Steuerflucht130.000 versteckte Vermögen

Von Griechenland bis in die Mongolei, von Paris bis Venezuela: Die jetzt aufgedeckten Fälle von Steuerflucht sind ein globales Phänomen. Zehn Beispiele

Die Cayman Islands in der Karibik sind eines der bekanntesten Steuerparadiese.

Die Cayman Islands in der Karibik sind eines der bekanntesten Steuerparadiese.

Journalisten aus aller Welt haben Millionen Dokumente ausgewertet und dabei 130.000 Steuerbetrüger enttarnt. Fall für Fall werden nun die Dimensionen der Steuerflucht in Steueroasen wie die Cayman Islands deutlich. Wir dokumentieren einige Beispiele.

Auf den Philippinen steht die älteste Tochter des ehemaligen Diktators Ferdinand Marcos unter Verdacht: Sie soll Begünstigte einer Investmentgesellschaft auf den Britischen Jungferninseln sein. Maria Imelda Marcos Manotoc, die Gouverneurin einer philippinischen Provinz ist, könnte damit über Teile des Familienvermögens in Höhe von fünf Milliarden Dollar verfügen, die Marcos in den achtziger Jahren außer Landes geschafft haben.

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Spanien diskutiert über den Fall einer bekannten Kunsthändlerin: Carmen Thyssen-Bornemisza hat eine Firma auf den Cook Islands namens Nautilus Trustees Limited genutzt, um die Zahlung von Vermögensteuer zu vermeiden. Bei Kunstauktionen trat diese Firma als Käufer von Gemälden wie Van Goghs Wassermühle bei Gennep auf, um sie danach als Leihgabe an das Museum Thyssen-Bornemisza in Madrid weiterzureichen. Hätte die ehemalige Miss Spanien ihre Kunstwerke in Spanien gemeldet, wäre Vermögensteuer von jährlich 13,5 Millionen Euro fällig gewesen, berichtet die Tageszeitung El Confidential.

Neuer Skandal trifft Hollande

Der Wahlkampf-Schatzmeister des französischen Präsidenten François Hollande, Jean-Jacques Augier, ist Besitzer zweier Briefkastenfirmen auf den Cayman Islands. Augier bestätigte diese Angaben, bestreitet aber, damit etwas Illegales getan zu haben. Er habe "weder ein Konto auf den Caymans noch persönlich direkt dort investiert", sagt Augier. Die Briefkastenfirmen seien über seine Finanzholding namens Eurane gegründet worden, mit der er seine Geschäfte in China abwickle. Gegenüber Le Monde sagte Augier: "Vielleicht habe ich Vorsicht vermissen lassen, ich bin von Natur aus ein Abenteurer."

Auf der Liste der Enttarnten befindet sich auch Denise Rich, eine erfolgreiche Popsong-Schreiberin und Sängerin. Sie soll 144 Millionen Dollar in einer Investmentgesellschaft auf den Cook Islands gebunkert haben. Zu dem Vermögen des Trusts gehörte auch die Yacht Lady Joy, auf der Rich Promi-Partys feierte, um Geld für wohltätige Zwecke zu sammeln. Denise Rich ist bekannt als eifrige Spendensammlerin für die US-Demokraten; ihr Exehemann Marc Rich war wegen Steuerhinterziehung angeklagt und stand auf der Liste der meistgesuchten Kriminellen des FBI, wurde aber 2001 von dem damaligen US-Präsidenten Bill Clinton begnadigt. Denise Rich ist seit 2011 österreichische Staatsbürgerin.

Die beiden Töchter des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev tauchen in den Offshore-Leaks mehrmals auf, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Sie besitzen seit 2008 drei Firmen auf den Britischen Jungferninseln. Auffällig dabei sei, dass bei allen drei Firmen ein und derselbe Unternehmer als Direktor fungiert, der Staatsaufträge in Milliardenhöhe bekommen hat. Der Verdacht liege nahe, dass die Firmen eine Gegenleistung für die Aufträge waren.

