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Von Krise keine Spur: Die Geschäfte der deutschen Elektroindustrie laufen glänzend. Um fast fünf Prozent stiegen die Umsätze im Februar, die Aufträge legten gleich um sieben Prozent zu. Das Geschäftsklima der Hersteller ist so gut, wie seit dem Sommer 2011 nicht mehr. Ein besonders treuer Markt: das eigene Land. Die Deutschen kaufen gern Elektronik, sei es aus Fernost oder von einheimischen Firmen. Entsprechend viel wandert in die Tonne.

Wie die vom Statistikportal Statista für ZEIT ONLINE erstellte Grafik zeigt, produziert kein anderes Land in der EU soviel Elektroschrott wie Deutschland. Rund 777.000 Tonnen waren es dem europäischen Statistikamt zufolge im Jahr 2010 (neuere Daten liegen noch nicht vor). Mit deutlichem Abstand folgt Italien, wo etwas über 582.000 Tonnen anfielen, was einem Anteil von knapp 17 Prozent entspricht.

Großbritannien und Frankreich folgen auf den Plätzen drei und vier. Gemeinsam machen diese vier Länder fast zwei Drittel des gesamten Aufkommens aus. Mit weitem Abstand folgt an fünfter Stelle Schweden mit nur noch rund 161.000 Tonnen (4,6 Prozent).