Offshore-LeaksSteueroasen unterlaufen Transparenzversprechen
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"Transparenzabkommen sind nur Schönfärberei"

Das Tax Justice Network (TJN) sieht das komplett anders. Das britische Netzwerk von Steuerexperten, Wissenschaftlern und Ökonomen aus aller Welt setzt sich seit zehn Jahren für ein weltweit faires Steuersystem ein. Seine Experten schätzen, dass Staaten durch intransparente Steueroasen jährlich Steuereinnahmen in Höhe von 260 Milliarden US-Dollar entgehen.

"Die Transparenzabkommen sind doch nur Schönfärberei", sagt TJN-Fachfrau Sigrid Jacobsen aus Norwegen. "Es gibt bislang kaum große Erfolge, Steueroasen zu bekämpfen, gerade nicht die in der Karibik." Dass allerdings der politische Wille zugenommen habe, Steueroasen zu bekämpfen, bestreitet auch sie nicht. Gerade wegen der Finanzkrise versuchten Staaten fast verzweifelt, ihre Steuereinnahmen zu erhöhen. 

Das TJN führt selbst eine Art Schwarze Liste, den Financial Secrecy Index. Er vergleicht für mehr als 70 Länder, wie leicht es Unternehmen und Privatleuten dort fällt, ihr Vermögen vor dem Fiskus geheimzuhalten. Außerdem spielt es eine Rolle, wie wichtig der Finanzsektor für die Wirtschaft des bewerteten Landes ist. Auf den ersten zehn Plätzen finden sich deshalb nicht nur exotische Finanzplätze wie die Cayman Islands und Jersey, sondern auch Deutschland und die USA.

Marlies Uken
Marlies Uken

Marlies Uken ist Redakteurin im Ressort Wirtschaft und bloggt bei ZEIT ONLINE. Ihre Profilseite finden Sie hier.

Der Bankensektor rückt immer häufiger in den Fokus der Schwarzgeldbekämpfer. Anfang Februar verpflichtete etwa Frankreich seine Banken, Umsätze und Beschäftigte jeweils nach Ländern auszuweisen, um die Transparenz zu erhöhen. Ähnliche Bestrebungen gibt es auch auf EU-Ebene. "Damit Regierungen sich bewegen, braucht es externen Druck wie durch die aktuellen Enthüllungen", sagt Jacobsen.

USA verlangen mehr Offenheit von Banken

Dass Staaten sehr wohl erfolgreich Steuerhinterziehung bekämpfen, könnten in diesem Jahr die USA vormachen. Im Sommer tritt der Foreign Account Tax Compliant Act in Kraft, kurz FACTA. Mit ihm streckt der amerikanische Fiskus weltweit seine Arme aus. Sogar ausländische Banken müssen dann zukünftig den US-Finanzbehörden Kontoinformationen von amerikanischen Staatsbürgern melden. Wer das nicht macht, riskiert deftige Strafzahlungen. "FACTA hat die Transparenzdebatte angefeuert", sagt Jacobsen. Zurzeit verhandeln die USA weltweit mit Staaten über FACTA.

Als erstes Land unterzeichnete übrigens ausgerechnet Großbritannien ein FACTA-Musterabkommen mit den USA. Jetzt wird verhandelt, welche Folgen das eigentlich für Exkolonien wie die British Virgin Islands hat, einer der wichtigsten Steueroasen weltweit.

 
Leser-Kommentare
  1. Warum verhängt man nicht einfach Embargos?

    Warum kann man wegen Atombombenplänen, Menschenrechten oder einfach unsympatischen Politischem Personal Embargos erklären, aber wegen steuerparadiesischem Geschäftsmodellen nicht?

    Die Steuerparadiese sind doch immer so winzige Ländchen. Das hätte keinen ökonomischen Schaden für die großen Blöcke.

    Der eigene Staat ist doch frei Einreiseverbote, Exportverbote etc. auszusprechen.