Leser-Kommentare
  1. >> Da freut man sich doch bei SPD und Grünen, ... <<

    ... Thematik mit SPD und Grünen zu schaffen hat, wissen wohl nur Sie allein.

    Aber da Sie den Zusammenhang schon herstellen sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es die SPD war, die Schäubles Geldwäsche-Legalisierungsabkommen (auch Steuerabkommen genannt) mit der Schweiz verhindert hat.

    13 Leser-Empfehlungen
  2. Auf der einen Seite ist es wichtig Leistungsträger zu haben, wobei ich bessergestellte nicht immer dazu zählen würde. Es gibt einfach zu viel maßlos überbezahlte Posten/Berufe, da fängt es ja schon an..

    Eine Leser-Empfehlung
    Antwort auf "Aber Aber..."
    • Chilly
    • 04.04.2013 um 12:15 Uhr

    vollkommen o.k. Dies gilt auch für Zins- und sonstige Vermögenseinnahmen. Eine in meinen Augen sehr berechtigte Frage ist aber doch erlaubt: Warum wählt man so komplexe Konstruktionen, die im Übrigen häufig auch nicht unerhebliche Kosten für Berater, Vermögensverwalter und sonstige Dienstleister auslösen, wenn man die erzielten Einnahmen brav und treu versteuert bzw. versteuern will?

    Gut, es mag u.U. in Einzelfällen sonstige Gründe geben (z.B. die Möglichkeit von erbrechtlichen Einzelrechtsnachfolgen etc., die etwa das deutsche Erbrecht dem Grunde nach nicht kennt). In aller Regel dürften aber diese Konstruktionen im Wesentlichen das Ziel verfolgen, die laufenden Einnahmen der Besteuerung zu entziehen und im Übrigen den Vermögensübergang auf die nächste Generation ohne Erbschaftssteuerbelastung zu organisieren.

    CHILLY

    7 Leser-Empfehlungen
    • Chilly
    • 04.04.2013 um 12:20 Uhr

    "Kleinen" sind, die bei Wahlen entweder überhaupt nicht mehr wählen gehen oder falls doch, gerne diejenigen Politiker wählen, die angeblich etwas von "Wirtschaft" verstehen und dann typischerweise dafür sorgen, dass die großen Vermögen geschont werden und die Gesamtabgabenbelastung (Steuern und Sozialabgaben) der "Kleinen" steigt und steigt. Ganz deutlich ist das daran zu erkennen, dass viele Deutsche ihre Hauptsorge darin sehen, "deutsches Geld" vor den ach so verschwendungssüchtigen Südeuropäern zu schützen, wie es unsere Kanzlerin so schon vorgibt zu tun. Rein tatsächlich macht sie das noch nichteinmal, sondern schwächt die Weltwirtschaft so nachhaltig, dass wir inzwischen selbst in D wieder ein Rezession haben. Aber der brave deutsche Michel glaubt, er habe alles für die Rettung seines Spargroschens getan.

    CHILLY

    9 Leser-Empfehlungen
    Antwort auf "Die "Kleinen""
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    [...]
    Eine ueberschrift reißerischer als die andere.

    Die Politik faehrt immer wieder und weiter in den "Wirtschaftswachstum muß her (woher?unendlich?) und baut die soziale Ader ab"-Fahrwassern..... und alle meckern darueber, schnallen aber nicht da sie es aendern koennen wenn sie waehlen wuerden, tun es ab mit "das wird sich eh nicht aendern"... dabei sollte man waehlen gehen und wenn man keinen waehlt den Stimmzettel ungueltig machen, soweit ist man hier aber nicht, daß wollen die "etablierten" aber auch gar nicht ,die kleben auch an ihren Stuehlen in den Palamenten fest um es sich gut gehen zu lassen....

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Polemik. Danke, die Redaktion/sam

    [...]
    Eine ueberschrift reißerischer als die andere.

