FinanzplanungEU-Parlament einigt sich mit Regierungen auf Finanzplanung

Die Finanzen der EU sind bis 2020 gesichert. Die Abgeordneten beseitigten die zentralen Streitpunkte mit den Mitgliedsstaaten. Einer davon war die Gesamthöhe.

Die Finanzplanung der EU für die Jahre 2014 bis 2020 in Höhe von rund einer Billion Euro steht. Vertreter der EU-Regierungen und des Europaparlaments einigten sich nach Angaben der irischen Ratspräsidentschaft in zentralen Streitpunkten.

Die Finanzplanung sieht Ausgaben in Höhe von rund einer Billion Euro vor. Laut der Planungen vom Februar waren es noch maximal 908 Milliarden Euro gewesen. Vielen Abgeordneten war das zu wenig.

Anzeige

Deshalb hatte das Parlament die Planung im März mehrheitlich abgelehnt. Die Abgeordneten verlangten damals unter anderem eine Option, die Planung nach dreieinhalb Jahren noch einmal zu ändern. Sie wollten, dass die EU 16 Milliarden Euro Verbindlichkeiten noch in diesem Jahr begleicht.

Und sie wollen Geld zwischen mehreren Haushaltsjahren verschieben können. Zudem verlangten sie einen Fahrplan für die Schaffung eigener Steuereinnahmen der EU.

Zur Startseite
 
Leserkommentare
  1. 1. Schön

    Schön, daß man einen Kompromiß gefunden hat.

    Weniger schön allerdings, daß man "einen Fahrplan für die Schaffung eigener Steuereinnahmen der EU" wünscht.

    Dieses wäre wohl der erste mir bekannte Fall, daß eine supranationale Institution berechtigt wäre, Steuern zu erheben.

    No taxation without representation hat schon anderen nicht gefallen.

    5 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • PGMN
    • 19. Juni 2013 22:07 Uhr

    Was Ihre Informationsdefizite angeht, kann ich mit weiteren Informationen dienen.

    "Dieses wäre wohl der erste mir bekannte Fall, daß eine supranationale Institution berechtigt wäre, Steuern zu erheben."

    Hier ein Beispiel:
    http://de.wikipedia.org/w...
    und konkret
    http://www.verfassungen.d...

    "No taxation without representation hat schon anderen nicht gefallen."

    Na, dann ist es ja gut, dass es representation gibt:

    http://de.wikipedia.org/w...
    und
    http://de.wikipedia.org/w...

  2. auf verbindlichkeiten von 16 Mrd

    ist der Eu nicth verboten schulden zu machen???
    können die mit geld nicht umgehen.....

    sollte nicht lieber alle 4 jahre n haushalt gemacht werden...
    die langen zeiträume sind unproduktiv.....
    es versickert eh zuviel geld unkontrolliert in der EU
    es gibt einfach nichtmal einheitliche verwaltungs standarts

    jeder Cent ist zuviel

    2 Leserempfehlungen
    • PGMN
    • 19. Juni 2013 22:07 Uhr

    Was Ihre Informationsdefizite angeht, kann ich mit weiteren Informationen dienen.

    "Dieses wäre wohl der erste mir bekannte Fall, daß eine supranationale Institution berechtigt wäre, Steuern zu erheben."

    Hier ein Beispiel:
    http://de.wikipedia.org/w...
    und konkret
    http://www.verfassungen.d...

    "No taxation without representation hat schon anderen nicht gefallen."

    Na, dann ist es ja gut, dass es representation gibt:

    http://de.wikipedia.org/w...
    und
    http://de.wikipedia.org/w...

    5 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Schön"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    wie z.B:

    - Gewaltenteilung
    - das Prinzip "one man one vote"

    sind Ihnen aber schon ein Begriff oder?

    Eine Vertretung gibt es natürlich, aber demokratisch kann man diese wohl kaum nennen. In Ihrer Struktur erinnert sie hingegen stärker an die französische Ständeversammlung (http://de.wikipedia.org/w...), wenn wir hier schon mit historischen Links um uns werfen...

  3. wie z.B:

    - Gewaltenteilung
    - das Prinzip "one man one vote"

    sind Ihnen aber schon ein Begriff oder?

    Eine Vertretung gibt es natürlich, aber demokratisch kann man diese wohl kaum nennen. In Ihrer Struktur erinnert sie hingegen stärker an die französische Ständeversammlung (http://de.wikipedia.org/w...), wenn wir hier schon mit historischen Links um uns werfen...

    5 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Ja, schön..."
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • PGMN
    • 20. Juni 2013 0:43 Uhr

    Auf Ihre Antwort habe ich schon gewartet, daher auch noch ein schöner link für Sie:

    http://en.wikipedia.org/w...

    Bleiben Sie das nächste Mal beim Thema, wenn Sie wollen, dass ich Sie noch einmal ernst nehme.

    • PGMN
    • 20. Juni 2013 0:43 Uhr

    Auf Ihre Antwort habe ich schon gewartet, daher auch noch ein schöner link für Sie:

    http://en.wikipedia.org/w...

    Bleiben Sie das nächste Mal beim Thema, wenn Sie wollen, dass ich Sie noch einmal ernst nehme.

    3 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • ZPH
    • 20. Juni 2013 6:35 Uhr

    der Institution, die diese 1 Billion bekommt und damit die Verletzung des demokratischen Grundprinzips der Stimmengleichheit bei EU Wahlen durchaus zum Thema gehörend.

    Und da wir grade dabei sind, Links in die Wikipedia zu posten
    http://de.wikipedia.org/w...

  4. Klar, ist ja auch nicht ihr Geld !
    Dann darfs ruhig ein wenig mehr sein !

    Sick !

    3 Leserempfehlungen
    • ZPH
    • 20. Juni 2013 6:24 Uhr

    Aber wenn man es z.B. im Meer versenken würde, könnte die EU wenigstens nicht auch noch Schaden damit anrichten.

    2 Leserempfehlungen
    • ZPH
    • 20. Juni 2013 6:35 Uhr

    der Institution, die diese 1 Billion bekommt und damit die Verletzung des demokratischen Grundprinzips der Stimmengleichheit bei EU Wahlen durchaus zum Thema gehörend.

    Und da wir grade dabei sind, Links in die Wikipedia zu posten
    http://de.wikipedia.org/w...

    2 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Links..."

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, tst
  • Schlagworte Europäische Union | Euro | Geld | Parlament
Service