    8 Leser-Empfehlungen
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    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/sam

    Die von Ihnen aufgezählten Maßnahmen würden einen Nachteil für Leistungsträger und Einflussreiche aller Länder bedeuten. Insofern wird sich hier nicht viel ändern.
    Gier, insbesondere Geldgier ist inzwischen zu einem Kavaliersdelikt geadelt und wird deshalb nur verfolgt, wenn es sich nicht mehr vertuschen oder wegdrücken lässt. Schon in der Berichterstattung werden Steuerbetrüger und
    -Kriminelle nur noch verniedlichend als "Sünder" bezeichnet.
    Kann ja dann alles nicht so schlimm gewesen sein. Der Herr wird's vergeben.

    • Otto2
    • 04.04.2013 um 21:25 Uhr

    Machen wir es wie die USA. Alle deutschen Staatsbürger sind künftig prinzipiell in DE steuerpflichtig. Haben sie irgendwo eine Briefkastenfirma müssen sie die Differenz zwischen den Steuerzahlungen in der Steueroasen und dem Steuersatz in DE an die deutschen Finanzämter zahlen!
    Es werden trotzdem einige tricksen. DE hat die Möglichkeiten, die Akzeptanz entsprechender Regelungen zu erzwingen. Es wird auch innerhalb der EU gewichtige Unterstützer finden - wenn es denn will.
    Von den Regierern wird das Anliegen wohl nicht mit größerem Engagement verfolgt werden, was mich nicht wundert.

    Wo leben Sie denn?

    Wirklich ändern würde die Steuervereinfachung die Prof. G. W. Werner vorschlägt. Aber wer will das, die Steuerberater genausowenig wie alle die vom komplizierten Steurrecht profitieren.

    Warum all die Aufregung, dies ist doch alles bekannt, hier ein alter Stern Artikel:
    "Die Hauptlast des Steuerstaats schultern die Arbeitnehmer, zwei Drittel bis drei Viertel der 540 Milliarden Euro stammen aus ihren Taschen, schätzen Experten. 100 Milliarden zahlen die Firmen, und vielleicht 20, 30 Milliarden Euro geben die Zins-Menschen ab, die Geld arbeiten lassen. Genau weiß es keiner, weil es über die Steuern viele Zahlen gibt, nur diese politisch hochbrisanten nicht. "Die Einkommensteuerstatistik ist eine Blackbox", sagt Steuerexperte Clemens Fuest, der Steinbrücks wissenschaftlichen Beirat leitet.

    Wie bitte? Die Arbeitnehmer zahlen am meisten, die Firmen ein bisschen, die Besitzer von Aktien kaum?"
    http://www.stern.de/wirts...

    Es wird auch diesesmal alles so weitergehen wie bisher!

    Die Weltstaatengemeinschaft einigt sich auf einen angemessenen Steuerhöchstsatz ... sagen wir 20%.

    Das würde dazu führen, dass extrem verschuldete Industriestaaten wie Deutschland, die auf Pump und einem der höchsten Abgabenquoten (sowie Zwangsabhaben und Zwangsversicherungen) leben, nicht mehr ihre politische Unfähigkeit und ihre Lobby-/Korruptionssystem auf dem Steuerrücken der Bürger austragen können.

    Kapitalflucht entsteht u.a. durch unangemessene, ungerechte Besteuerung.
    Es ist an der Zeit, mal die Ursachen zu bekämpfen und nicht die Folgen.

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/sam

    Die von Ihnen aufgezählten Maßnahmen würden einen Nachteil für Leistungsträger und Einflussreiche aller Länder bedeuten. Insofern wird sich hier nicht viel ändern.
    Gier, insbesondere Geldgier ist inzwischen zu einem Kavaliersdelikt geadelt und wird deshalb nur verfolgt, wenn es sich nicht mehr vertuschen oder wegdrücken lässt. Schon in der Berichterstattung werden Steuerbetrüger und
    -Kriminelle nur noch verniedlichend als "Sünder" bezeichnet.
    Kann ja dann alles nicht so schlimm gewesen sein. Der Herr wird's vergeben.

    • Otto2
    • 04.04.2013 um 21:25 Uhr

    Machen wir es wie die USA. Alle deutschen Staatsbürger sind künftig prinzipiell in DE steuerpflichtig. Haben sie irgendwo eine Briefkastenfirma müssen sie die Differenz zwischen den Steuerzahlungen in der Steueroasen und dem Steuersatz in DE an die deutschen Finanzämter zahlen!
    Es werden trotzdem einige tricksen. DE hat die Möglichkeiten, die Akzeptanz entsprechender Regelungen zu erzwingen. Es wird auch innerhalb der EU gewichtige Unterstützer finden - wenn es denn will.
    Von den Regierern wird das Anliegen wohl nicht mit größerem Engagement verfolgt werden, was mich nicht wundert.

