EnergiewendeStromkonzerne drohen mit Abschaltung von Kraftwerken

Wegen der Energiewende machen Kohle- und Gaskraftwerke weniger Gewinn, viele Betreiber könnten ihre Anlagen vom Netz nehmen. Das könnte zu Versorgungsengpässen führen.

Zahlreichen Kohle- und Gaskraftwerken droht einem Medienbericht zufolge die Abschaltung: Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung überprüfen mehrere Energiekonzerne und die Stadtwerke die Wirtschaftlichkeit ihrer Kraftwerke. Viele Meiler könnten stillgelegt werden, weil sich ihr Betrieb nicht mehr lohne – damit gerate die Versorgungssicherheit in Gefahr.

Von etwa 90.000 Megawatt konventioneller Stromkapazitäten in Deutschland könnten bis zu 20 Prozent zur Disposition stehen, zitierte die Zeitung den namentlich nicht genannten Vorstand eines Versorgers. Auch Atomkraftwerke könnten Branchenkreisen zufolge vorzeitig vom Netz gehen.

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Zu schaffen mache den Konzernen, dass ihre Kraftwerke wegen des anhaltenden Booms beim Ökostrom immer seltener am Netz seien, heißt es in dem Bericht. Das wachsende Stromangebot lasse den Börsenpreis so stark fallen, dass sich ihr Betrieb nicht mehr rechne: Die Kosten lägen über den Erlösen, die Betreiber zahlten immer öfter drauf. Für die weitere Bereitstellung hätten sie von der Regierung eine Entlohnung gefordert, damit aber keinen Erfolg gehabt. Bei der Bundesnetzagentur seien bisher 15 Anträge auf Stilllegung konventioneller Kraftwerke eingegangen.

Die Entscheidung über den Betrieb oder die Abschaltung von Kraftwerken sei eine unternehmerische Entscheidung, wird dazu das Wirtschaftsministerium zitiert. Die Bundesnetzagentur kündigte Widerstand gegen weitere Abschaltungen an. "In Süddeutschland werden wir keine weiteren Stilllegungen akzeptieren", sagte eine Sprecherin der SZ. Die Regierung habe die Möglichkeit, Anlagen per Gesetz am Netz zu halten, wenn die Versorgungssicherheit in Gefahr sei.

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Leserkommentare
  1. Ganz ehrlich. Obwohl unangenehm, bin ich dafür , den Strom bei Not zu rationieren.

    Ganz ehrlich, dann wird aber bei der Industrie gespart werden müssen, denn in jedem Haushalt steht ein Kühlschrank, alle Wähler sind betroffen, im Gegensatz zu den paar Arbeitnehmern und Arbeitgebern!

    Wir brauchen eine Politik, die Mut hat , sich den Konzernen in den Weg zu stellen.

    Es ist klar, dass diese Geschichte dazu taugt, den Strompreis höher zu schrauben, was uns diese Lobby seit mehreren Jahren versucht einzureden.

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    • simpet
    • 16. Juli 2013 12:02 Uhr

    Die Ignoranz der deutschen Bevölkerung, was die Stromversorgung angeht, ist unfaßbar. Die acht ersten Beiträge zum Thema sind samt und sonders hanebüchen.

    zu 1) "Lieber mal Strom weg als zu teuer - bei Not rationieren".

    Das ist prima, mit dieser Parole holen wir tatsächlich technologisch allmählich das Drittweltland Indien ein: Dort gibt es tägliche vielstündige "Notabschaltungen", Industrieanlagen werden deshalb mit Dieselgeneratoren am Laufen gehalten. Notabschaltungen bedeuten Stillstand, vom Fahrstuhl im Hochhaus bis zur elektrischen Tür und der Kasse im Supermarkt, von der Verkehrsampel bis zum Telefon, von der Autowerkstatt bis zur Alu-Gießerei. An Notabschaltungen als normales Prinzip der Stromversorgung in einem von Strom abhängigen Hochindustrieland auch nur zu denken, ist nackter Wahnsinn.

  2. ...macht was wir sagen oder das System kollabiert?
    Ja,ja, die Geister die ich rief....

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    • simpet
    • 16. Juli 2013 12:05 Uhr

    2) "Energiekonzerne .... macht, was wir sagen oder das System kollabiert".

