderung in ein Land, das noch nicht von Verrückten regiert wird.

    Vergleich ist.

    Hat das doch Unmengen von Geld verschlungen und ist trotzdem niemals fertig geworden.

    Und wer einmal dort war, will so schnell nicht wieder hin.

    stammt! Ich verrate es: Es wurde dem Volk abgepreßt. Glauben Sie, dass ein König Ludwig diese Gebäude für die Bürger errichtet hat? Selbst wenn heute Millionen da hin pilgern und Eintrittsgelder en Masse dem Bayrischen Staat zu schaufeln, so wurde es doch per Ausbeutung erreichtet. Übrigens genauso wie viele Kirchen, Kirchenschätze usw. Die permanente Ausbeutung der kleinen Leute ist ein unfassbarer Skandal, der sich durch die gesamte Geschichte durchzieht. Was früher die Fürsten etc. waren sind heute die Grossindustrie, die Energieunternehmen usw. Die jubeln sich tot über abgezockte Milliarden. Ganz legal und stolz präsentieren die ihre Beute. Und der "demokratische" Staat segnet das ab. Das ist die Diktatur der Räuber!

    nämlich gezahlt von Bismarck,damit Ludwig der Reichsgründung und Kaiserkrönung zustimme!(s.Sebastian Haffner,"Historische Variationen",Kapitel "Bismarcks Reichsgründung")

    ....ein marodes, noch im Mittelalter dümpelndes Bayern wurde von diesem König ausgesaugt wie ein Vampiropfer.
    Ein anderes Beispiel: Der Petersdom in Rom konnte nur gebaut und fertiggestellt werden, weil Ablass-Eintreiber die Menschen im Spätmittelalter, um ihr sauer verdientes Geld gebracht haben.
    Was haben wir heute davon? Historische Baudenkmäler deren Erhalt bzw. Unterhalt Millionen verschlingt und eine Gesellschaft die sozial marodiert.

    Das Geld kam aus dem Norden! Hessen und Hannover müssen dafür bis heute nachbluten!
    Aber es ist nicht vergessen!

    • grrzt
    • 06. März 2013 8:22 Uhr

    - die Stuttgarter Haltestelle schon in der Gallerie des Weltkulturerbes zu sehen

    • WeLi
    • 06. März 2013 8:31 Uhr

    zurück in die Monarchie! Zurück zum Führer! Vorwärts in die Vergangenheit! Da stören wenigstens diese lästigen Demokraten nicht.

    Ich wundere mich übrigens, dass derartige, eindeutig antidemokratische Äußerungen überhaupt veröffentlicht werden dürfen.

    • an-i
    • 05. März 2013 17:28 Uhr

    koste es was es wolle.
    Und wenn der Steuerzahler sich nicht beteiligt, dann zahlt halt der Bahnreisende...

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    Nicht nur der Bahnreisende und der Steuerzahler werden zahlen, sondern auch der Individualverkehr: damit dieser im Verhältnis zur Bahn nicht noch attraktiver wird, wird auch da an den Steuer- und Gebührenschrauben gedreht werden.
    Denn Individualverkehr für jedermann ist seitens der politischen Mandatsträger nicht gewollt, also muß er mindestens proportional verteuert werden.

    Bleibt zu hoffen, daß die Bewegung für Demokratie und gegen unsere real existierende Wahldiktatur nun an Schwung gewinnen wird. Denn was muß denn eigentlich noch passieren?

    • doof
    • 05. März 2013 18:03 Uhr

    ist der Steuerzahler ist der, der auch Auto fährt und ist der Wähler.
    Das lässt sich doch nicht so aufsplitten......
    Alle werden zahlen, auch die, die nicht in BaWÜ oder S leben.

  5. Es ist einfach für den Tiefbahnhof zu stimmen, wenn Dritte = Steuerzahler für die Kosten (egal wie hoch) gerade stehen sollen. Da ja die CDU und auch die SPD so vehement für den Tiefbahnhof sind, könnten die beiden Parteien ja auch die Mehrkosten übernehmen, falls er wider Erwarten doch noch teurer wird.

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  6. "Dennoch ist es ein Skandal, dass nun einfach weitergebaut wird, als sei nichts geschehen." Danke für diesen Kommentar!

    Während die Verantwortlichen aus machtpolitischen Interessen und Gewinnstreben die öffentliche Debatte und vor allem auch das offenlegen der Zahlen gegenüber der Projektpartner (!) aussitzen, werden in Stuttgart Fakten geschaffen. Tag für Tag.

    Fakten schaffen, ohne dass wichtige grundlegende Fragen geklärt sind. Der Brandschutz . 31 von 59 PLanfeststellungsverfahren sind noch offen. Die Finanzierung der Mehrkosten steht noch in den Sternen.

    Fassungslos stehe ich da und frage mich in was für einer 'Demokratie' in was für einem 'Rechtsstaat' ich lebe.

    Am Zaun des abgeholzten Mittleren Schlossgartens hat jemand in grossen Buchstaben 'Mafiöses Drecksprojekt' geschrieben. Es bestätigt sich jeden Tag von neuem.

    87 Leserempfehlungen
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    "Fassungslos stehe ich da und frage mich in was für einer 'Demokratie' in was für einem 'Rechtsstaat' ich lebe."

    ... und welche Funktion eigentlich irgend ein Aufsichtsrat innerhalb der staatlichen Gewaltenteilung hat.

    • Berski
    • 06. März 2013 13:36 Uhr

    Fassungslos stehe ich da und frage mich in was für einer 'Demokratie' in was für einem 'Rechtsstaat' ich lebe.
    ____

    Ja, es ist schon wirklich traurig, in welcher Perversion von einer Demokratie wir hier leben. Da gibt es einen Volksentscheid zu einem Bahnhof (nicht zu den Kosten!) und dann wird tatsächlich das gemacht, wofür die Mehrheit gestimmt - unfassbar ungerecht. Der 'Rechtsstaat' ist wohl am Ende! Es ist wirklich eine Farce, dass die Grünen nicht alleine entscheiden dürfen.

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Heiner Geißler | Aufsichtsrat | Bahn | Bahnhof | Bundeskanzler | Bundestagswahl
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