    Die Politik faehrt immer wieder und weiter in den "Wirtschaftswachstum muß her (woher?unendlich?) und baut die soziale Ader ab"-Fahrwassern..... und alle meckern darueber, schnallen aber nicht da sie es aendern koennen wenn sie waehlen wuerden, tun es ab mit "das wird sich eh nicht aendern"... dabei sollte man waehlen gehen und wenn man keinen waehlt den Stimmzettel ungueltig machen, soweit ist man hier aber nicht, daß wollen die "etablierten" aber auch gar nicht ,die kleben auch an ihren Stuehlen in den Palamenten fest um es sich gut gehen zu lassen....

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Polemik. Danke, die Redaktion/sam

  3. ahh, na sag ich doch mal "vergessen"...

    Eine global agierende Gerichtsbarkeit (nicht die WTO die nur für die Investoren einschreitet und Urteile gegen ganze Staaten und deren Bevölkerung spricht) die auch soviel Macht hat die gesprochenen Strafen druchsetzen zu können.

    Alles soziale das für die Menschen und ihr Lebensumfeld wesentlich wichtiger ist als die Finanzmärkte (die für die Investoren da sind) wurde bis heute entweder nicht geregelt, ist komplett unverbindlich geblieben oder dem Wettbwerb preisgegegeben und privatisiert worden...

    Die 99% aber sind keine Grosskapitalbesitzer die mit Millionen hantieren und die nur vom Investieren leben, sondern Menschen die sich ihr Leben mit Arbeit verdienen... Die Investoren, die Kapitalisten grasen diese Leistungen eigentlich nur für eigene Zwecke ab und missbrauchen die 99% um ihre renditen und Profite vermerhen zu können...

    Die Globalisierung heute wurde für das 1% ausgearbeitet das mit Kapital hantiert und Investiert. Investitionen sind es denn auch die in den WTO verträgen als oberstes Schützenswertes Gut eingestuft wurden... Arbeitsrechte, Demokratie, Umweltschutz und vieles mehr sind es nicht.

    Das bezahle von Steuern, der Staat und die Gemeinschaft (Schulen, Schwimmbäder, Trinkwasser, Energie, Strom, Gas, Post und alle weiteren Kommunalen und/oder öffentlichen Dienste) gilt als Rendite und Profitmindernd... und muss entweder eliminiert oder falls profitabel privatisiert werden...

    4 Leser-Empfehlungen
  4. nur die Cayman Islands.

    Mit Sicherheit findet man noch viel mehr Aufschlußreiches in Panama, Bahamas, Bermuda etc. Schiffe und Flugzeuge sind dort sehr beliebt für Offshore-Geschäfte.

    Hier ein kleiner Einblick:

    http://www.lcg-offshore.com/

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    will sagen, die Angebote der Treuhänder, Steuerberater machen eigentlich nur noch die Sekretariatsarbeit... die Gesetze um all diese Verbrechen zu legalisieren (und es geht hier nur um das hinterziehen von Steuergeld) wurden lange vorher eingeführt...

    Einen anderen Sinn noch Zweck haben weder die Steueroasen noch die Treuhandgesellschaften...

    Das Hinterziehen von Steuern udn bgaben an den nationalen Steurämtern vorbei ist wohl der einzige grund das es diese Steueroasen überhaupt gitb. Ein tummeplatz für Reiche Individuen die in irhem ganzen Leben nichts daovn halte auch nur einen Euro zuviel an Steuern abzugeben...

    Ein Herr Müller Milch macht vor wie es geht undbleibt dabei auch noch behäbig völkisch... und hinterzieht doch mit einem für Ihn unterhaltenen System Steuern. Legal... ja, Ethisch und Moralscih aber fragwürdig...

    Bezahlt von uns allen die noch Stuern bezahlen...

