Die US-Ratingagentur Moody's hat Mexikos Kreditwürdigkeit heraufgestuft. Als zweites Land Lateinamerikas nach Chile erhielt Mexiko eine Bonitätsnote der höchsten Kategorie A. Moody's begründete den Sprung von Baa1 auf A3 mit vielversprechenden Wirtschaftsreformen, die Präsident Enrique Peña Nieto durch den Kongress gebracht habe.

Die beschlossenen Gesetzesänderungen könnten das Wachstumspotenzial des Landes stärken, teilte die Agentur mit. Die Prognosen seien stabil.

Präsident Nieto sagte nach der Heraufstufung, sein Land genieße in der Welt wachsendes Vertrauen. Er setze darauf, dass ein umfassender Umbau des Telekommunikations- und Energiesektors die Wettbewerbsfähigkeit Mexikos stärke und die Konjunktur ankurbele.

Mit der höheren Bonitätsnote dürfte die Regierung an den Kapitalmärkten künftig zu günstigeren Konditionen Geld leihen können. Die Landeswährung Peso und der führende Aktienindex IPC legten nach der Entscheidung zu.