    Wo leben Sie denn?

    Wirklich ändern würde die Steuervereinfachung die Prof. G. W. Werner vorschlägt. Aber wer will das, die Steuerberater genausowenig wie alle die vom komplizierten Steurrecht profitieren.

    Warum all die Aufregung, dies ist doch alles bekannt, hier ein alter Stern Artikel:
    "Die Hauptlast des Steuerstaats schultern die Arbeitnehmer, zwei Drittel bis drei Viertel der 540 Milliarden Euro stammen aus ihren Taschen, schätzen Experten. 100 Milliarden zahlen die Firmen, und vielleicht 20, 30 Milliarden Euro geben die Zins-Menschen ab, die Geld arbeiten lassen. Genau weiß es keiner, weil es über die Steuern viele Zahlen gibt, nur diese politisch hochbrisanten nicht. "Die Einkommensteuerstatistik ist eine Blackbox", sagt Steuerexperte Clemens Fuest, der Steinbrücks wissenschaftlichen Beirat leitet.

    Wie bitte? Die Arbeitnehmer zahlen am meisten, die Firmen ein bisschen, die Besitzer von Aktien kaum?"
    http://www.stern.de/wirts...

    Es wird auch diesesmal alles so weitergehen wie bisher!

    Die Weltstaatengemeinschaft einigt sich auf einen angemessenen Steuerhöchstsatz ... sagen wir 20%.

    Das würde dazu führen, dass extrem verschuldete Industriestaaten wie Deutschland, die auf Pump und einem der höchsten Abgabenquoten (sowie Zwangsabhaben und Zwangsversicherungen) leben, nicht mehr ihre politische Unfähigkeit und ihre Lobby-/Korruptionssystem auf dem Steuerrücken der Bürger austragen können.

    Kapitalflucht entsteht u.a. durch unangemessene, ungerechte Besteuerung.
    Es ist an der Zeit, mal die Ursachen zu bekämpfen und nicht die Folgen.

  2. Doch es gibt sie: nun sind auch Schweizer Steuerzahler unter den Steuerflüchtigen, weil vielleicht ihre Steuersätze nicht niedrig genug wären?

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    Warum die ganze Aufregung, es ist doch bekannt, das Reiche sich um Steuern drücken, dazu ein alter Stern Artikel:

    "Die Hauptlast des Steuerstaats schultern die Arbeitnehmer, zwei Drittel bis drei Viertel der 540 Milliarden Euro stammen aus ihren Taschen, schätzen Experten. 100 Milliarden zahlen die Firmen, und vielleicht 20, 30 Milliarden Euro geben die Zins-Menschen ab, die Geld arbeiten lassen. Genau weiß es keiner, weil es über die Steuern viele Zahlen gibt, nur diese politisch hochbrisanten nicht. "Die Einkommensteuerstatistik ist eine Blackbox", sagt Steuerexperte Clemens Fuest, der Steinbrücks wissenschaftlichen Beirat leitet.

    Wie bitte? Die Arbeitnehmer zahlen am meisten, die Firmen ein bisschen, die Besitzer von Aktien kaum?"
    http://www.stern.de/wirts...

    Daran wird sich nichts ändern, Sanktionen gegen Steuerpardiese sind schwerer durchzusetzen als Steuervereinfachung, wie dies Prof. G. W. Werner vorschlägt. Denn je komplizierter die Steuergesetze, desto besser kann man sich herummogeln, auch legal. Ich kenne viele Millionäre die legal NULL Steuern zahlen.Aber was wird aus die Steeurberater, alle jene die von Steeurvermeidung profitieren, die Lobby ist die stärkste im Bundestag und global in allen Parlamenten. Darum wird sich nichts ändermn, nur wer nichts hat,

    Warum die ganze Aufregung, es ist doch bekannt, das Reiche sich um Steuern drücken, dazu ein alter Stern Artikel:

    "Die Hauptlast des Steuerstaats schultern die Arbeitnehmer, zwei Drittel bis drei Viertel der 540 Milliarden Euro stammen aus ihren Taschen, schätzen Experten. 100 Milliarden zahlen die Firmen, und vielleicht 20, 30 Milliarden Euro geben die Zins-Menschen ab, die Geld arbeiten lassen. Genau weiß es keiner, weil es über die Steuern viele Zahlen gibt, nur diese politisch hochbrisanten nicht. "Die Einkommensteuerstatistik ist eine Blackbox", sagt Steuerexperte Clemens Fuest, der Steinbrücks wissenschaftlichen Beirat leitet.