    Die Konzerne, der Buhmann der Nation. Unfaßbar verzerrte Weltsicht. Die Energiekonzerne betreiben Kraftwerke. Kraftwerke müssen Gewinn machen können. Wenn sie keinen Gewinn mehr machen können, muß man sie abschalten - einen Betrieb, der rote Zahlen schreibt, kann man auf Dauer nicht weiterbetreiben, eine Firma kann nicht auf Dauer Verluste einfahren, sie ist nicht die Heilsarmee. Punkt. Da die famosen EE aber NICHT in der Lage sind, eine Stromversorgung zu gewährleisten, ist der herkömmliche Kraftwerkspark für die stabile Netzversorgung UNABDINGBAR nötig - bis in alle Ewigkeit, auch wenn er Verluste einfährt. Ein systemischer Konflikt: Das System kollabiert, wenn die herkömmlichen Kraftwerke vom Netz gehen. Sie MÜSSEN am Netz bleiben, machen aber Verluste. Das ist der technisch-ökonomische Konflikt. Er wird von den grünen Systemveränderern mit der genialen Idee des "Kapazitätsmarktes" angegangen: Herkömmliche Kraftwerke sollen am Netz bleiben auch bei Verlusten; die Betreiber, die man (außer in DDR-ähnlichen Diktaturen) nicht dazu zwingen kann, unwirtschaftliche Betriebe weiterzubetreiben, müssen folglich bezahlt werden. Das machen wir dann damit, daß wir auch konventionelle Kraftwerke für ihre Stillstandszeiten staatlich subventionieren, d.h., die EEG-Umlage wird noch bißchen aufgestockt, um damit herkömmliche Kraftwerke zu finanzieren. Der Wahnsinn der "Energiewende" wird hier schön deutlich.

    So könnte man den Hinweis der Energiekonzerne vielleicht auch verstehen. Als dort ein Präsident demokratisch gewählt worden war, den man nicht haben wollte, drehte man dem Volk ganz einfach mal den Benzinhahn zu und schaltete den Strom aus. Als das nicht half, putschte das Militär. Demokratie ist etwas Feines - aber so hatte man nicht gewettet.
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-07/aegypten-energiekrise-versorg...

    • Chali
    • 16. Juli 2013 10:41 Uhr

    Aber es sind ja peivate Kartelle, also nichts Schädliches

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    • simpet
    • 16. Juli 2013 12:09 Uhr

    3) Es ist keine "Kartell"-Politik. Es handelt sich um physikalisch-technische und ökonomische Zwänge, da ein Netz allein mit EE nicht funktionieren kann. DASS es das angeblich kann oder demnächst können wird, ist eine der großen physikalischen Lügen der Politik, gleich welcher Partei. Wird aber von der Bevölkerung nicht durchschaut, da sie lieber den grünen Sirenengesängen gleich welcher Partei lauscht.

    Sie wird für uns teuer.

  3. haben die Stromerzeuger ihr Vertrauen verspielt. Ich kann EON, RWE und Co. nicht mehr glauben, ahne sogar, dass auch hinter diesen "Warnungen" nichts weiter steckt als ein Versuch, die Bevölkerung und die politischen Entscheider zu manipulieren.

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    • Tubus
    • 16. Juli 2013 11:03 Uhr

    Aber die Warnungen waren doch zutreffend. Die Versorgungssicherheit wurde und wird durch den Atomausstieg auch über den Umweg ökonomischer Zwänge für die Betreiber gefährdet. Manche lassen sich davon eben erst nach einem flächendeckenden Blackout überzeugen.

    • simpet
    • 16. Juli 2013 12:11 Uhr

    4) Vertrauen verspielt durch "Warnungen die nicht eingetreten sind".

    Man kann sich nur die Haare raufen: die tägliche steigende Gefährdung des Netzes ist nur durch eine Vielzahl von Noteingriffen abzuwenden. Das Netz wird täglich auf Kante gefahren. Die Jubelmeldungen über die riesigen Strommengen bedeuten NICHT, daß man auf herkömmliche Kraftwerke verzichten kann. Der Unterschied zwischen erzeugter Strommenge und LeistungsBEREITSTELLUNGsfähigkeit der volatilen EE ist allerdings der Bevölkerung offenbar nicht zu vermitteln.

    Die Bevölkerung hält es dann lieber mit Verschwörungstheorien: "ein Versuch, die Bevölkerung und die politischen Entscheider zu manipulieren". Es ist Irrsinn. Daß die Warnungen vollkommen berechtigt sind, wird die Bevölkerung wohl erst merken, wenn es den bösen Konzernen mal nicht mehr gelingt, das Netz stabil zu halten, und es dann richtig kracht. ( Aber dann heißt es wahrscheinlich, es war ein Manipulation von EON&Co, die die Energiewende an die Wand fahren will. Es ist hoffnunslos mit VT.)