    Die legalität ist ja systematisch geschaffen worden... sicher kein Zufall der einfach so wie ein Naturgesetz auf uns herab gekommen ist... Alles von Menschen gemacht...

    will sagen, die Angebote der Treuhänder, Steuerberater machen eigentlich nur noch die Sekretariatsarbeit... die Gesetze um all diese Verbrechen zu legalisieren (und es geht hier nur um das hinterziehen von Steuergeld) wurden lange vorher eingeführt...

    Einen anderen Sinn noch Zweck haben weder die Steueroasen noch die Treuhandgesellschaften...

    Das Hinterziehen von Steuern udn bgaben an den nationalen Steurämtern vorbei ist wohl der einzige grund das es diese Steueroasen überhaupt gitb. Ein tummeplatz für Reiche Individuen die in irhem ganzen Leben nichts daovn halte auch nur einen Euro zuviel an Steuern abzugeben...

    Ein Herr Müller Milch macht vor wie es geht undbleibt dabei auch noch behäbig völkisch... und hinterzieht doch mit einem für Ihn unterhaltenen System Steuern. Legal... ja, Ethisch und Moralscih aber fragwürdig...

    Bezahlt von uns allen die noch Stuern bezahlen...

    Die legalität ist ja systematisch geschaffen worden... sicher kein Zufall der einfach so wie ein Naturgesetz auf uns herab gekommen ist... Alles von Menschen gemacht...

    • Plupps
    • 04.04.2013 um 12:24 Uhr

    Da ist wohl jemand die Feder ausgerutscht. Mit Sicherheit sind da Steuerbetrüger dabei - häufig ist es aber eher Steuervermeidung und Gestaltung.
    Ob es einem nun gefällt oder nicht: Der Handel in einer globalisierten Gesellschaft zieht naturgemäß nicht in eine Hochsteuerzone mit hoher Regelungsdichte. Die Frage der persönlichen Versteuerung - auf die der Vorwurf Steuerbetrüger ja hinaus läuft - lässt sich nur aus der Steuererklärung der Person herleiten und nicht aus den Offshore-Firmen. Will sagen, jemand der in einem Niedrigsteuergebiet steuerpflichtig ist, kann mit diesen Konstruktionen legal Steuern sparen

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    Plupps schreibt: "häufig ist es aber eher Steuervermeidung und Gestaltung."

    Ja, ganz sicher. Nehmen wir doch mal das Beispiel Carmen Thyssen-Bornemisza, eines der ersten im Zeit-online-Artikel: Um Vermögenssteuer in Spanien zu sparen, kauft sie berühmte Bilder nicht direkt., sondern über einen Trust auf den Cook-Inseln. Der gibt die Bilder dann als Leihgabe an das Museum ihrer Familie.

    Dabei bin ich mir sicher, dass gemeinnützige Organisationen in Spanien keine Vermögenssteuer zahlen. Falls doch, muss sie nicht bis zu den Cook-Inseln gehen: Einen Kunstsammler-Verein in Deutschland zu eröffnen, kostet einige hundert Euro Notar- und Gerichtsgebühren, das war's. Vermögenssteuer zahlt der Verein nicht, und wenn sie die Bilder spendet, bekommt sie auch noch eine Spendenquittung. Aber nein, Carmen Thyssen-Bornemisza will die Bilder anscheinend mitnichten dauerhaft spenden, sondern weiterhin deren Eigentümerin bleiben, womöglich, um von künftigen Wertsteigerungen zu profitieren. Aber das alles bitte, ohne, Steuern zu bezahlen. Und dafür muss man dann halt in die offshore-Steueroase. Die ist garantiert vielfach teurer als der gemeinnützige Verein, aber eben auch vielfach billiger, als die legale Variante.

