Flughafenbau: Mehdorn verkündet Sprint-Programm für BER
Der Chef des Berliner Großflughafens setzt einen Aktionsplan auf: Restbauarbeiten, Genehmigungen und Probebetrieb sollen gebündelt werden, damit es schnell vorwärts geht.
© Michael Kappler/dpa

Der Chef des Berliner Großflughafens, Hartmut Mehdorn
Mit einem Programm namens Sprint will Airport-Chef Hartmut Mehdorn den Bau des Berliner Großstadtflughafens BER vorantreiben. Der Plan setze auf "internen und externen Sachverstand" und solle es ermöglichen, den "BER so schnell wie möglich ans Netz zu bringen", sagte Mehdorns Sprecher.
Es sind die ersten konkreten Maßnahmen Mehdorns seit seiner Berufung Anfang März. Ziel sei es, alle Prozesse, darunter Restbauarbeiten, Genehmigungen und Probebetrieb, bis zur Flughafeneröffnung zu bündeln. Dafür greife Sprint auch auf Sachverstand von außen zurück. Mehdorn spreche "mit allen, die einen konstruktiven Beitrag für eine rasche BER-Eröffnung" leisten könnten. Es gebe "keine Denkverbote".
Keine Angaben machte der Sprecher zu einem Bericht der Bild-Zeitung über neue Personalien im BER-Team. Unter anderem war darin die Rede von dem früheren Bauleiter des Berliner Hauptbahnhofs, Hany Azer: Der 63-Jährige war bis zu seinem Rücktritt von dem Posten im Mai 2011 Chef-Ingenieur beim Bahnprojekt Stuttgart 21. Azer habe wegen Anfeindungen und Drohungen in dieser Funktion zuletzt nur noch unter Personenschutz arbeiten können, hatte die Deutsche Bahn AG damals mitgeteilt.
Eröffnungstermin weiter völlig offen
Außerdem soll Mehdorn den derzeitigen Chef des Flughafens Paderborn, Elmar Kleinert, dafür gewonnen haben, die Flughäfen Tegel und Schönefeld bald wieder zu leiten, hieß es in dem Bericht. War bis 2008 Geschäftsfeldleiter des Bereichs Flugbetrieb bei der der Berliner Flughafengesellschaft.
Die Inbetriebnahme des BER ist bislang viermal verschoben worden. Grund sind unter anderem Mängel an der Brandschutz-Anlage. Zurzeit ist völlig offen, wann an dem neuen Flughafen die ersten Maschinen starten und landen können.







... ich hätte mir darunter eher Folgendes vorgestellt: Chuck Norris wird Bauleiter von BER. Morgen für 6:30 Uhr ist Eröffnung.
... angesichts dieses "Aktionsplans":
Restbauarbeiten, Genehmigungen und Probebetrieb sollen gebündelt werden, damit es schnell vorwärts geht.
Vom Chef persönlich aufgesetzt.
Auf gut Deutsch heißt das: Wir sollten die notwendigen Arbeiten in einem vernünftigen Zeitrahmen und mit guter Koordination abwickeln.
Also planmäßig vorgehen. Das tun, was eigentlich bei jedem Projekt am ANFANG steht: Eine Koordinations- bzw. Ablaufplanung erstellen und sich beim Verwirklichen daran halten.
Das gehört aber zum Einmaleins des Projektmanagements. Dafür braucht man keinen Mehdorn!
Andererseits: Wenn die Tatsache, dass man den Vorschlag, beim Hauptstadtflughafen künftig nach einem Plan zu arbeiten, jetzt als Durchbruch gefeiert wird - was hat man denn dann die letzten 10 Jahre gemacht?
Turbine! Sprint! Was für ein wunderbares Vokabular!
Ich habe auch schon einen Slogan für Ihren abzusehenden Abgang: Vergurkt!
"auf Sachverstand setzen", "schnell fertig werden" und auf "Denkverbote" verzichten. Da ist bestimmt noch keiner drauf gekommen.
Phrasen, Phrasen, wohin man sieht nur Phrasen.
Vielleicht sollte man auf Top-Manager oder Politiker umsteigen - konkreter Sachverstand ist ja scheinbar nicht vonnöten.
hätte auch genau so beim Postillion stehen können.
Realsatire pur was der Herr Mehdorn da an sinnfreiem Geschwurbel von sich gibt.
Moin,
ist es nicht so, dass ein Sprint ein schneller Start ist dem dann nach wenigen Metern wieder ein Ausruhen folgt?
CU
Nach aktuellem Kenntnisstand Mehdorns handelt es sich hierbeit um den finalen Endspurt. ;-)
Nach aktuellem Kenntnisstand Mehdorns handelt es sich hierbeit um den finalen Endspurt. ;-)
Nach aktuellem Kenntnisstand Mehdorns handelt es sich hierbeit um den finalen Endspurt. ;-)
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