    Wie bitte? Die Arbeitnehmer zahlen am meisten, die Firmen ein bisschen, die Besitzer von Aktien kaum?"
    http://www.stern.de/wirts...

    Daran wird sich nichts ändern, Sanktionen gegen Steuerpardiese sind schwerer durchzusetzen als Steuervereinfachung, wie dies Prof. G. W. Werner vorschlägt. Denn je komplizierter die Steuergesetze, desto besser kann man sich herummogeln, auch legal. Ich kenne viele Millionäre die legal NULL Steuern zahlen.Aber was wird aus die Steeurberater, alle jene die von Steeurvermeidung profitieren, die Lobby ist die stärkste im Bundestag und global in allen Parlamenten. Darum wird sich nichts ändermn, nur wer nichts hat,

  3. 3. [...]

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/sam

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    und warum hinterziehen selbst die Schweizer...? Schauen Sie auf die Karte bei Kommentar 4. Das wird nie aufhören egal wie niedrig die Steuersätze sein würden....

    Niemand hat etwas gegen Reiche und auf Leute wie z.B. Wolfgang Grupp sind die allermeisten auch noch stolz, weil der einen echten Unternehmer verkörpert der noch daran denkt, das es auch Menschen geben muss die seine Waren kaufen.

    Was wir nicht brauchen, sind windige Geschäftsleute die den Staat als Selbstbedienungsladen ansehen und die Allgemeinheit für seine Zwecke ausnutzt.

    Entfernt. Bitte kommentieren Sie zum konkreten Artikelthema. Kritik an der Moderation richten Sie gerne an community@zeit.de. Danke, die Redaktion/sam

    • HiB
    • 04.04.2013 um 20:52 Uhr

    Das ist doch ausgemachter Blödsinn. Der sog. Kleine Mann (den Mittelstand haben wir ja schon fast abgeschafft) muß genau so seine Steuern zahlen wie die besser verdienenden. Wer schwarz arbeitet, scheinselbstständig ist oder eben sein Geld durch dunkle Kanäle im Dteueroasen verschiebt muß verfolgt und zur Kasse gebeten werden. Egal ob es da um 50 Euro oder 50 Millionen Euro geht. Solche Leute sind nämlich Schädlinge des Gemeinwesens.

    Das hat auch nichts mit linker Politik, real oder nicht, zu tun, sondern mit Gerechtigkeit. Wobei mich nicht überraschte wenn die schwarz-gelbe Ecke keine Ahnung hat was das Wort bedeutet. Das sind immerhin die Leute die unsere Steuern in der Ägäis verklappen. Gab wohl gerade keine Lobbyisten denen man es nachwerfen konnte.

    Es sollte nicht unerwähnt bleiben das Steuerhinterziehung und Korruption in Griechenland und Spanien (vielleicht auch anderswo) maßgeblich an den Wirtschaftsproblemen beteiligt sind. Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt. Sie ist ein Diebstahl an der Gemeinschaft.

    und warum hinterziehen selbst die Schweizer...? Schauen Sie auf die Karte bei Kommentar 4. Das wird nie aufhören egal wie niedrig die Steuersätze sein würden....

    Niemand hat etwas gegen Reiche und auf Leute wie z.B. Wolfgang Grupp sind die allermeisten auch noch stolz, weil der einen echten Unternehmer verkörpert der noch daran denkt, das es auch Menschen geben muss die seine Waren kaufen.

    Was wir nicht brauchen, sind windige Geschäftsleute die den Staat als Selbstbedienungsladen ansehen und die Allgemeinheit für seine Zwecke ausnutzt.

