Kupfermine in Chile

Die Wassernot in Chiles Wüste

Die Kupfermine Zaldivar liegt mitten in der Wüste. Der Weg zur nächsten großen Stadt, der chilenischen Hauptstadt Santagio, ist weit: fast 1.400 Kilometer Richtung Süden, durch felsiges Terrain.

Die Kupfermine Zaldivar liegt mitten in der Wüste. Der Weg zur nächsten großen Stadt, der chilenischen Hauptstadt Santagio, ist weit: fast 1.400 Kilometer Richtung Süden, durch felsiges Terrain.  |  © Julie Gordon/Reuters

Die Kupfermine Zaldivar des Bergbauunternehmens Barrick's liegt fernab der Zivilisation, auf 3.000 Höhenmetern in der Wüste der chilenischen Anden. Bodenschätze gibt es hier zur Genüge, doch es mangelt an Wasser. Große Mengen werden benötigt, um das Metall vom Gestein zu trennen, immer wieder kommt es zu Konflikten zwischen Gemeinden und Unternehmen. Barrick's versucht nun, das Wasser zu reinigen – etwa mithilfe von Regenwürmern. Anschließend soll das Wasser auf die Felder geleitet werden.