Das vergangene Jahr endete mit einer guten Nachricht: In Deutschland gab es so viele Arbeitsplätze wie nie zuvor. Durchschnittlich waren 2013 rund 41.841.000 Menschen erwerbstätig.  Mehr als 230.000 Arbeitsplätze entstanden im Saldo neu, wenn auch in langsamerem Tempo als zuvor. Zugleich sank die Zahl der Erwerbslosen leicht. 2013 war das siebte Jahr in Folge, in dem neue Jobs geschaffen wurden.

In welchen Branchen es die meisten Stellen gibt, zeigt die Grafik, die das Statistikportal Statista für ZEIT ONLINE erstellt hat: in der Industrie, im öffentlichen Dienst, im Gesundheitswesen, in Handel und Verkehr. Am stärksten wuchs der Sektor der unternehmensnahen Dienstleistungen. Hier stieg die Zahl der Arbeitsplätze um 2,2 Prozent. Im Öffentlichen Dienst – in der Grafik dunkelblau dargestellt – waren es immerhin noch 1,0 Prozent, in der Industrie schon deutlich weniger. Besonders stark schrumpfte die Agrarwirtschaft, in der die Zahl der Arbeitsplätze um 4,6 Prozent sank.

Wie viele der neuen Jobs Vollzeitstellen sind und wie viele Teilzeit- oder Minijobs, geht aus der Statistik übrigens nicht hervor. Aber eine andere Zahl der amtlichen Statistik stimmt positiv: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, erklärt das Bundesamt, sei 2013 überproportional gestiegen. So wie schon in den Vorjahren.