    • Atan
    • 16. Juli 2013 10:46 Uhr

    Vorkaufsrecht für für versorgungstechnisch relevante Anlagen hätte und deren Betrieb dann unter anderen Versorgern ausschreibt.

    Die Schließung einer Anlage zu untersagen, nützt wenig, weil der gezwungene Betreiber vermutlich nichts mehr in die Anlage investieren wird und diesen dann später durch mangelnde Wartung aus technischen Gründen ausfällt.

    Extrem riskant, wenn es sich dabei dann um einen Kernreaktor handeln sollte.

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    • simpet
    • 16. Juli 2013 12:13 Uhr

    5) "Vorkaufsrecht für relevante Anlagen und den Betrieb neu ausschreiben" -

    Fehlschluß: Auch der neue Betreiber könnte aus dem defizitären Betrieb nicht mehr herausholen als der alte, wenn die Laufzeiten des Kraftwerkes nicht verlängert werden. Und die sollen ja nach Wunsch der EE-Freunde immer kürzer werden. Einzige Schlußfolgerung: Der Staat selbst übernimmt die Kraftwerke und betreibt sie defizitär als Zuschußbetriebe - also auf Kosten der Steuerzahler, die dann die Kosten tragen müssen. Bleibt sich ziemlich gleich, unterm Strich.

  4. wurde eigentlich noch vor wenigen Jahren fleißig in solche herkömmlichen Kraftwerke investiert, obwohl schon längst klar war, dass neue Technologien viel stärker gefördert werden müssten.

    In jedem anderen Gewerbe reagiert ein Betrieb auf veränderte Nachfragen mit einem veränderten Produkt. In der Energiebranche stampft man allerdings mit den Füßen und will alles beibehalten wie bisher. Dafür habe ich kein Verständnis.

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    • simpet
    • 16. Juli 2013 12:17 Uhr

    6) "warum wurde in herkömmliche Technologien investiert, obwohl klar ist..."

    Herkömmliche Technologien sind für die Stromversorgung UNERSETZBAR - auch wenn dies den grünen Versprechungen einer neuen Wunderphysik zuwiderläuft. Wind&Solar benötigen unabdingbar herkömmliche Kraftwerke.

    ".. veränderte Nachfrage mit verändertem Produkt... in der Energiebranche soll alles bleiben wie bisher..."

    Leider ist die Nachfrage nach wie vor dieselbe: Es ist die gute alte kWh im Netz. Das Produkt wird nicht verändert, sondern seine Herstellung soll verändert werden. Und leider ist es nicht möglich, die Physik auf Parteitagsbeschluß zu ändern. Da können die Systemveränderer mit den Füßen aufstampfen, wie sie wollen.

  5. Was heisst hier eigentlich "Drohung"?

    Energie<em>wende</em>, weg von fossilen Energieträgern, hin zu regenerativen, impliziert selbstverständlich, daß man die alten Kraftwerke irgendwann auch abschaltet.

    Hier drohen die Pferdekutschen-Dienstleister damit, ihr Netz aufgrund der aufkommenden PKW einzustellen. Das mag ärgerlich für die nun zunehmend obsolete Industrie sein, dafür ein Gewinn für die modernere Branche (und Umwelt).

    Was die Drohung bzgl. der Versorgungssicherheit angeht, da habe ich noch Schlagzeilen von Anfang April in Erinnerung:

    Deutschland hat Stromexporte 2012 massiv gesteigert
    > http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-04/deutschland-strom-export

    Deutschland steigert Stromexport
    > http://www.heise.de/newsticker/meldung/Deutschland-steigert-Stromexport-...

    Stromexporte aus Deutschland sind der Renner
    > http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/hoher-ueberschuss-stro...

    Trotz Atomausstiegs: Deutscher Strom wird zum Exportschlager
    > http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/stromexporte-in-deutschland-st...

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    • hladik
    • 16. Juli 2013 12:01 Uhr

    Das war auch mein Eindruck: Wo liegt die Drohung, wenn die Energie-Dinos ankuendigen, ihre Dreckschleudern abzuschalten?

    Ist es eine Drohung, wenn du Mutter zu ihren Kindern sagt: "Wenn ihr noch EINMAL ueber den Spinat meckert, koche ich den NIE WIEDER!"?

    • simpet
    • 16. Juli 2013 12:20 Uhr

    7) "... impliziert, daß man die alten Kraftwerke irgendwann abschaltet".