    Jag

    ..sind aber schon oder :-)

    "Die Frage der persönlichen Versteuerung - auf die der Vorwurf Steuerbetrüger ja hinaus läuft - lässt sich nur aus der Steuererklärung der Person herleiten und nicht aus den Offshore-Firmen. "

    Wenn eine milliardenschwere Firma in einem "Steuerparadies" als Gesellschafter nur Mitglieder einer bestimmten Familie hat, deren Wohnsitz sich aber in einem "Hochsteuerland" befindet, ist das ein ausgesprochen naheliegender Verdacht. Erst Recht, wenn das Unternehmen keinen eigentlichen Geschäftszweck besitzt.

    Welche Ausschüttungen ein solcher Trust dann wie und an wen durchführt unterliegt ja dem Geschäftsgeheimnis. Und wenn es den Inhabern nur um die niedrige Besteuerung des Unternehmens und dessen operatives Wohlergehen gehen würde, dann könnte man das Unternehmen wahrlich auch in Delaware oder Luxemburg ansiedeln....

    Plupps schreibt: "häufig ist es aber eher Steuervermeidung und Gestaltung."

    Ja, ganz sicher. Nehmen wir doch mal das Beispiel Carmen Thyssen-Bornemisza, eines der ersten im Zeit-online-Artikel: Um Vermögenssteuer in Spanien zu sparen, kauft sie berühmte Bilder nicht direkt., sondern über einen Trust auf den Cook-Inseln. Der gibt die Bilder dann als Leihgabe an das Museum ihrer Familie.

    Dabei bin ich mir sicher, dass gemeinnützige Organisationen in Spanien keine Vermögenssteuer zahlen. Falls doch, muss sie nicht bis zu den Cook-Inseln gehen: Einen Kunstsammler-Verein in Deutschland zu eröffnen, kostet einige hundert Euro Notar- und Gerichtsgebühren, das war's. Vermögenssteuer zahlt der Verein nicht, und wenn sie die Bilder spendet, bekommt sie auch noch eine Spendenquittung. Aber nein, Carmen Thyssen-Bornemisza will die Bilder anscheinend mitnichten dauerhaft spenden, sondern weiterhin deren Eigentümerin bleiben, womöglich, um von künftigen Wertsteigerungen zu profitieren. Aber das alles bitte, ohne, Steuern zu bezahlen. Und dafür muss man dann halt in die offshore-Steueroase. Die ist garantiert vielfach teurer als der gemeinnützige Verein, aber eben auch vielfach billiger, als die legale Variante.

    Jag

    ..sind aber schon oder :-)

    "Die Frage der persönlichen Versteuerung - auf die der Vorwurf Steuerbetrüger ja hinaus läuft - lässt sich nur aus der Steuererklärung der Person herleiten und nicht aus den Offshore-Firmen. "

    Wenn eine milliardenschwere Firma in einem "Steuerparadies" als Gesellschafter nur Mitglieder einer bestimmten Familie hat, deren Wohnsitz sich aber in einem "Hochsteuerland" befindet, ist das ein ausgesprochen naheliegender Verdacht. Erst Recht, wenn das Unternehmen keinen eigentlichen Geschäftszweck besitzt.

    Welche Ausschüttungen ein solcher Trust dann wie und an wen durchführt unterliegt ja dem Geschäftsgeheimnis. Und wenn es den Inhabern nur um die niedrige Besteuerung des Unternehmens und dessen operatives Wohlergehen gehen würde, dann könnte man das Unternehmen wahrlich auch in Delaware oder Luxemburg ansiedeln....

  5. ...sondern Vaterlandsverrat !
    Wer hier die komplette steuerfinanzierte Infrastruktur nutzt, angefangen von den Kindergärten, Schulen, Unis bis zur kompletten Verkehrsinfrastruktur, der Dank dieser Infrastruktur eine Wertschöpfung vornimmt und dann den Ertrag (Profit) dieser Wertschöpfung in ein Land wie z.B. die Schweiz bringt, die mit der gesamte Wertschöpfung nichts zu tun hat, dann sind das in meinen Augen nicht nur Sozialschmarotzer, sondern eben auch Vaterlandsverräter !

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