GeldwäscheFinanzaufsicht ermittelt gegen Deutsche Bank

Die BaFin hat erneut Ermittlungen gegen die Deutsche Bank aufgenommen: Die Kontrolle von Geldwäsche soll nicht ausreichend sein, so der Vorwurf laut einem Medienbericht.

Die Finanzaufsicht BaFin hat Ermittlungen gegen die Deutsche Bank wegen des Vorwurfs zu nachlässiger Kontrollen bei der Geldwäsche aufgenommen. Wie Die Welt berichtet, habe die Behörde eine Ermittlergruppe des Wirtschaftsprüfers EY damit beauftragt, die Systeme des größten deutschen Kreditinstituts zu überprüfen.

Die BaFin wirft der Deutschen Bank vor, sie habe in mehreren Fällen verdächtige Transaktionen zu spät der Polizei gemeldet, weil möglicherweise das interne Alarmsystem nicht richtig eingestellt sei. Das potenzielle Bußgeld betrage in diesem Fall bis zu 100.000 Euro.

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Weder die Finanzaufsicht noch die Bank wollen sich zu dem Medienbericht äußern. "Zu einzelnen Instituten nehmen wir grundsätzlich keine Stellung", sagte ein BaFin-Sprecher. Von der Deutschen Bank hieß es, das Institut nehme die Verantwortung im Bereich Geldwäschebekämpfung sehr ernst. "Angesichts der regulatorischen Veränderungen bauen wir unsere Kapazitäten aus und entwickeln unsere Systeme beständig weiter", sagte ein Sprecher der Bank.

Die Finanzaufsicht hat bereits mehrfach gegen die Deutsche Bank ermittelt. Zuletzt hatte BaFin die Deutsche Bank wegen möglicher Manipulationen des Referenzzinssatzes Libor im Visier. Dabei soll die Finanzaufsicht zu dem Schluss gekommen sein, dass die Bank ihre Mitarbeiter nicht ausreichend kontrolliert habe. Anfang August wurde zudem bekannt, dass die BaFin Untersuchungen wegen mutmaßlicher Manipulationen bei einem viel beachteten Marktindex für Swap-Geschäfte, dem sogenannten Isdafix, eingeleitet hat.

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Leserkommentare
  1. Skandal Nr. 75, oder war es 85?
    Kann man mal einen übersichtlichen Gesamtüberblick liefern? Oder einfach mal mitteilen wie viel vom Umsatz der Bank NICHT über verdächtige Transaktionen gemacht wird?
    Man fragt sich wann das mal Konsequenzen hat.
    ..
    Ach ja, und Mutti war ja beste Freundin von Ackermann, unter dem 74 von 75 Skandalen wohl ihre Ursprung hatten. Jetzt ist sie nur noch zweitbeste Freundin von Ackermann, und dem anderen Leistungsträger, Hoeneß.

    Eine Leserempfehlung
  2. Jetzt werden schon Privatfirmen mit solchen Ermittlungen beauftragt. Weil die mehr oder weniger von den Banken und von ihnen kontrollierten Firmen abhängig sind, kann man sich das Ergebnis schon denken.
    Die Ermittlungen kosten dann mehr als der angebliche Schaden.

    Wenn unsereiner betrogen wird heißt es von der Sicherheit: " Ist doch kein Schaden entstanden" wir haben da keine Lust.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    sind der Regelfall. So einfach ist das.

  3. befreit uns von der herrschaft der banken.wir haben den feudaladel besiegt..
    also werden wir auch den geldadel in den griff bekommen.

  4. alle fünf großen relgionen haben zinsen teilweise ganz abgelehnt.Erst das
    "kaiserliche "BGB ließ dann 1900 die zinsnahme zu;wobei zinseszins nur
    unter echten kaufleuten zulässig ist.
    Am 10.8.2012 wurde an der uni paderborn das zinsproblem erörtert...
    wir könnten doch alle dafür sein und daran glauben,daß zinsen die gesellschaft zerstört und sie abschaffen...am ende würde das auch dem
    klima nützen.

  5. >Das potenzielle Bußgeld betrage in diesem Fall bis zu 100.000 Euro.< Ich hoffe doch nur zur Relation des Falles. Oder Grundsätzlich? Wenn im Falle von Geldwäsche mal so ein paar Millionen geschoben werden und ich mit Peanuts bestraft werde .... ?
    Die Deutsche Bank dürfte über dieses Sümmchen lächeln!

  6. Deutschland hat einen nicht unerheblichen Einfluss auf Europa; darum werden auch alle schauen wie im September gewählt wird. Doch damit sich etwas ändern kann, müssen wir hierzulande zunächst das Abgeordneten Gesetz ändern. Es gibt den Mitgliedern des BT zuviele Rechte, aber keine Pflichten. Es gibt nichtmal eine Einschränkung für eine Kanditatur, wenn jemand vorbestraft ist.

  7. sind der Regelfall. So einfach ist das.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, lab
  • Schlagworte Bank | Geldwäsche | BaFin | Behörde | Bußgeld | Ermittlung
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