Indonesien

Die Schwefelarbeiter des Ijen-Vulkans

© Angel Navarrete/Bloomberg/Getty Images

Auf 2386 Metern liegt der Kratersee Kawah Ijen, der für die Einwohner der indonesischen Insel Java eine wichtige Einnahmequelle ist. Aus dem Vulkan Ijen aufsteigende Sulfurgase werden durch Rohre in eine Schwefelmine geleitet und gekühlt bis sie erstarren. Die Arbeiter bauen die gelben Gesteinsbrocken ab und transportieren sie in ihre Dörfer. Dort verkaufen sie den Schwefel an Fabriken, die es beispielsweise zur Herstellung von Streichhölzern verwenden. Während der Arbeit am Kratersee atmen die Männer häufig ungeschützt die giftigen Schwefelgase ein.