Indonesien : Die Schwefelarbeiter des Ijen-Vulkans

Mit Eisenstangen brechen Arbeiter der Schwefelmine am Kratersee Kawah Ijen die gelben Gesteinsbrocken aus dem Boden. Schutz vor den giftigen Dämpfen gibt es für sie kaum.

Auf 2386 Metern liegt der Kratersee Kawah Ijen, der für die Einwohner der indonesischen Insel Java eine wichtige Einnahmequelle ist. Aus dem Vulkan Ijen aufsteigende Sulfurgase werden durch Rohre in eine Schwefelmine geleitet und gekühlt bis sie erstarren. Die Arbeiter bauen die gelben Gesteinsbrocken ab und transportieren sie in ihre Dörfer. Dort verkaufen sie den Schwefel an Fabriken, die es beispielsweise zur Herstellung von Streichhölzern verwenden. Während der Arbeit am Kratersee atmen die Männer häufig ungeschützt die giftigen Schwefelgase ein.

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Kommentare

5 Kommentare Kommentieren

Bei Nutella mag man sich ja streiten,

aber Schwefel ist mal eindeutig maskulin. Das sieht der Duden auch ganz ähnlich. "Das" Schwefel hört sich irgendwie auch sehr bescheiden und leicht verunglückt an. Leider gibts hier immer mehr Fehler. Kein Vieraugenprinzip mehr bei der Zeit?

Trotz allem, krasse Bilder von knochenschwerer Maloche. Da kann man nur froh sein im ausbeuterischen Teil der Erde geboren zu sein.