    Ja, das wird den Leuten eingeredet. Wie grotesk falsch das ist, zeigt sich z.B. daran, daß die Regierung inzwischen ein Gesetz/Verordnung erlassen hat, daß die "Pferdekutschen-Dienstleister" ihre Pferdekutschen_Kraftwerke NICHT (!!!) abschalten dürfen, es sei denn nach langer Voranmeldung nur bei Erlaubnis der Bundesnetzagentur.

    Abschaltung von herkömmlichen Kraftwerken ist nicht etwa "ärgerlich für eine zunehmend obsolete Industrie", das ist grottenfalsch gedacht - es ist "ärgerlich", das heißt, systembedrohend für die Stromversorgung. Was die Links zu den Strommengen betrifft, verweise ich auf Antwort (4): Strommenge ist NICHT dasselbe wie Momentanleistung - und die Momentanleistung ist der entscheidende Punkt der stabilen Stromversorgung, nicht die aufsummierte Strommenge, mit der wir punktuell das europäische Netz fluten und belasten. Aber das überfordert, ich weiß.

    • spr33m
    • 16. Juli 2013 14:41 Uhr

    "Energiekonzerne drohen mit der Energiewende!" :D

    • deDude
    • 16. Juli 2013 10:58 Uhr

    .... sind die Gewinne gesprudelt (und die Stromkosten im selben Zeitraum auf wundersame Weise gestiegen) aber jetzt, wo nicht mehr die fetten Milliardengewinne reinkommen (weil die Atommeiler seit dem Atommoratorium keinen billigen Strom mehr erzeugen den man dann teuer verkaufen kann) müssen die Kraftwerke natürlich umgehend abgeschaltet werden.

    Als nächstes wird dann in einer großen Kampagne und mit tatkräftiger Unterstützung der dt. "Qualitätspresse" die Energiewende torpediert "denn nur die Atomkraft kann den Wirtschaftsstandort Deutschland noch retten".

    Bitte verschonen Sie mich. Die großen Energieversorger haben es jahrelang versäumt für die post-nukleare Zeit die sich in Deutschland schon lange abgezeichnet hat vorzusorgen und frühzeitig in alternative Energien zu investieren. Stattdessen hat man versucht aus der Kernkraft noch den letzten Pfennig rauszupressen (weil's so schön billig ist in abgeschriebenen 40 Jahre alten Meilern) und steht nun vor dem Problem das die Gewinne der Atomkraft nichtmehr für die Finanzierung der alternativen Energien herangezogen werden können.

    Daran trägt sich auch die Regierung mit ihrer "Hü-und-Hott-Politik" und dem Adhoc-Aktionismus nach Fukushima eine nicht unerhebliche Teilschuld, aber wie bereits erwähnt lag in Deutschland nicht erst seit gestern der Wunsch einer Abkehr von der Atomkraft in der Luft, was den Energiekonzernen sicher nicht fremd war.

    Vorbereitung ist alles.

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    Solche Kommentare sind das Ergebnis, wenn man den Strommarkt nicht ansatzweise überblickt und gleichzeitig denkt, man wüsste schon alles.

    Nur mal so als Anregungen: wie viel fossile Kraftwerkskapazität können denn die Erneuerbaren vollständig ersetzen, will sagen, welcher Anteil der installierten Leistung ist denn tatsächlich mindestens verfügbar? Sie werden sehen, dieser Wert geht auf etwa 1% hinunter; soviel zu der Wind weht immer irgendwo. Wie viele fossile Kraftwerke wollen Sie dafür abschalten?

    Welche Alternativen meinen Sie denn? Etwa Speicher? Haben Sie sich überhaupt einmal überlegt, was für Anlagen Sie dafür brauchen, was sowohl die Leistung als auch die Kapazität betrifft? Meinen Sie, Sie bauen einen Pumpspeicher und dann ist Deutschland 2 Wochen bedient?

    Und stellen Sie sich vor, ein Kraftwerk kostet beim Bau tatsächlich Geld, dass nicht auf der Straße liegt. Die schöne Situation die Sie jetzt haben ist ein Markt, von dem die Erneuerbaren vollständig ausgenommen sind, denn diese dürfen einspeisen wann und wieviel sie wollen und erhalten dafür einen festen Betrag. Um den Rest darf sich der regelbare Kraftwerkspark streiten; wohlgemerkt mit der gleichen installierten Kapazität, da sich ja nicht nennenswert Kraftwerke dauerhaft abschalten lassen. Das trägt dann solche Blüten, dass Kohle die saubereren Gaskraftwerke aus dem Markt drängt, weil diese eben billiger produzieren.

  • Quelle ZEIT ONLINE, Reuters, AFP, ff
  • Schlagworte Atomkraftwerk | Bundesnetzagentur | Kraftwerk | Regierung
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