    Entfernt. Bitte kommentieren Sie zum konkreten Artikelthema. Kritik an der Moderation richten Sie gerne an community@zeit.de. Danke, die Redaktion/sam

    • HiB
    • 04.04.2013 um 20:52 Uhr

    Das ist doch ausgemachter Blödsinn. Der sog. Kleine Mann (den Mittelstand haben wir ja schon fast abgeschafft) muß genau so seine Steuern zahlen wie die besser verdienenden. Wer schwarz arbeitet, scheinselbstständig ist oder eben sein Geld durch dunkle Kanäle im Dteueroasen verschiebt muß verfolgt und zur Kasse gebeten werden. Egal ob es da um 50 Euro oder 50 Millionen Euro geht. Solche Leute sind nämlich Schädlinge des Gemeinwesens.

    Das hat auch nichts mit linker Politik, real oder nicht, zu tun, sondern mit Gerechtigkeit. Wobei mich nicht überraschte wenn die schwarz-gelbe Ecke keine Ahnung hat was das Wort bedeutet. Das sind immerhin die Leute die unsere Steuern in der Ägäis verklappen. Gab wohl gerade keine Lobbyisten denen man es nachwerfen konnte.

    Es sollte nicht unerwähnt bleiben das Steuerhinterziehung und Korruption in Griechenland und Spanien (vielleicht auch anderswo) maßgeblich an den Wirtschaftsproblemen beteiligt sind. Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt. Sie ist ein Diebstahl an der Gemeinschaft.

  4. Antwort auf "Wo ist die Neuigkeit? "
  5. 5. unsere

    wirtschaft ist auf ausbeutung aufgebaut. wer will das ändern?
    warum sollte irgendjemand interessiert sein, am status quo etwas zu ändern?`

    es ist schon seltsam, das sich eine gesellschaft empört, die diese praktiken ausnutzt um wohlstand zu generieren.

    2 Leser-Empfehlungen
  6. Auch die Ausreise ist ein probates Mittel um Steuern zu hinterziehen. Diese sind dann zwar festgesetzt, werden aber nicht bezahlt und mangels Zusammenarbeit mit den deutschen Finanzbehörden bleibt das Geld auf der Strecke.
    Und diese Länder finden sich nicht in der Karibik oder in den Alpen... sondern eher bei den Rocky Mountains....
    Der Staat tendiert dann doch eher zum transparenten Bürger als zum transparenten Staat.

  7. und warum hinterziehen selbst die Schweizer...? Schauen Sie auf die Karte bei Kommentar 4. Das wird nie aufhören egal wie niedrig die Steuersätze sein würden....

    Antwort auf "[...]"
  8. Die von Ihnen aufgezählten Maßnahmen würden einen Nachteil für Leistungsträger und Einflussreiche aller Länder bedeuten. Insofern wird sich hier nicht viel ändern.
    Gier, insbesondere Geldgier ist inzwischen zu einem Kavaliersdelikt geadelt und wird deshalb nur verfolgt, wenn es sich nicht mehr vertuschen oder wegdrücken lässt. Schon in der Berichterstattung werden Steuerbetrüger und
    -Kriminelle nur noch verniedlichend als "Sünder" bezeichnet.
    Kann ja dann alles nicht so schlimm gewesen sein. Der Herr wird's vergeben.

    2 Leser-Empfehlungen
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    der Politik klar zu machen, das Steuerhinterziehung eben nicht als Kavaliersdelikt angesehen werden darf.

    Eigentlich ist dies das Top Thema Nr. 1 und jeder der sich über seine hohe Steuer aufregt, dem sollte klar werden, das die nur so hoch ist, weil sich andere um ihren Anteil drücken.

    Deshalb darf man auf keinem Fall Parteien wählen, die unlautere Steuerabkommen treffen oder die eigene finanzielle Transparenz verhindern.

    der Politik klar zu machen, das Steuerhinterziehung eben nicht als Kavaliersdelikt angesehen werden darf.

    Eigentlich ist dies das Top Thema Nr. 1 und jeder der sich über seine hohe Steuer aufregt, dem sollte klar werden, das die nur so hoch ist, weil sich andere um ihren Anteil drücken.

    Deshalb darf man auf keinem Fall Parteien wählen, die unlautere Steuerabkommen treffen oder die eigene finanzielle Transparenz verhindern.

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