Kohleproduktion

Japans Geisterinsel

Ein verlassener Wohnblock auf Gunkanjima

Ein verlassener Wohnblock auf Gunkanjima  |  © Yves Marchand und Romain Meffre

Die leerstehenden, mehrstöckigen Gebäude zeugen von einer Zeit, als Gunkanjima eine der dicht besiedelsten Flecken der Erde war. Rund 5000 Menschen lebten in den fünfziger Jahren auf der Insel. Der Mitsubishi-Konzern beutete hier eine Kohlemine aus und verschiffte die Kohle auf das Festland. Im Jahr 1974 wurde die Mine geschlossen, viele Bewohner verließen das Eiland. Die Fotografen Yves Marchand und Romain Meffre haben in den Jahren 2008 bis 2012 die Bewohner der Insel und die verlassenen Gebäude porträtiert. Wir zeigen ihre Bilder.