Nordirland : Kunstvoll aus der Krise

Seit der Finanzkrise stehen in Nordirland viele Geschäfte leer. Die Bewohner von Bushmills verkleiden die trostlosen Schaufenster mit Kunst.

Die goldenen Zeiten sind in Bushmills seit Langem vorbei. In dem nordirischen Dorf, das für den gleichnamigen Whiskey bekannt ist, sind viele der Geschäfte Pleite gegangen. Die alten Häuser stehen leer und verfallen. Vor einem Jahr haben die Bewohner ein Projekt gestartet, um die trostlosen Häuserfronten aufzuwerten. Die leeren Schaufenster verdecken sie mit Kunstwerken, deren Motive an bessere Zeiten erinnern. Mit Erfolg: Seit Beginn des Projektes strömen immer mehr Touristen in das Dorf, um die Bilder zu sehen.

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Kommentare

6 Kommentare Seite 1 von 2 Kommentieren

Vorzeigeland Irland

Gar nicht so lang her, dass ich im Rahmen einer Prüfung zum Betriebswirt einen Aufsatz über das autstrebende Irland verfassen musste.
Es ging in Europa nur aufwärts, nahezu störungsfrei. Irgendwie unheimlich, in Deutschland kämpften die Regierungen immer wieder mit wirtschaftlichen °Störungen°, will ich hier nicht ausführen.
Dann der Crash, die Ursachen sind hinlänglich bekannt.
Will ich hier auch nicht ausführen, mcih stört, dass jetzt die insolventen Kleinunternehmer für so einen Artikel herhalten müssen.
Das nächste, was Sie über diese armen Leute schreiben werden, ist wohl ein Anraten zur Prüfung einer Geschäftsidee, wie man aus
KUNST HONIG macht. den sollen sie dann wahrscheinlich als irischen Kunsthonig verkaufen

G8 Summit

Vor nicht allzu langer Zeo fand in Nordirland der G8 Gipfel statt.
Im Ort Belcoo hatte man fuer diesen Zweck leer stehende Geschaefte auf eben diese Weise dekoriert.
Es sollte wohl fuer die vielen vorbeieilenden Politiker nicht der Eindruck von Armut entstehen. Diese Aktion hat damals fuer reichlich Spott gesorgt, und man musste sich tatsaechlich fragen ob Politikern die Realitaet nicht mehr zugemutet werden kann.
http://photoblog.nbcnews....

Ist also nichts neues, nur jetzt als Kunst deklariert.